








Perserteppich Nain 137 x 90 cm Wolle handgeknüpft
1127$
Handgeknüpfter Nain Perserteppich | Knotendichte: ca. 300.000 Knoten/m² | Material: Flor 90% Schurwolle, 10% Seide, Kette 100% Baumwolle | Größe: 137 x 90 cm | Muster: Orientalisch, blaue Bettumrandung | Zustand: Neu, sehr gut
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VERSANDPARTNERInventarnummer: B28F2B14
Beschreibung
Nain Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Nain Perserteppich ist handgeknüpft. Bei dieser Technik wird jeder Knoten einzeln in das Grundgewebe eingearbeitet. Die Knoten bilden den Flor und werden Reihe für Reihe zu einem zusammenhängenden Teppichgefüge verdichtet. Die sorgfältige Ausführung der Handarbeit ist ein wesentliches Merkmal persischer Teppiche und unterscheidet sie von maschinell gefertigten Bodenbelägen. Der Flor dieses Teppichs besteht aus 90 % Schurwolle und 10 % Seide. Die Kette ist aus 100 % Baumwolle gefertigt. Damit verbindet die Materialauswahl einen wollenen Grundcharakter mit Seidenanteilen und einer Baumwollkette.
Schurwolle wird bei handgeknüpften Teppichen traditionell wegen ihrer widerstandsfähigen und zugleich angenehm griffigen Faser verwendet. Seide kann in einem Wollflor feine Akzente setzen und das Licht anders reflektieren als Wolle. Dadurch entsteht ein differenziertes Erscheinungsbild, ohne dass der Teppich seinen Charakter als Wollteppich verliert. Die Baumwollkette bildet die längs verlaufende Grundlage, an der die Knüpfreihen befestigt werden. Im fertigen Gewebe bleibt sie weitgehend im Inneren der Konstruktion und unterstützt deren Form.
Die Knotendichte beträgt ca. 300.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine solche feine Knotung erlaubt eine detaillierte Ausarbeitung von Linien, Konturen und kleinen Ornamenten. Sie verlangt bei der Herstellung eine gleichmäßige Arbeitsweise und viel Zeit, weil die Gestaltung nicht aufgedruckt, sondern direkt in den Flor geknüpft wird. Die angegebene Dicke beträgt ca. 8 mm. Der Teppich ist neu und wird als sehr gut beschrieben.
Herkunft und Tradition
Der Teppich wird als Nain Perserteppich aus Persien bezeichnet. Nain ist eine Stadt und Teppichregion in Zentraliran, deren Knüpftradition besonders mit fein ausgeführten Teppichen verbunden ist. In der Entwicklung der Nain-Teppiche spielten präzise Zeichnung, ausgewogene Flächenaufteilung und eine kontrollierte Farbgebung eine wichtige Rolle. Die Teppiche aus dieser Region stehen innerhalb der persischen Teppichkunst für eine Gestaltung, bei der das Muster klar lesbar bleibt und die einzelnen Ornamente sorgfältig aufeinander bezogen werden.
Die Herstellung eines handgeknüpften Teppichs beginnt mit dem Aufspannen der Kette. Anschließend werden die Knoten von Hand gesetzt und mit Schussfäden gesichert. Nach jeder Arbeitsreihe wird das Gewebe verdichtet. Der Flor wird später gleichmäßig geschoren, damit das Muster deutlich hervortritt. Bei fein geknüpften Nain-Teppichen ist die genaue Übertragung der Zeichnung besonders wichtig. Kleine Veränderungen in der Knotenspannung oder in der Ausrichtung der Reihen können den Verlauf einer Linie beeinflussen. Die handwerkliche Arbeit verbindet deshalb technische Wiederholung mit der fortlaufenden Kontrolle des Musters.
Persische Teppiche werden häufig nach ihrem Entstehungsort oder ihrer regionalen Tradition benannt. Nain bezeichnet hier die Herkunfts- und Stiltradition, nicht lediglich eine allgemeine Bezeichnung für einen orientalischen Teppich. Andere bekannte persische Zentren wie Tabriz oder Isfahan haben jeweils eigene Zeichensprachen und handwerkliche Schwerpunkte. Ihre Erwähnung beschreibt die Vielfalt der persischen Teppichkultur; sie verändert nicht die Einordnung dieses Stücks als Nain Perserteppich.
Die regionale Tradition entwickelte sich aus der Verbindung von erfahrenen Knüpfern, überlieferten Entwürfen und einer spezialisierten Arbeitsteilung. Muster werden häufig spiegelbildlich um ein Zentrum geordnet oder in fortlaufenden Feldern aufgebaut. Entscheidend ist nicht nur die Dichte des Knotens, sondern auch das Zusammenspiel von Kette, Schuss, Flor, Schur und Farbverteilung. So entsteht ein Teppich, dessen Aufbau und Zeichnung unmittelbar aus der handwerklichen Herstellung hervorgehen.
Design und Muster
Das Muster wird als orientalisch beschrieben. Zur Gestaltung gehört eine blaue Bettumrandung, die einen klaren farblichen Rahmen bildet. Eine Bettumrandung kann ein zentrales Feld von den umlaufenden Randzonen absetzen und dem Gesamtentwurf eine erkennbare Ordnung geben. Blau wird in persischen Teppichen häufig in unterschiedlichen Tonlagen eingesetzt, von zurückhaltenden Nuancen bis zu kräftigeren Akzenten. Welche Wirkung entsteht, hängt von der Kombination mit den übrigen Farben und von der jeweiligen Zeichnung ab.
Nain-Teppiche sind traditionell für florale und geometrische Elemente bekannt. Florale Formen können aus stilisierten Blüten, Blättern, Ranken und Palmetten bestehen. Geometrische Strukturen zeigen sich in symmetrischen Achsen, gegliederten Bordüren und präzise geführten Linien. Solche Ornamente sind keine naturgetreuen Abbildungen. Sie werden vereinfacht, wiederholt und in ein festes Rapport- oder Medaillonprinzip eingeordnet. Dadurch bleibt das Muster auch aus größerer Entfernung als zusammenhängende Komposition erkennbar.
Ein persischer Teppichentwurf wird meist aus mehreren Zonen aufgebaut. Ein Innenfeld kann von einer oder mehreren Bordüren umgeben sein. Die Bordüren fassen die Zeichnung zusammen und schaffen einen Übergang zwischen dem zentralen Motiv und dem äußeren Abschluss. Bei einem Entwurf mit Bettumrandung erhält dieser Übergang zusätzlich eine farbliche Funktion. Die blaue Einfassung wirkt als definierte Kontur und steht in Beziehung zu den kunstvollen orientalischen Mustern des Teppichs.
Die feine Knotung unterstützt die Wiedergabe kleiner Motive und sauberer Konturen. Bei handgeknüpften Teppichen entsteht die Bildwirkung aus der Verteilung der einzelnen Knoten. Ein Ornament wird nicht auf eine fertige Fläche aufgebracht, sondern während des Knüpfens aufgebaut. Deshalb können Linien, Wiederholungen und Farbfelder eng miteinander verbunden werden. Die Materialmischung aus Schurwolle und Seide ergänzt diese Gestaltung durch unterschiedliche Oberflächenwirkungen: Wolle erscheint eher weich und matt, während Seide Licht gezielter aufnimmt und zurückgibt.
Die Bezeichnung orientalisch beschreibt die Musterwelt dieses Teppichs. Sie ersetzt nicht die regionale Einordnung als Nain. In der persischen Teppichkunst werden florale und geometrische Formen seit langer Zeit miteinander verbunden. Je nach Entwurf kann ein Muster stärker von Ranken, von einem zentralen Aufbau oder von klar gegliederten Bordüren geprägt sein. Bei diesem Stück sind die orientalische Gestaltung und die blaue Bettumrandung als sichtbare Merkmale genannt.
Besonderheiten
Zu den angegebenen Eigenschaften gehören die handgeknüpfte Ausführung, der Flor aus 90 % Schurwolle und 10 % Seide sowie die Kette aus 100 % Baumwolle. Die Knotendichte liegt bei ca. 300.000 Knoten pro Quadratmeter. Der Teppich ist ca. 8 mm dick, neu und in sehr gutem Zustand. Als weitere praktische Eigenschaften werden die Eignung für Fußbodenheizung, die Pflegeleichtigkeit und die Haustierfreundlichkeit genannt. Diese Angaben beschreiben die Nutzungseigenschaften des Teppichs; die Pflege sollte dennoch auf die verwendeten Naturfasern abgestimmt werden.
Die blaue Bettumrandung unterscheidet die Farbgestaltung von einem vollständig einfarbigen Entwurf. Gemeinsam mit dem orientalischen Muster gibt sie dem Teppich eine klar gegliederte Erscheinung. Die Verbindung aus persischer Herkunft, Nain-Tradition, feiner Handknüpfung sowie Wolle und Seide fasst die im Stück genannten Besonderheiten zusammen.
FAQ
Was kennzeichnet einen Nain Perserteppich?
Nain Perserteppiche gehören zur persischen Teppichtradition und sind für sorgfältig gezeichnete florale und geometrische Muster bekannt. Häufig wird die Gestaltung symmetrisch aufgebaut und durch ein Innenfeld, Bordüren oder eine umlaufende Einfassung gegliedert. Bei diesem Teppich wird die Nain-Herkunft mit einer orientalischen Musterung und einer blauen Bettumrandung verbunden. Die feine Knotung unterstützt eine präzise Wiedergabe von Linien und Ornamenten. Seine Einordnung als Nain ergibt sich aus der genannten regionalen Bezeichnung und nicht allein aus der Verwendung von Wolle oder Seide.
Wie wird dieser Teppich gepflegt?
Der Teppich wird als pflegeleicht beschrieben. Für die laufende Pflege empfiehlt sich regelmäßiges, schonendes Absaugen, damit lose Staubpartikel entfernt werden, ohne den Flor unnötig zu belasten. Direkte und andauernde Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, da Licht die Farben von Naturfasern mit der Zeit verändern kann. Flüssigkeiten und Flecken sollten möglichst schnell vorsichtig abgetupft und nicht kräftig verrieben werden. Bei einer intensiveren Reinigung ist ein auf handgeknüpfte Teppiche und Naturfasern spezialisiertes Verfahren sinnvoll. Die Eignung für Fußbodenheizung und die Haustierfreundlichkeit sind als Eigenschaften des Teppichs angegeben.
Was macht handgeknüpfte Teppiche besonders?
Bei einem handgeknüpften Teppich wird der Flor Knoten für Knoten von Hand aufgebaut. Das Muster entsteht dabei unmittelbar aus der Folge der Knüpfreihen und ist nicht maschinell auf eine fertige Fläche gedruckt. Die Herstellung erfordert eine gleichmäßige Kettenspannung, kontrollierte Schussfäden und eine sorgfältige Ausarbeitung der Zeichnung. Die feine Knotung dieses Nain-Teppichs ermöglicht detaillierte florale und geometrische Formen. Da jeder Arbeitsschritt von Hand ausgeführt wird, ist jedes Stück ein eigenständiges Exemplar. Die Kombination aus Handarbeit, Schurwolle, Seide und persischer Gestaltung bestimmt seinen handwerklichen Charakter.
Zusätzliche Informationen
| Farbe | |
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| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
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| Material |
















