






Perserteppich Nahavand 205×135 cm Wolle handgeknüpft
937$
Handgeknüpfter Nahavand Perserteppich | Knotendichte: ca. 100.000 Knoten/m² | Material: Flor 100% Schurwolle, Kette 100% Baumwolle | Größe: 205 x 135 cm | Zustand: Neu, sehr gut
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VERSANDPARTNERInventarnummer: 01C1DD35
Beschreibung
Nahavand Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Nahavand Perserteppich ist handgeknüpft. Seine Verarbeitung entsteht nicht an einem Webstuhl durch maschinelle Serienarbeit, sondern Knoten für Knoten von Hand. Dadurch ist jedes Stück ein Unikat und bleibt ein Einzelstück. Die handgeknüpfte Herstellung gehört zu den traditionellen Verfahren der persischen Teppichkunst und verbindet die Auswahl des Materials mit einer sorgfältigen Ausführung.
Der Flor besteht aus Schurwolle, während für die Kette Baumwolle verwendet wurde. Schurwolle verleiht einem Teppich eine angenehm warme Ausstrahlung und ein komfortables Laufgefühl. Das Material ist für seine natürliche Widerstandsfähigkeit gegenüber Schmutz und seine lange Lebensdauer bekannt. Baumwolle in der Kette bildet eine feste Grundlage für die darüberliegenden Knoten und unterstützt die Form des Teppichs.
Die Knotendichte dieses Teppichs beträgt etwa 100.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine solche handwerkliche Verdichtung ermöglicht eine klar ausgearbeitete Oberfläche und unterstützt die Stabilität der Knüpfung. Die angegebene Dicke beträgt etwa 10 mm. Der Teppich ist neu und wird mit dem Zustand „sehr gut“ beschrieben. Er ist außerdem für Räume mit Fußbodenheizung geeignet.
Bei der Pflege von Schurwolle ist ein regelmäßiges, schonendes Absaugen mit niedriger Saugkraft sinnvoll. Verschüttete Flüssigkeiten sollten nicht eingerieben, sondern möglichst rasch mit einem feuchten Tuch abgetupft werden. Für eine gründliche Behandlung kann in größeren Abständen eine professionelle Teppichreinigung eingesetzt werden. Diese Hinweise passen zur Materialbasis und helfen, Flor und Farbwirkung zu erhalten.
Herkunft und Tradition
Nahavand ist eine Teppichregion im Iran. Die Stadt und ihr Umland gehören zu den Gebieten, in denen die persische Knüpftradition über lange Zeit gepflegt wurde. Persische Teppiche sind nicht nur Gebrauchsgegenstände, sondern auch Ergebnisse einer überlieferten Handwerkspraxis. Das Wissen über das Spannen der Kette, das Einsetzen der Knoten, das Scheren des Flors und die abschließende Ausarbeitung wird in vielen Familien und Werkstätten weitergegeben.
Die Herstellung eines handgeknüpften Teppichs beginnt mit einer sorgfältig ausgerichteten Kette. Auf dieser Grundlage werden die Knoten Reihe für Reihe gesetzt. Nach jedem Abschnitt wird das Gewebe verdichtet, damit die Knoten ihren Halt erhalten. Anschließend wird der Flor auf eine gleichmäßige Höhe gebracht. Diese Arbeit verlangt Geduld, Erfahrung und ein kontrolliertes Vorgehen. Die handwerklichen Schritte erklären, warum zwei Teppiche derselben Region niemals vollständig identisch sein müssen.
Nahavand-Teppiche werden mit einer regionalen Tradition verbunden, die kräftige, farbenreiche und gut lesbare Kompositionen hervorbringen kann. In der persischen Teppichkunst stehen regionale Muster jedoch nicht für ein starres Schema. Sie werden je nach Werkstatt, Entwurf und handwerklicher Ausführung unterschiedlich interpretiert. Florale Formen können auf die Pflanzenwelt und auf Gärten verweisen, während geometrische Elemente eine klare Ordnung in der Fläche schaffen.
Die iranische Teppichkultur entwickelte sich aus dem Zusammenspiel von Nomaden, ländlichen Haushalten und spezialisierten Werkstätten. Jede dieser Umgebungen brachte eigene Arbeitsweisen und Bildsprachen hervor. Bei regionalen Teppichen aus dem Umfeld von Nahavand treffen deshalb praktische Erfahrung und dekorative Gestaltung aufeinander. Die Knüpfarbeit muss stabil genug für den Gebrauch sein und zugleich eine geordnete Oberfläche mit wiedererkennbarer regionaler Prägung bilden.
Auch die Materialwahl gehört zu dieser Tradition. Wolle wurde in der persischen Teppichherstellung wegen ihrer Widerstandsfähigkeit, ihrer Wärme und ihrer guten Eignung für den Flor verwendet. Eine Baumwollkette kann eine regelmäßige Basis für die Knüpfung schaffen. Zusammen mit der Handarbeit entsteht eine Konstruktion, bei der die textile Struktur und die sichtbare Gestaltung unmittelbar miteinander verbunden sind.
Die Bezeichnung Nahavand verweist hier auf einen persischen Teppich und auf die gleichnamige iranische Region. Sie beschreibt die Einordnung in eine regionale Knüpftradition, nicht eine maschinelle Reproduktion. Der kulturelle Wert solcher Teppiche liegt in der Verbindung von Herkunft, Materialkenntnis und überlieferter Arbeitstechnik. Dieses Stück wird als neuer, sehr gut erhaltener handgeknüpfter Einzelteppich angeboten.
Design und Muster
Die Musterwelt von Nahavand ist traditionell von floralen und geometrischen Gestaltungsideen geprägt. Diese beiden Grundrichtungen können einzeln auftreten oder miteinander verbunden werden. Florale Motive bringen geschwungene Linien, Blätter und Blütenformen in die Komposition. Geometrische Elemente arbeiten mit klaren Konturen, Wiederholung und einer nachvollziehbaren Gliederung. Aus diesem Wechsel von organischen und konstruierten Formen entsteht die charakteristische Bildsprache vieler Teppiche aus der Region.
Florale Gestaltung hat in der persischen Teppichkunst eine lange Geschichte. Pflanzenformen werden dabei nicht einfach naturgetreu kopiert, sondern in ein textiles Ornament übertragen. Blüten und Ranken können rhythmisch angeordnet, gespiegelt oder in eine fortlaufende Bordüre eingefügt werden. Die Anordnung schafft eine Verbindung zwischen einzelnen Motiven und der gesamten Fläche. So wird aus einem einzelnen Pflanzenzeichen ein geordnetes Muster, das den Blick über den Teppich führt.
Geometrische Motive erfüllen eine andere gestalterische Aufgabe. Sie können ein Zentrum betonen, Felder voneinander trennen oder den Rand durch eine wiederholte Bordüre fassen. Linien, Winkel und symmetrische Beziehungen geben dem Entwurf Struktur. In regionalen persischen Teppichen werden diese Formen häufig mit kleineren Ornamenten ergänzt, sodass zwischen einer übergeordneten Ordnung und vielen Details ein ausgewogenes Verhältnis entsteht.
Die Gestaltungstradition von Nahavand verbindet häufig traditionelle Zeichensprache mit einer lebendigen, farbenreichen Wirkung. Dabei geht es nicht nur um einzelne Ornamente, sondern auch um deren Maßstab, Rhythmus und Platzierung. Ein Motiv kann großflächig als Schwerpunkt dienen oder in kleiner Form eine Zwischenfläche beleben. Wiederholungen sorgen für Zusammenhalt, während Abweichungen dem handgezeichneten und handgeknüpften Entwurf seine textile Eigenart lassen.
Bei einem handgeknüpften Teppich wird das Muster nicht nachträglich auf eine fertige Fläche gedruckt. Es entsteht aus der Folge der gesetzten Knoten und aus der anschließenden Bearbeitung des Flors. Dadurch sind Linien und Konturen an die textile Konstruktion gebunden. Die Knotendichte unterstützt die Möglichkeit, Details deutlich auszuarbeiten, während die Wolle dem Flor eine eigene Oberflächenwirkung gibt.
Die Mustertradition kann außerdem Geschichten und Vorstellungen der jeweiligen Region aufnehmen. Naturformen erinnern an Gärten, Landschaft und Pflanzenwelt. Geometrische Zeichen können Bewegung, Ordnung oder eine klare räumliche Gliederung ausdrücken. Solche Deutungen gehören zum allgemeinen Hintergrund persischer Ornamentik; sie legen nicht fest, wie jedes einzelne Motiv gelesen werden muss. Entscheidend ist das Zusammenspiel von Fläche, Bordüre, Ornament und Farbe.
Der Nahavand-Entwurf steht damit in einer regionalen Tradition, die dekorative Wirkung und praktische textile Gestaltung verbindet. Die florale und geometrische Formensprache macht Teppiche dieser Herkunft vielseitig einsetzbar, ohne ihre kulturelle Einordnung aufzugeben. Der Teppich ist zugleich Bodenbelag und handwerklich gefertigtes Textilobjekt. Seine Gestaltung wird durch die handgeknüpfte Struktur, den Wollflor und die sorgfältige Ordnung des Musters getragen.
Besonderheiten
Zu den genannten Eigenschaften dieses Einzelstücks gehören die handgeknüpfte Ausführung, der Flor aus Schurwolle und die Baumwollkette. Die Knotendichte liegt bei etwa 100.000 Knoten pro Quadratmeter. Sie steht für eine fein ausgearbeitete Knüpfstruktur und unterstützt die Stabilität des Teppichs. Die Dicke beträgt etwa 10 mm. Der Teppich ist neu, sein Zustand wird als sehr gut angegeben, und er ist für Fußbodenheizung geeignet.
Die Bezeichnung Unikat beziehungsweise Einzelstück ist bei einem handgeknüpften Teppich wörtlich zu verstehen: Dieses Exemplar ist nicht als identische Serienware vorgesehen. Kleine handwerkliche Eigenheiten gehören zur Herstellung von Hand. Gleichzeitig verbindet der Teppich seine individuelle Ausführung mit den regionalen Merkmalen der Nahavand-Tradition und mit der Materialkombination aus Schurwolle und Baumwolle.
FAQ
Wie pflege ich meinen handgeknüpften Perserteppich?
Regelmäßiges Staubsaugen mit niedriger Saugkraft hilft, lose Verschmutzungen schonend aus dem Flor zu entfernen. Bei Flecken sollte die Flüssigkeit möglichst sofort mit einem feuchten Tuch abgetupft werden. Reiben kann den Flor und die Farbwirkung unnötig belasten. Für eine gründliche Pflege empfiehlt sich alle paar Jahre eine professionelle Reinigung. Bei Schurwolle ist eine materialgerechte Behandlung wichtig, damit der Teppich seine angenehme Oberfläche und seine natürliche Widerstandsfähigkeit behält.
Woher stammt der Nahavand Teppich?
Der Teppich stammt aus Persien beziehungsweise aus dem Iran und wird der gleichnamigen Region Nahavand zugeordnet. Nahavand ist für eine traditionelle Teppichknüpfkunst bekannt. Typisch für die regionale Gestaltung sind florale und geometrische Motive, die in unterschiedlichen Kompositionen erscheinen können. Die Herkunft bezeichnet dabei die Einordnung in diese iranische Knüpftradition und verbindet den Teppich mit der Geschichte, dem Materialwissen und der handwerklichen Arbeit der Region.
Ist der Teppich auch für Fußbodenheizungen geeignet?
Ja, dieser handgeknüpfte Nahavand Perserteppich ist für Räume mit Fußbodenheizung geeignet. Seine Materialkombination und die handwerkliche Verarbeitung erlauben den Einsatz in einem solchen Wohnbereich. Der Teppich bietet dabei eine angenehme Fußwärme und besitzt zugleich die für seinen Aufbau genannte Strapazierfähigkeit. Für einen dauerhaften guten Zustand sollte die Fußbodenheizung fachgerecht betrieben und der Teppich regelmäßig schonend gepflegt werden.
Zusätzliche Informationen
| Farbe | |
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| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |














