








Perserteppich Moud 300×200 cm Wolle Seide handgeknüpft
1685$
Handgeknüpfter Moud-Perserteppich | Knotendichte: 300.000 – 400.000 Knoten/m² | Material: Flor 100% reine Schurwolle und Seide | Größe: 200×300 cm | Muster: Herati Design | Zustand: Neu ohne Etikett
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VERSANDPARTNERInventarnummer: 8834DEAE
Beschreibung
Moud Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Moud Perserteppich ist handgeknüpft und besteht im Flor aus 100% reiner Schurwolle und Seide. Die Verbindung dieser beiden Materialien prägt seine haptische und optische Wirkung. Schurwolle wird im Teppichhandwerk wegen ihrer widerstandsfähigen Faser, ihrer angenehmen Griffigkeit und ihrer natürlichen Eignung für einen belastbaren Flor verwendet. Seide ergänzt die Wolloberfläche durch einen feineren, glatteren Charakter und kann dem Muster eine differenzierte Lichtwirkung geben.
Die handgeknüpfte Herstellung entsteht Knoten für Knoten. Dabei wird das Muster nicht maschinell wiederholt, sondern durch die Arbeit am Webstuhl aufgebaut. Die genannte Knotendichte von 300.000 bis 400.000 Knoten pro Quadratmeter steht für eine fein ausgearbeitete Struktur. Sie ermöglicht es, kleine Zeichnungen, Konturen und Übergänge im Herati Design klar darzustellen. Der Flor ist mit 1,00 cm angegeben, wodurch die Oberfläche eine fühlbare, textile Tiefe erhält.
Die Ausführung gehört in das traditionelle iranische Teppichhandwerk. Ein handgeknüpfter Teppich erhält seinen Charakter aus dem Zusammenspiel von Material, Knotung, Flor und Farbverteilung. Abweichungen in einzelnen Knoten oder in der Spannung der Fäden sind bei dieser Herstellungsweise Teil der manuellen Arbeit. Sie unterscheiden einen handgeknüpften Teppich grundsätzlich von einem industriell gefertigten Bodenbelag und machen die Herstellung nachvollziehbar.
Herkunft und Tradition
Moud ist eine Teppichregion im Iran und steht für eine eigenständige Tradition innerhalb der persischen Knüpfkunst. Die dort verorteten Teppiche werden mit einer sorgfältigen, detailorientierten Gestaltung verbunden. Ihre Mustertradition zeigt, wie regionale Werkstätten über lange Zeit Formen, Proportionen und Farbzusammenstellungen entwickelt und weitergeführt haben. Der Name Moud bezeichnet dabei die Herkunft beziehungsweise den Stilzusammenhang und nicht lediglich eine allgemeine dekorative Richtung.
Das iranische Teppichhandwerk ist eng mit der Weitergabe von Erfahrung verbunden. Kenntnisse über das Spannen der Kettfäden, das Einsetzen der Knoten, das Anlegen der Reihen und den Umgang mit Farben werden innerhalb von Werkstätten und Familien vermittelt. Auch die Beurteilung der Musterwirkung gehört zu dieser Praxis. Ein Entwurf muss auf dem Webstuhl so umgesetzt werden, dass die Ordnung des Gesamtbildes ebenso erkennbar bleibt wie die feinen Einzelheiten.
Moud steht in diesem Zusammenhang für eine regionale Form persischer Gestaltung, in der ein klar gegliedertes Musterbild und eine sorgfältige Ausarbeitung zusammenkommen. Die hohe Knotendichte unterstützt eine präzise Zeichnung, während Wolle und Seide unterschiedliche Oberflächenwirkungen einbringen. Persische Teppiche werden nicht nur nach ihrer Herkunft, sondern auch nach ihren überlieferten Musterfamilien verstanden. Dadurch lässt sich die Beziehung zwischen Ort, Handwerk und Dekor beschreiben, ohne einzelne Teppiche auf ein einheitliches Erscheinungsbild zu reduzieren.
Die Einordnung in das 21. Jahrhundert verbindet diese traditionelle Handarbeit mit einer modernen Entstehungszeit. Das Stück bleibt dabei dem handgeknüpften Verfahren und dem persischen Formenvokabular verpflichtet. Die Eignung für Fußbodenheizung erweitert seinen praktischen Einsatz im heutigen Wohnumfeld, ohne die handwerkliche Herkunft zu verändern.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs ist als Herati Design angegeben. Herati gehört zu den bekannten persischen Musterfamilien. Typisch ist eine rhythmische Komposition aus einer zentralen Rauten- oder Rautenblattform, geschwungenen Blättern und floralen Elementen. Je nach Ausarbeitung können diese Motive eng ineinandergreifen und ein dichtes, fortlaufendes Rapportbild bilden. Die Bezeichnung beschreibt die Mustertradition; sie ist nicht mit der Herkunft Mouds gleichzusetzen.
Bei einem Herati Muster entsteht die Wirkung aus Wiederholung und Balance. Blätter, Blüten und Nebenformen führen das Auge durch die Fläche, während die wiederkehrenden Motive für Zusammenhalt sorgen. Kleine Ornamente können Zwischenräume füllen und die Richtung des Musters bestimmen. Eine hohe Knotendichte ist für solche differenzierten Zeichnungen besonders geeignet, weil Konturen und feine Abstufungen genauer angelegt werden können.
Die angegebene Farbe ist bunt. Damit ist eine mehrfarbige Gestaltung verbunden, in der verschiedene Farbtöne gemeinsam das Musterbild tragen. Die Farbwirkung eines handgeknüpften Teppichs verändert sich je nach Blickrichtung und Lichteinfall, weil Wolle und Seide das Licht unterschiedlich aufnehmen und reflektieren. Seidenanteile können einzelne Partien feiner erscheinen lassen, während Wollflächen eine ruhigere, matte Gegenspielerin bilden. Diese Beschreibung betrifft die allgemeine Materialwirkung und nicht eine zusätzliche, nicht genannte Farbpalette.
Das Herati Design lässt sich sowohl traditionell als auch in zeitgenössischen Räumen lesen. Seine klare Ordnung bietet einen dekorativen Zusammenhang, ohne auf ein einzelnes Einrichtungskonzept festgelegt zu sein. Die Musterfamilie gehört zur persischen Ornamentgeschichte und wurde in vielen regionalen Werkstätten unterschiedlich interpretiert. Bei diesem Stück treffen die Herati Gestaltung, die Moud Einordnung und die handgeknüpfte Ausführung aufeinander.
Besonderheiten
Der Teppich ist als neu ohne Etikett angegeben. Er gehört zur Epoche des 21. Jahrhunderts, ist handgeknüpft und für Fußbodenheizung geeignet. Seine Materialangabe nennt reine Schurwolle und Seide im Flor. Das farbige Herati Design und die angegebene Knotendichte gehören zu den bestimmenden Merkmalen der Ausführung. Der Flor ist mit 1,00 cm ausgewiesen.
Für die Pflege handgeknüpfter Teppiche empfiehlt sich regelmäßiges Staubsaugen ohne Bürstenaufsatz. Dadurch werden lose Partikel entfernt, ohne die Floroberfläche unnötig zu beanspruchen. Flecken sollten schonend behandelt werden; aggressive Mittel und starkes Reiben können natürliche Fasern und farbige Musterflächen beeinträchtigen. Bei einer gründlichen Reinigung ist eine fachkundige Teppichwäsche sinnvoll.
FAQ
Was zeichnet den Moud Perserteppich aus?
Er verbindet die Herkunftsbezeichnung Moud mit einer handgeknüpften Ausführung, einem Herati Design und einem Flor aus reiner Schurwolle und Seide. Die angegebene Knotendichte unterstützt eine fein gegliederte Musterzeichnung. Zusammen ergeben Material, traditionelle Musterfamilie und iranischer Herstellungskontext ein klar bestimmtes persisches Teppichprofil.
Wie pflege ich einen handgeknüpften Perserteppich?
Regelmäßiges Staubsaugen ohne Bürstenaufsatz ist eine schonende Grundpflege. Bei Flecken sollte die Flüssigkeit vorsichtig aufgenommen und die Stelle nicht kräftig gerieben werden. Sanfte, für Teppiche geeignete Reinigungsmittel sind einer aggressiven Behandlung vorzuziehen. Für eine umfassende Reinigung empfiehlt sich ein Fachbetrieb, der auf handgeknüpfte Teppiche und Naturfasern spezialisiert ist.
Was bedeutet das Herati Design?
Herati bezeichnet eine persische Musterfamilie mit rhythmisch angeordneten floralen und blattartigen Formen. Die Motive greifen meist ineinander und bilden ein regelmäßiges, dichtes Ornament. Die Bezeichnung verweist auf die Gestaltungstradition und nicht automatisch auf die Herkunft des Teppichs. Bei diesem Stück steht Herati für das Muster, während Moud die regionale Einordnung angibt.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |
















