









Perserteppich Nain 200 x 149 cm Wolle handgeknüpft
1316$
Handgeknüpfter Nain Perserteppich | Knotendichte: ca. 300.000 Knoten/m² | Material: Flor 90% Schurwolle, 10% Seide, Kette 100% Baumwolle | Größe: 200 x 149 cm | Muster: traditionell orientalisch und persisch, rechteckig, Weiß und Dunkelblau | Zustand: neu, unbenutzt
1 verfügbar
- ✓Kostenloser Versand in der EU
- ✓2-5 Werktage Lieferzeit
- ✓14 Tage Rückgaberecht
- ✓Weltweiter Versand auf Anfrage
SICHERE ZAHLUNG
VERSANDPARTNERInventarnummer: 81012460
Beschreibung
Nain Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Perserteppich ist als Super Nain ausgeführt und in Handarbeit geknüpft. Sein Flor besteht aus Schurwolle und Seide. Die Kombination dieser beiden Materialien verbindet die Eigenschaften einer widerstandsfähigen Wollfaser mit der glatten, feinen Oberfläche der Seide. Die Schurwolle gibt dem Flor eine warme und strapazierfähige Grundlage. Seide ergänzt die Wollstruktur durch Geschmeidigkeit und einen dezenten Glanz. Im Flor sind neunzig Prozent Schurwolle und zehn Prozent Seide enthalten. Die Kette besteht vollständig aus Baumwolle.
Beim Handknüpfen wird jeder einzelne Knoten von Hand in die vorbereitete Kette eingearbeitet. Nach jeder Reihe wird das Gewebe verdichtet, sodass ein zusammenhängender Teppichkörper entsteht. Diese Arbeitsweise unterscheidet einen handgeknüpften Teppich von maschinell hergestellten Bodenbelägen. Kleine Unterschiede innerhalb der Knüpfung sind dabei Teil der manuellen Fertigung. Die hohe Knotendichte von etwa dreihunderttausend Knoten je Quadratmeter ermöglicht eine feine Ausarbeitung der Muster und eine klare Wiedergabe kleiner Details.
Die Florhöhe beträgt etwa acht Millimeter. Dadurch bleibt der Flor fein und zugleich als textile Oberfläche deutlich tastbar. Wolle kann Feuchtigkeit und Wärme im Raum ausgleichend aufnehmen, während die Seidenanteile Licht anders reflektieren als eine ausschließlich wollene Oberfläche. Die Baumwollkette bildet das stabile Grundgerüst, an dem der Flor befestigt ist. Zusammengenommen ergeben Flor und Kette eine klassische Konstruktion für einen sorgfältig handgeknüpften Orientteppich.
Der Teppich ist neu und unbenutzt. Dieser Zustand gehört ebenso zu seiner Beschreibung wie die handwerkliche Fertigung und die verwendeten Materialien. Er ist als Unikat ausgewiesen. Ein Unikat entsteht bei einem handgeknüpften Teppich durch die individuelle Ausführung von Knüpfung, Farbverteilung und Zeichnung. Auch wenn die Gestaltung einer regionalen Tradition folgt, ist jedes einzelne Stück in seiner konkreten Ausarbeitung eigenständig.
Herkunft und Tradition
Der Teppich stammt aus Persien und wird der Teppichstadt Nain im Iran zugeordnet. Nain liegt in Zentraliran und gehört zu den bekannten Zentren persischer Teppichkunst. Die Stadt ist für helle, fein gezeichnete Teppiche bekannt, bei denen Wolle häufig mit Seide verbunden wird. Diese Materialwahl erlaubt es, auf einer ruhigen Grundwirkung sehr differenzierte Ornamente auszuarbeiten. Nain-Teppiche werden traditionell mit einer sorgfältigen, regelmäßigen Knüpfung und einer klar lesbaren Zeichnung verbunden.
Die Teppichherstellung in Nain reicht bis ins neunzehnte Jahrhundert zurück. Ihre Entwicklung steht im Zusammenhang mit der persischen Handwerkstradition, in der Wissen über Materialien, Farbstoffe, Knüpftechniken und Muster von Generation zu Generation weitergegeben wurde. Ein Nain-Teppich ist deshalb nicht nur durch seinen Herstellungsort bestimmt. Er steht auch für eine bestimmte Verbindung aus feiner Ausführung, zurückhaltender Farbigkeit und ornamental geordnetem Aufbau.
In der persischen Teppichkunst besitzt der Entwurf eine große Bedeutung. Ein Teppich wird nicht lediglich als textile Fläche verstanden, sondern als sorgfältig komponiertes Bild aus Bordüren, Feld, Achsen und wiederkehrenden Motiven. Bei Nain steht häufig die Präzision der Zeichnung im Vordergrund. Florale Formen können symmetrisch geordnet werden, während geometrische Linien dem Gesamtbild Halt geben. Die einzelnen Elemente werden so aufeinander bezogen, dass ein geschlossener und ausgewogener Eindruck entsteht.
Die Tradition von Nain ist eng mit der Verwendung heller Grundfarben verbunden. Weiß und verwandte helle Töne lassen feine Linien und kleinere Ornamente deutlich hervortreten. Dunkelblau wird als kontrastierende Farbe eingesetzt und kann Konturen, Blütenformen oder geometrische Gliederungen betonen. Die Verbindung von Weiß und Dunkelblau gehört zu jener ruhigen, klaren Farbwirkung, die mit Nain-Teppichen häufig verbunden wird. Sie schafft keine zufällige Farbverteilung, sondern unterstützt die Lesbarkeit des gesamten Entwurfs.
Die Bezeichnung Super Nain verweist auf eine besonders fein ausgearbeitete Ausprägung des Nain-Typs. Entscheidend dafür sind die feine Knüpfung, die sorgfältige Zeichnung und die Verbindung von Wolle und Seide. Die Bezeichnung ersetzt nicht die Herkunftsangabe, sondern beschreibt die Einordnung innerhalb der Nain-Tradition. Dieser Teppich verbindet somit die Herkunft aus Persien und Nain mit einer handwerklich aufwendigen, detaillierten Ausführung.
Persische Teppiche aus Nain werden traditionell für Wohnräume, Empfangsbereiche und repräsentative Innenräume gefertigt. Ihre Gestaltung ist auf eine dauerhafte Betrachtung angelegt: Das Auge kann zunächst die Gesamtordnung erfassen und anschließend den floralen und geometrischen Einzelheiten folgen. Die handwerkliche Tradition zeigt sich dadurch nicht nur in der Herstellung, sondern auch in der Art, wie ein Entwurf aufgebaut und über die gesamte Fläche geführt wird.
Design und Muster
Das Muster dieses Super Nain ist traditionell orientalisch und persisch gestaltet. Die Farbgebung umfasst Weiß und Dunkelblau. Die rechteckige Form bildet den klaren Rahmen für den Entwurf. Innerhalb dieses Rahmens werden florale und geometrische Gestaltungselemente miteinander verbunden. Florale Motive bringen geschwungene Linien, Blätter und Blütenformen in das Muster ein. Geometrische Elemente sorgen für Ordnung, Wiederholung und eine erkennbare Struktur.
Ein typischer persischer Teppichentwurf gliedert sich in ein zentrales Feld und umlaufende Bordüren. Diese allgemeine Gestaltungstradition erklärt, warum florale Muster auf einem Nain-Teppich häufig besonders regelmäßig erscheinen. Das zentrale Feld kann durch eine geordnete Ornamentik zusammengehalten werden, während die Randzonen den Übergang zur äußeren Begrenzung markieren. Bordüren wiederholen Motive in einem kontrollierten Rhythmus und geben der rechteckigen Fläche einen visuellen Abschluss.
Die helle Farbwirkung lässt die Zeichnung offen und übersichtlich erscheinen. Weiß reflektiert das Licht und bildet einen ruhigen Hintergrund für die Ornamentik. Dunkelblau setzt dazu deutliche Akzente. Je nach Blickwinkel kann Seide diese dunklen und hellen Partien unterschiedlich schimmern lassen. Der daraus entstehende Glanz ist kein zusätzliches Muster, sondern eine Eigenschaft der Materialkombination. Er verändert die Wirkung der Farben leicht, wenn sich die Beleuchtung oder die Betrachtungsrichtung ändert.
Florale Muster haben in der persischen Teppichkunst eine lange Tradition. Sie können stilisierte Blüten, Ranken und Blätter darstellen, ohne eine naturalistische Abbildung zu sein. Die Motive werden in eine ornamentale Ordnung überführt und vielfach wiederholt. Dadurch entsteht ein Muster, das zugleich dekorativ und systematisch wirkt. Geometrische Linien und symmetrische Anordnungen unterstützen diese Ordnung. Sie helfen dabei, die einzelnen floralen Formen zu verbinden und die Fläche gleichmäßig zu gestalten.
Die hohe Knotendichte unterstützt die Darstellung feiner Konturen. Wo viele Knoten eng nebeneinanderliegen, können Linien differenziert geführt und kleine Motive klar voneinander abgegrenzt werden. Bei einem Nain-Teppich ist diese Präzision ein wichtiger Teil der regionalen Gestaltungssprache. Die Knüpfung dient somit nicht nur der Herstellung des Teppichs, sondern auch der Übertragung des Entwurfs in eine textile Oberfläche.
Die Musterwirkung bleibt trotz der Detailfülle ausgewogen. Helle Flächen und dunkelblaue Zeichnung stehen in einem klaren Verhältnis zueinander. Die floralen Formen verleihen dem Entwurf eine weiche, bewegte Linie, während geometrische Elemente für Orientierung sorgen. Diese Verbindung ist charakteristisch für viele persische Kompositionen: Naturformen werden stilisiert, geordnet und in ein durchdachtes Flächensystem eingebunden.
Die symbolische Deutung persischer Ornamente kann je nach Motiv und regionaler Tradition unterschiedlich ausfallen. Florale Formen werden häufig mit Wachstum, Lebendigkeit und einer gepflegten Gartenlandschaft in Verbindung gebracht. Geordnete Muster können Gastfreundschaft, Beständigkeit und Wohlstand symbolisieren. Diese kulturellen Bezüge gehören zur allgemeinen persischen Teppichtradition. Sie sind unabhängig von einer konkreten Nutzung und ergänzen die sichtbare Gestaltung um eine historische Bedeutungsebene.
Besonderheiten
Eine Besonderheit dieses Teppichs ist die hohe Knotendichte von etwa dreihunderttausend Knoten je Quadratmeter. Sie steht für eine feine und detaillierte Ausführung. In Verbindung mit der Handknüpfung entsteht eine Oberfläche, in der die Muster sorgfältig ausgearbeitet werden können. Die genannte Florhöhe von etwa acht Millimetern kennzeichnet den Aufbau des Flors und ergänzt die Angaben zu Material und Knüpfung.
Die Verbindung von Schurwolle und Seide prägt die Oberfläche. Die Wolle steht für eine robuste, warme Faser, während die Seide für Geschmeidigkeit und Glanz sorgt. Die Baumwollkette bildet die Grundlage der Knüpfung. Der Teppich ist neu und unbenutzt und als Unikat ausgewiesen. Damit werden sein Erhaltungszustand, seine individuelle Fertigung und seine Materialkombination gemeinsam beschrieben.
Die helle Farbgebung mit Weiß und Dunkelblau, die rechteckige Form und die traditionelle persisch-orientalische Musterung verbinden sich zu einer klar erkennbaren Nain-Ausführung. Die Herkunft aus Persien, die Zuordnung zu Nain und die handgeknüpfte Herstellung sind feste Bestandteile seiner Beschreibung.
FAQ
Wie pflege ich meinen Perserteppich richtig?
Der Teppich sollte regelmäßig mit einem Staubsauger ohne Bürstenaufsatz abgesaugt werden. So wird loser Staub entfernt, ohne den Flor unnötig mechanisch zu beanspruchen. Bei einem Fleck sollte die betroffene Stelle sofort mit einem feuchten Tuch abgetupft werden. Reiben kann die Fasern belasten und die Verschmutzung weiter in den Flor einarbeiten. Chemische Reinigungsmittel sollten vermieden werden. Für eine gründliche Pflege wird eine professionelle Reinigung im Abstand von zwei Jahren empfohlen.
Kann der Teppich auf Fußbodenheizungen verwendet werden?
Ja, dieser Perserteppich ist aufgrund seines Materials und seiner handgeknüpften Technik für Räume mit Fußbodenheizung geeignet. Die Temperatur sollte jedoch nicht zu hoch eingestellt werden, damit Material und Knüpfung nicht beschädigt werden. Eine gleichmäßige, moderate Wärme ist dabei vorzuziehen. Die Eignung bezieht sich auf die genannte Kombination aus Woll-Seiden-Flor, Baumwollkette und handgeknüpfter Ausführung.
Wie erkenne ich die Echtheit eines Perserteppichs?
Ein handgeknüpfter Perserteppich lässt sich unter anderem an der Rückseite prüfen. Bei einem echten handgeknüpften Teppich sind die Knoten und das Muster auch von hinten sichtbar. Eine hohe Knotendichte ist ein weiteres Merkmal, das bei der Einordnung berücksichtigt wird. Zusätzlich sollte ein Echtheitszertifikat vorhanden sein. Die Prüfung der Rückseite, der Knüpfung und der Unterlagen bietet zusammen eine sachliche Grundlage für die Beurteilung.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
|---|---|
| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |

















