









Perserteppich Moud 373 x 289 cm Wolle handgeknüpft
6641$
Handgeknüpfter Moud Perserteppich | Knotendichte: 375.000 Knoten/m² | Material: Flor 100% Schurwolle | Größe: 373 x 289 cm | Muster: Beige, Medaillon | Zustand: Neu, perfekt
1 verfügbar
- ✓Kostenloser Versand in der EU
- ✓2-5 Werktage Lieferzeit
- ✓14 Tage Rückgaberecht
- ✓Weltweiter Versand auf Anfrage
SICHERE ZAHLUNG
VERSANDPARTNERInventarnummer: EA6643E3
Beschreibung
Moud Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Moud Perserteppich ist handgeknüpft und besteht im Flor aus 100% Schurwolle. Damit verbindet er ein natürliches Material mit einer traditionellen Herstellung, bei der jeder Knoten einzeln von Hand gesetzt wird. Die angegebene Knotendichte von 375.000 Knoten pro Quadratmeter unterstützt eine fein ausgearbeitete Oberfläche und ermöglicht eine detaillierte Umsetzung des Medaillonmusters. Handgeknüpfte Teppiche entstehen nicht in einem vollständig gleichförmigen industriellen Ablauf. Kleine Unterschiede in der Ausführung gehören zur handwerklichen Fertigung und geben jedem einzelnen Stück seinen eigenen textilen Charakter.
Schurwolle wird im Teppichhandwerk wegen ihrer angenehmen Haptik und ihrer natürlichen Widerstandsfähigkeit verwendet. Die Faser kann sich weich anfühlen und trägt zu einem komfortablen Tritt bei. Zugleich besitzt Wolle isolierende Eigenschaften. Sie kann Wärme im Raum halten und wirkt in warmen Jahreszeiten weniger aufgeheizt als viele stark wärmeleitende Bodenmaterialien. Beim Moud unterstützt die reine Schurwolle daher sowohl den Gebrauchskomfort als auch die traditionelle Anmutung des Teppichs.
Handknüpfen erfordert Zeit, Erfahrung und eine sichere Führung von Knoten, Farben und Konturen. Eine hohe Knotendichte schafft die technische Voraussetzung dafür, feine Linien und differenzierte Ornamente sauber auszuarbeiten. Der Flor wird Knotenreihe für Knotenreihe aufgebaut und anschließend so bearbeitet, dass das Muster erkennbar und die Oberfläche gleichmäßig nutzbar bleibt. Die textile Oberfläche bleibt dabei ein handwerkliches Erzeugnis und kein vollkommen identisches Druckbild.
Beim Knüpfen wird die Wolle um die Kettfäden gelegt und mit jedem weiteren Knoten Teil des Teppichaufbaus. Die Kette bildet das tragende Gerüst, während der Flor die sichtbare und fühlbare Oberfläche bestimmt. Bei einem handgeknüpften Teppich müssen Musterfolge, Knotenspannung und Farbwechsel fortlaufend aufeinander abgestimmt werden. Diese Verbindung aus Material, Technik und sorgfältiger Ausführung prägt die Herstellung traditioneller Perserteppiche.
Herkunft und Tradition
Moud liegt in der Provinz Khorasan im Nordostiran. Die Herkunftsangabe Nordost-Persien ordnet den Teppich in eine Region ein, die seit langer Zeit mit der Herstellung orientalischer Teppiche verbunden ist. Moud ist eine kleine Stadt mit eigener Knüpftradition. Kenntnisse über die Herstellung wurden dort über Generationen weitergegeben. Dazu gehören der Umgang mit Wolle, die sorgfältige Entwicklung von Ornamenten und die Auswahl einer Farbstimmung, die dem jeweiligen Muster eine klare Wirkung gibt.
Khorasan ist ein weitläufiger Kulturraum, in dem unterschiedliche Städte und Dörfer eigene textile Ausdrucksformen entwickelt haben. Die Teppichherstellung ist dort nicht nur eine praktische Tätigkeit, sondern auch ein überliefertes Handwerk. Knüpferinnen und Knüpfer lernen, wie Knoten gleichmäßig gesetzt, Reihen aufgebaut und Muster innerhalb eines festgelegten Feldes organisiert werden. Solche Kenntnisse beruhen auf Erfahrung und werden häufig innerhalb von Familien und Werkstätten vermittelt. Moud steht in diesem Zusammenhang für eine regionale Tradition, in der feine Muster und detaillierte Verarbeitung eine wichtige Rolle spielen.
Persische Teppiche werden traditionell nach Orten, Regionen, Werkstätten oder charakteristischen Gestaltungssystemen unterschieden. Eine Ortsbezeichnung beschreibt dabei nicht nur eine geografische Lage. Sie kann auch auf bestimmte Gewohnheiten bei Musteraufbau, Farbwahl und handwerklicher Ausführung verweisen. Gleichzeitig bleiben regionale Teppiche individuelle Erzeugnisse. Die genaue Erscheinung hängt von der jeweiligen Musterzeichnung, dem Können der Knüpfenden und der gewählten Materialausführung ab.
Bei einem handgeknüpften Teppich entsteht das Muster während des Knüpfens und nicht erst nachträglich auf einer fertigen Fläche. Das erfordert eine genaue Orientierung an der Musterzeichnung und ein Verständnis für Proportionen. Das Grundprinzip gilt für viele persische Knüpftraditionen: Ein Teppich verbindet eine funktionale textile Fläche mit einer kunsthandwerklichen Ordnung aus Farben, Linien und Motiven. Die regionale Zuordnung zu Moud verweist deshalb sowohl auf den Herstellungsort als auch auf die dort gepflegte Formensprache.
Die Geschichte der Teppichherstellung in Iran ist eng mit der Weitergabe praktischer Kenntnisse verbunden. Muster werden gelesen, wiederholt, angepasst und in der Werkstatt umgesetzt. Dabei muss die zeichnerische Ordnung mit dem begrenzten Format der Knüpfgrundlage übereinstimmen. Die Arbeit verlangt Aufmerksamkeit für die Abfolge der Knoten und für die Wirkung der Farben, denn jeder Abschnitt beeinflusst den nächsten. So entsteht aus vielen einzelnen Arbeitsschritten eine zusammenhängende Fläche.
Die Tradition von Moud wird mit feinen Ornamenten und sorgfältiger Ausführung verbunden. Dabei sind nicht allein einzelne Symbole wichtig, sondern auch das Verhältnis zwischen zentralem Motiv, Feld und Randgestaltung. Eine ausgewogene Komposition lässt ein Muster geschlossen erscheinen, während eine dichte Knüpfung eine präzise Zeichnung unterstützt. Dieser Teppich führt die Verbindung von nordostpersischer Herkunft, Handarbeit und klassischer Gestaltung in einer zeitgemäßen Einrichtung weiter.
Design und Muster
Das zentrale Gestaltungselement dieses Teppichs ist ein Medaillon. In der persischen und orientalischen Teppichkunst bezeichnet ein Medaillon ein betontes Ornament, das die Mitte des Teppichfeldes ordnet. Es kann von weiteren floralen oder geometrisch gegliederten Formen begleitet werden. Die zentrale Ausrichtung schafft einen klaren Schwerpunkt und gibt der Gesamtkomposition eine symmetrische, ruhige Struktur. Beim Moud steht dieses klassische Prinzip im Mittelpunkt der Gestaltung.
Medaillonmuster gehören zu den bekannten Grundformen orientalischer Teppiche. Ihr Aufbau kann einen Raum optisch sammeln, weil das Auge eine deutliche Mitte und eine umlaufende Begrenzung wahrnimmt. Das Muster ist nicht als zufällige Dekoration angelegt, sondern folgt einer überlieferten Ordnung von Zentrum, Feld und Rand. Dadurch lässt sich ein Medaillonteppich sowohl in klassisch eingerichteten Räumen als auch in zurückhaltenden, modernen Umgebungen einsetzen.
Die Farbangabe Beige bestimmt die Grundstimmung dieses Teppichs. Beige wirkt als ruhiger, heller Farbton und lässt sich mit unterschiedlichen Holz-, Stoff- und Wandfarben verbinden. Die Quelle beschreibt außerdem sanfte Beige- und Brauntöne. Diese Tonwerte bilden einen zurückhaltenden Hintergrund für das Medaillon und unterstützen die Lesbarkeit der Ornamentlinien, ohne die Einrichtung farblich zu dominieren. So entsteht eine traditionelle Anmutung, die zugleich neutral genug für verschiedene Wohnstile bleibt.
In der Mustertradition persischer Teppiche erfüllen Farben und Motive mehrere Aufgaben. Sie gliedern die Fläche, schaffen Kontraste und lenken den Blick durch die Komposition. Ein Medaillon kann dabei als visuelles Zentrum dienen, während wiederkehrende Ornamente den Zusammenhang zwischen Mitte und Rand herstellen. Die feine Knüpfung des Moud ist für diese differenzierte Zeichnung besonders geeignet, weil sie kleine Konturen und abgestufte Farbflächen ausarbeiten kann.
Symmetrie ist bei vielen Medaillonkompositionen ein wichtiges Ordnungsprinzip. Sie bedeutet nicht, dass jede Einzelheit vollkommen identisch erscheinen muss. Vielmehr wird ein Gleichgewicht zwischen der Mitte, den seitlichen Bereichen und den abschließenden Rändern geschaffen. Wiederholte Formen geben dem Auge Orientierung, während Unterschiede in Linie, Farbe oder Ornament die handwerkliche Entstehung sichtbar halten können.
Die Wirkung des Designs entsteht aus dem Zusammenspiel von zentralem Medaillon, symmetrischer Ordnung und beige-brauner Farbgebung. Es handelt sich um eine traditionelle orientalisch-persische Formensprache, die nicht an eine kurzlebige Stilrichtung gebunden ist. Der Teppich kann dadurch als strukturierendes Element im Raum eingesetzt werden. Seine Gestaltung eignet sich für Wohnbereiche ebenso wie für eine klassisch oder traditionell geprägte Einrichtung.
Ein zentrales Muster kann die Anordnung von Möbeln im Raum optisch zusammenfassen, während eine zurückhaltende Farbpalette die übrige Einrichtung sichtbar lässt. Darin liegt ein Grund für die anhaltende Bedeutung von Medaillonmustern in der persischen Teppichkunst. Sie geben dem Auge einen Bezugspunkt, ohne zwingend eine stark kontrastierende Farbgebung zu verlangen. Beim Moud verbinden sich diese Gestaltungsidee und die regionale Herkunft mit einer handgeknüpften Wolloberfläche.
Besonderheiten
Der Teppich ist als neu und perfekt beschrieben. Seine handgeknüpfte Ausführung, die reine Schurwolle und die feine Knotendichte gehören zu den ausdrücklich genannten Eigenschaften. Zusätzlich ist er für Räume mit Fußbodenheizung geeignet. Die natürliche Wolle besitzt isolierende Eigenschaften und kann zu einem angenehmen Raumklima beitragen. Die angegebene Dicke beträgt etwa 10 mm. Diese Information beschreibt den Aufbau des Teppichs und ergänzt die Angaben zu Material und Verarbeitung.
Der Moud ist nicht nur als Bodenbelag vorgesehen. Seine klassische Gestaltung erlaubt den Einsatz in Wohnräumen, Büros oder öffentlichen Einrichtungen. Die neutrale beige Farbigkeit kann unterschiedliche Einrichtungskonzepte begleiten, während das Medaillon einen klaren dekorativen Mittelpunkt setzt. Zur Pflege wird eine sanfte regelmäßige Reinigung empfohlen. Vorsichtiges Staubsaugen und der Verzicht auf aggressive Reinigungsmittel helfen, die textile Oberfläche zu schonen. Bei hartnäckigen Flecken ist eine professionelle Teppichreinigung sinnvoll.
FAQ
Wie pflege ich den Moud Perserteppich?
Der Teppich sollte regelmäßig und behutsam gereinigt werden. Sanftes Staubsaugen entfernt lose Verschmutzungen, ohne die Wolloberfläche unnötig zu belasten. Aggressive Reinigungsmittel sollten vermieden werden, da sie Fasern und Farben beeinträchtigen können. Bei einem hartnäckigen Fleck empfiehlt sich die Reinigung durch einen professionellen Teppichreiniger. Eine zurückhaltende Pflegeroutine unterstützt den guten Zustand dieser neuen, als perfekt beschriebenen Ausführung.
Kann der Teppich auf einer Fußbodenheizung verwendet werden?
Ja. Der Moud ist für die Verwendung in Räumen mit Fußbodenheizung geeignet. Seine natürlichen Wollfasern besitzen isolierende Eigenschaften und können zu einem angenehmen Raumklima beitragen. Die Heizung sollte fachgerecht betrieben werden, damit Teppich und Boden gleichmäßig behandelt werden. Die Eignung für Fußbodenheizung ist ausdrücklich als Eigenschaft dieses Teppichs angegeben.
Wo liegt Moud und wofür ist die Region bekannt?
Moud ist eine kleine Stadt in der Provinz Khorasan im Nordostiran. Die Region verfügt über eine lange Tradition im Teppichknüpfen und ist für feine Teppiche sowie detaillierte Verarbeitung bekannt. In der dortigen Handwerkskultur werden Kenntnisse über Knotentechniken, Farben und Muster über Generationen weitergegeben. Die Herkunft Moud verbindet diesen Teppich daher mit der nordostpersischen Tradition der handgeknüpften Teppiche.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
|---|---|
| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |

















