





Perserteppich Nain 137 x 88 cm Wolle handgeknüpft
748$
Handgeknüpfter Nain Perserteppich | Knotendichte: ca. 300.000 Knoten/m² | Material: Flor Schurwolle und Seide | Größe: 137 x 88 cm | Muster: traditionell orientalisch und persisch | Zustand: neu, sehr gut
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VERSANDPARTNERInventarnummer: A70E9F96
Beschreibung
Nain Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Nain Perserteppich ist handgeknüpft und besteht aus neunzig Prozent Schurwolle sowie zehn Prozent Seide. Die Materialkombination verbindet den wollenen Flor mit dem charakteristischen Glanz der Seide. Schurwolle wird bei orientalischen Teppichen wegen ihres angenehmen Griffs und ihrer belastbaren Faser geschätzt. Seide kann feine Konturen und Farbnuancen besonders klar sichtbar machen und verleiht der Oberfläche eine helle, wechselnde Wirkung.
Die Knüpftechnik ist eine traditionelle textile Handarbeit. Jeder Knoten wird einzeln in das Grundgewebe eingearbeitet. Dadurch entsteht ein dicht aufgebauter Flor, in dem auch kleine Linien und differenzierte Ornamente Platz finden. Die angegebene Knotendichte von etwa dreihunderttausend Knoten pro Quadratmeter steht für eine feine Ausarbeitung. Bei handgeknüpften Teppichen wird die Gestaltung nicht industriell wiederholt, sondern während des Arbeitsprozesses Knoten für Knoten aufgebaut.
Der Teppich hat eine Dicke von etwa neun Millimetern. Das Echtheitszertifikat ist vorhanden. Der Zustand ist neu und sehr gut. Als Unikat und Einzelstück ist dieses konkrete Exemplar nicht Teil einer beliebig reproduzierbaren Serie. Die Angaben zu Material, Verarbeitung, Knotendichte, Zustand und Zertifikat beschreiben dieses Angebot unmittelbar.
Herkunft und Tradition
Nain liegt im zentralen Iran und ist als Herkunftsort einer eigenständigen persischen Teppichtradition bekannt. Die Stadt Nain gab dieser Teppichgruppe ihren Namen. Ihre Knüpfkunst entwickelte sich zu einem wichtigen Bestandteil der regionalen Herstellung und verbindet eine sorgfältige Ausführung mit klar gegliederten Entwürfen. Nain-Teppiche werden mit Persien beziehungsweise Iran verbunden und gehören damit zur Geschichte der persischen Orientteppiche.
Die Nainer Tradition wird häufig mit besonders fein ausgearbeiteten Teppichen und einer hohen Knotendichte in Verbindung gebracht. Eine dichte Knüpfung ermöglicht es, Konturen sauber zu führen und Ornamente abgestuft auszuarbeiten. Dabei ist nicht allein die Zahl der Knoten entscheidend. Ebenso wichtig sind die Spannung des Grundgewebes, die Regelmäßigkeit der Reihen und die sorgfältige Behandlung des Materials. Handarbeit lässt die einzelnen Arbeitsschritte sichtbar in die Struktur des Teppichs einfließen.
Die Geschichte der Teppichknüpfkunst in Nain wird bis in das sechzehnte Jahrhundert zurückgeführt. In dieser Entwicklung wurden überlieferte persische Techniken mit künstlerischen Einflüssen der Region verbunden. Das Ergebnis ist eine Stilrichtung, die traditionelle Kompositionen mit einer kontrollierten, feinen Zeichnung verbindet. Nain steht deshalb nicht nur für einen Ortsnamen, sondern auch für eine über Generationen weitergegebene Kenntnis des Entwerfens, Färbens und Knüpfens.
In der regionalen Teppichkultur werden handwerkliche Fähigkeiten von einer Generation an die nächste weitergegeben. Der Herstellungsprozess verlangt Geduld, Aufmerksamkeit und ein gutes Verständnis für Proportionen. Ein Entwurf muss in das Knüpfgewebe übertragen werden, ohne dass die Beziehung zwischen Bordüre, Feld und einzelnen Motiven verloren geht. Die Tradition bewahrt dabei ältere Gestaltungsideen und lässt zugleich Raum für unterschiedliche Auslegungen innerhalb des Nain-Stils.
Persische Teppiche wurden über lange Zeit nicht nur als Gebrauchsgegenstände, sondern auch als textile Ausdrucksformen betrachtet. In ihnen verbinden sich Materialkenntnis, regionale Formen und die Erfahrung der Knüpfer. Bei Nain liegt der Schwerpunkt traditionell auf einer präzisen, feinen Wirkung. Die Verwendung von Wolle und Seide passt zu dieser handwerklichen Ausrichtung, weil beide Materialien unterschiedliche Oberflächen- und Farbeindrücke in einer gemeinsamen Komposition ermöglichen.
Design und Muster
Die Nain-Tradition ist für florale und geometrische Entwürfe bekannt. Zu den häufigen persischen Bildideen gehören Blumen, Ranken und stilisierte Landschaftselemente. Solche Formen werden nicht naturgetreu wie in einer Fotografie wiedergegeben, sondern in ein Ornament übertragen. Blüten können rhythmisch gereiht, Ranken symmetrisch geführt und Landschaftsmotive vereinfacht werden. Dadurch entsteht eine dekorative Ordnung, die sich über das gesamte Teppichfeld erstrecken kann.
Florale Motive und geometrische Strukturen stehen in persischen Teppichentwürfen oft in einem ausgewogenen Verhältnis. Eine Bordüre kann das innere Feld rahmen, während Medaillons, Ranken oder wiederkehrende Ornamente die Mitte gliedern. Die genaue Wirkung hängt von Linienführung, Farbverteilung und dem Verhältnis der einzelnen Elemente ab. Bei fein geknüpften Nain-Teppichen können kleine Motive und schmale Konturen besonders differenziert dargestellt werden.
Die Musterwelt orientiert sich an überlieferten persischen Formen, ohne auf eine einzige Darstellung beschränkt zu sein. Pflanzenmotive verweisen auf die Bedeutung von Naturbildern in der persischen Ornamentik. Geometrische Elemente geben einem Entwurf Halt und können Symmetrie, Wiederholung oder eine klare Richtung hervorheben. Zusammen bilden diese Gestaltungsmittel eine traditionelle orientalische und persische Formensprache.
Eine subtile, harmonische Farbwirkung wird häufig mit Nain-Teppichen verbunden. Helle und zurückhaltende Farbspiele können die Zeichnung ruhig erscheinen lassen, während Seide Licht aufnimmt und je nach Blickwinkel unterschiedlich reflektiert. Dieser Glanz verändert nicht das Muster, sondern macht einzelne Konturen und Flächen stärker wahrnehmbar. Die Farben wirken dadurch in Verbindung mit der Web- und Knüpfstruktur lebendig, ohne dass der Entwurf seine geordnete Anlage verliert.
Die Muster eines persischen Teppichs erfüllen nicht nur eine dekorative Aufgabe. Wiederkehrende Blüten, Ranken und geometrische Formen zeigen, wie Naturbeobachtung, Symbolik und handwerkliche Ordnung miteinander verbunden werden. Ihre Bedeutung kann je nach Motiv und kulturellem Zusammenhang unterschiedlich gelesen werden. Entscheidend für die textile Gestaltung ist, dass die Zeichen in eine zusammenhängende Komposition eingefügt werden. So entsteht aus vielen einzelnen Knoten ein geschlossenes Bild.
Die Bezeichnung Nain beschreibt dabei die regionale Stiltradition und nicht lediglich eine allgemeine Dekoration. Sie verweist auf eine bestimmte Entwicklung persischer Teppichkunst, in der feine Zeichnung, traditionelle Ornamente und sorgfältige Knüpfarbeit zusammengehören. Die Beschreibung als traditionell orientalisch und persisch ordnet das Stück in diese Formensprache ein, ohne über die konkreten einzelnen Motive dieses Einzelstücks hinauszugehen.
Besonderheiten
Zu den dokumentierten Besonderheiten gehören die Verbindung von Schurwolle und Seide, die handgeknüpfte Ausführung, die feine Knotendichte und der seidige Glanz. Die Seide setzt einen eigenen Lichtakzent in der Oberfläche und kann feine Musterbereiche klar hervorheben. Die Schurwolle bildet den wesentlichen Anteil des Materials und trägt zum charakteristischen Griff des Flors bei.
Der Teppich ist neu und in sehr gutem Zustand. Ein Echtheitszertifikat ist vorhanden. Außerdem handelt es sich um ein Unikat und Einzelstück. Diese Merkmale unterscheiden das konkrete Angebot von einer maschinell gefertigten Ware oder einem mehrfach identischen Serienprodukt. Die handwerkliche Herstellung und die Materialzusammensetzung sind die zentralen Eigenschaften dieses Nain Perserteppichs.
FAQ
Wie reinige ich einen Nain Perserteppich am besten?
Für die regelmäßige Pflege wird ein Staubsauger ohne Bürstenaufsatz empfohlen. So lassen sich lose Verschmutzungen entfernen, ohne den Flor zusätzlich durch rotierende Bürsten zu beanspruchen. Bei einem Fleck kann ein feuchtes Tuch mit milder Seife verwendet werden. Dabei sollte die Stelle vorsichtig behandelt und nicht kräftig gerieben werden. Für eine gründliche Reinigung ist eine professionelle Teppichreinigung die beste Wahl. Fachleute können Material, Seidenanteil und Verschmutzung berücksichtigen und die Reinigung entsprechend ausrichten.
Ist der Nain Perserteppich für Fußbodenheizungen geeignet?
Ja, der Nain Perserteppich kann auf einer Fußbodenheizung verlegt werden. Die verwendete Wolle wird als guter Wärmeleiter beschrieben. Damit der Teppich und seine handgeknüpfte Struktur geschont werden, sollte die Temperatur nicht zu hoch eingestellt werden. Eine gleichmäßige, moderate Wärme unterstützt die schonende Nutzung. Bei der Verlegung ist außerdem darauf zu achten, dass der Teppich flach liegt und die Wärme nicht durch ungeeignete Unterlagen unnötig behindert wird.
Wo finde ich Informationen zur Authentizität des Teppichs?
Zu diesem Teppich ist ein Echtheitszertifikat vorhanden. Bei authentischen Nain-Teppichen können Etiketten oder Zertifikate Informationen zur Herkunft und zur Knotendichte bestätigen. Wenn zusätzliche Fragen zur Echtheit, zur Einordnung oder zur Pflege entstehen, können Experten oder ein auf orientalische Teppiche spezialisiertes Teppichhaus weiterhelfen. Eine fachkundige Prüfung betrachtet nicht nur ein einzelnes Merkmal, sondern auch Material, Knüpftechnik, Muster und die handwerkliche Ausführung.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |













