






Perserteppich Nain 149 x 75 cm Wolle Seide handgeknüpft
492$
Handgeknüpfter Nain Perserteppich | Knotendichte: 12-Lah ca. 250.000 Knoten/m² | Material: Flor Wolle und Seide | Größe: 149 x 75 cm | Muster: Klassisch florale Motive mit zentralem Medaillon | Zustand: Neuwertig
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VERSANDPARTNERInventarnummer: CEE6C2F4
Beschreibung
Nain Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Perserteppich aus Nain ist handgeknüpft und besteht im Flor aus hochwertiger Wolle und Seide. Die Verbindung beider Materialien gehört zum überlieferten Erscheinungsbild vieler feiner Nain-Teppiche: Wolle bringt eine textile, angenehm griffige Oberfläche ein, während Seide in der Gestaltung für feine Akzente und eine differenzierte Wirkung eingesetzt werden kann. Bei diesem Teppich sind Wolle und Seide als Materialien angegeben.
Die Knüpfdichte wird mit 12-Lah und ungefähr 250.000 Knoten pro Quadratmeter angegeben. Lah bezeichnet bei Nain-Teppichen eine Einteilung der Knüpfdichte und dient dazu, die Feinheit der Ausführung einzuordnen. Eine hohe Dichte ermöglicht es den Knüpfern, florale Konturen, kleine Ornamente und die Übergänge innerhalb eines Medaillons klar auszuarbeiten. Die Dichte ist dabei ein Merkmal der handwerklichen Ausführung und steht neben Material, Proportionen und Musteraufbau.
Der Zustand dieses Teppichs ist neuwertig. Damit verbindet sich die handgeknüpfte Ausführung mit einem gepflegten Erhaltungsbild. Die Herstellung eines handgeknüpften Teppichs erfolgt Knoten für Knoten an einem Webstuhl. Das Muster wird aus der Verbindung von Knoten, Schuss und Kette aufgebaut; die sichtbare Oberfläche entsteht durch den Flor. Bei Nain steht diese sorgfältige Arbeit traditionell für fein gegliederte Zeichnungen und kontrollierte Konturen.
Herkunft und Tradition
Der Teppich stammt aus Nain in Zentralpersien. Nain liegt in der persischen Teppichlandschaft und ist als Zentrum einer eigenen Knüpftradition bekannt. Die Stadt und ihre Umgebung entwickelten einen Stil, der sich durch helle Grundstimmungen, feine florale Zeichnungen und eine sorgfältige Ausarbeitung auszeichnet. Nain-Teppiche werden häufig mit einer klar lesbaren Komposition verbunden, in der ein Zentrum, ein Rahmen und begleitende Ranken miteinander abgestimmt sind.
Die Nain-Tradition entstand im Umfeld einer älteren persischen Handwerkskultur und wurde durch die Kenntnis anderer wichtiger Webzentren geprägt. Dennoch besitzt Nain eine erkennbare eigene Sprache. Die Entwürfe wirken häufig geordnet und ausgewogen, ohne dass die Fläche durch eine unübersichtliche Vielzahl voneinander unabhängiger Elemente aufgelöst wird. Helle Beige-, Creme- und Elfenbeintöne gehören zum bekannten Farbspektrum, daneben können Blau, Rot und weitere kräftigere Nuancen als Kontrast eingesetzt werden.
Bei der Einordnung eines Nain-Teppichs spielen Herkunft, Knüpfdichte und Muster gemeinsam eine Rolle. Die Bezeichnung Nain verweist hier auf den Herstellungsort und nicht lediglich auf ein florales Dekor. Die in Nain gepflegte Formensprache verbindet die Genauigkeit der Zeichnung mit einer ruhigen Flächenwirkung. Traditionelle Werkstätten arbeiten mit überlieferten Entwürfen, die von Generation zu Generation weitergegeben und in Details neu interpretiert werden können.
Die persische Teppichkunst ist regional vielfältig. Isfahan und Kashan sind ebenfalls für florale Kompositionen und Medaillonmotive bekannt, während Tabriz und Qum beziehungsweise Ghom mit jeweils eigenen Entwurfstraditionen und einer feinen Ausarbeitung verbunden werden. Diese Parallelen erklären, weshalb sich bestimmte Motive in mehreren Regionen finden. Sie ändern jedoch nichts an der Herkunft dieses Stücks: Es ist ein Nain-Teppich aus Zentralpersien.
Handgeknüpfte Perserteppiche werden nicht industriell in einem einzigen Arbeitsschritt gefertigt. Ihr Aufbau beruht auf einer Folge von Arbeitsschritten, bei denen die Zeichnung auf dem Knüpfstuhl umgesetzt wird. Die regionale Tradition bestimmt dabei nicht nur die Motive, sondern auch die Art, wie Fläche, Bordüre und Ornament miteinander in Beziehung gesetzt werden. Nain ist für eine präzise, fein wirkende Gestaltung bekannt, in der das Verhältnis von hellen Flächen und farbigen Details eine wichtige Rolle einnimmt.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs ist klassisch floral und wird durch ein zentrales Medaillon bestimmt. Ein Medaillon bildet den visuellen Mittelpunkt einer Teppichkomposition. Es kann von Blüten, Ranken, Blättern und weiteren Ornamenten umgeben sein, die den Blick vom Zentrum in die Fläche führen. Bei einer floralen Nain-Komposition entsteht dadurch eine geordnete Verbindung zwischen dem Mittelpunkt und dem umlaufenden Rahmen.
Florale Muster gehören zu den wichtigsten Ausdrucksformen der persischen Teppichkunst. Blüten und Ranken werden nicht als naturgetreue Einzelbilder wiedergegeben, sondern in eine ornamentale Ordnung übertragen. Ihre Linien können spiegelbildlich angelegt, rhythmisch wiederholt oder entlang gebogener Ranken verteilt werden. So entsteht ein Dekor, das zugleich detailliert und zusammenhängend wirkt. Die feine Knüpfung unterstützt eine klare Wiedergabe kleiner Formen.
Ein klassisches Medaillonmuster arbeitet häufig mit einer zentralen Betonung und einer ausgewogenen Umrahmung. Bordüren geben dem Feld einen Abschluss und schaffen einen Übergang zwischen dem inneren Dekor und der äußeren Kante. Bei Nain werden solche Rahmen oft mit floralen Elementen, feinen Linien und wiederkehrenden Ornamenten gegliedert. Die genaue Zeichnung kann dem Muster Tiefe geben, ohne die Grundordnung aufzuheben.
Die für Nain bekannten hellen Farbstimmungen werden traditionell mit kontrastierenden Nuancen verbunden. Beige und helle Naturtöne können eine ruhige Grundfläche bilden; Blau oder Rot setzen Akzente und helfen, das Medaillon sowie die floralen Details zu definieren. Die Wirkung entsteht nicht durch einzelne Farben allein, sondern durch ihr Verhältnis zueinander. Ein zurückhaltender Fond lässt die Ornamentik deutlich hervortreten, während farbige Konturen die Komposition strukturieren.
Vergleichbare florale und medaillonartige Entwürfe begegnen auch in Isfahan und Kashan. Tabriz und Ghom sind ebenfalls für ausgearbeitete Teppichmuster bekannt, wobei jede Region ihre eigene Balance aus Feld, Bordüre, Farbwahl und Detailgrad entwickelt. Nain-Muster lassen sich dennoch durch ihre helle, fein gegliederte Erscheinung und die häufig klare Ordnung der floralen Elemente charakterisieren. Die Musterbezeichnung beschreibt das Dekor; die Herkunft dieses Teppichs bleibt Nain.
Ein Medaillon ist nicht zwingend ein einzelnes starres Zeichen. Es kann aus verschachtelten Konturen, Blütenformen und seitlichen Ausläufern bestehen. Zusammen mit den Ranken entsteht ein Wechsel aus dichter Ornamentik und ruhigeren Zwischenflächen. Diese Gliederung ist ein wesentlicher Bestandteil klassischer persischer Teppichentwürfe. Bei einem handgeknüpften Stück werden die Formen aus vielen einzelnen Knoten aufgebaut, wodurch auch kleine Unterschiede in Linie und Farbverlauf zur handwerklichen Ausführung gehören.
Besonderheiten
Die Besonderheiten dieses Teppichs liegen in seiner Herkunft aus Nain, der handgeknüpften Ausführung, der angegebenen Knüpfdichte von 12-Lah und dem Flor aus hochwertiger Wolle und Seide. Hinzu kommen das neuwertige Erhaltungsbild, die klassisch florale Gestaltung und das zentrale Medaillon. Diese Merkmale verbinden Material, Verarbeitung, Herkunft und Muster zu einem klar bestimmbaren Nain-Perserteppich.
Die helle, harmonische Gestaltungsrichtung von Nain lässt sich mit modernen ebenso wie mit klassischen Einrichtungen kombinieren. Entscheidend ist dabei nicht eine bestimmte Raumwirkung, sondern die geordnete Komposition aus Medaillon, floralen Motiven und Rahmen. Die handgeknüpfte Oberfläche macht jedes einzelne Stück zu einem eigenständigen Exemplar der persischen Teppichkunst.
FAQ
Was kennzeichnet einen Nain-Perserteppich?
Nain-Perserteppiche werden traditionell mit feinen floralen Mustern, hellen Farbstimmungen und häufig einem zentralen Medaillon verbunden. Eine Einteilung wie Lah beschreibt die Knüpfdichte und hilft bei der handwerklichen Einordnung. Typisch ist außerdem die sorgfältige Zeichnung von Blüten, Ranken und Bordüren. Dieser Teppich stammt aus Nain in Zentralpersien und greift diese Merkmale mit einem klassischen floralen Medaillonmuster auf.
Wie wird ein Nain-Perserteppich gepflegt?
Für die regelmäßige Pflege empfiehlt sich vorsichtiges Absaugen, damit Staub und lose Partikel nicht dauerhaft im Flor bleiben. Starke Reibung, aggressive Reinigungsmittel und anhaltende direkte Sonneneinstrahlung sollten vermieden werden, da sie Fasern und Farben belasten können. Bei stärkeren Verschmutzungen ist eine professionelle Teppichreinigung sinnvoll. Die Behandlung sollte auf die verwendeten Materialien Wolle und Seide abgestimmt sein.
Woran lässt sich die Qualität eines Nain-Perserteppichs erkennen?
Für die Beurteilung sind mehrere Merkmale maßgeblich: die Knüpfdichte, die Qualität von Flor und Kette, die Gleichmäßigkeit der Ausführung und die Detailgenauigkeit des Musters. Auch die Klarheit des Medaillons, die Ausarbeitung der floralen Ornamente und der Erhaltungszustand spielen eine Rolle. Bei diesem Teppich sind eine Knüpfdichte von 12-Lah, hochwertiger Flor aus Wolle und Seide sowie ein neuwertiger Zustand angegeben.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |















