








Perserteppich Nain 100 x 100 cm Wolle handgeknüpft
937$
Handgeknüpfter Nain Perserteppich | Knotendichte: ca. 300.000 Knoten/m² | Material: Flor 90% Schurwolle, 10% Seide | Größe: 100 x 100 cm | Muster: traditionell orientalisch/persisch, Rot | Zustand: Neu, perfekt
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VERSANDPARTNERInventarnummer: 512699AE
Beschreibung
Nain Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Nain Perserteppich ist handgeknüpft und besteht aus Schurwolle und Seide. Die Kombination verbindet die Eigenschaften beider Naturmaterialien in einem textilen Aufbau. Schurwolle bringt eine angenehm weiche Oberfläche und eine robuste Faserstruktur mit. Sie wirkt temperaturausgleichend und kann dadurch zu einem angenehmen Raumgefühl beitragen. Gleichzeitig gibt sie dem Teppich eine griffige, belastbare Grundlage.
Die Seide ergänzt die Wolle durch ihren feinen Glanz und eine glatte Haptik. Je nach Lichteinfall können seidige Partien die Konturen eines Musters klarer hervortreten lassen. Die handgeknüpfte Verarbeitung entsteht Knoten für Knoten und unterscheidet sich damit grundsätzlich von einer maschinellen Herstellung. Die hohe Knotendichte ermöglicht eine feine Darstellung kleiner Formen und sorgfältig ausgearbeiteter Linien.
Handgeknüpfte Teppiche werden auf einem Knüpfstuhl gefertigt. Die Knoten werden in Reihen gesetzt, anschließend wird das Schussmaterial eingebracht und verdichtet. Danach wird der Flor auf eine einheitliche Höhe geschnitten und die Oberfläche kontrolliert. Dieser Arbeitsablauf erfordert Übung, Zeit und eine genaue Abstimmung zwischen Musterzeichnung, Farbfolge und Knotung. Jeder handgeknüpfte Teppich entsteht daher als einzelnes textiles Stück.
Herkunft und Tradition
Nain liegt im Iran in der Nähe von Isfahan und ist als bedeutender Ort der persischen Teppichherstellung bekannt. Die Stadt befindet sich in einer trockenen Landschaft Zentralirans. Ihre Teppiche stehen innerhalb der persischen Knüpftradition für eine sorgfältige Ausführung, ausgewogene Farbwirkungen und fein gegliederte Kompositionen. Die Verbindung zur Region Isfahan ist dabei sowohl geografisch als auch kunsthandwerklich von Bedeutung.
Die Teppichtradition von Nain reicht bis ins 16. Jahrhundert zurück. In dieser langen Entwicklung verbanden sich handwerkliche Techniken mit den kulturellen Ausdrucksformen der Region. Entwürfe wurden über Generationen weitergegeben, verändert und verfeinert. Die Fertigung blieb dabei an Kenntnisse gebunden, die nicht nur das Knüpfen selbst, sondern auch die Vorbereitung der Materialien, die Farbwahl und das Lesen eines Entwurfs umfassen.
Persische Teppiche werden traditionell auf einer Grundlage aus Kette und Schuss aufgebaut. In die Kettfäden werden einzelne Knoten eingearbeitet, die später den Flor bilden. Die Dichte und Anordnung dieser Knoten beeinflussen die Möglichkeit, geschwungene Linien, kleine Blüten, Ranken und geometrische Details darzustellen. Bei feinen Nain-Teppichen spielt deshalb das Verhältnis von präziser Knotung, kontrollierter Farbverteilung und klarer Zeichnung eine zentrale Rolle.
Nain-Muster werden häufig von einer geordneten Mitte, einem Rahmen und fein ausgeführten floralen Elementen geprägt. Häufig auftretende Gestaltungsideen sind Ranken, Blüten, Blätter und symmetrisch angelegte Ornamente. Diese Motive stehen in der persischen Kunst nicht für eine einzelne verbindliche Bedeutung, sondern bilden ein über lange Zeit entwickeltes dekoratives Vokabular. Auch geometrische Formen können mit floralen Linien verbunden werden, sodass ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Ordnung und Bewegung entsteht.
Die Herkunftsbezeichnung Nain beschreibt damit mehr als einen Ort. Sie verweist auf eine regionale Gestaltungssprache und auf eine handwerkliche Tradition innerhalb der iranischen Teppichkultur. Der vorliegende Teppich wird als Nain aus Persien beziehungsweise Iran bezeichnet. Seine handgeknüpfte Ausführung, seine Verbindung von Wolle und Seide sowie die feine Knotung stehen im Zusammenhang mit dieser regionalen Tradition.
Design und Muster
Das Design dieses Teppichs ist traditionell orientalisch beziehungsweise persisch gehalten. Die Farbwirkung wird von Rot bestimmt und durch erdige Töne sowie lebendigere Akzente ergänzt. Dadurch entsteht eine farbliche Komposition, die sich an der klassischen persischen Formensprache orientiert. Rot kann dabei als tragende Grundfarbe auftreten oder einzelne ornamentale Bereiche hervorheben.
Die Musterung verbindet filigrane florale und geometrische Elemente. Florale Formen können als Blüten, Blätter oder Ranken erscheinen, während geometrische Strukturen für Achse, Wiederholung und Symmetrie sorgen. In Nain-Kompositionen werden solche Bestandteile häufig fein aufeinander abgestimmt. Die Zeichnung wirkt dadurch gegliedert, ohne dass die einzelnen Ornamente unabhängig voneinander stehen.
Eine zentrale Eigenschaft persischer Teppichmuster ist die Wiederholung. Ein Motiv wird nicht einfach mehrfach kopiert, sondern in eine übergeordnete Ordnung eingebunden. Bordüren fassen eine Fläche ein, Zwischenmotive schaffen Übergänge, und kleinere Details beleben größere Felder. Diese Gestaltung erlaubt es, den Blick durch das Muster zu führen und gleichzeitig eine zusammenhängende Gesamtfläche zu erhalten.
Die hohe Knotendichte unterstützt die Darstellung feiner Konturen. Kleine Blätter, schmale Ranken und geometrische Einfassungen können dadurch differenziert ausgearbeitet werden. Bei der Betrachtung aus der Nähe zeigt sich die handwerkliche Struktur der Knotung; aus etwas größerer Entfernung tritt die geschlossene Wirkung der Komposition hervor. Wolle und Seide reagieren zudem unterschiedlich auf das Licht, wodurch sich zwischen matteren und glänzenderen Partien ein dezenter Wechsel ergeben kann.
Der traditionelle Charakter des Designs schließt eine Verwendung in unterschiedlichen Wohnstilen nicht aus. Klassische Räume können die persische Ornamentik unmittelbar aufnehmen. In einer schlichteren Einrichtung kann die rote Farbgebung als definierter Akzent wirken, während die floralen und geometrischen Linien einen kulturellen Bezug herstellen. Diese Aussagen beschreiben die Gestaltungssprache des Teppichs; sie ersetzen keine Aussage über eine konkrete Raumwirkung außerhalb der jeweiligen Einrichtung.
Die runde Form gehört ebenfalls zu den im Produkt beschriebenen Gestaltungseigenschaften. Sie unterscheidet die Fläche von einem rechteckigen Standardformat und kann die Anordnung der Ornamente besonders geschlossen erscheinen lassen. Entscheidend bleibt dabei das Zusammenspiel von Form, roter Farbgebung und feiner persischer Mustertradition.
Besonderheiten
Zu den besonderen Merkmalen dieses Teppichs gehören die handgeknüpfte Herstellung, die hohe Knotendichte und die Verbindung von Schurwolle mit Seide. Die Knotendichte steht für eine feine Ausarbeitung der Zeichnung. Die Materialkombination verbindet eine wollene, angenehm griffige Oberfläche mit seidigen Glanzwirkungen. Der Teppich ist als neu und perfekt beschrieben.
Der Teppich ist für Fußbodenheizungen geeignet und wird als haustierfreundlich angegeben. Die Materialeigenschaften von Wolle und Seide machen eine sachgerechte Pflege wichtig. Für den Alltag empfiehlt sich eine schonende Behandlung, damit Flor, Farben und seidige Partien erhalten bleiben. Als Einsatzbereiche werden Wohn- und Schlafräume, weniger beanspruchte Flure sowie Gästezimmer genannt.
FAQ
Wie reinige ich meinen Nain Perserteppich?
Für die regelmäßige Pflege eignet sich ein Staubsauger ohne Bürstenaufsatz. So wird loser Schmutz aufgenommen, ohne den Flor unnötig mechanisch zu beanspruchen. Bei tieferen Verschmutzungen sollte ein professioneller Teppichreiniger hinzugezogen werden. Das ist besonders bei einer Kombination aus Schurwolle und Seide sinnvoll, weil beide Materialien unterschiedlich auf Feuchtigkeit, Reibung und Reinigungsmittel reagieren können. Flecken sollten nicht mit aggressiven Mitteln bearbeitet werden.
Ist der Teppich für Fußbodenheizungen geeignet?
Ja. Dieser Nain Perserteppich ist für Fußbodenheizungen geeignet. Seine Zusammensetzung aus Wolle und Seide wird im Produkt ausdrücklich als dafür geeignet beschrieben. Eine Fußbodenheizung kann die Wärme gleichmäßig über die Bodenfläche abgeben, während der Teppich die Oberfläche textile ergänzt. Für den langfristigen Erhalt ist eine sachgerechte Reinigung und Pflege weiterhin wichtig.
Wie kann ich sicherstellen, dass mein Teppich echt ist?
Zur Prüfung eines Perserteppichs können Knotendichte und verwendete Materialien betrachtet werden. Ein handgeknüpfter Teppich aus Naturmaterialien lässt sich außerdem an seiner handwerklichen Struktur beurteilen. Für eine verlässliche Einschätzung von Echtheit und Herkunft empfiehlt sich die Beratung durch einen Fachmann. Beim vorliegenden Stück weisen die Bezeichnung Nain, die Herkunft aus Persien beziehungsweise Iran, die handgeknüpfte Verarbeitung sowie die genannte Verbindung von Schurwolle und Seide auf die beschriebene Ausführung hin.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
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