






Perserteppich Moud 280 x 76 cm Wolle handgeknüpft
1143$
Handgeknüpfter Moud Perserteppich | Knotendichte: Handgeknüpft | Material: Flor Wolle, Kette Baumwolle | Größe: 280 x 76 cm | Muster: Orientalisch, geometrisch | Zustand: Gebraucht, Top Zustand
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VERSANDPARTNERInventarnummer: 8E175FA9
Beschreibung
Moud Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Moud Perserteppich stammt aus dem Iran und ist handgeknüpft. Sein Flor besteht aus Wolle, während für die Kette Baumwolle angegeben ist. Die Verbindung aus Wollflor und Baumwollkette gehört zu den klassischen Materialaufbauten orientalischer Knüpfteppiche. Wolle wird im Teppichhandwerk wegen ihrer Strapazierfähigkeit, ihrer angenehmen Haptik und ihrer Fähigkeit geschätzt, Farbtöne klar aufzunehmen. Eine Baumwollkette bildet beim Knüpfen ein stabiles Gerüst, an dem die einzelnen Knoten befestigt werden. So entsteht eine textile Oberfläche, die zugleich flexibel und belastbar ist. Die Knotendichte ist bei diesem Stück mit Handgeknüpft angegeben; damit wird hier die handwerkliche Herstellungsweise bezeichnet. Jeder Knoten wird nicht maschinell, sondern im Arbeitsprozess von Hand gesetzt. Das unterscheidet einen geknüpften Teppich grundsätzlich von einem flach gewebten Kelim, bei dem kein Flor durch einzelne Knoten aufgebaut wird. Die angegebenen Materialien beziehen sich auf diesen Teppich: Wolle im Flor und Baumwolle in der Kette. Weitere Fasern oder Mischungsverhältnisse sind nicht angegeben. Auch der Herstellungszeitraum ist mit 2000 bis 2009 ausgewiesen. Die Verarbeitung steht damit für eine handwerkliche Teppichherstellung aus diesem Zeitraum und nicht für eine maschinelle Nachbildung.
Herkunft und Tradition
Moud ist eine persische Teppichbezeichnung, die mit dem iranischen Teppichhandwerk verbunden ist. Die Stadt und ihr Umfeld liegen in der Provinz Süd-Chorasan, einer Region mit einer langen Tradition der Teppichherstellung. In den dortigen Werkstätten werden Teppiche häufig mit sorgfältig geordneten Ornamenten, klaren Konturen und einer ausgewogenen Flächenaufteilung gestaltet. Die regionale Entwicklung steht innerhalb der größeren persischen Knüpftradition, in der Wissen über Materialien, Knotentechnik, Farbaufbau und Muster von Generation zu Generation weitergegeben wurde. Bei einem handgeknüpften Teppich entsteht das Muster nicht durch einen industriellen Druck. Es wird Knoten für Knoten aufgebaut, während die Kettfäden die Längsrichtung und die Schussfäden die Querstruktur des Gewebes stabilisieren. Nach dem Knüpfen wird der Flor bearbeitet, damit die Oberfläche gleichmäßig erscheint und die Zeichnung lesbar wird.
Persische Teppiche unterscheiden sich je nach Herkunftsgebiet durch Proportionen, Ornamentik, Farbordnung und technische Ausführung. Moud wird in diesem Zusammenhang meist mit strukturierten, fein gegliederten Entwürfen und einer kontrollierten Zeichnung in Verbindung gebracht. Die regionale Tradition steht dabei nicht für ein einziges unveränderliches Muster, sondern für eine Gruppe von Gestaltungsprinzipien, die in unterschiedlichen Werkstätten verschieden umgesetzt werden können. Iranisches Teppichhandwerk umfasst sowohl städtische als auch ländliche Produktionsformen. Städtische Werkstätten arbeiten häufig nach sorgfältig ausgearbeiteten Entwürfen, während andere Herkünfte stärker von überlieferten Rapporten und der Erfahrung der Knüpfer geprägt sind. Gemeinsam ist ihnen die Bedeutung des geknüpften Grundaufbaus: Das Muster wird dauerhaft in die Oberfläche integriert, anstatt nur nachträglich aufgebracht zu werden. Moud-Teppiche gehören damit in den kulturellen Zusammenhang iranischer Orientteppiche, deren Gestaltung praktische Nutzung und dekorative Ordnung verbindet.
Die Bezeichnung Perserteppich verweist hier auf die Herkunft Iran. Sie ist nicht mit jeder orientalischen Mustertradition gleichzusetzen. Auch wenn geometrische Formen in vielen Regionen des Orients vorkommen, werden sie je nach Herkunft anders proportioniert, rhythmisiert und farblich geordnet. Die iranische Tradition hat zahlreiche eigenständige Zentren hervorgebracht, darunter Isfahan, Tabriz, Kashan und weitere Regionen. Moud bildet innerhalb dieses breiten Spektrums eine eigene Herkunftsbezeichnung. Die historische Bedeutung des Teppichs liegt deshalb nicht nur in seiner Funktion als Bodenbelag, sondern auch in der Weitergabe von Entwurfs- und Verarbeitungstechniken. Das vorliegende Stück wurde im Zeitraum 2000 bis 2009 hergestellt und verbindet diese regionale Tradition mit einer jüngeren handwerklichen Ausführung.
Design und Muster
Als Muster sind für diesen Teppich orientalische und geometrische Gestaltungselemente angegeben. Geometrische Muster beruhen auf Linien, Winkeln, Rauten, Polygonen, wiederkehrenden Feldern und symmetrischen Achsen. Solche Formen können einen Teppich in ein Zentrum, Seitenbereiche und einen Rahmen gliedern. Ein Rapport wiederholt sich dabei in regelmäßigen Abständen, während eine zentrale Komposition stärker auf einen einzelnen Mittelpunkt ausgerichtet ist. In der persischen Teppichkunst werden geometrische Formen häufig so miteinander verbunden, dass ein gleichmäßiger Rhythmus entsteht. Kleine Ornamente können größere Felder ergänzen, Kanten definieren oder Übergänge zwischen verschiedenen Musterzonen schaffen.
Der Begriff orientalisch beschreibt die kulturelle Musterwelt, in die der Teppich eingeordnet wird; er ersetzt keine konkrete Aussage über jedes einzelne Ornament. Bei diesem Stück ist die Kombination aus orientalischer Anmutung und geometrischer Zeichnung ausgewiesen. Daraus lässt sich eine Gestaltung mit klar gegliederten Formen ableiten, nicht jedoch ein einzelnes, nicht genanntes Motiv. Persische Entwürfe arbeiten oft mit Wiederholung, Spiegelung und ausgewogenen Abständen. Diese Prinzipien helfen dabei, eine textile Fläche übersichtlich zu strukturieren. Je nach Entwurf können gerade Linien mit stilisierten Pflanzenformen, Bordüren oder abstrakten Zeichen verbunden werden. Da für diesen Teppich keine einzelnen Motive und keine bestimmten Farben genannt sind, bleiben Aussagen zu solchen Details offen.
In der Tradition iranischer Knüpfkunst hat das Muster außerdem eine technische Funktion. Die Zeichnung muss in Knoten umgesetzt werden und wird dadurch in der Oberfläche verankert. Gerade bei geometrischen Entwürfen kommt es auf saubere Linienführung, regelmäßige Abstände und die genaue Wiederholung von Formen an. Kleine Abweichungen können bei handgeknüpften Arbeiten auftreten, weil jeder Knoten von Hand gesetzt wird. Diese handwerkliche Entstehung gehört zur Technik und macht den Entwurf zu einer geknüpften, nicht gedruckten Gestaltung. Ein Rahmen kann dem Muster einen Abschluss geben, während ein Feld die Hauptzeichnung trägt. Ob der vorliegende Teppich über einen bestimmten Rahmen, ein Medaillon oder ein bestimmtes Einzelmotiv verfügt, ist nicht angegeben. Sicher ist die Einordnung als orientalisch und geometrisch.
Die längliche Form eines Läufers wird in der Teppichgestaltung häufig genutzt, um eine Passage, einen Eingangsbereich oder einen schmalen Wohnbereich optisch zu begleiten. Bei einem solchen Format kann ein wiederholendes Muster besonders gut über die Länge geführt werden. Die Wirkung entsteht aus dem Verhältnis von Längsrichtung, Randgestaltung und der Abfolge der Ornamente. Ohne eine einzelne, nicht belegte Musterbezeichnung zu ergänzen, lässt sich der Teppich daher als iranischer Moud mit orientalisch-geometrischer Gestaltung einordnen. Seine Gestaltung steht in der Verbindung von regionaler Herkunft, handgeknüpfter Technik und einer klar gegliederten Ornamentik.
Besonderheiten
Der Teppich ist als gebraucht und zugleich als Top Zustand beschrieben. Diese beiden Angaben ordnen ihn als bereits genutztes Stück mit einem sehr guten ausgewiesenen Zustand ein. Eine konkrete Beschreibung einzelner Gebrauchsspuren, Reparaturen oder Farbveränderungen liegt nicht vor und wird deshalb nicht ergänzt. Als Herstellungszeitraum ist 2000 bis 2009 angegeben. Außerdem ist der Teppich für Fußbodenheizung geeignet. Diese Eigenschaft erleichtert seine Verwendung in Räumen, in denen eine Fußbodenheizung vorhanden ist. Die charakteristischen Eckdaten bleiben damit klar: iranische Herkunft, Moud-Bezeichnung, handgeknüpfte Herstellung, Wollflor, Baumwollkette, orientalisch-geometrisches Muster, gebrauchter Top Zustand und Eignung für Fußbodenheizung.
FAQ
Wie pflege ich meinen Moud Perserteppich richtig?
Regelmäßiges, schonendes Staubsaugen hilft, lose Verschmutzungen aus dem Wollflor zu entfernen. Dabei sollte die Oberfläche nicht unnötig hart bearbeitet werden. Direkte und intensive Sonneneinstrahlung sollte möglichst vermieden werden, weil Licht textile Farben auf Dauer verändern kann. Frische Flecken werden vorsichtig mit einem feuchten Tuch aufgenommen, ohne stark zu reiben. Ein mildes Reinigungsmittel kann sparsam eingesetzt werden; aggressive Mittel und eine durchnässte Behandlung sind für einen handgeknüpften Teppich nicht geeignet. Bei stärkeren Verschmutzungen oder Unsicherheit ist eine professionelle Teppichreinigung sinnvoll. Da der Teppich aus Wolle mit einer Baumwollkette besteht, sollte Feuchtigkeit nicht lange im Gewebe bleiben. Der Teppich ist für Fußbodenheizung geeignet, dennoch sollte die Fläche trocken und sauber gehalten werden.
Woher stammt dieser Perserteppich?
Dieser Perserteppich stammt aus dem Iran und wird als Moud bezeichnet. Moud gehört zur iranischen Teppichtradition und steht für eine regionale Herkunft innerhalb des weit gefassten persischen Knüpfhandwerks. Iranische Teppiche werden je nach Zentrum durch unterschiedliche Musterordnungen, Farbkonzepte und technische Arbeitsweisen geprägt. Moud ist dabei nicht mit Isfahan, Tabriz oder Kashan gleichzusetzen, sondern bezeichnet eine eigene Herkunftsbezeichnung. Das vorliegende Stück wurde im Zeitraum 2000 bis 2009 hergestellt. Seine Herkunft verbindet sich mit einer handgeknüpften Ausführung und einem orientalisch-geometrischen Muster. Damit ist die Einordnung als Perserteppich durch das Herkunftsland Iran begründet, während die Bezeichnung Moud die regionale Zuordnung präzisiert.
Was macht diesen Teppich zu einem besonderen Wohnstück?
Seine Besonderheit liegt in der Verbindung mehrerer klar ausgewiesener Eigenschaften. Der Teppich ist handgeknüpft, besitzt einen Flor aus Wolle und eine Kette aus Baumwolle. Seine Gestaltung wird als orientalisch und geometrisch beschrieben, wodurch er in die persische Mustertradition mit klar gegliederten Formen eingeordnet werden kann. Zugleich handelt es sich um ein gebrauchtes Stück, das als Top Zustand bezeichnet ist. Der Herstellungszeitraum 2000 bis 2009 macht die zeitliche Einordnung nachvollziehbar. Für die praktische Nutzung ist außerdem die Eignung für Fußbodenheizung angegeben. Ein handgeknüpfter Teppich entsteht Knoten für Knoten und unterscheidet sich dadurch von maschinell gefertigten Bodenbelägen. Die Kombination aus iranischer Herkunft, Moud-Bezeichnung, Wollflor, Baumwollkette und geometrischer Ornamentik gibt diesem Einzelstück seine sachlich beschreibbaren Merkmale.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Material |














