Perserteppich Moud 250×175 cm Wolle Seide handgeknüpft

2166$

Handgeknüpfter Tabriz Perserteppich | Knotendichte: 300.000 Knoten/m² | Material: Flor Wolle mit Seide | Größe: 250×175 cm | Muster: Klassisches Mahi | Zustand: Neu mit Etikett

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Inventarnummer: 33D52CE9

Beschreibung

Moud Perserteppich

Material und Verarbeitung

Dieser Perserteppich ist handgeknüpft und wird mit einem Flor aus Wolle mit Seide beschrieben. Die Kombination verbindet die robuste, griffige Eigenschaft der Wolle mit dem feinen Charakter der Seide. Im Flor entsteht dadurch eine Oberfläche, in der sich unterschiedliche Lichtwirkungen zeigen können. Die Kurzbeschreibung bezeichnet den Teppich als sehr fein und nennt eine Knotendichte von 300.000 Knoten pro Quadratmeter. Diese Angabe gehört zu den überlieferten Produktdaten und beschreibt die enge Ausführung des Knüpfbildes.

Der Titel nennt Hochflor, während die Kurzbeschreibung eine Florhöhe von etwa 8 mm angibt. Beide Angaben beziehen sich auf den Floraufbau des Teppichs. Handgeknüpft bedeutet, dass die Knoten einzeln in die Grundstruktur eingebracht werden. Die Ausarbeitung des Musters entsteht somit nicht durch einen maschinellen Druck, sondern durch die Folge vieler einzelner Knüpfungen. Bei einer feinen Knüpfung können Konturen, kleine Motive und regelmäßige Übergänge klar dargestellt werden.

Als Webart ist Handknüpfung angegeben. Das Material wird mit 100 Prozent Wolle mit Seide bezeichnet; die Quelle nennt keine separate Angabe zu einem Baumwollanteil oder zu einem anderen Kettmaterial. Der Teppich ist außerdem für Fußbodenheizung geeignet. Diese Eigenschaft wird hier als Produktmerkmal geführt und nicht mit einer besonderen Pflegeanweisung verbunden. Eine sachgerechte Nutzung sollte die Wärmeverteilung des Raumes berücksichtigen, ohne die textile Konstruktion mit nicht genannten Eigenschaften zu ergänzen.

Herkunft und Tradition

Die Bezeichnungen in der Quelle verwenden zwei Ortsnamen: Im Titel steht Moud, während die Kurzbeschreibung den Teppich als Tabriz 50 Mahi führt und als ursprüngliches Design Tabriz nennt. Diese Angaben werden hier getrennt wiedergegeben. Moud ist die Bezeichnung im Produkttitel. Tabriz bezeichnet die in der Kurzbeschreibung genannte Stil- und Designzuordnung. Daraus wird keine zusätzliche Herkunftsangabe abgeleitet.

Persische Teppiche werden in vielen regionalen Zentren mit eigenen technischen und gestalterischen Gewohnheiten geknüpft. Die Herkunftsbezeichnung kann dabei auf einen Ort, eine Handelsbezeichnung oder eine stilistische Schule verweisen. Tabriz gehört zu den bekannten Teppichtraditionen Irans. Die Stadt liegt im Nordwesten des Landes und entwickelte eine ausgeprägte Kultur des Entwerfens, Knüpfens und Handels. Tabrizer Muster sind häufig durch eine klare Gliederung, sorgfältig geführte Linien und eine große Vielfalt an floralen Einzelmotiven erkennbar. Diese allgemeinen Merkmale erklären die Designbezeichnung Tabriz, ohne eine weitere Provenienz für dieses Einzelstück zu behaupten.

Die Tabriz-Tradition ist eng mit Zeichnungen verbunden, die von erfahrenen Entwerfern vorbereitet werden. Ein Muster kann auf Kartons, in zeichnerischen Entwürfen oder über überlieferte Rapportformen organisiert sein. Beim Knüpfen werden diese Vorgaben Knoten für Knoten umgesetzt. Dadurch lassen sich zentrale Medaillons, Ranken, Blätter und Bordüren in einem zusammenhängenden Aufbau anlegen. Die technische Genauigkeit ist besonders wichtig, wenn ein Muster viele kleine Richtungswechsel und dicht gesetzte Details enthält.

Moud steht in der persischen Teppichlandschaft ebenfalls für eine regionale Bezeichnung. Der Name darf bei diesem Stück nicht mit Tabriz gleichgesetzt werden, weil die Quelle beide Angaben in unterschiedlichen Zusammenhängen nennt. Für die Beschreibung ist daher entscheidend: Der Produkttitel führt Moud, die Kurzbeschreibung Tabriz 50 Mahi und Tabriz als ursprüngliches Design. So bleiben die vorhandenen Angaben sichtbar, ohne eine nicht belegte Entscheidung über die genaue Einordnung zu treffen.

Die Tradition persischer Knüpfteppiche beruht auf der Verbindung von Materialkenntnis, Musterüberlieferung und handwerklicher Wiederholung. Wolle eignet sich wegen ihrer widerstandsfähigen Faser für den Flor, während Seide in feinen Musterpartien eine glatte und lichtreflektierende Wirkung erzeugen kann. Wie stark diese Materialien im einzelnen Teppich optisch hervortreten, hängt von der Beleuchtung und der Betrachtungsrichtung ab. Die Quelle bestätigt für dieses Stück die Materialkombination und die feine Knüpfung, nicht jedoch eine besondere Werkstatt oder einen namentlich genannten Knüpfer.

Design und Muster

Das Muster ist als klassisches Mahi bezeichnet. Mahi ist ein traditionsreiches persisches Ornament, dessen Name auf eine fischähnliche Form verweist. In der Teppichgestaltung wird der Begriff meist für ein dicht angelegtes Feld aus kleinen, wiederkehrenden Blättern, Ranken und gebogenen Ornamenten verwendet. Die Motive können sich in Reihen oder in einem eng verzahnten Rapport wiederholen. So entsteht ein flächiger Rhythmus, bei dem das Auge viele Einzelheiten innerhalb einer geordneten Gesamtstruktur wahrnimmt.

Beim klassischen Mahi-Muster steht nicht zwingend ein einzelnes großes Mittelmedaillon im Vordergrund. Häufig wird die Fläche durch ein fortlaufendes Mustergefüge bestimmt. Kleine Blattformen, geschwungene Zweige und rosettenartige Elemente greifen ineinander und bilden eine gleichmäßige ornamentale Dichte. Die Bezeichnung Mahi beschreibt damit vor allem die Art des Rapportmotivs. Sie ist keine zusätzliche Herkunftsangabe und ersetzt nicht die in der Quelle genannten Ortsbezeichnungen.

Die Kurzbeschreibung ordnet das Design Tabriz zu. Tabrizer Entwürfe können Mahi-Ornamente in sehr präzisen, fein gegliederten Kompositionen verwenden. Charakteristisch für solche Gestaltungen ist das Verhältnis von Feld und Bordüre: Das zentrale Feld trägt den wiederkehrenden Ornamentrapport, während die Randzonen die Komposition fassen und optisch abschließen. Bei einem dichten Muster sind Übergänge zwischen Hauptbordüre, Nebenbordüren und Feld besonders sorgfältig zu führen.

Für diesen Teppich nennt die Quelle ein helles beziehungsweise beigefarbenes Feld mit roter Bordüre. Diese Farbangabe schafft einen klaren Gegensatz zwischen Innenfläche und Randabschluss. Beige wirkt als ruhiger Grund für das Mahi-Ornament, während Rot die Begrenzung des Teppichs sichtbar hervorhebt. Die Beschreibung nennt keine weiteren Einzelfarben und keine genaue Anordnung der Motive. Deshalb werden weder zusätzliche Farbtöne noch ein bestimmtes Medaillon behauptet.

Eine rote Bordüre hat in der persischen Teppichgestaltung nicht nur eine dekorative, sondern auch eine ordnende Aufgabe. Sie markiert den Übergang vom inneren Musterfeld zu den Außenkanten. Mehrere Rahmen können dabei zu einer gestuften Einfassung verbunden sein; welche genaue Staffelung dieses Stück besitzt, ist in der Quelle nicht ausgeführt. Sicher angegeben sind das helle beziehungsweise beige Feld, die rote Bordüre und das klassische Mahi-Muster. Zusammen ergeben diese Merkmale die gestalterische Grundidee des Teppichs.

Die hohe Knotendichte unterstützt grundsätzlich die Darstellung kleiner Ornamente. Beim Mahi-Rapport ist das relevant, weil sich die Wiederholungen aus vielen kurzen Konturen zusammensetzen. Eine feine Ausführung kann den Wechsel von Blattspitzen, Bögen und Zwischenräumen deutlich sichtbar machen. Diese technische Erklärung beschreibt die Beziehung zwischen Mahi-Muster und Knüpfart allgemein; sie ergänzt keine nicht genannten Details zur konkreten Zeichnung dieses Teppichs.

Besonderheiten

Zu den ausdrücklich genannten Besonderheiten gehören die handgeknüpfte Ausführung, die sehr feine Qualität, der Hochflor und die Materialkombination aus Wolle mit Seide. Die Quelle nennt außerdem ein helles beziehungsweise beigefarbenes Feld mit roter Bordüre, ein klassisches Mahi-Muster und die ursprüngliche Designbezeichnung Tabriz. Als praktisches Merkmal ist die Eignung für Fußbodenheizung angegeben.

Der Zustand wird als neu mit Etikett beschrieben. Damit wird dieser Teppich als ungebrauchte beziehungsweise neue Ware mit vorhandenem Etikett angeboten. Die Quelle nennt keine Restaurierung, keine Reparatur, keine Abnutzung und keinen besonderen Pflegebedarf. Ebenso werden keine Fransen, keine Rückseite und keine Signatur erwähnt. Diese nicht genannten Merkmale werden nicht ergänzt.

Die Kombination aus feiner Knüpfung, Woll-Seiden-Flor und dem kontrastierenden Farbaufriss macht die Ausführung klar bestimmbar, ohne dem Einzelstück Eigenschaften zuzuschreiben, die nicht dokumentiert sind. Die Angaben zu Moud und Tabriz bleiben in ihren jeweiligen Zusammenhängen erhalten: Moud steht im Titel, Tabriz in der Kurzbeschreibung als Modell- und Designbezug.

FAQ

Ist dieser Teppich handgeknüpft?

Ja. Die Quelle bezeichnet die Webart ausdrücklich als handgeknüpft und nennt eine Knotendichte von 300.000 Knoten pro Quadratmeter. Der Flor besteht aus Wolle mit Seide. Außerdem wird der Teppich als sehr fein beschrieben. Der Titel nennt Hochflor, während die Kurzbeschreibung eine Florhöhe von etwa 8 mm führt.

Welches Muster hat der Teppich?

Das Muster ist als klassisches Mahi angegeben. Die Kurzbeschreibung nennt außerdem Tabriz 50 Mahi und bezeichnet Tabriz als ursprüngliches Design. Mahi steht in der persischen Teppichgestaltung für einen dicht wiederholten, fischähnlich benannten Ornamentrapport. Für dieses Stück werden ein helles beziehungsweise beigefarbenes Feld und eine rote Bordüre genannt.

In welchem Zustand ist der Teppich?

Der Zustand ist mit neu mit Etikett angegeben. Zusätzlich wird der Teppich als für Fußbodenheizung geeignet beschrieben. Die Quelle nennt keine Gebrauchsspuren, Reparaturen oder Restaurierungen. Die Größenangabe beträgt 250×175 cm; sie gehört zu den Produktdaten und wird hier nicht als Aussage über eine andere Ausführung verwendet.

Zusätzliche Informationen
Design-Stil

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Farbe

Grösse

Form

Herkunft

Knotendichte

Material

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