






Perserteppich Nain 138 x 70 cm Wolle und Seide handgeknüpft
492$
Handgeknüpfter Nain Perserteppich | Knotendichte: 12-Lah (ca. 250.000 Knoten/m²) | Material: Wolle und Seide | Größe: 138 x 70 cm | Muster: Klassisch florales Design mit Medaillon | Zustand: Ausgezeichnet
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VERSANDPARTNERInventarnummer: 741DC310
Beschreibung
Nain Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Nain-Perserteppich besteht aus hochwertiger Wolle und Seide und ist handgeknüpft. Die Verbindung beider Fasern gehört zu den charakteristischen Materialangaben dieses Teppichs. Wolle bildet bei vielen Nain-Teppichen die Grundlage für einen tragfähigen Flor, während Seide eingesetzt wird, um feine Zeichnungen und eine besondere Oberflächenwirkung herauszuarbeiten. Bei diesem Stück sind beide Materialien genannt.
Die handgeknüpfte Herstellung entsteht Knoten für Knoten auf einem vorbereiteten Knüpfgrund. Dabei wird das Muster nicht gedruckt oder maschinell aufgebracht, sondern während des Arbeitsprozesses aufgebaut. Jede Reihe folgt der vorgesehenen Zeichnung, bevor der Flor weiter verdichtet und die Kontur des Entwurfs sichtbar wird. Diese Arbeitsweise erklärt die präzise Wirkung floraler Ornamente und des zentralen Medaillons.
Die Bezeichnung 12-Lah beschreibt bei Nain-Teppichen eine Qualitätsstufe der Knüpfung. Die Knotendichte ist ein wichtiges Merkmal, weil sie beeinflusst, wie fein Linien, Blätter und Blüten wiedergegeben werden können. Eine feinere Knüpfung erlaubt eine differenzierte Darstellung kleiner Formen. Bei diesem Teppich ist die Knotendichte mit etwa 250.000 Knoten pro Quadratmeter angegeben.
Wolle und Seide erfüllen in der Gestaltung unterschiedliche Aufgaben. Wolle wirkt in der Fläche ruhig und geschlossen, während Seide feine Akzente und einen wechselnden Glanz erzeugen kann. Dieser Materialkontrast unterstützt die Lesbarkeit des Musters, ohne dass die florale Komposition ihre zusammenhängende Wirkung verliert. Die Verarbeitung bleibt dabei die Arbeit eines handgeknüpften Einzelstücks.
Herkunft und Tradition
Nain liegt in Zentralpersien und ist als iranischer Teppichort für helle, fein ausgearbeitete Teppiche bekannt. Die Stadt befindet sich in der weiteren Provenienz Isfahan, deren Teppichtradition zu den bedeutenden Zentren persischer Knüpfkunst zählt. Nain-Teppiche verbinden eine zurückhaltende Farbauffassung mit einer sorgfältig gegliederten Ornamentik. Ihre Gestaltung beruht auf einer langen iranischen Handwerkstradition, in der die Zeichnung des Entwurfs und die Genauigkeit der Ausführung eng zusammengehören.
Die Entwicklung der Nain-Teppiche steht im Zusammenhang mit der reichen Kultur- und Kunstgeschichte Irans. In der persischen Teppichkunst werden textile Flächen nicht nur als Gebrauchsgegenstände verstanden. Sie tragen ein überliefertes Vokabular aus Ranken, Blüten, Blättern, Medaillons und Bordüren. In Nain wird dieses Vokabular häufig in hellen und klar gegliederten Kompositionen eingesetzt. Dadurch entsteht ein Erscheinungsbild, das auf Ordnung, feine Linien und ausgewogene Flächen setzt.
Isfahan und Nain werden oft gemeinsam betrachtet, weil beide Regionen durch eine hohe Wertschätzung für zeichnerische Genauigkeit und klassische Ornamentik geprägt sind. Isfahan-Teppiche können sehr komplexe Muster und lebendige Farben zeigen. Nain-Teppiche werden dagegen besonders mit hellen Farbstellungen, feiner Verarbeitung und klar lesbaren floralen Entwürfen verbunden. Diese Unterschiede gehören zur regionalen Vielfalt persischer Teppiche und helfen, die gestalterische Sprache eines Nain einzuordnen.
Die Herstellung eines handgeknüpften Teppichs erfordert Erfahrung in der Umsetzung eines Musters. Der Knüpfer oder die Knüpferin orientiert sich an einer Vorlage und setzt die einzelnen Farbbereiche nach und nach in den Flor um. Die Konturen eines Medaillons, die Richtungen der Ranken und die Abfolge der Bordüren müssen dabei aufeinander abgestimmt bleiben. So entsteht kein beliebig wiederholtes Druckbild, sondern eine textile Interpretation eines Entwurfs.
Nain-Teppiche werden traditionell aus Wolle und, bei besonders feinen Ausführungen, auch aus Seide gefertigt. Die Kombination verleiht ihnen ihre typische Verbindung aus belastbarer Fläche und differenzierter Zeichnung. Ihre helle Farbwirkung passt zu der in Nain gepflegten Formensprache, die florale Motive nicht überladen, sondern übersichtlich und fein gegliedert anordnet. Der hier beschriebene Teppich steht mit seiner Herkunft aus Nain in dieser Tradition.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs ist als klassisch florales Design mit Medaillon beschrieben. Ein Medaillon bildet dabei den visuellen Mittelpunkt der Komposition. Von ihm aus können Ranken, Blüten und Blätter in die umliegenden Felder führen oder durch eine ausgewogene Rahmung zusammengehalten werden. Die florale Zeichnung gehört zu den wiederkehrenden Grundformen der iranischen Teppichkunst und wird bei Nain häufig mit feinen Linien und hellen Farbwirkungen verbunden.
Ein zentrales Medaillon gibt einem Teppich eine klare innere Ordnung. Es trennt die Mitte von den angrenzenden Ornamentfeldern und lenkt den Blick auf den Aufbau der gesamten Fläche. Florale Elemente können das Medaillon ergänzen, spiegeln oder in eine fortlaufende Rankenstruktur überführen. Dadurch wirkt das Muster geschlossen, ohne auf eine rein geometrische Aufteilung angewiesen zu sein.
Die klassische florale Gestaltung steht in der Tradition persischer Garten- und Pflanzenmotive. Blüten und Blätter werden in der Teppichkunst nicht als naturgetreue Abbildung verstanden, sondern als stilisierte Zeichen, die rhythmisch über die Fläche verteilt werden. Ranken verbinden einzelne Formen miteinander und schaffen Übergänge zwischen Zentrum, Feld und Bordüre. Die sorgfältige Knüpfung unterstützt die feine Darstellung dieser Details.
Bei Nain-Teppichen wird die Zeichnung häufig durch einen hellen Grund und deutlich abgegrenzte Ornamente lesbar gemacht. Die Farbwirkung bleibt dabei ein wichtiger Bestandteil des regionalen Erscheinungsbilds. Der Quellenbeschreibung zufolge ist dieser Teppich von hellen Farben und feiner Verarbeitung geprägt. Das Medaillon und die floralen Motive bilden zusammen die bestimmenden Gestaltungselemente.
Die Mustertradition steht außerdem im Verhältnis zu anderen persischen Regionen. Isfahan ist für komplexe Zeichnungen und lebendige Farben bekannt, während Kashan häufig aufwendige traditionelle Motive verwendet. Solche Vergleiche zeigen, dass die persische Teppichkunst aus mehreren regionalen Bildsprachen besteht. Ein Nain mit klassischem Medaillon und floraler Ornamentik bleibt dabei klar in der Tradition Zentralpersiens und unterscheidet sich von regionalen Entwürfen durch seine eigene helle und fein gegliederte Wirkung.
Besonderheiten
Zu den besonderen Merkmalen dieses Teppichs gehören seine Herkunft aus Nain, die handgeknüpfte Ausführung, die Verbindung von Wolle und Seide sowie die angegebene Knüpfdichte. Das klassische florale Muster mit zentralem Medaillon gibt ihm eine eindeutig beschriebene gestalterische Struktur. Die helle Farbwirkung und die feine Verarbeitung entsprechen den Eigenschaften, mit denen Nain-Teppiche traditionell verbunden werden.
Der Zustand des Teppichs ist als ausgezeichnet angegeben. Darüber hinaus wird ein Nain-Perserteppich im Allgemeinen wegen seiner strapazierfähigen und pflegeleichten Eigenschaften geschätzt. Für die Erhaltung der Farben und Materialien empfiehlt sich regelmäßiges Absaugen ohne aggressive Behandlung. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden. Flecken werden vorsichtig mit einem feuchten Tuch abgetupft; für eine gründliche Reinigung wird eine professionelle Teppichreinigung empfohlen.
FAQ
Was zeichnet einen Nain-Perserteppich aus?
Nain-Perserteppiche verbinden eine feine handgeknüpfte Ausführung mit hochwertiger Wolle und Seide. Typisch sind helle Farben, klare Konturen und klassisch florale Muster, die häufig durch ein zentrales Medaillon geordnet werden. Die Knüpfdichte beeinflusst, wie detailliert kleine Blüten, Blätter und Ranken dargestellt werden können. Bei diesem Teppich ergänzen sich die Herkunft aus Nain, die 12-Lah-Klassifizierung und das Medaillonmuster zu einem eindeutig beschriebenen Erscheinungsbild.
Wie pflege ich diesen Nain-Perserteppich?
Der Teppich sollte regelmäßig vorsichtig abgesaugt und vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt werden. So lassen sich Staub und lose Partikel entfernen, ohne die Oberfläche unnötig zu beanspruchen. Bei einem Fleck wird die betroffene Stelle mit einem feuchten Tuch abgetupft, nicht stark gerieben. Da Wolle und Seide unterschiedliche Eigenschaften haben, ist für eine gründliche oder schwierige Reinigung eine professionelle Teppichreinigung sinnvoll. Sie hilft, Farben und Materialien schonend zu behandeln.
In welchen Größen sind Nain-Perserteppiche erhältlich?
Nain-Perserteppiche werden in unterschiedlichen Formaten gefertigt. Das Spektrum reicht von kleineren Läufern und dekorativen Stücken bis zu größeren Teppichen für Wohnräume. Dadurch können verschiedene Raumproportionen und Einrichtungsaufgaben berücksichtigt werden. Die Auswahl richtet sich nach der vorgesehenen Nutzung, der vorhandenen Fläche und der gewünschten Wirkung des Musters. Dieses Einzelstück besitzt das im Angebot angegebene Format und zeigt die klassische Nain-Gestaltung mit floraler Ornamentik und Medaillon.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |















