




Perserteppich Nain 143 x 67 cm Wolle handgeknüpft
473$
Handgeknüpfter Nain-Perserteppich | Knotendichte: 9-Lah, ca. 250.000 Knoten/m² | Material: Flor Wolle mit Seide | Größe: 143 x 67 cm | Muster: Klassisch florale Motive | Zustand: Sehr gut
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Beschreibung
Nain Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Perserteppich aus Nain ist handgeknüpft und besteht aus hochwertiger Wolle mit Seide. Die Verbindung beider Materialien gehört zu den charakteristischen Merkmalen vieler Nain-Teppiche. Wolle bildet einen robusten und angenehm griffigen Flor, während Seidenfäden feine Akzente und einen dezenten Schimmer in die Oberfläche bringen können. Die Kombination wird bei Nain-Teppichen eingesetzt, um eine belastbare textile Grundlage mit einer fein wirkenden, differenzierten Oberfläche zu verbinden.
Die Ausführung dieses Teppichs ist mit 9-Lah bezeichnet. Die Lah-Angabe steht bei Nain-Teppichen für eine Qualitäts- und Knüpfdichteklasse. Für dieses Stück wird eine Knotendichte von etwa 250.000 Knoten pro Quadratmeter angegeben. Beim Handknüpfen entsteht jeder Knoten einzeln auf der Kette. Anschließend wird der Flor Reihe für Reihe geordnet, verdichtet und geschoren. Dieses Verfahren ermöglicht klar ausgearbeitete Konturen und eine regelmäßige Darstellung floraler Formen.
Handgeknüpfte Teppiche unterscheiden sich von maschinell gefertigten Erzeugnissen durch den individuellen Aufbau aus einzelnen Knoten. Kleine Unterschiede in der Spannung, in der Schur oder in der Farbverteilung gehören zur handwerklichen Herstellung. Bei diesem Nain stehen die hochwertige Wollqualität, die eingearbeitete Seide und die 9-Lah-Ausführung im Mittelpunkt der beschriebenen Verarbeitung.
Herkunft und Tradition
Nain liegt im zentralen Iran und ist für eine eigenständige Tradition der Teppichherstellung bekannt. Der Name Nain bezeichnet sowohl die Stadt als auch die dort entwickelte Teppichart. Die Stadt besitzt eine lange Geschichte; ihre Wurzeln reichen bis in die Sassaniden-Dynastie zurück. Diese historische Tiefe bildet den kulturellen Hintergrund, vor dem sich Nain zu einem bedeutenden Zentrum der Teppichkunst entwickelte.
Die Nain-Tradition verbindet eine präzise Knüpfarbeit mit einer fein gegliederten Ornamentik. In den Werkstätten werden Muster auf einen Knüpfplan übertragen, damit Medaillons, Ranken, Blüten und Bordüren in einem ausgewogenen Verhältnis stehen. Die handwerkliche Arbeit erfordert dabei eine gleichmäßige Knotenfolge und eine sorgfältige Schur. Je dichter die Knüpfung, desto differenzierter können Linien und kleine Motive ausgearbeitet werden.
Bei Nain-Teppichen werden verschiedene Qualitätsstufen unterschieden. Genannt werden 4-Lah, 6-Lah, 9-Lah und 12-Lah. Die Bezeichnung Lah beschreibt die Knüpfdichte und dient als Orientierung für die Feinheit der Ausführung. Die überlieferte Einteilung zeigt, dass Nain-Teppiche in unterschiedlichen Graden der Dichte und Detailgenauigkeit gefertigt werden. Eine 4-Lah-Ausführung wird mit mehr als einer Million Knoten pro Quadratmeter beschrieben, während für eine 12-Lah-Ausführung etwa 250.000 Knoten pro Quadratmeter genannt werden. Für diesen Teppich ist die Bezeichnung 9-Lah mit einer Knotendichte von etwa 250.000 Knoten pro Quadratmeter angegeben.
Mit zunehmender Zahl der Lahs wird die Ausführung in der überlieferten Beschreibung feiner und detailreicher eingeordnet. Die Lah-Zahl ist daher nicht lediglich eine technische Bezeichnung, sondern verweist auf eine bestimmte Einordnung innerhalb der Nain-Produktion. Bei einer Besprechung eines Nain-Teppichs gehören deshalb Herkunft, Knüpfdichte, Material und Muster zusammen. Der vorliegende Teppich verbindet die Herkunft Nain im zentralen Iran mit einer handgeknüpften 9-Lah-Ausführung, hochwertiger Wolle und Seide.
Nain wird häufig im Zusammenhang mit anderen Teppichzentren der Region Isfahan betrachtet. Isfahan-Teppiche sind für komplexe Muster und die Verwendung von Seide bekannt. Kashan-Teppiche werden oft mit tiefen Rot- und Blautönen verbunden, während Tabriz für harmonische Farben und detailreiche Designs geschätzt wird. Diese Orte besitzen jeweils eigene Traditionen. Sie sind als Vergleich innerhalb der iranischen Teppichkultur interessant, ändern aber nicht die Herkunft dieses Teppichs: Er stammt aus Nain im zentralen Iran.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs wird als klassisch floral beschrieben. Florale Nain-Muster arbeiten traditionell mit Blüten, Blattranken und geschwungenen Linien. Die Motive werden so angeordnet, dass ein zusammenhängendes Ornamentbild entsteht. Eine solche Gestaltung kann den gesamten Innenraum mit Ranken füllen oder ein zentrales Medaillon durch umlaufende Blütenelemente hervorheben. Für dieses Stück ist die klassisch florale Motivik angegeben; ein Medaillon wird in den Angaben nicht ausdrücklich als Merkmal dieses einzelnen Teppichs genannt.
Die florale Formensprache gehört zu den bekanntesten Gestaltungselementen der Nain-Tradition. Blüten und Ranken werden häufig symmetrisch geordnet, wodurch ein ruhiger und klar lesbarer Aufbau entsteht. Feinere Linien können die einzelnen Blätter voneinander trennen und die Konturen der Blüten hervorheben. Die hohe Knüpfdichte unterstützt grundsätzlich die präzise Darstellung kleiner Ornamente. Bei diesem Teppich verbinden sich die genannte 9-Lah-Klasse und die klassisch florale Gestaltung zu einer fein gegliederten Nain-Anmutung.
Neben floralen Kompositionen kommen bei Nain auch geometrische Entwürfe vor. Geometrische Elemente können Bordüren strukturieren, ein Medaillon einfassen oder als wiederkehrende kleinere Formen zwischen den Ranken erscheinen. Die Nain-Tradition ist deshalb nicht auf eine einzige Anordnung beschränkt. Entscheidend ist die kontrollierte Zeichnung des Musters und die sorgfältige Wiederholung der Ornamente. Der konkrete Teppich wird jedoch ausdrücklich durch klassisch florale Motive charakterisiert.
Die Farbwelt von Nain-Teppichen reicht von sanften Erdtönen bis zu lebhaften Blau- und Rottönen. Diese Bandbreite gehört zum regionalen Gestaltungshintergrund. Die Farbauswahl unterstützt die Unterscheidung von Grundfläche, Bordüre und floralen Details. Sie kann eine eher zurückhaltende oder eine kontrastreichere Wirkung erzeugen. Eine bestimmte Farbkombination wird für diesen Teppich nicht genannt, daher bleibt die Beschreibung auf die überlieferte Nain-Farbpalette und die klassisch florale Musterung begrenzt.
Bei der Betrachtung eines floralen Teppichmusters spielen Hauptfeld und Bordüre zusammen. Das Hauptfeld trägt die zentrale Ornamentik, während eine oder mehrere Bordüren die Komposition fassen und den Übergang zum Rand ordnen. Ranken können dabei über das Feld geführt werden, Blüten setzen einzelne Schwerpunkte, und kleinere Blattformen schließen Zwischenräume. Diese Prinzipien erklären, weshalb Nain-Teppiche trotz ihrer feinen Muster nicht unruhig wirken müssen. Sie beruhen auf einer planvollen, symmetrisch ausgerichteten Gestaltung.
Die Mustertradition lässt sich außerdem im größeren Zusammenhang iranischer Teppichkunst lesen. Isfahan steht für komplexe Muster und Seidenverwendung, Kashan für markante tiefe Rot- und Blautöne und Tabriz für harmonische Farben sowie detailreiche Zeichnungen. Nain besitzt daneben seine eigene Verbindung aus feiner Knüpfung, floraler oder geometrischer Ornamentik und einer häufig zurückhaltenden, differenzierten Gestaltung. Der hier beschriebene Teppich gehört aufgrund seiner Herkunft und seines klassisch floralen Musters in diese Nain-Tradition.
Besonderheiten
Als besondere Merkmale dieses Einzelstücks sind die Herkunft aus Nain im zentralen Iran, die handgeknüpfte Ausführung, die 9-Lah-Klasse, die angegebene Knotendichte von etwa 250.000 Knoten pro Quadratmeter sowie die Verwendung hochwertiger Wolle mit Seide festgehalten. Das Muster besteht aus klassisch floralen Motiven. Der Zustand wird als sehr gut angegeben.
Die Seide ergänzt den Wollflor durch feine Fäden und kann dadurch einen schimmernden Eindruck erzeugen. Zusammen mit der dichten Handknüpfung entsteht die für Nain typische Verbindung von sorgfältiger Verarbeitung und detailorientierter Ornamentik. Die konkrete Beschreibung dieses Teppichs bleibt bei diesen Merkmalen und macht keine zusätzlichen Angaben zu Signatur, Alter oder besonderen Reparaturen.
Nain-Teppiche werden bei sachgemäßer Behandlung als pflegeleicht beschrieben. Regelmäßiges Absaugen und eine professionelle Reinigung bei Bedarf gehören zur üblichen Pflege. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, damit die Farben nicht verblassen. Diese Hinweise beziehen sich auf den Umgang mit Nain-Teppichen und ersetzen keine individuelle Prüfung der jeweiligen Reinigungssituation.
FAQ
Wie pflege ich meinen Nain-Perserteppich?
Ein Nain-Perserteppich sollte regelmäßig vorsichtig abgesaugt werden. Bei stärkerem Reinigungsbedarf empfiehlt sich eine professionelle Teppichreinigung. Direkte Sonneneinstrahlung ist möglichst zu vermeiden, da sie ein Verblassen der Farben begünstigen kann. Eine sachgemäße Behandlung trägt dazu bei, die textile Oberfläche und die Farbwirkung des handgeknüpften Teppichs zu erhalten.
Was macht Nain-Teppiche so besonders?
Nain-Teppiche verbinden eine hohe Knüpfdichte mit hochwertigen Materialien wie Wolle und Seide. Charakteristisch sind außerdem die sorgfältig ausgearbeiteten floralen oder geometrischen Designs, die häufig durch ein Medaillon ergänzt werden. Die Herkunft aus Nain im zentralen Iran, die differenzierten Lah-Klassen und die handwerkliche Knüpftechnik prägen den besonderen Charakter dieser Teppichart.
Gibt es Nain-Teppiche in verschiedenen Größen?
Ja. Nain-Teppiche werden in unterschiedlichen Größen gefertigt, von kleineren Läufern bis zu größeren Raumteppichen. Dadurch können sie für verschiedene Wohnsituationen und Raumaufteilungen eingesetzt werden. Die Größe dieses einzelnen Teppichs ist in den Produktangaben separat ausgewiesen; die allgemeine Vielfalt der Formate gehört zur Herstellungstradition von Nain.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |













