Perserteppich Nain 138 x 94 cm Schurwolle handgeknüpft

502$

Handgeknüpfter Nain Perserteppich | Knotendichte: ca. 300.000 Knoten/m² | Material: Flor 100% Schurwolle, Kette 100% Baumwolle | Größe: 138 x 94 cm | Muster: Orientalisch | Zustand: Neu

1 verfügbar

  • ✓Kostenloser Versand in der EU
  • ✓2-5 Werktage Lieferzeit
  • ✓14 Tage Rückgaberecht
  • ✓Weltweiter Versand auf Anfrage
Secure Payment SICHERE ZAHLUNG
Shipping Partners VERSANDPARTNER
Artikelnummer: 64C74108 Kategorien: , ,

Inventarnummer: 64C74108

Beschreibung

Nain Perserteppich

Material und Verarbeitung

Dieser Perserteppich aus Nain ist handgeknüpft. Im Flor besteht er aus 100% Schurwolle; die Kette besteht aus 100% Baumwolle. Die Verbindung aus einem wollenen Flor und einer Baumwollkette gehört zu den materialbezogenen Angaben dieses Teppichs und beschreibt seinen grundlegenden Aufbau. Schurwolle wird im Teppichhandwerk wegen ihrer natürlichen Elastizität, ihrer Widerstandsfähigkeit und ihrer angenehmen Haptik verwendet. Sie kann Wärme speichern und trägt dadurch zum behaglichen Charakter eines Teppichs bei.

Die Handknüpftechnik entsteht Knoten für Knoten. Anders als bei einem maschinell gefertigten Belag wird der Flor von Hand mit der Kette verbunden. Dadurch erhält jedes einzelne Stück seinen eigenen handwerklichen Charakter. Die angegebene hohe Knotendichte ermöglicht eine differenzierte Ausarbeitung von Linien, Konturen und kleinen Musterelementen. Bei einem handgeknüpften Teppich sind geringfügige Unregelmäßigkeiten kein Hinweis auf einen Fehler, sondern können die manuelle Fertigung erkennen lassen.

Die Schurwolle verbindet eine weiche Oberfläche mit einer belastbaren Faser. Ihre natürliche Elastizität hilft dem Flor, sich nach einer Beanspruchung wieder aufzurichten. Gleichzeitig fühlt sich Wolle angenehm an und besitzt wärmespeichernde Eigenschaften. Die Baumwolle in der Kette bildet die Grundlage, an der die Knoten befestigt werden. So ergänzen sich die beiden im Material genannten Fasern innerhalb der Konstruktion des Teppichs.

Der Teppich ist als neu ausgewiesen. Die handwerkliche Fertigung, der wollene Flor und die feine Knotenausarbeitung bestimmen sein Erscheinungsbild. Die Bezeichnung handgeknüpft beschreibt dabei nicht nur die Herstellung, sondern auch die individuelle Struktur, die ein von Hand gefertigtes Einzelstück von einem vollständig industriell produzierten Teppich unterscheidet.

Herkunft und Tradition

Nain liegt im Nordosten Persiens und in der iranischen Provinz Isfahan. Die Stadt ist für ihre Teppichknüpferei bekannt und hat eine eigene Tradition innerhalb der persischen Teppichkultur entwickelt. Nain steht dabei für eine Herkunftsbezeichnung, die mit sorgfältiger Ausarbeitung, feinen Wollqualitäten und einer klar gegliederten Gestaltung verbunden wird. Dieser Teppich wird als Perserteppich aus Nain angeboten und gehört damit in den iranischen beziehungsweise persischen Ursprungskontext.

Das Teppichhandwerk in Nain ist Teil einer über Jahrhunderte gewachsenen Kultur. In den Werkstätten werden überlieferte Kenntnisse zu Materialien, Knoten, Proportionen und Ornamenten weitergegeben. Ein Teppich entsteht nicht allein durch das Aneinanderreihen von Knoten. Ebenso wichtig sind die Vorbereitung der Kette, die Auswahl des Flormaterials, die Einteilung der Fläche und die genaue Umsetzung des Musters. Diese Arbeit verlangt Geduld und ein ausgeprägtes Verständnis für die Beziehung zwischen Zeichnung und Bindung.

Die Lage Nains im iranischen Hochland prägt den kulturellen Rahmen der Stadt. Die dortige Teppichtradition entwickelte eine Sprache, die häufig durch Ordnung, ausgewogene Flächen und präzise Linien gekennzeichnet ist. Persische Teppiche aus Nain werden deshalb oft mit einer ruhigen, kontrollierten Komposition in Verbindung gebracht. Die Gestaltung kann florale und geometrische Elemente miteinander verbinden, ohne dass die Fläche ihren klaren Aufbau verliert. Solche Merkmale gehören zur allgemeinen Tradition der Herkunft und sind nicht als zusätzliche Einzelangaben über jedes konkrete Stück zu verstehen.

Innerhalb der persischen Teppichkunst besitzen regionale Zentren jeweils eigene Arbeitsweisen und Formensprachen. Nain wird dabei besonders mit feiner Knüpfarbeit und einer sorgfältigen Ausführung in Verbindung gebracht. Die Tradition beruht auf dem Zusammenspiel von Handwerk und Gestaltung: Das Muster wird in einer geplanten Ordnung angelegt, während die Knüpferinnen und Knüpfer es Schritt für Schritt in den Flor übertragen. So verbindet die Nainer Herkunft die praktische Erfahrung der Werkstatt mit einer überlieferten ornamentalen Kultur.

Die persische Teppichherstellung erfüllt zugleich eine funktionale und eine kulturelle Aufgabe. Ein Teppich kann einen Raum bedecken, Wärme vermitteln und eine Fläche gliedern. Darüber hinaus bewahrt er Muster, Techniken und regionale Vorstellungen von Harmonie. Bei Nain zeigt sich diese Verbindung in der Betonung von feinen Konturen, geregelten Rapporten und einer sorgfältigen Balance zwischen Grund und Ornament. Die Herkunft bezeichnet daher nicht nur einen Ort, sondern auch einen handwerklichen Zusammenhang, in dem Material, Technik und Gestaltung aufeinander abgestimmt werden.

Die Tradition des Handknüpfens macht jeden Teppich zu einem eigenständigen Erzeugnis. Selbst wenn bestimmte Ornamente und Gestaltungsprinzipien überliefert sind, wird ihre Ausführung durch die Handarbeit, die Knüpfdichte und die individuelle Umsetzung bestimmt. Nain steht somit für einen klar erkennbaren Bereich der persischen Teppichkultur, ohne dass Herkunft mit einer rein industriellen Serienproduktion gleichzusetzen wäre.

Design und Muster

Das Muster dieses Teppichs ist als orientalisch angegeben. Seine Stilrichtung wird als traditionell orientalisch beziehungsweise persisch beschrieben. Als Farbton ist Dunkelblau genannt. Damit verbindet das Stück eine klassische ornamentale Ausrichtung mit einer dunklen, deutlich bestimmenden Grund- oder Farbwirkung. Die Farbangabe beschreibt den sichtbaren Charakter des Teppichs, ohne weitere Farben oder konkrete Ornamente vorauszusetzen.

In der Gestaltung von Nain finden sich häufig klare Linien, harmonisch aufeinander bezogene Flächen und eine gleichmäßige Ornamentordnung. Florale Motive können an Blätter, Blüten und Ranken erinnern, während geometrische Formen durch Achsen, Wiederholungen und symmetrische Einteilungen Struktur schaffen. Diese Elemente gehören zum allgemeinen Formenschatz der Nainer Teppichtradition. Sie erklären, weshalb Nain-Teppiche oft als präzise und geordnet wahrgenommen werden, ohne ein bestimmtes, hier nicht genanntes Einzelmotiv zu behaupten.

Ein traditionelles orientalisches Muster lebt vom Verhältnis zwischen Grundfläche und Verzierung. Ein Ornament kann den Blick führen, eine Mitte betonen oder die Ränder einer Komposition fassen. Wiederkehrende Formen sorgen für Zusammenhang, während feinere Linien die Übergänge zwischen den Bereichen ausarbeiten. Bei handgeknüpften Teppichen wird diese Zeichnung unmittelbar in die Knotenfolge übersetzt. Die Knotendichte unterstützt dabei die Ausarbeitung von Konturen und kleinen Details, weil mehr einzelne Bindepunkte für die Umsetzung der Musterstruktur zur Verfügung stehen.

Dunkelblau ist innerhalb der persischen Teppichgestaltung eine Farbe mit klarer visueller Präsenz. Ein dunkler Fond kann Ornamente deutlich hervorheben und einer Komposition Tiefe geben. Je nach Anordnung wirkt ein Muster dadurch ruhig und geschlossen oder erhält durch kontrastierende Details eine stärkere Gliederung. Für diesen Teppich ist ausschließlich Dunkelblau als Farbe genannt; Aussagen über konkrete Kontrastfarben, Bordüren oder ein Medaillon würden über die vorhandenen Angaben hinausgehen.

Die Nainer Formensprache verbindet traditionelles Wissen mit einer kontrollierten Flächenaufteilung. Häufig wird ein Muster so aufgebaut, dass zentrale und seitliche Bereiche miteinander korrespondieren. Florale Zeichnungen können in geordneten Ranken erscheinen, geometrische Strukturen können den Aufbau stabilisieren. Entscheidend ist nicht nur das einzelne Ornament, sondern auch sein Verhältnis zu den angrenzenden Formen. So entsteht eine Gestaltung, die auf Wiederholung, Balance und nachvollziehbaren Linien beruht.

Die hohe Knotendichte ist auch für die Wirkung des Musters von Bedeutung. Eine feinere Knüpfung ermöglicht es, geschwungene Linien sauber zu führen und kleine Unterschiede innerhalb eines Ornaments auszuarbeiten. Sie ersetzt jedoch nicht die Gestaltungsidee selbst, sondern unterstützt deren handwerkliche Umsetzung. Bei diesem Teppich treffen daher die Herkunft Nain, die traditionelle orientalisch-persische Stilrichtung, die dunkelblaue Farbangabe und die handgeknüpfte Ausführung in einer geordneten Gesamtwirkung zusammen.

Orientalische Muster sind zudem Teil einer überlieferten Bildsprache. Pflanzenformen, rhythmische Wiederholungen und geometrische Ordnungen werden in der persischen Teppichkunst nicht zufällig eingesetzt, sondern bilden ein Vokabular, das von Region zu Region unterschiedlich ausgearbeitet wird. Nain ist für eine klare, feine und ausgewogene Interpretation dieses Vokabulars bekannt. Diese allgemeine Einordnung erläutert den Stil des Teppichs, ohne ihm ein nicht genanntes Symbol oder eine bestimmte Ornamentbezeichnung zuzuschreiben.

Besonderheiten

Der Teppich ist als neu ausgewiesen und wurde von Hand geknüpft. Zu seinen besonderen Merkmalen gehören der Flor aus 100% Schurwolle, die Baumwollkette, die hohe Knotendichte und die Herkunft Nain. Die Schurwolle wird als langlebig, wärmespeichernd und angenehm beschrieben. Ihre natürliche Elastizität und Widerstandsfähigkeit machen sie für die Nutzung in unterschiedlichen Wohnbereichen geeignet.

Wolle gilt außerdem als vergleichsweise pflegeleicht und kann bei angemessener Behandlung ihre Eigenschaften über längere Zeit bewahren. Für die Reinigung wird regelmäßiges Staubsaugen ohne Bürstendüse empfohlen. Flecken sollten sofort mit einem feuchten Tuch und einem milden Reinigungsmittel vorsichtig behandelt werden. Eine professionelle Teppichreinigung ist ebenfalls ratsam.

Der Teppich eignet sich laut Beschreibung auch für Räume mit Fußbodenheizung. Wolle besitzt wärmeisolierende Eigenschaften und kann Wärme gleichmäßig vermitteln. Wie bei jedem handgeknüpften Einzelstück bleibt eine schonende Behandlung sinnvoll, damit Flor, Knoten und Farben erhalten bleiben.

FAQ

Wie pflege ich meinen Perserteppich aus Nain am besten?

Staubsaugen Sie ihn regelmäßig, jedoch ohne Bürstendüse. Bei einem Fleck sollte die Stelle sofort mit einem feuchten Tuch und mildem Reinigungsmittel behandelt werden. Eine professionelle Teppichreinigung ist ebenfalls empfehlenswert. Die vorsichtige Reinigung berücksichtigt den handgeknüpften Aufbau und den Flor aus Schurwolle.

Kann ich den Teppich auf einer Fußbodenheizung verwenden?

Ja. Der Teppich aus Schurwolle eignet sich auch für Räume mit Fußbodenheizung. Wolle besitzt eine gute Wärmeisolation und kann die Wärme gleichmäßig verteilen. Eine sachgerechte Verlegung und die übliche schonende Pflege bleiben bei einem handgeknüpften Teppich sinnvoll.

Wie unterscheide ich einen echten Perserteppich von einer Nachahmung?

Ein echter Perserteppich wie dieser aus Nain ist handgeknüpft, weist eine hohe Knotendichte auf und kann kleine Unregelmäßigkeiten zeigen, die für Handarbeit charakteristisch sind. Auch das Material ist ein Hinweis: Hochwertige Wolle gehört zu den Merkmalen, auf die bei der Einordnung geachtet wird. Handarbeit, Knotendichte und der Flor aus Schurwolle bilden bei diesem Stück wichtige erkennbare Kriterien.

Zusätzliche Informationen
}) }) }) }) } }) } })
Gratis-PDF: unser Perserteppich-Lexikon – jetzt holen