





Perserteppich Nain 135 x 70 cm Wolle handgeknüpft
521$
Handgeknüpfter Nain Perserteppich | Knotendichte: ca. 300.000 Knoten/m² | Material: Flor 100% Schurwolle, Kette 100% Baumwolle, mit 10% Seide | Größe: 135 x 70 cm | Muster: Orientalisch | Zustand: Neu, perfekt
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Beschreibung
Nain Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Super Nain ist handgeknüpft und wird als Orientteppich mit Seide beschrieben. Als Materialien werden 100% Schurwolle, 100% Baumwolle und 10% Seide genannt. Die Schurwolle bildet den Flor und sorgt für eine weiche, strapazierfähige Oberfläche. Baumwolle wird als Kettenmaterial ausgewiesen. Die Seide ist als Bestandteil des Teppichs angegeben und gehört zugleich zu den Merkmalen, die bei Nain-Teppichen für feine Ausarbeitung und einen dezenten Glanz stehen.
Die Herstellung von handgeknüpften Teppichen erfolgt Knoten für Knoten auf einem Webstuhl. Jeder einzelne Knoten wird von Hand gesetzt und anschließend in die Reihe eingearbeitet. Danach wird das Gewebe verdichtet, damit ein zusammenhängender Flor entsteht. Im Unterschied zu einem maschinell gefertigten Teppich beruht die Ausführung auf vielen einzelnen Arbeitsschritten, bei denen das Muster fortlaufend umgesetzt wird.
Die angegebene Knotendichte beträgt etwa 300.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine solche Dichte ermöglicht grundsätzlich die präzise Wiedergabe kleiner Ornamente und feiner Konturen. Bei einer Kombination aus Wolle, Baumwolle und Seide übernehmen die Materialien unterschiedliche Aufgaben: Wolle prägt den Flor, Baumwolle stabilisiert als Kette die Grundstruktur, und Seide kann einzelne Partien optisch hervorheben. Der Teppich ist als neu und perfekt beschrieben.
Bei der Handknüpfung wird das Muster auf dem Webstuhl schrittweise aufgebaut. Die Knoten werden in Reihen gesetzt, wobei die Ausführung von der gewählten Knotentechnik, der Spannung der Kette und der sorgfältigen Verdichtung des Gewebes abhängt. Die Knotendichte steht dabei für die Anzahl der Knoten auf einer bestimmten Fläche und ist ein technisches Merkmal der Konstruktion. Sie beschreibt nicht allein die Qualität eines Teppichs, sondern wird gemeinsam mit Material, Ausführung und Muster betrachtet.
Herkunft und Tradition
Der Teppich wird als Perserteppich aus Persien beziehungsweise dem Iran und als Super Nain bezeichnet. Nain ist eine Stadt im Zentraliran, deren Teppichtradition international mit fein geknüpften persischen Teppichen verbunden wird. Die Herkunftsbezeichnung Nain verweist dabei nicht nur auf einen Ortsnamen, sondern auch auf eine bestimmte regionale Gestaltungssprache und auf eine handwerkliche Arbeitsweise, die in der Teppichherstellung weitergegeben wurde.
Die moderne Teppichproduktion in Nain entwickelte sich im 20. Jahrhundert aus der regionalen Textil- und Webtradition. Nain-Teppiche werden häufig mit einer hellen, klar gegliederten Farbwelt, feinen floralen Zeichnungen und einer sorgfältigen Knüpfung verbunden. Typisch ist die Verbindung eines ruhigen Grundes mit einem präzise aufgebauten Zentralmotiv oder einer durchgehenden Ornamentik. Je nach Werkstatt und Ausführung können die Farben, die Dichte und die Ausprägung der Muster deutlich voneinander abweichen.
Persische Teppiche entstehen traditionell in einem kulturellen Umfeld, in dem Muster, Material und Herstellung eng miteinander verbunden sind. Die Teppichknüpferei diente in vielen Regionen sowohl dem Gebrauch als auch der Weitergabe von Gestaltungstraditionen. Motive wurden über lange Zeiträume bewahrt, verändert und an lokale Vorlieben angepasst. Deshalb lässt sich ein Nain nicht allein über ein einzelnes Ornament erklären; entscheidend ist das Zusammenspiel aus regionaler Herkunft, Aufbau, Farbwahl und Knüpftechnik.
Die Geschichte der persischen Teppichkunst umfasst verschiedene Zeiten, Werkstätten und Verwendungszusammenhänge. Teppiche konnten für den täglichen Gebrauch, für repräsentative Räume oder als textile Ausstattung religiöser und gesellschaftlicher Orte hergestellt werden. Mit der Zeit entwickelten einzelne Regionen eigene Vorlieben bei Farben, Bordüren, Feldaufteilung und Materialwahl. Diese regionalen Unterschiede bilden den Hintergrund dafür, dass Ortsbezeichnungen in der Teppichkunde zugleich geografische und stilistische Hinweise geben können.
Die Verwendung von Seide hat in der Nain-Tradition eine besondere Bedeutung. Seide kann in den Flor eingearbeitet oder für Akzente innerhalb eines Musters verwendet werden. Durch ihre glatte Faser reflektiert sie das Licht anders als Wolle und kann Konturen oder kleine Details deutlicher erscheinen lassen. Dabei bleibt die konkrete Materialverteilung von Teppich zu Teppich verschieden. Bei diesem Stück werden Schurwolle, Baumwolle und Seide als Materialien genannt.
Die Bezeichnung Perserteppich steht für die Herkunft aus dem iranischen Kulturraum. Sie ist von der Bezeichnung Orientteppich zu unterscheiden, die eine größere Gruppe handgefertigter Teppiche aus verschiedenen Regionen umfasst. Dieser Teppich wird im Ausgangstext sowohl als Orientteppich als auch als Perserteppich bezeichnet und seiner Herkunft nach Persien beziehungsweise dem Iran sowie Nain zugeordnet.
In Nain wurden überlieferte Formen der Textilgestaltung mit den Anforderungen einer fein ausgeführten Teppichknüpferei verbunden. Die Arbeit erfordert Erfahrung im Lesen und Umsetzen eines Entwurfs, im gleichmäßigen Führen der Knotenreihen und in der Abstimmung von Flor und Grundgewebe. Die Tradition besteht daher nicht nur aus bestimmten Ornamenten, sondern ebenso aus der Weitergabe von Fertigkeiten und aus der Anpassung bewährter Methoden an unterschiedliche Werkstätten.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs ist als orientalisch angegeben. Sein Stil wird als traditionell orientalisch beziehungsweise persisch beschrieben. Die Farbe ist Blau. Damit sind die wesentlichen gestalterischen Angaben eine blaue Farbgebung, eine traditionelle persische beziehungsweise orientalische Stilrichtung und eine ornamentale Gestaltung, ohne dass ein bestimmtes einzelnes Muster wie Mahi, Medaillon oder Boteh als konkrete Bezeichnung für dieses Stück genannt wird.
In der Nain-Tradition finden sich häufig florale Ranken, Blüten, Blätter und fein gegliederte Arabesken. Solche Elemente können ein zentrales Medaillon umgeben oder über das gesamte Feld verteilt sein. Bordüren rahmen das Innenfeld und schaffen eine optische Ordnung zwischen Zentrum und Rand. Diese Beschreibung betrifft die regionale Mustersprache; aus der Bezeichnung „orientalisch“ allein lässt sich jedoch kein bestimmtes Einzelmotiv für diesen Teppich ableiten.
Persische Ornamentik arbeitet oft mit Wiederholung, Symmetrie und rhythmisch angeordneten Formen. Pflanzenmotive können dabei für Wachstum, Natur oder paradiesische Gärten stehen, während geometrische Strukturen dem Entwurf Klarheit geben. Die Bedeutung einzelner Zeichen ist nicht immer einheitlich und kann je nach Region, Werkstatt und Zusammenhang variieren. In der Gestaltung von Nain verbinden sich häufig feine Linien mit einer übersichtlichen Komposition, sodass auch kleine Details innerhalb des Gesamtentwurfs lesbar bleiben.
Ein klassischer Teppichentwurf wird häufig in Innenfeld, Hauptbordüre und Nebenbordüren gegliedert. Das Innenfeld trägt die zentrale Zeichnung, während die Bordüren den Entwurf einfassen und seine Richtung bestimmen. Wiederkehrende Ranken oder geometrische Abfolgen können den Blick durch die Fläche führen. Ob diese einzelnen Bauteile bei einem konkreten Stück vorhanden sind, muss aus dessen Musterbeschreibung hervorgehen. Für diesen Teppich ist das Muster allgemein als orientalisch bezeichnet.
Blau ist in der persischen Teppichkunst eine vielfach verwendete Farbe. Unterschiedliche Blaunuancen können Tiefe schaffen, Flächen voneinander trennen und florale Zeichnungen hervorheben. In Verbindung mit helleren oder neutralen Tönen entsteht häufig ein ruhiger Kontrast, während dunklere Partien die Konturen betonen. Für dieses Stück ist Blau als Farbe angegeben; weitere Farbtöne oder eine genaue Farbverteilung sind nicht beschrieben.
Die hohe angegebene Knotendichte unterstützt grundsätzlich eine differenzierte Zeichnung. Kleine Formen können enger gesetzt und Linien genauer ausgeführt werden als bei einer groberen Knüpfung. Das erklärt, weshalb feine Nain-Teppiche häufig mit detaillierten floralen und traditionellen persischen Entwürfen verbunden werden. Es sagt jedoch nicht aus, dass jedes typische Nain-Motiv in diesem konkreten Teppich vorhanden ist. Hier bleibt die Musterangabe auf „Orientalisch“ beschränkt.
Florale und geometrische Formen erfüllen in orientalischen Teppichmustern häufig auch eine ordnende Funktion. Ranken verbinden einzelne Bereiche, Blüten setzen Akzente, und geometrische Wiederholungen schaffen Rhythmus. Die Gestaltung kann dadurch zugleich geschlossen und fein gegliedert wirken. Solche allgemeinen Eigenschaften erklären die Bedeutung der regionalen Mustersprache, ohne dem vorliegenden Teppich ein nicht genanntes Einzelmotiv zuzuschreiben.
Besonderheiten
Zu den ausdrücklich genannten Merkmalen gehören die Handknüpfung, die Bezeichnung Super Nain, die Verwendung von Schurwolle, Baumwolle und Seide sowie die Knotendichte von etwa 300.000 Knoten pro Quadratmeter. Der Teppich ist neu und perfekt erhalten. Er ist rechteckig, blau und für alle Zimmer geeignet. Die Florhöhe wird mit 8 mm angegeben.
Die Seide unterscheidet diesen Teppich von einer reinen Wollausführung. Ihre glatte Oberfläche kann Licht fein reflektieren und dadurch einzelne Bereiche des Gewebes anders wirken lassen. Zusammen mit dem Wollflor ergibt sich eine Materialkombination, bei der unterschiedliche Fasereigenschaften in einem handgeknüpften Stück zusammenkommen. Die Baumwolle gehört zur angegebenen Grundkonstruktion.
Die Eignung für alle Zimmer ist im Ausgangstext ausdrücklich genannt. Damit wird keine bestimmte Raumfunktion vorausgesetzt. Der rechteckige Aufbau erlaubt eine klassische Ausrichtung unter Möbeln oder als abgegrenzte textile Fläche. Ausschlaggebend für die Pflege bleiben die Materialkombination und die handgeknüpfte Konstruktion. Bei Verschmutzungen sollte die Behandlung schonend erfolgen; für eine gründliche Reinigung ist eine professionelle Teppichreinigung geeignet.
Die Kombination aus feinem Flor, Handarbeit und der genannten Materialauswahl bestimmt den technischen Charakter dieses Stücks. Die Bezeichnung Super Nain gehört zur Produktbeschreibung und wird zusammen mit der Herkunftsbezeichnung verwendet. Der Zustand ist nicht nur als sehr gut, sondern als neu und perfekt angegeben. Weitere individuelle Besonderheiten wie eine Signatur, ein Alter oder eine Reparatur werden nicht genannt.
FAQ
Wie pflege ich den Super Nain?
Für die regelmäßige Pflege eignet sich vorsichtiges Staubsaugen mit einem weichen Aufsatz. So wird loser Staub entfernt, ohne den Flor unnötig zu beanspruchen. Bei einem Fleck sollte sofort gehandelt werden. Die betroffene Stelle kann vorsichtig mit einem feuchten Tuch und einem milden Reinigungsmittel behandelt werden. Starkes Reiben ist zu vermeiden, besonders weil Seide als Material genannt wird. Für eine umfassende Reinigung ist eine professionelle Teppichreinigung empfehlenswert.
Kann der Teppich auf einer Fußbodenheizung liegen?
Ja, der Super Nain kann in einem Raum mit Fußbodenheizung verwendet werden. Die Temperatur sollte nicht zu hoch eingestellt werden, damit das Material nicht unnötig belastet wird. Eine regelmäßige, schonende Pflege unterstützt den Erhalt von Flor und Gewebe. Bei der Reinigung und beim Umgang mit dem Teppich sollten die Eigenschaften von Schurwolle, Baumwolle und Seide berücksichtigt werden.
Was macht einen handgeknüpften Teppich besonders?
Ein handgeknüpfter Teppich entsteht durch aufwendige manuelle Arbeit. Die Knoten werden einzeln gesetzt, wodurch auch komplexe und detailreiche Ornamente ausgeführt werden können. Die angegebene Knotendichte von etwa 300.000 Knoten pro Quadratmeter steht für eine feine Konstruktion. Jeder handgeknüpfte Teppich ist ein einzelnes Stück. Seine Haltbarkeit hängt von Material, Verarbeitung, Nutzung und Pflege ab; bei sorgfältigem Umgang kann die Konstruktion über lange Zeit erhalten bleiben.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |












