









Perserteppich Nain 120 x 80 cm Korkwolle handgeknüpft
1127$
Handgeknüpfter Nain Perserteppich | Knotendichte: ca. 800.000 Knoten/m² | Material: Korkwolle und Naturseide | Größe: 120 x 80 cm | Muster: Traditionell orientalisch/persisch, Super Nain 6 La | Zustand: wie neu, sehr gut
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VERSANDPARTNERInventarnummer: C1F2BE03
Beschreibung
Nain Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Nain Perserteppich ist handgeknüpft und besteht aus Korkwolle sowie Naturseide. Die Materialangabe verbindet einen Wollanteil mit einem Anteil feiner Naturseide. Korkwolle wird bei Nain-Teppichen wegen ihres weichen Griffs und ihrer angenehmen Haptik eingesetzt. Naturseide kann eine glatte Oberfläche und eine feine Lichtwirkung unterstützen. Die beiden Materialien prägen gemeinsam die textile Anmutung dieses Teppichs.
Bei der handgeknüpften Herstellung wird der Flor Knoten für Knoten aufgebaut. Die Knoten werden in Reihen gesetzt und durch Schussfäden innerhalb der Konstruktion gesichert. Dafür sind ein gleichmäßiger Arbeitsrhythmus und eine sorgfältige Ausrichtung erforderlich. Anders als bei einem maschinell gefertigten Belag entsteht die Oberfläche nicht als vollständig einheitliche Fläche, sondern durch viele einzelne manuelle Arbeitsschritte. Jeder handgeknüpfte Teppich erhält dadurch seine eigene Ausführung.
Eine hohe Knüpfdichte ermöglicht eine besonders feine Darstellung von Konturen und kleinen Ornamenten. Je dichter die Knoten gesetzt werden, desto enger können Linien, Übergänge und Details aufeinander folgen. Die Feinheit eines Nain-Teppichs entsteht daher aus dem Zusammenspiel von Entwurf, Material und handwerklicher Präzision. Bei diesem Stück wird die feine Qualität ausdrücklich mit der handgeknüpften Verarbeitung verbunden.
Der Teppich wird als etwa sechs Millimeter stark und mit einem Gewicht von drei Kilogramm beschrieben. Sein Zustand ist mit „wie neu, sehr gut“ angegeben. Diese Angaben ergänzen die Informationen zu Material und Herstellung um den praktischen Erhaltungszustand. Der Flor, die verwendeten Fasern und die manuelle Knüpftechnik bilden zusammen die Grundlage seiner Beschaffenheit.
Herkunft und Tradition
Als Herkunft ist Persien angegeben. Perserteppiche stehen für die iranische Tradition des Teppichknüpfens, die sich über viele Generationen entwickelt hat. In dieser Tradition werden Kette, Schuss und Flor zu einer belastbaren textilen Fläche verbunden. Die Herstellung beginnt mit der Einrichtung des Webstuhls und der Vorbereitung der Kettfäden. Anschließend werden die Knoten nach einer geordneten Vorlage gesetzt und mit Schussfäden befestigt.
Nach und nach entsteht aus den einzelnen Reihen ein vollständiger Teppich. Die Oberfläche wird anschließend bearbeitet, damit die Zeichnung klar erkennbar bleibt. Je nach regionaler Tradition unterscheiden sich dabei Knüpfweise, Musteraufbau, Farbwahl und Verhältnis von Feld zu Bordüre. Deshalb bilden Perserteppiche keine einheitliche Stilgruppe, sondern eine große Vielfalt regionaler Formen. Gemeinsam ist ihnen die Verbindung von textiler Funktion, dekorativer Ordnung und überliefertem Handwerk.
Nain gehört zu den bekannten Teppichbezeichnungen aus Persien. Die Stadt und ihr Umfeld sind mit fein ausgeführten, klar gegliederten Teppichen verbunden. Häufig steht eine kontrollierte Komposition im Mittelpunkt, in der Mittelfeld, Bordüren und kleinere Ornamente aufeinander abgestimmt sind. Die Bezeichnung Super Nain 6 La ordnet dieses Stück der im Produkttext genannten Nain-Ausführung zu. Sie ersetzt keine zusätzliche Angabe zu einer bestimmten Werkstatt, einem Knüpfer oder einem Herstellungsjahr.
Die Nain-Tradition entwickelte sich im Umfeld einer älteren persischen Teppichkultur, in der Entwürfe, Knüpftechniken und handwerkliche Kenntnisse weitergegeben wurden. Werkstätten arbeiteten mit Vorlagen und Musterordnungen, die über längere Zeit verfeinert werden konnten. Dabei blieb Raum für Unterschiede in der Ausführung. Die Präzision der Linien, die Gliederung der Fläche und die Abstimmung von Ornamenten sind wichtige Bestandteile der Nain-Formensprache.
Die Geschichte persischer Teppiche ist eng mit regionalen Werkstätten und familiärer Wissensweitergabe verbunden. Kenntnisse über das Spannen der Kette, das Einfügen der Knoten, das Einlegen des Schusses und das Scheren der Oberfläche wurden praktisch vermittelt. Auch das Lesen eines Entwurfs gehört zu diesem Handwerk. Der fertige Teppich bewahrt deshalb nicht nur ein Muster, sondern auch eine Herstellungsweise, bei der die Gestaltung unmittelbar in die textile Struktur eingebunden wird.
Persische Teppiche hatten und haben unterschiedliche Funktionen. Sie können Räume ausstatten, als textile Gebrauchsgegenstände dienen oder wegen ihrer sorgfältigen Gestaltung geschätzt werden. Ihre regionale Herkunft zeigt sich in der Kombination von Material, Knüpftechnik und Ornamentik. Bei einem Nain steht dabei häufig eine fein geordnete Zeichnung im Vordergrund. Die Herkunftsangabe Persien und die Typbezeichnung Super Nain 6 La verbinden diesen Teppich mit dieser überlieferten Tradition, ohne nicht genannte Provenienzdetails zu ergänzen.
Design und Muster
Der Stil dieses Teppichs ist als traditionell orientalisch beziehungsweise persisch angegeben. Die Bezeichnung Super Nain 6 La verweist auf eine Nain-Formensprache, die für sorgfältig gegliederte und fein gezeichnete Kompositionen bekannt ist. Bei solchen Entwürfen werden Mittelfeld, Umrandung und kleinere Details meist so aufeinander bezogen, dass ein zusammenhängender Rhythmus entsteht. Die konkrete Produktbeschreibung nennt keine einzelnen floralen oder geometrischen Motive; deshalb wird hier nur der überlieferte Gestaltungshintergrund des Typs beschrieben.
Viele traditionelle persische Teppiche arbeiten mit einem Wechsel aus größeren Leitformen und kleineren Füllornamenten. Ein Mittelfeld kann die Hauptstruktur aufnehmen, während Bordüren den Übergang zu den Außenkanten bilden. Eine Bordüre ist dabei nicht nur ein abschließender Rand. Sie kann den Blick führen, den Aufbau gliedern und eine Verbindung zwischen innerem Muster und äußerer Begrenzung herstellen. Wiederkehrende Ranken, Blätter oder geometrische Elemente werden in vielen persischen Entwürfen entlang solcher Ordnungen angelegt.
Die Nain-Gestaltung wird häufig mit feinen Linien, einer ausgewogenen Flächenaufteilung und zurückhaltend abgestimmten Kontrasten verbunden. Entscheidend ist nicht eine einzelne Farbe, sondern das Verhältnis von Grundfläche, Kontur und Ornament. Ein ruhiger Hintergrund kann die Zeichnung deutlich hervortreten lassen. Dunklere Linien können Blätter, Blüten oder geschwungene Ranken voneinander trennen, während hellere Akzente einzelne Bereiche hervorheben. Welche Farben und Farbstoffe bei diesem Teppich genau verwendet wurden, ist nicht angegeben.
Persische Ornamentik beruht oft auf Wiederholung, Symmetrie und rhythmischer Ordnung. Florale Formen werden nicht beliebig verteilt, sondern können an Achsen, Bahnen oder wiederkehrenden Gruppen ausgerichtet sein. Geometrische Begrenzungen geben organischen Linien Halt und schaffen eine klare Lesbarkeit. Die Verbindung geschwungener Pflanzenformen mit geordneten Rahmen ist ein wiederkehrendes Prinzip der persischen Mustertradition. Es erlaubt eine detailreiche Oberfläche, ohne die Gesamtkomposition aufzulösen.
Die Wirkung eines fein gezeichneten Teppichs entsteht außerdem aus dem Verhältnis von Knotendichte, Flor, Material und Farbkontrast. Naturseide kann feine Lichtreflexe und eine glatte Wirkung unterstützen. Korkwolle bildet die wollene Grundlage des Flors und trägt zu seiner weichen Haptik bei. Durch die handgeknüpfte Fertigung ist das Muster nicht bloß auf die Oberfläche aufgetragen. Es entsteht innerhalb der Konstruktion und bleibt mit der Struktur des Teppichs verbunden.
Der traditionell orientalisch-persische Stil lässt sich mit verschiedenen Einrichtungsrichtungen verbinden. In einem klassischen Raum können Bordüren und geordnete Ornamente an vorhandene Formen anknüpfen. In einer rustikalen Umgebung kann die handwerkliche Textur einen textilen Akzent bilden. In einem zeitgenössischen Interieur kann ein traditioneller Entwurf als Kontrast zu klaren Möbeln wirken. Diese Einordnung beschreibt die Gestaltungssprache des Teppichs und macht keine Aussage über einen bestimmten späteren Aufstellungsort.
Besonderheiten
Zu den genannten Merkmalen gehören die handgeknüpfte Fertigung, die hohe Knotendichte sowie die Verbindung von Korkwolle und Naturseide. Der Teppich ist als „wie neu, sehr gut“ erhalten beschrieben. Außerdem werden Strapazierfähigkeit, Formstabilität bei intensiver Nutzung, leichte Reinigung und antistatische Eigenschaften genannt. Die Beschreibung hebt damit sowohl die feine Ausarbeitung als auch praktische Eigenschaften für den Gebrauch hervor.
Der Teppich wird für Wohnräume, Esszimmer und Eingangshallen empfohlen. Wegen seiner robusten Bauweise wird er auch für stärker frequentierte Bereiche genannt. Zur Pflege soll er regelmäßig ohne Bürste abgesaugt werden. Direkte Sonneneinstrahlung ist zu vermeiden, damit die Farben nicht ausbleichen. Flecken sollten sofort mit einem feuchten Tuch abgetupft und von der Mitte nach außen gereinigt werden. Bei stärkeren Verschmutzungen ist eine fachgerechte Teppichreinigung sinnvoll.
FAQ
Wie pflege ich den Nain Perserteppich richtig?
Der Teppich sollte regelmäßig ohne Bürste abgesaugt werden. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, da sie zum Ausbleichen der Farben beitragen kann. Bei einem Fleck wird die betroffene Stelle sofort mit einem feuchten Tuch abgetupft, statt sie kräftig zu reiben. Die Reinigung erfolgt von der Mitte nach außen, damit sich die Verschmutzung nicht unnötig über die angrenzende Fläche verteilt. Für hartnäckige oder empfindliche Flecken empfiehlt sich eine professionelle Reinigung, die auf handgeknüpfte Teppiche abgestimmt ist.
Wo kann der Perserteppich verwendet werden?
Der Nain Perserteppich eignet sich für Wohnräume, Esszimmer und Eingangshallen. In der Beschreibung wird er aufgrund seiner robusten Bauweise auch für stärker frequentierte Bereiche genannt. Der Untergrund sollte sauber, trocken und eben sein. Eine rutschhemmende Unterlage kann die Nutzung zusätzlich unterstützen und den Teppich am Platz halten. Wie stark ein Teppich beansprucht wird, hängt vom jeweiligen Raum, von der Möblierung und von der regelmäßigen Pflege ab.
Woran erkennt man einen hochwertigen Perserteppich?
Eine handgeknüpfte Herstellung und eine hohe Knotendichte gelten als wichtige Merkmale, weil sie eine detailliertere Musterzeichnung ermöglichen. Auch die verwendeten Materialien sind relevant. Wolle und Seide werden traditionell als geeignete Materialien für langlebige Teppiche betrachtet. Bei diesem Stück sind Korkwolle und Naturseide angegeben. Zusätzlich können die Gleichmäßigkeit der Knüpfung, die Klarheit der Konturen und der Erhaltungszustand betrachtet werden. Eine hochwertige Beurteilung sollte immer mehrere dieser Merkmale gemeinsam berücksichtigen.
Zusätzliche Informationen
| Farbe | |
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| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |

















