







Perserteppich Nain 193 x 140 cm Wolle handgeknüpft
1316$
Handgeknüpfter Nain Perserteppich | Knotendichte: ca. 300.000 Knoten/m² | Material: Flor 90% Schurwolle, 10% Seide | Größe: 193 x 140 cm | Muster: traditionell orientalisch/persisch, super Nain | Zustand: Neu, perfekt
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VERSANDPARTNERInventarnummer: 4552AF63
Beschreibung
Nain Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Nain Perserteppich ist handgeknüpft und besteht aus 90% Schurwolle sowie 10% Seide. Die Schurwolle bildet den Hauptanteil des Flors. Sie ist für ihre natürliche Robustheit, ihre Langlebigkeit und ihre pflegeleichten Eigenschaften bekannt. Wolle kann Feuchtigkeit aus der Raumluft aufnehmen und wieder abgeben. Dadurch trägt sie zu einem ausgeglichenen Raumklima bei und vermittelt beim Betreten ein warmes, angenehmes Gefühl.
Der Seidenanteil ergänzt die Wolle mit einer glatten, fein schimmernden Oberfläche. Seide kann die Wirkung von Farben vertiefen und einzelne Partien eines Musters klarer hervortreten lassen. In der Verbindung beider Materialien entsteht eine Haptik, die den strapazierfähigen Charakter der Wolle mit einer eleganten, glänzenden Note verbindet. Die Materialkombination ist damit zugleich funktional und gestalterisch relevant.
Die Knüpfung erfolgt von Hand. Bei dieser Technik wird jeder Knoten einzeln in das Grundgewebe eingearbeitet. Anschließend wird das Florbild Zeile für Zeile aufgebaut und durch Scheren und Nacharbeiten geglättet. Die angegebene Knotendichte von ca. 300.000 Knoten pro Quadratmeter steht für eine fein ausgearbeitete Oberfläche. Eine hohe Knotenzahl ermöglicht es grundsätzlich, Linien, Blüten, Ranken und kleine Farbwechsel differenziert darzustellen. Handarbeit macht jedes Stück zu einem Einzelstück.
Die natürliche Schmutzabweisung der Wolle unterstützt die Alltagstauglichkeit. Für die Pflege ist ein regelmäßiges Saugen ohne Bürstenaufsatz vorgesehen; kleinere Verschmutzungen können mit einem feuchten Tuch behandelt werden. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, damit die Farben möglichst lange erhalten bleiben.
Herkunft und Tradition
Der Teppich stammt aus Persien, also aus dem heutigen Iran. Iranische Teppiche werden in zahlreichen Regionen und Städten mit jeweils eigenen Vorlieben für Aufbau, Ornamentik, Farbgebung und Knüpftechnik gefertigt. Diese Vielfalt erklärt, warum die Bezeichnung einer Provenienz zugleich auf eine geografische Herkunft und auf eine gewachsene Gestaltungstradition verweisen kann. Nain gehört zu den bekannten Teppichorten Irans und ist als Bezeichnung mit einer fein ausgeführten, sorgfältig gegliederten persischen Teppichkultur verbunden.
Die Teppichherstellung im Iran reicht über viele Jahrhunderte zurück. Wissen über das Spannen der Kette, das Eintragen des Schusses, das Setzen der Knoten, das Scheren und das Ausarbeiten der Konturen wurde innerhalb von Werkstätten und Familien weitergegeben. Ein handgeknüpfter Teppich entsteht deshalb nicht in einem industriellen Durchlauf. Die Arbeit verlangt Ausdauer, ein gleichmäßiges Vorgehen und eine genaue Orientierung an der Vorlage oder am überlieferten Musteraufbau.
Nain-Teppiche werden häufig mit einer fein geordneten Zeichnung und einer klar lesbaren Ornamentik verbunden. In der iranischen Teppichkunst spielt die Symmetrie eine wichtige Rolle. Ein zentrales Medaillon, spiegelbildlich angelegte Seitenpartien oder ein durchlaufendes Rapportmuster können einem Entwurf Ruhe und Ordnung geben. Auch florale Formen, geschwungene Ranken und eine abgegrenzte Bordüre gehören zu den Gestaltungsmitteln, die in persischen Werkstätten über lange Zeit entwickelt und verfeinert wurden. Diese allgemeinen Merkmale beschreiben die Nain-Tradition und nicht eine zusätzliche, hier nicht ausgewiesene Einzelheit dieses Teppichs.
Auch Isfahan und Täbriz sind für ihre Teppichkunst bekannt und stehen beispielhaft für die regionale Vielfalt des Landes. Isfahan wird oft mit eleganten floralen Kompositionen, einer ausgewogenen Symmetrie und einer sorgfältigen Detailzeichnung in Verbindung gebracht. Täbriz besitzt ebenfalls eine ausgeprägte Entwurfstradition mit unterschiedlichen Medaillon-, Garten- und Rankenkompositionen. Solche regionalen Schulen zeigen, wie stark iranische Teppiche von lokalen Werkstätten, überlieferten Entwürfen und den Fähigkeiten der Knüpfer geprägt werden.
Der Name Nain verweist dabei auf eine bestimmte persische Tradition und nicht auf ein beliebiges orientalisches Dekor. Die Einordnung als Perserteppich beschreibt die iranische Herkunft. Die handwerkliche Herstellung verbindet den Teppich mit einer Kultur, in der der Teppich sowohl Gebrauchsgegenstand als auch Träger ornamentaler Überlieferung ist. Muster werden nicht nur als Flächenschmuck verstanden, sondern als geordnete Komposition aus Proportionen, Wiederholung, Kontrast und Rhythmus.
Design und Muster
Das Muster wird als traditionell orientalisch beziehungsweise persisch und als super Nain beschrieben. Traditionelle persische Entwürfe arbeiten häufig mit einer klaren Hierarchie: Ein Zentrum kann den Blick ordnen, eine Hauptbordüre fasst die Fläche, und kleinere Nebenbordüren vermitteln zwischen Innenfeld und Außenkante. Diese Aufteilung schafft einen nachvollziehbaren Rahmen, ohne dass alle Bereiche gleich stark gewichtet werden müssen.
Florale Motive und arabeske Formen gehören zu den wiederkehrenden Bildsprachen der iranischen Teppichkunst. Blüten, Blätter und Ranken können einzeln gesetzt, symmetrisch gespiegelt oder in fortlaufenden Bewegungen miteinander verbunden werden. Arabesken lassen eine Linie scheinbar ohne Ende weiterlaufen und geben dem Muster eine fließende Bewegung. In fein geknüpften Entwürfen können solche Linien besonders präzise ausgearbeitet werden, während die Seidenanteile durch ihren Schimmer zusätzliche Unterschiede in der Farbwirkung hervorheben können.
Die Quelle beschreibt den Stil als traditionell orientalisch und persisch. Damit ist keine moderne, rein geometrische Gestaltung gemeint, sondern eine Ornamentik, die sich an überlieferten iranischen Bildformen orientiert. Farben wie Rot, Blau und Gold werden in der persischen Teppichkunst häufig eingesetzt und können Wärme, Tiefe und einen festlichen Akzent erzeugen. Entscheidend ist dabei nicht nur der einzelne Farbton, sondern sein Verhältnis zu den Nachbarfarben, zur Bordüre und zur offenen Fläche des Innenfeldes.
Persische Muster beruhen oft auf Wiederholung und ausgewogenem Kontrast. Ein Motiv kann in kleiner Form als Füllornament erscheinen und in größerer Form als bestimmendes Element der Komposition wiederkehren. Durch diese Abstufungen entsteht eine Verbindung zwischen den verschiedenen Zonen des Teppichs. Symmetrische Entwürfe werden dabei nicht zwingend starr, sondern durch feine Variationen der Linien und Blüten lebendig gehalten. Die hohe Knüpfzahl unterstützt allgemein die Darstellung solcher differenzierten Ornamente.
Ein weiterer Bestandteil der persischen Formensprache ist die Bedeutung der Bordüre. Sie grenzt das zentrale Feld ab, führt die Blickbewegung entlang der Längsseiten und verleiht dem Gesamtentwurf einen Abschluss. Je nach Muster können Haupt- und Nebenbordüren mit Blüten, Ranken oder geometrisch geordneten Details gefüllt sein. Der Teppich kann dadurch in einer klassischen Einrichtung ebenso gelesen werden wie in einem Raum, der traditionelle Elemente mit moderneren Möbeln verbindet.
Die Gestaltung dieses Teppichs wird als elegant und anspruchsvoll beschrieben. Die Kombination aus handgeknüpfter Ausführung, feiner Knotendichte und Wolle mit Seide bildet die Grundlage für eine klar ausgearbeitete Musterwirkung. Dabei bleibt die Aussage auf die überlieferte Stilrichtung beschränkt: Eine einzelne Farbe, ein bestimmtes Medaillon oder ein konkretes Ornament wird nicht zusätzlich festgelegt. So lässt sich die Nain-Tradition erläutern, ohne dem Einzelstück nicht genannte Musterdetails zuzuschreiben.
Besonderheiten
Der Teppich ist als neu und perfekt angegeben. Zu seinen genannten Besonderheiten gehören die Eignung für Fußbodenheizung und die Haustierfreundlichkeit. Die Kombination aus Schurwolle und Seide verbindet einen robusten, pflegeleichten Hauptfaseranteil mit einer fein schimmernden Ergänzung. Die Wolle vermittelt ein angenehmes Gefühl unter den Füßen und kann die Wärme eines Raumes unterstützen.
Die handgeknüpfte Ausführung und die hohe Knotendichte gehören ebenfalls zu den prägenden Merkmalen. Sie stehen für eine aufwendige Fertigungsweise und ermöglichen eine differenzierte Darstellung traditioneller Ornamente. Die vielseitige Stilbeschreibung als traditionell orientalisch und persisch lässt eine Einordnung in klassische, moderne oder vintage geprägte Wohnumgebungen zu, ohne den Teppich auf einen einzigen Einrichtungsstil zu beschränken.
FAQ
Wie wird der Nain Perserteppich gepflegt?
Für die regelmäßige Pflege eignet sich Staubsaugen ohne Bürstenaufsatz. Kleinere Flecken können mit einem feuchten Tuch behandelt werden. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, weil sie die Farben mit der Zeit ausbleichen kann. Die Schurwolle ist von Natur aus schmutzabweisend und pflegeleicht. Bei einer stärkeren Verschmutzung ist eine fachgerechte Teppichreinigung sinnvoll, damit Flor und Seidenanteile schonend behandelt werden.
Ist der Teppich für Fußbodenheizung geeignet?
Ja. Dieser handgeknüpfte Teppich aus Schurwolle und Seide ist für Räume mit Fußbodenheizung geeignet. Die Wollfasern fühlen sich angenehm warm an und lassen die Wärme des Bodens gleichmäßig in den Raum wirken. Wichtig ist eine fachgerechte Verlegung mit einer geeigneten Unterlage, damit der Teppich plan liegt und die Wärmeabgabe nicht unnötig behindert wird.
Woher stammen die Muster und Farben?
Die Muster und Farben sind von der Natur sowie von traditionellen persischen und orientalischen Entwürfen inspiriert. Florale Formen, arabeske Linien, geordnete Wiederholungen und Bordüren gehören zu dieser überlieferten Bildsprache. Rot, Blau und Gold werden in der iranischen Teppichkunst häufig verwendet. Farben können dabei auch kulturelle Bedeutungen tragen; ihre konkrete Wirkung entsteht aus dem Zusammenspiel des gesamten Musters.
Zusätzliche Informationen
| Farbe | |
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| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |















