







Perserteppich Nain 185 x 118 cm Wolle handgeknüpft
1307$
Handgeknüpfter Nain Perserteppich | Knotendichte: ca. 500.000 Knoten/m² | Material: Flor 90% Schurwolle, 10% Seide | Größe: 185 x 118 cm | Muster: Orientalisch | Zustand: Neu, perfekt
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VERSANDPARTNERInventarnummer: 57094819
Beschreibung
Nain Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Nain Perserteppich ist handgeknüpft und besteht im Flor aus 90% Schurwolle sowie 10% Seide. Die Schurwolle bildet den überwiegenden Materialanteil. Sie wird im Teppichhandwerk wegen ihrer widerstandsfähigen, elastischen und angenehm weichen Eigenschaften verwendet. Als natürliche Faser kann Wolle Feuchtigkeit aus der Raumluft aufnehmen und wieder abgeben. Außerdem fühlt sie sich unter den Füßen warm an und trägt zu einem ausgeglichenen Raumklima bei. Die Seide ergänzt die Wollfaser mit ihrer glatten Oberfläche und ihrem feinen Glanz. In einem Flor aus Wolle und Seide können Konturen, Farbnuancen und fein ausgearbeitete Muster deutlich zur Geltung kommen.
Die handgeknüpfte Herstellung entsteht Knoten für Knoten auf einem Webstuhl. Jeder Knoten wird einzeln in die Kette eingebracht und anschließend verdichtet. Danach werden die Schussfäden eingefügt, der Flor wird auf die gewünschte Höhe gebracht und die Oberfläche wird sorgfältig ausgearbeitet. Diese Arbeitsweise unterscheidet einen handgeknüpften Teppich von einem maschinell gefertigten Bodenbelag. Sie verlangt Zeit, Erfahrung und ein gleichmäßiges Vorgehen. Bei diesem Teppich wird die handgeknüpfte Ausführung mit einer Knotendichte von ca. 500.000 Knoten pro Quadratmeter verbunden. Die dichte Konstruktion ermöglicht eine präzise Ausarbeitung feiner Muster und unterstützt die Formstabilität des Teppichs.
Die Kombination aus Schurwolle und Seide ist für feinere persische Teppiche charakteristisch. Wolle übernimmt dabei den robusten und weichen Grundcharakter des Flors, während Seide gezielte Lichtreflexe und eine differenzierte Oberflächenwirkung schaffen kann. Die genaue Pflege sollte die unterschiedlichen Eigenschaften beider Fasern berücksichtigen. Regelmäßiges, schonendes Absaugen ohne Bürstenaufsatz ist für die laufende Reinigung geeignet; bei stärkeren Verschmutzungen empfiehlt sich eine professionelle Teppichreinigung.
Herkunft und Tradition
Der Teppich ist als Perserteppich aus Nain angegeben. Nain ist eine Stadt im zentralen Iran und gehört zu den bekannten Zentren der persischen Teppichherstellung. Die Stadt liegt in einer trockenen Region am Rand der iranischen Wüste. Ihre Lage hat die lokale Kultur, die verwendeten Materialien und die Entwicklung des Handwerks geprägt. Nain-Teppiche werden traditionell für ihre feine Knüpfarbeit, ihre klare Zeichnung und die sorgfältige Ausführung geschätzt.
Die Geschichte der Teppichherstellung in Nain reicht bis ins sechzehnte Jahrhundert zurück. Das dortige Knüpfhandwerk wurde über Generationen weitergegeben und mit regionalen Gestaltungsformen verbunden. Wie bei vielen persischen Teppichen beruht die Herstellung nicht nur auf einem einzelnen Arbeitsschritt. Das Spannen der Kette, das Einbringen der Knoten, das Schießen der Schüsse, das Zurichten des Flors und die abschließende Kontrolle greifen ineinander. Erfahrung ist besonders wichtig, wenn viele kleine Details in einer ausgewogenen Gesamtordnung erscheinen sollen.
Persische Teppiche werden nach ihrer Herkunft, ihrer gestalterischen Sprache und ihrer technischen Ausführung unterschieden. Nain steht dabei für eine eigene regionale Tradition und nicht lediglich für ein allgemeines orientalisches Dekor. Das Wissen über Knoten, Garne, Farbwirkung und Proportionen wird in Werkstätten und Familien weitergegeben. Die Bezeichnung Nain verweist bei diesem Stück auf seine angegebene Herkunft aus Persien und auf die Nain-Tradition. Sie ist nicht mit dem bloßen Auftreten eines bestimmten Motivs gleichzusetzen.
Die Knüpftradition in Nain verbindet handwerkliche Präzision mit einer geordneten, oft fein gegliederten Komposition. Eine hohe Knotendichte wird eingesetzt, um kleine Formen und Linien sauber darzustellen. Bei der Bewertung eines handgeknüpften Nain-Teppichs gehören deshalb sowohl die Gestaltung als auch die technische Ausführung zusammen. Die Herstellung bleibt eine manuelle Arbeit, selbst wenn überlieferte Muster und wiederkehrende Kompositionsprinzipien als Orientierung dienen. Dadurch ist jeder Teppich das Ergebnis einer konkreten handwerklichen Ausführung.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs ist als orientalisch bezeichnet. Der Begriff beschreibt eine traditionelle, vom orientalischen Teppichhandwerk geprägte Gestaltung und nennt kein zusätzliches Ursprungsgebiet. In der Nain-Tradition treten häufig florale und geometrische Elemente miteinander in Beziehung. Ranken, Blüten, Blattformen und symmetrisch angelegte Linien können eine Fläche gliedern, während geometrische Konturen für Ordnung und Rhythmus sorgen. Diese allgemeinen Gestaltungsmerkmale erklären den regionalen Zusammenhang, ohne ein konkretes Einzelmotiv für diesen Teppich zu behaupten.
Bei fein geknüpften persischen Teppichen entsteht die Wirkung eines Musters durch das Zusammenspiel aus Knoten, Garnfarbe, Florrichtung und Kontur. Kleine Veränderungen in der Linienführung können die Lesbarkeit einer Blüte, einer Ranke oder einer geometrischen Form beeinflussen. Eine dichte Knüpfung bietet dem Knüpfer die Möglichkeit, solche Übergänge kleinteilig auszuarbeiten. Die Seide im Flor kann dabei einzelne Partien optisch hervorheben, während die Wolle den flächigen Grundcharakter bewahrt.
Orientalische Muster sind häufig auf Ausgewogenheit und Wiederholung aufgebaut. Eine zentrale Ordnung kann durch ein Medaillon, eine allover angelegte Zeichnung oder eine fein gegliederte Feldkomposition entstehen. Da die konkrete Musterbeschreibung dieses Teppichs nur den Begriff orientalisch nennt, werden hier keine weiteren Elemente als Ausstattung dieses Einzelstücks festgelegt. Sicher ist die Einordnung in die orientalische Musterwelt und die Verbindung mit der Nain-Tradition. Die regionale Gestaltungssprache kann sowohl florale als auch geometrische Formen aufnehmen und unterschiedliche Grade an Symmetrie zeigen.
Die Farbwahrnehmung eines Teppichs hängt nicht allein von einzelnen Garnfarben ab. Seide reflektiert Licht anders als Wolle, die Florrichtung verändert den Ton und die Dichte der Knüpfung beeinflusst die Geschlossenheit der Fläche. Deshalb kann ein handgeknüpftes Muster aus verschiedenen Blickrichtungen unterschiedlich wirken. Bei Nain-Teppichen wird diese textile Oberfläche traditionell genutzt, um feine Konturen und abgestufte Farbwirkungen lesbar zu machen. Der Teppich lässt sich dadurch in klassische wie auch in zeitgemäße Wohnkonzepte einordnen, ohne dass seine persische Herkunft verloren geht.
Besonderheiten
Der Teppich ist neu und wird im Kurztext als perfekt erhalten beschrieben. Zusätzlich ist ein Echtheitszertifikat enthalten. Dieses Dokument gehört zum Lieferumfang und begleitet die Einordnung des Teppichs als handgeknüpfter Nain Perserteppich. Die hohe Knotendichte, die Zusammensetzung aus Schurwolle und Seide sowie die handgeknüpfte Ausführung sind die im Angebot genannten technischen Merkmale.
Der Teppich ist für Räume mit Fußbodenheizung geeignet. Bei der Nutzung sollte dennoch auf eine sachgerechte Verlegung, eine trockene und saubere Unterseite sowie eine angemessene Reinigung geachtet werden. Natürliche Materialien und eine traditionelle Herstellung machen ihn zu einem langlebigen textilen Bodenbelag, sofern er passend zur Nutzung gepflegt wird. Für die Erhaltung von Wolle und Seide sind schonende Verfahren sinnvoll.
FAQ
Wie lange hält ein handgeknüpfter Perserteppich?
Ein handgeknüpfter Perserteppich kann bei sorgfältiger Pflege und angemessener Nutzung mehrere Jahrzehnte halten. Entscheidend sind die Qualität der verwendeten Materialien, die Dichte und Stabilität der Knüpfung sowie die Belastung im Alltag. Schurwolle ist elastisch und widerstandsfähig; die Seide ergänzt den Flor mit einer feinen, glatten Faser. Regelmäßiges vorsichtiges Absaugen entfernt lose Partikel, bevor sie tiefer in den Flor gelangen. Starke, einseitige Belastung sollte vermieden werden. Eine professionelle Reinigung kann die Fasern schonen und die Nutzungsdauer unterstützen. Da dieser Teppich handgeknüpft, dicht gearbeitet und neu beziehungsweise perfekt erhalten ist, sind die Voraussetzungen für eine lange Nutzung gegeben.
Wie reinige ich meinen Perserteppich am besten?
Für die regelmäßige Reinigung eignet sich ein Staubsauger ohne Bürstenaufsatz. Dadurch werden Staub und lose Verschmutzungen aufgenommen, ohne den Flor unnötig mechanisch zu beanspruchen. Langsames und gleichmäßiges Saugen ist besonders bei einem Flor aus Schurwolle und Seide sinnvoll. Verschüttete Flüssigkeiten sollten vorsichtig aufgenommen und nicht kräftig eingerieben werden. Bei tieferen Verschmutzungen sollte eine professionelle Teppichreinigung beauftragt werden. Fachleute können die Empfindlichkeit von Wolle und Seide berücksichtigen und geeignete Verfahren auswählen. Hausmittel, aggressive Reinigungsmittel und übermäßige Nässe sind zu vermeiden, da sie Fasern, Farben oder die textile Konstruktion beeinträchtigen können.
Was macht Nain-Teppiche besonders?
Nain-Teppiche verbinden die regionale persische Knüpftradition mit einer feinen technischen Ausführung. Typisch für die allgemeine Nain-Tradition sind eine präzise Zeichnung, eine hohe Knotendichte und häufig eine ausgewogene Verbindung floraler und geometrischer Formen. Hochwertige Materialien wie Schurwolle und Seide werden eingesetzt, um einen strapazierfähigen, weichen und zugleich differenziert wirkenden Flor zu schaffen. Die handgeknüpfte Herstellung ermöglicht es, Linien und kleine Musterabschnitte individuell auszuarbeiten. Bei diesem Teppich kommen eine Knotendichte von ca. 500.000 Knoten pro Quadratmeter, 90% Schurwolle, 10% Seide, ein Echtheitszertifikat und die angegebene Eignung für Fußbodenheizung hinzu. Seine Einordnung als Nain Perserteppich beruht auf der angegebenen Herkunft aus Persien.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Form | |
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| Material |















