




Perserteppich Nain 135 x 70 cm Wolle handgeknüpft
502$
Handgeknüpfter Nain Perserteppich | Knotendichte: ca. 300.000 Knoten/m² | Material: Flor Schurwolle, Kette Baumwolle | Größe: 135 x 70 cm | Zustand: Neu | Muster: traditionell orientalisch und persisch
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VERSANDPARTNERInventarnummer: 8ECFB332
Beschreibung
Nain Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Nain Perserteppich ist zu 100 % handgeknüpft. Für den Flor wird 100 % Schurwolle angegeben; als weiteres Material ist 100 % Baumwolle ausgewiesen. Die Verbindung aus Wollflor, Baumwolle und traditioneller Handarbeit beschreibt die grundlegende Konstruktion dieses Einzelstücks. Wolle wird bei Teppichen seit Langem eingesetzt, weil sie eine weiche Oberfläche mit einer natürlichen Widerstandsfähigkeit verbindet. Ihre Faserstruktur kann Wärme aufnehmen und trägt zu einer angenehmen Haptik bei. Baumwolle wird im Teppichhandwerk häufig für tragende Teile wie die Kette verwendet, da sie eine gleichmäßige Grundlage für das Knüpfen bildet.
Die angegebene Knotendichte beträgt ca. 300.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine solche Dichte entsteht durch das Setzen vieler einzelner Knoten in einem eng gegliederten Arbeitsprozess. Beim Handknüpfen wird jede Reihe nach und nach aufgebaut; dadurch unterscheidet sich die Herstellung grundsätzlich von einem maschinellen Verfahren. Die Knüpferin oder der Knüpfer arbeitet auf dem Webstuhl an der fortlaufenden Struktur und stimmt die Knoten auf das vorgegebene Muster ab. Je dichter die Knoten gesetzt werden, desto genauer können Linien, Konturen und kleine Ornamente ausgeführt werden.
Die handgeknüpfte Verarbeitung macht jedes Stück zu einem Unikat. Kleine Abweichungen in der Spannung, im Verlauf der Reihen und in der Ausführung einzelner Details gehören bei handgefertigten Teppichen zum Herstellungsprozess. Sie sind keine industrielle Wiederholung, sondern Teil der manuellen Arbeit. Die Kombination aus Schurwolle, Baumwolle und dichter Knüpfung ist auf eine Nutzung im Alltag ausgerichtet. Der Teppich wird als neu beschrieben.
Herkunft und Tradition
Nain ist eine Stadt im Iran und ein eigenständiger Name innerhalb der persischen Teppichtradition. Die dortige Knüpfkunst entwickelte sich zu einer bekannten regionalen Form, deren Geschichte bis in das 19. Jahrhundert zurückreicht. Nain liegt in der Provinz Isfahan, einem Gebiet, das seit Jahrhunderten mit Kunsthandwerk, Gestaltung und der Herstellung hochwertiger Textilien verbunden ist. Die Bezeichnung Nain verweist deshalb nicht nur auf eine dekorative Stilrichtung, sondern auch auf eine gewachsene iranische Herkunftstradition.
Die Teppichherstellung in Nain verbindet handwerkliche Überlieferung mit einer sorgfältigen Ausarbeitung von Flächen und Konturen. In den Werkstätten werden Entwürfe auf den Webstuhl übertragen und Knoten in einer festgelegten Folge gesetzt. Die Arbeit erfordert Ausdauer, ein gutes Verständnis für Proportionen und die Fähigkeit, wiederkehrende Formen über die gesamte Fläche konsistent zu führen. Bei dichter geknüpften Teppichen kommt es besonders auf die exakte Anordnung der Knoten an, weil bereits kleine Verschiebungen den Verlauf einer Linie verändern können.
Nain-Teppiche werden traditionell mit feinen Wollqualitäten und einer klar gegliederten Zeichnung verbunden. In vielen regionalen Entwürfen treten florale Elemente, geschwungene Ranken und geometrisch gefasste Bereiche gemeinsam auf. Die Farbgestaltung kann von hellen, zurückhaltenden Grundflächen bis zu stärker kontrastierenden Akzenten reichen. Beige- und Blautöne werden häufig mit Nain in Verbindung gebracht und geben vielen Entwürfen eine ruhige, übersichtliche Wirkung. Diese allgemeinen Merkmale beschreiben die Tradition der Herkunft; sie ersetzen keine Aussage über ein konkretes Muster, das hier nicht näher bezeichnet ist.
Persische Teppiche sind in ihrer regionalen Ausprägung eng mit der Weitergabe von Kenntnissen innerhalb von Werkstätten und Familien verbunden. Dazu gehören der Umgang mit Wolle, die Vorbereitung der Kette, die Auswahl eines Entwurfs und die Kontrolle der Knotendichte. Auch das Nacharbeiten, Scheren und Fertigstellen verlangen Erfahrung. Nain steht in diesem Zusammenhang für eine iranische Herkunft mit einem über längere Zeit entwickelten Verständnis von feiner Knüpfarbeit und ausgewogenen Ornamenten.
Die Einordnung als Perserteppich beruht auf der angegebenen Herkunft Persien beziehungsweise Iran und auf der Bezeichnung Nain. Der Teppich ist kein maschinell gefertigtes Serienprodukt. Seine Herstellung folgt dem Prinzip, eine textile Fläche durch viele einzelne Handknoten aufzubauen. Dadurch verbindet die regionale Tradition die praktische Funktion eines Bodenbelags mit einer handwerklich ausgeführten Muster- und Materialarbeit.
Design und Muster
Der Nain-Stil wird häufig durch klassische, florale und geometrisch geordnete Gestaltung geprägt. Florale Motive können als Blüten, Blattranken oder miteinander verbundene Arabesken erscheinen. Geometrische Elemente geben solchen Formen einen Rahmen und sorgen für eine klare Gliederung der Fläche. In regionalen Entwürfen werden zentrale Felder, Bordüren und Übergänge so aufeinander abgestimmt, dass ein zusammenhängender Rhythmus entsteht. Die hohe Knotendichte eignet sich grundsätzlich dazu, feine Konturen und kleinteilige Ornamente sauber auszuarbeiten.
Ein verbreitetes Farbverständnis bei Nain-Teppichen arbeitet mit sanften Beige- und Blautönen. Helle Grundflächen lassen ornamentale Linien deutlich hervortreten, während blaue Akzente die Zeichnung strukturieren können. Je nach Entwurf werden weitere Nuancen eingesetzt, um Blüten, Ranken, Medaillons oder Bordüren voneinander abzugrenzen. Farben erfüllen dabei nicht nur eine dekorative Aufgabe. Sie teilen die Fläche, führen das Auge durch das Muster und schaffen ein Verhältnis zwischen Hintergrund und Ornament.
In der persischen Ornamentik besitzen Pflanzenformen und wiederkehrende Linien eine lange symbolische Tradition. Blüten und Ranken werden häufig mit Wachstum, Fruchtbarkeit und der Verbindung zur Natur in Beziehung gebracht. Geometrische Wiederholungen können für Ordnung, Ausgewogenheit und einen fortlaufenden Rhythmus stehen. Solche Deutungen gehören zum kulturellen Hintergrund der Musterwelt; sie sind nicht als individuelle Aussage über jedes einzelne Motiv zu verstehen. Entscheidend für die Wirkung eines Nain-Entwurfs bleibt das Zusammenspiel aus Linienführung, Flächenaufteilung und Farbkontrast.
Die klassische Gestaltung lässt sich in unterschiedliche Wohnumgebungen einordnen, weil sie weder ausschließlich an eine historische Einrichtung noch an einen einzigen Dekorationsstil gebunden ist. Traditionelle Räume können die ornamentale Sprache aufnehmen, während eine schlichtere Umgebung die geordnete Fläche und die zurückhaltende Farbwirkung betont. Auch eine eklektische Einrichtung kann mit regionalen Mustern arbeiten, wenn Materialität und Farbwerte aufeinander abgestimmt werden. Dabei sollte zwischen dem allgemeinen Nain-Design und dem nicht näher beschriebenen konkreten Muster dieses Teppichs unterschieden werden.
Handgeknüpfte Muster entstehen nicht durch einen nachträglichen Druck, sondern durch die Anordnung der farbigen Knoten im Flor. Die Zeichnung wird während der Herstellung Reihe für Reihe aufgebaut. Das erklärt, warum die Mustertradition eng mit der technischen Ausführung verbunden ist. Eine dichte Knüpfung kann feine Übergänge und genaue Konturen unterstützen, während die Wiederholung von Ranken, Blüten oder geometrischen Formen den regionalen Charakter lesbar macht. Beim vorliegenden Teppich sind Nain, die traditionelle orientalisch-persische Stilzuordnung und die handgeknüpfte Ausführung angegeben.
Besonderheiten
Zu den ausdrücklich genannten Merkmalen gehören die Knotendichte von ca. 300.000 Knoten pro Quadratmeter, die handgeknüpfte Fertigung, 100 % Schurwolle, 100 % Baumwolle als weiteres ausgewiesenes Material, der neue Zustand sowie die Einordnung als Unikat beziehungsweise Einzelstück. Außerdem wird ein Echtheitszertifikat genannt. Diese Angaben fassen die materiellen und dokumentarischen Besonderheiten des Teppichs zusammen, ohne zusätzliche Provenienz oder ein nicht beschriebenes Muster zu behaupten.
Die dichte Knüpfung unterstützt eine detaillierte textile Ausarbeitung und steht in Verbindung mit der traditionellen Nain-Herstellung. Schurwolle bringt eine weiche, wärmende und widerstandsfähige Oberfläche mit. Bei der Pflege wird regelmäßiges Staubsaugen mit niedriger Saugkraft empfohlen. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, damit die Farben nicht ausbleichen. Für eine gründliche Reinigung kann ein professioneller Teppichreinigungsdienst hinzugezogen werden.
FAQ
Wie pflege ich meinen Nain Perserteppich richtig?
Staubsaugen Sie den Teppich regelmäßig mit niedriger Saugkraft. Dadurch lassen sich lose Verschmutzungen entfernen, ohne den Flor unnötig zu beanspruchen. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, weil sie zu einem Ausbleichen der Farben beitragen kann. Bei stärkerer oder tiefer sitzender Verschmutzung ist eine professionelle Teppichreinigung sinnvoll. Reinigungsmittel sollten nicht ohne vorherige Prüfung auf der Wolloberfläche eingesetzt werden. Die schonende Pflege berücksichtigt die handgeknüpfte Struktur und die verwendete Schurwolle.
Ist der Nain Perserteppich für Fußbodenheizungen geeignet?
Ja, der Teppich kann in Räumen mit Fußbodenheizung verwendet werden. Wolle eignet sich für diese Anwendung, weil sie Wärme speichert und eine angenehme Fußwärme unterstützt. Die Heizung sollte auf einem moderaten Temperaturniveau betrieben werden. Eine gleichmäßige, nicht übermäßige Wärme hilft dabei, das Material und die handgeknüpfte Struktur zu schonen. Zusätzlich ist auf eine sachgerechte Verlegung zu achten, damit der Teppich plan liegt und die Wärme sich im Raum angemessen verteilen kann.
Warum ist ein handgeknüpfter Perserteppich teurer als ein maschinell gefertigter Teppich?
Handknüpfen erfordert deutlich mehr Zeit und manuelle Arbeit als eine maschinelle Fertigung. Jeder Knoten wird einzeln gesetzt, und das Muster entsteht schrittweise über den gesamten Teppich. Die angegebene hohe Knotendichte erhöht den Arbeitsaufwand zusätzlich, weil viele Knoten präzise angeordnet werden müssen. Das Ergebnis ist ein Unikat beziehungsweise Einzelstück und kein identisches Serienprodukt. Maschinen können gleichmäßige Abläufe effizient wiederholen, ersetzen aber nicht die einzelnen Arbeitsschritte und die handwerkliche Ausführung eines dicht geknüpften Teppichs.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |











