Perserteppich Nain 181 x 109 cm Wolle handgeknüpft

1307$

Handgeknüpfter Nain Perserteppich | Knotendichte: ca. 500.000 Knoten/m² | Material: Flor 90 % Schurwolle, 10 % Seide | Größe: 181 x 109 cm | Muster: Orientalisch | Zustand: Neu, sehr gut

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Inventarnummer: CD6C48EF

Beschreibung

Nain Perserteppich

Material und Verarbeitung

Dieser Nain Perserteppich ist handgeknüpft und besteht im Flor aus 90 % Schurwolle und 10 % Seide. Die Verbindung beider Materialien prägt die Oberfläche auf unterschiedliche Weise: Schurwolle bringt eine natürliche, angenehm griffige Struktur ein, während Seide für einen feineren Glanz und eine glattere Wirkung sorgt. Dadurch entsteht ein Materialbild, das sowohl textile Wärme als auch eine dezente Lichtreflexion zeigt.

Die handgeknüpfte Herstellung bedeutet, dass die Knoten einzeln in das Grundgewebe eingearbeitet werden. Im Unterschied zu maschinell gefertigten Belägen entsteht das Muster dabei Schritt für Schritt aus der Arbeit des Knüpfers. Die im Angebot angegebene Knotendichte liegt bei etwa 500.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine solche Dichte ermöglicht die Ausarbeitung feiner Konturen und kleiner Musterbereiche, wie sie bei Nain-Teppichen häufig zum Erscheinungsbild gehören.

Der Flor ist mit etwa 6 mm angegeben. Schurwolle wird im Teppichhandwerk wegen ihrer widerstandsfähigen Faser und ihrer angenehmen Oberfläche verwendet. Seide ergänzt diese Eigenschaften durch einen feinen, je nach Lichteinfall sichtbaren Schimmer. Die im Flor kombinierte Materialauswahl ist bei diesem Stück ausdrücklich mit Schurwolle und Seide bezeichnet. Das Stück ist als handgeknüpfter Einzelteppich und als Unikat ausgewiesen.

Der Zustand ist als neu und sehr gut angegeben; im Titel wird zusätzlich der Top-Zustand genannt. Zum Lieferumfang gehört ein Echtheitszertifikat. Der Teppich ist außerdem für Räume mit Fußbodenheizung geeignet. Diese Angaben beschreiben die konkrete Ausführung und die ausgewiesenen Eigenschaften dieses einzelnen Teppichs.

Herkunft und Tradition

Nain ist eine Stadt im Iran und ein bekannter Name innerhalb der persischen Teppichkunst. Die Stadt liegt in Zentraliran, in einer Landschaft, die historisch von trockenen Bedingungen und einer langen handwerklichen Tradition geprägt ist. Nain-Teppiche werden mit einer präzisen Knüpfweise, sorgfältig ausgearbeiteten Zeichnungen und einer meist klar lesbaren Ornamentik verbunden. Ihre Entwicklung steht im Zusammenhang mit der reichen persischen Kultur des Teppichknüpfens, in der Entwurf, Materialwahl und handwerkliche Ausführung eng zusammengehören.

Die Teppichproduktion in Nain wurde besonders im 20. Jahrhundert weithin bekannt. Knüpfer aus der Region griffen auf die Formen der persischen Ornamenttradition zurück und entwickelten daraus Teppiche mit feinen, geordneten Kompositionen. Charakteristisch ist die Aufmerksamkeit für die Zeichnung: Ranken, Blüten, Medaillons und Bordüren werden so angelegt, dass sie trotz vieler Einzelheiten als zusammenhängende Fläche erscheinen. Die Knüpfung dient dabei nicht nur der Haltbarkeit, sondern auch der präzisen Übertragung eines Entwurfs.

Die Bezeichnung Nain verweist auf diese regionale Tradition und nicht allein auf eine bestimmte Farbstellung. Innerhalb der Nain-Produktion gibt es unterschiedliche Größen, Qualitäten, Entwürfe und Materialkombinationen. Die Angabe 9 la wird im Handel als Qualitäts- und Feinheitsbezeichnung für Nain-Teppiche verwendet. Sie steht im Zusammenhang mit der traditionellen Einteilung nach der Feinheit der Knüpfung und der Anzahl der Fäden beziehungsweise Knotenreihen. Die genaue Bedeutung kann je nach Händler- und Produktionskontext unterschiedlich gebraucht werden; sie ist jedoch ein fester Bestandteil der Bezeichnung dieses Teppichs.

Persische Teppiche werden traditionell nicht nur als Gebrauchsgegenstände, sondern auch als textile Kunstwerke betrachtet. Ihr Entwurf wird häufig auf Papier oder anhand eines detaillierten Plans vorbereitet, bevor die Farben und Knoten in das Gewebe übertragen werden. Bei handgeknüpften Arbeiten können kleine Abweichungen in der Zeichnung entstehen. Sie sind Teil des manuellen Herstellungsprozesses und unterscheiden ein handgefertigtes Einzelstück von einer vollständig identischen Serienproduktion.

Die Nain-Tradition steht außerdem in Beziehung zu anderen persischen Zentren, ohne mit ihnen gleichgesetzt zu werden. Persische Werkstätten verwenden über Jahrhunderte weiterentwickelte Formen wie zentrale Medaillons, achsensymmetrische Blütenranken und mehrgliedrige Bordüren. Nain ist für eine eher feine und übersichtliche Ausarbeitung dieser Elemente bekannt. Das regionale Wissen betrifft dabei die Auswahl geeigneter Garne, die Vorbereitung des Grundgewebes, die Knotentechnik und das anschließende Scheren des Flors.

Design und Muster

Das Muster dieses Teppichs ist im Angebot als orientalisch bezeichnet. Diese Bezeichnung beschreibt die gestalterische Einordnung und nennt keine zusätzliche Herkunft. Die Gestaltung orientalischer Teppiche beruht häufig auf einem Zusammenspiel aus Feld und Bordüre. Das Innenfeld trägt die zentrale Ornamentik, während die Randzonen den Abschluss bilden und den Blick innerhalb der Gesamtkomposition führen.

In der persischen Mustertradition kommen florale Ranken, stilisierte Blüten, Blätter, Rosetten und geometrisch geordnete Linien häufig vor. Solche Formen können naturalistisch wirken oder stark abstrahiert sein. Eine Ranke muss dabei keine botanische Pflanze genau abbilden; sie ist vielmehr ein wiederkehrendes Ornament, das Flächen verbindet und Bewegungen im Entwurf erzeugt. Geometrische Elemente geben einer Komposition Rhythmus, während weichere Blattformen Übergänge schaffen.

Nain-Entwürfe sind oft durch eine genaue Symmetrie und eine fein gegliederte Zeichnung geprägt. Ein zentrales Medaillon kann den Mittelpunkt markieren, ist aber nicht für jeden Entwurf zwingend. Ebenso können Allover-Muster verwendet werden, bei denen die Ornamente gleichmäßiger über das Feld verteilt sind. Mehrere Bordüren können das Hauptfeld einfassen. Die jeweilige Anordnung, Farbwahl und Ornamentkombination gehört zum individuellen Entwurf des einzelnen Teppichs.

Die hohe angegebene Knotendichte unterstützt die Wiedergabe feiner Musterlinien. Kleine Blüten, schmale Ranken und klar begrenzte Konturen lassen sich mit einer dichten Knüpfung differenziert ausarbeiten. Dabei entsteht die Zeichnung nicht durch einen aufgedruckten Rapport, sondern durch die Anordnung verschiedenfarbiger Knoten. Das erklärt, weshalb die Oberfläche eines handgeknüpften Teppichs bei wechselndem Licht und aus unterschiedlichen Blickwinkeln lebendig wirken kann.

Die Bezeichnung Super Nain 9 la gehört zur Produktbezeichnung dieses Stücks. Sie wird im Teppichhandel verwendet, um eine besonders fein geknüpfte Nain-Ausführung zu benennen. Sie ersetzt jedoch nicht die konkreten Angaben zu Material, Knüpftechnik und Zustand. Bei diesem Teppich sind diese Merkmale zusammen mit der orientalischen Musterangabe dokumentiert. Eine weitergehende Beschreibung einzelner Farben oder Motive wird nicht vorgenommen, wenn sie für das konkrete Stück nicht ausdrücklich angegeben ist.

Orientalische Muster haben in der persischen Kunstgeschichte unterschiedliche kulturelle Bezüge. Blüten und Ranken werden häufig mit Natur, Ordnung und Erneuerung in Verbindung gebracht; geometrische Formen können den Entwurf strukturieren. Diese allgemeinen Bedeutungen sind Teil der Musterkunde und legen nicht fest, welche symbolische Aussage der einzelne Teppich verfolgt. Entscheidend für die Betrachtung bleibt die konkrete Anordnung der Ornamente auf seiner Fläche.

Besonderheiten

Zu den ausgewiesenen Besonderheiten gehören die hohe Knotendichte von etwa 500.000 Knoten pro Quadratmeter, die Kombination aus Schurwolle und Seide sowie die handgeknüpfte Ausführung. Der Flor besteht aus 90 % Schurwolle und 10 % Seide und ist mit etwa 6 mm angegeben. Damit sind die wesentlichen technischen Angaben dieses Einzelstücks klar benannt.

Der Teppich wird als Unikat beziehungsweise Einzelstück angeboten. Sein Zustand ist mit neu und sehr gut beschrieben; außerdem wird im Titel ein Top-Zustand genannt. Ein Echtheitszertifikat ist inklusive. Die Eignung für Fußbodenheizung ist ebenfalls angegeben. Diese Eigenschaften gehören zur konkreten Produktbeschreibung und werden nicht aus der regionalen Stilbezeichnung abgeleitet.

Die Materialkombination verbindet die natürliche Struktur der Wolle mit dem feinen Glanz der Seide. Zusammen mit der dichten Knüpfung ergibt sich eine Oberfläche, deren Ausführung sowohl unter handwerklichen als auch unter materialbezogenen Gesichtspunkten beschrieben werden kann. Der Teppich ist als Perserteppich aus Nain eingeordnet und damit der iranischen Teppichtradition zugeordnet.

FAQ

Wie wird ein Nain Perserteppich gepflegt?

Für die Pflege empfiehlt sich regelmäßiges, schonendes Staubsaugen. Dabei sollte die Oberfläche ohne aggressive Bürsten behandelt werden, damit Flor und Seidenanteil nicht unnötig beansprucht werden. Eine gründliche Reinigung sollte bei Bedarf durch einen spezialisierten Teppichreiniger erfolgen. Direkte, dauerhaft einwirkende Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, weil sie Farben mit der Zeit verändern kann. Verschüttete Flüssigkeiten werden möglichst sofort und vorsichtig aufgenommen, ohne den Flor stark zu reiben.

Für welche Räume eignet sich dieser Teppich?

Der Teppich kann im Wohnzimmer, Esszimmer oder Schlafzimmer eingesetzt werden. Als orientalischer Nain Perserteppich lässt er sich in klassische ebenso wie in ruhig eingerichtete Wohnbereiche einordnen. Die ausgewiesene Eignung für Fußbodenheizung erweitert die möglichen Einsatzorte in entsprechend ausgestatteten Räumen. Bei der Auswahl des Platzes sollte darauf geachtet werden, dass der Teppich eben liegt und nicht durch Möbel oder Türen ungünstig belastet wird.

Ist dieser Teppich für Menschen mit Allergien geeignet?

Schurwolle gehört zu den Naturfasern, die im Wohnbereich häufig wegen ihrer angenehmen und natürlichen Materialeigenschaften verwendet werden. Für die konkrete Verträglichkeit bei Allergien sind jedoch die individuelle Empfindlichkeit, die Raumluft und die regelmäßige Pflege entscheidend. Eine sauber gehaltene textile Oberfläche kann Staub binden, der beim Staubsaugen entfernt wird. Bei bekannten Allergien sollte die Eignung mit der behandelnden Fachperson abgestimmt werden.

Zusätzliche Informationen
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