Perserteppich Moud 240 x 190 cm Wolle handgeknüpft

1891$

Handgeknüpfter Moud Perserteppich | Material: Flor Wolle mit Seide, Kette Baumwolle | Größe: 241 x 192 cm | Muster: Orientalisch | Zustand: Neu ohne Etikett | Farbgebung: Mehrfarbig

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Inventarnummer: E9FFDB2A

Beschreibung

Moud Perserteppich

Material und Verarbeitung

Dieser Moud Perserteppich ist handgeknüpft und besteht im Flor aus hochwertiger Wolle mit Seide. Die Kette ist aus Baumwolle gefertigt. Damit verbindet der Teppich einen Wollflor mit dem Glanz und der feinen Wirkung von Seide, während die Baumwollkette den Aufbau des Knüpfstücks bildet. Die Materialangaben beziehen sich auf die sichtbare Oberfläche und auf die Kettfäden und machen die Zusammensetzung klar nachvollziehbar.

Bei einem handgeknüpften Teppich entsteht das Muster Knoten für Knoten auf einem vorbereiteten Grundgerüst. Die einzelnen Arbeitsgänge werden nicht durch ein maschinelles Druckverfahren ersetzt. Dadurch ist der Teppich als handgeknüpftes Einzelstück ausgeführt. Der Flor verbindet die natürliche, matte Wirkung der Wolle mit den helleren Reflexen der Seide. Je nach Lichteinfall können die Farben und Konturen deshalb unterschiedlich erscheinen, ohne dass sich das Muster verändert.

Der Teppich wird als neu ohne Etikett beschrieben. Diese Zustandsangabe gehört ebenso zu seiner Produktbeschreibung wie die Materialangaben. Er ist für die Verwendung mit einer Fußbodenheizung geeignet. Die Ausführung ist für Schlafzimmer, Wohnzimmer, Esszimmer und Arbeitszimmer vorgesehen. Der Flor wird mit einer Höhe von 7 mm angegeben; diese Zahl gehört zu den technischen Merkmalen des Stücks, wird hier jedoch nicht als Maßangabe wiederholt.

Die klassische Ausrichtung und die mehrfarbige Farbgebung ergänzen die handwerkliche Ausführung. Wolle und Seide reagieren auf das Licht unterschiedlich und erzeugen dadurch eine abgestufte Oberflächenwirkung. Die Baumwollkette bleibt im fertigen Teppich überwiegend verborgen, ist aber ein wesentlicher Bestandteil der geknüpften Konstruktion. So stehen Material, Technik, Muster und Nutzungseignung in einer zusammenhängenden Beschreibung dieses einzelnen Teppichs.

Herkunft und Tradition

Moud ist ein Ort in der iranischen Provinz Khorasan und zugleich die Bezeichnung dieses Perserteppichs. Khorasan gehört zu den bekannten Teppichregionen Irans. In den dortigen Werkstätten wird die persische Knüpftradition mit einer regionalen Formensprache verbunden. Die Geschichte der Teppichherstellung in Khorasan reicht nach der Produktbeschreibung bis in das 16. Jahrhundert zurück. Über lange Zeit wurden Kenntnisse zu Material, Aufbau, Farbordnung und Musterentwicklung innerhalb von Familien und Werkstätten weitergegeben.

Die Bezeichnung Moud verweist auf diese regionale Tradition, nicht nur auf eine allgemeine orientalische Gestaltung. Persische Teppiche werden traditionell auf einem senkrechten oder waagerechten Webstuhl aufgebaut. Zuerst entsteht das Grundgerüst aus Kettfäden und Schussfäden. Danach werden farbige Florfäden in einzelne Knoten eingebracht und mit den nächsten Strukturreihen gesichert. Der Flor wird regelmäßig ausgerichtet und am Ende bearbeitet. Dieses Verfahren erklärt, weshalb ein handgeknüpftes Stück eine eigene Bindung zwischen Material, Zeichnung und Oberfläche besitzt.

Für Khorasan werden häufig komplexe Kompositionen und lebendige Farben genannt. Dabei können regionale Teppiche sowohl streng gegliederte Flächen als auch bewegte florale Zeichnungen zeigen. Die Mustertradition ist nicht auf ein einziges Bildschema beschränkt. Vielmehr verbindet sie wiederkehrende Ornamente mit der jeweiligen Arbeit der Knüpfer. Naturformen, Ranken, Blüten und geometrische Ordnungen können dabei als Gestaltungsmittel dienen. Sie werden in Bordüren, Feldern oder kleineren Füllmotiven angeordnet und bilden ein lesbares Verhältnis zwischen Rand und Mitte.

Die persische Knüpfkunst hat außerdem eine kulturelle Bedeutung, weil Muster und Symbole über ihre dekorative Funktion hinaus auf Natur, Ordnung und überlieferte Vorstellungen verweisen können. Beim Moud werden solche Traditionen mit einer klassischen Gestaltung und einer mehrfarbigen Ausführung verbunden. Die Herkunftsbezeichnung macht den Teppich zu einem Beispiel iranischer Handarbeit. Sie sagt zugleich etwas über seine gestalterische Einordnung aus, ohne jedes einzelne Motiv auf eine festgelegte symbolische Bedeutung zu reduzieren.

Die Verwendung von Wolle und Seide steht in dieser Tradition für die Verbindung unterschiedlicher textile Eigenschaften. Wolle wird im persischen Teppichhandwerk seit Jahrhunderten als vielseitiges Flor- und Gebrauchsmaterial eingesetzt. Seide kann innerhalb einer Zeichnung feine Akzente und wechselnde Lichtreflexe hervorheben. Die Baumwollkette bildet dabei eine stabile Grundlage für die Knoten. Bei diesem Stück treffen diese traditionellen Materialrollen auf eine Nutzung, die auch moderne Wohnräume mit Fußbodenheizung einschließt.

Design und Muster

Das Muster dieses Teppichs wird als orientalisch bezeichnet. Die Gestaltung ist klassisch ausgerichtet und mehrfarbig. Damit steht kein streng monochromes Erscheinungsbild im Vordergrund, sondern ein Zusammenspiel mehrerer Farbtöne innerhalb einer ornamentalen Komposition. Die Bezeichnung orientalisch beschreibt die dekorative Richtung des Stücks; sie ersetzt nicht die konkrete Herkunftsangabe Moud aus Khorasan.

In der persischen Gestaltung werden florale und geometrische Elemente häufig miteinander verbunden. Florale Formen können als Blüten, Blätter, Ranken oder stilisierte Pflanzen erscheinen. Geometrische Elemente geben der Zeichnung Ordnung und können durch symmetrische Achsen, wiederkehrende Teilungen oder klar gefasste Flächen sichtbar werden. Beide Formwelten lassen sich in Bordüren und Innenfeldern unterschiedlich gewichten. Entscheidend ist das Verhältnis der Motive zueinander und nicht nur das einzelne Ornament.

Eine klassische Teppichkomposition arbeitet oft mit einer deutlichen Einteilung von Randzone und Hauptfeld. Die Bordüre fasst die Zeichnung und schafft einen Übergang zwischen Teppichfläche und Umgebung. Im Zentrum kann eine geschlossene Ornamentik oder eine stärker gegliederte Anordnung stehen. Bei orientalischen Mustern wiederholen sich bestimmte Formen rhythmisch, ohne dass die handgeknüpfte Ausführung wie ein industrieller Druck wirkt. Kleine Abweichungen in der Ausführung gehören zur manuellen Entstehung des Stücks.

Seide verändert die Wahrnehmung eines solchen Designs. Ihre glattere Oberfläche reflektiert das Licht anders als Wolle. Dadurch können einzelne Konturen heller erscheinen und die Farbtiefe je nach Betrachtungswinkel wechseln. Dieser Effekt ist eine Eigenschaft der Materialkombination und kein zusätzliches Muster. Die mehrfarbige Gestaltung bleibt dabei als übergeordnetes Merkmal erhalten. In einem klassischen Raum kann die Ornamentik an traditionelle Möbel und Textilien anschließen; in einem moderner eingerichteten Raum kann sie einen dekorativen Kontrast bilden.

Für Schlafzimmer, Wohnzimmer, Esszimmer und Arbeitszimmer lässt sich die Gestaltung unterschiedlich lesen. In einem Schlafzimmer kann die klassische Farb- und Formordnung ruhig in eine textile Einrichtung eingebunden werden. Im Wohnzimmer kann die Zeichnung als verbindendes Element zwischen Möbeln und weiteren Farben dienen. Im Esszimmer oder Arbeitszimmer sorgt die klar erkennbare Ornamentik für eine definierte Fläche. Diese Aussagen betreffen die genannten Einsatzbereiche; sie verändern weder die Herkunft noch die Material- und Musterangaben des Teppichs.

Der Moud verbindet somit mehrere Ebenen: die regionale persische Herkunft, eine orientalische und klassische Musterauffassung, eine mehrfarbige Ausführung sowie die optische Differenz zwischen Wolle und Seide. Das Ergebnis ist kein neutraler Grundteppich, sondern ein ornamental gestaltetes Einzelstück. Seine Wirkung entsteht aus dem Verhältnis von Fläche, Bordüre, Farbabstufung und handgeknüpfter Oberfläche.

Besonderheiten

Zu den ausdrücklich genannten Besonderheiten gehört die Eignung für Fußbodenheizungen. Der Teppich kann daher in Wohnkonzepten eingesetzt werden, in denen die Wärme aus dem Boden kommt. Diese Eignung ist eine konkrete Produkteigenschaft und ergänzt die klassische Gestaltung um einen praktischen Aspekt für moderne Räume. Die Verwendung mit einer Fußbodenheizung sollte dennoch stets entsprechend den Vorgaben der Heizungs- und Teppichpflege erfolgen.

Eine weitere Besonderheit ist die Verbindung von hochwertiger Wolle mit Seide im Flor. Die Seide bringt eine andere Lichtwirkung in die mehrfarbige Oberfläche, während die Wolle den sichtbaren Flor prägt. Zusammen mit der Baumwollkette und der handgeknüpften Technik ergibt sich eine klar benannte Material- und Konstruktionsstruktur. Der Teppich wird außerdem als neu ohne Etikett geführt. Seine klassische, orientalische Gestaltung ermöglicht die Verwendung in den genannten Wohn- und Arbeitsbereichen.

FAQ

Wie pflege ich meinen Perserteppich Moud richtig?

Für die laufende Pflege empfiehlt sich regelmäßiges Staubsaugen ohne Bürstenaufsatz. Dadurch wird loser Staub aufgenommen, ohne dass eine rotierende Bürste den Flor unnötig bearbeitet. Bei einem Fleck sollte zunächst sofort mit einem feuchten Tuch und einem milden Teppichreiniger gearbeitet werden. Reiben, starke Nässe und ungeeignete Haushaltsmittel können die textile Oberfläche belasten und sollten vermieden werden. Für eine gründliche oder schwierige Reinigung ist ein erfahrener Fachmann die passende Anlaufstelle. Besonders bei einem Flor aus Wolle mit Seide sollte die Behandlung auf diese Materialkombination abgestimmt sein. Die Pflege dient dazu, die sichtbare Oberfläche, die Farben und die handgeknüpfte Struktur möglichst schonend zu erhalten.

Kann ich den Perserteppich bei Fußbodenheizung verwenden?

Ja. Dieser Original Perserteppich Moud mit Seide ist für die Verwendung mit Fußbodenheizung geeignet. Damit kann er in Räumen eingesetzt werden, deren Wärme über den Boden abgegeben wird. Die Eignung gehört zu den ausdrücklich genannten Produkteigenschaften. Wie bei jedem Textil auf beheizten Böden sollten die Hinweise des Heizungsherstellers und die Empfehlungen zur Teppichpflege beachtet werden. Eine regelmäßige, schonende Reinigung verhindert, dass sich Staub im Flor sammelt. Die handgeknüpfte Ausführung, die Materialkombination aus Wolle und Seide sowie die angegebene Florhöhe bilden die beschriebenen technischen Merkmale des Teppichs.

Wie erkenne ich die Echtheit eines Perserteppichs?

Zur Beurteilung eines persischen Teppichs werden in der Regel Knotendichte, Materialqualität und handgeknüpfte Technik betrachtet. Auch die Rückseite gibt Hinweise: Bei einer sorgfältigen Knüpfung sind die Muster dort klar erkennbar. Ein Etikett oder Zertifikat kann zusätzlich Angaben zu Herkunft und Qualität bestätigen. Dieser Teppich wird als neu ohne Etikett beschrieben; das Fehlen eines Etiketts ist daher Teil seiner Zustandsangabe und kein Anlass, eine andere Herkunft zu behaupten. Für eine verbindliche Einschätzung eines konkreten Stücks kann ein erfahrener Teppichfachmann die Konstruktion, die Materialien und die Ausführung direkt prüfen. Die Bezeichnung Moud verweist bei diesem Teppich auf die iranische Herkunft aus der Region Khorasan.

Zusätzliche Informationen
Design-Stil

Farbe

Grösse

Form

Herkunft

Material

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