Perserteppich Meschkin 328 x 109 cm Wolle handgeknüpft

660$

Handgeknüpfter Meschkin Ardebil Perserteppich | Knotendichte: Hoch | Material: Flor 100% Wolle, Kette 100% Baumwolle | Größe: 328 x 109 cm | Muster: Geometrisch | Zustand: Gebraucht, Top Qualität, gewaschen

1 verfügbar

  • ✓Kostenloser Versand in der EU
  • ✓2-5 Werktage Lieferzeit
  • ✓14 Tage Rückgaberecht
  • ✓Weltweiter Versand auf Anfrage
Secure Payment SICHERE ZAHLUNG
Shipping Partners VERSANDPARTNER
Artikelnummer: 37DFDE40 Kategorien: , ,

Inventarnummer: 37DFDE40

Beschreibung

Meschkin Ardebil Perserteppich

Material und Verarbeitung

Dieser Perserteppich ist handgeknüpft und besteht im Flor aus 100% Wolle. Für die Kette wird 100% Baumwolle angegeben. Beim Handknüpfen wird jeder Knoten einzeln in die vorbereitete Kette eingearbeitet. Reihe für Reihe entsteht dadurch eine textile Oberfläche, deren Muster direkt aus der Anordnung der Knoten hervorgeht. Die handwerkliche Herstellung unterscheidet sich damit grundsätzlich von einem maschinell gefertigten Teppich, bei dem die Struktur industriell erzeugt wird.

Die Knotendichte dieses Teppichs ist als hoch angegeben. Eine hohe Knotendichte ermöglicht bei geometrischen Entwürfen eine klarere Wiedergabe von Linien, Winkeln und wiederkehrenden Formen. Sie ist außerdem ein wichtiges Merkmal, anhand dessen bei handgeknüpften Teppichen die Ausarbeitung eines Musters und die Feinheit der Knüpfung betrachtet werden können. Die Florhöhe ist normal angegeben. Damit wird die Beschaffenheit des vorhandenen Flors beschrieben, ohne eine zusätzliche Aussage über die Konstruktion zu machen.

Wolle wird bei Orientteppichen traditionell für den Flor eingesetzt, weil sie sich für die Herstellung strapazierfähiger textiler Oberflächen eignet. Baumwolle wird häufig als Kettenmaterial verwendet, da sie eine gleichmäßige Grundlage für die Knüpfung bilden kann. Bei diesem Stück sind beide Materialien getrennt ausgewiesen: Wolle gehört zum Flor, Baumwolle zur Kette. Weitere Materialien werden für diesen Teppich nicht angegeben.

Der Teppich ist gebraucht und gewaschen; zugleich wird sein Zustand als Top Qualität bezeichnet. Diese Angaben gehören zusammen zur Beschreibung des konkreten Stücks. Die handgeknüpfte Ausführung, die hohe Knotendichte sowie die Kombination aus Wollflor und Baumwollkette bilden die wesentlichen Angaben zu seiner Verarbeitung. Der Teppich ist außerdem für Fußbodenheizung geeignet und als allergikerfreundlich beschrieben.

Herkunft und Tradition

Der Teppich wird als Meschkin Ardebil bezeichnet und stammt aus Iran. Iran besitzt eine jahrhundertealte Tradition der Teppichherstellung, in der das Knüpfen nicht nur als Gebrauchsarbeit, sondern auch als eigenständige textile Gestaltung entwickelt wurde. Unterschiedliche Regionen und Werkstätten brachten eigene Vorstellungen von Aufbau, Musterordnung und Farbkomposition hervor. Die Bezeichnung dieses Stücks verweist auf Meschkin Ardebil; seine Herkunft ist mit Iran angegeben.

Ein persischer Teppich entsteht auf einem Kettengerüst. Die Kettfäden werden zunächst gespannt, danach werden die Florfäden Knoten für Knoten eingearbeitet. Zwischen den einzelnen Knüpfreihen können Schussfäden liegen, die das Gewebe stabilisieren. Anschließend wird der Flor bearbeitet, sodass eine zusammenhängende Oberfläche entsteht. Dieser Ablauf verlangt Geduld und eine genaue Orientierung an der vorgesehenen Musterzeichnung oder an einem überlieferten Entwurf.

Die iranische Teppichkultur umfasst sowohl städtische als auch dörfliche und nomadisch geprägte Webtraditionen. In städtischen Zentren wurden häufig detaillierte Entwürfe und fein gegliederte Kompositionen gepflegt, während andere Regionen stärker auf wiederkehrende geometrische Formen und unmittelbar überlieferte Muster setzten. Diese Einteilung beschreibt die Vielfalt der iranischen Teppichkunst und legt keine zusätzliche Herstellungsart für dieses einzelne Stück fest. Für den vorliegenden Teppich sind die handgeknüpfte Technik, Iran als Herkunft und die Bezeichnung Meschkin Ardebil dokumentiert.

Die Geschichte persischer Teppiche ist eng mit der Weitergabe von Wissen verbunden. Kenntnisse über das Spannen der Kette, das Setzen der Knoten, die Ordnung der Reihen und die Ausarbeitung der Konturen wurden über Generationen weitergegeben. Auch die Auswahl geeigneter Fasern und die Vorbereitung der Wolle gehören zu diesem handwerklichen Zusammenhang. Der konkrete Teppich wird dem 21. Jahrhundert, ab 2000, zugeordnet. Er verbindet damit eine moderne Entstehungszeit mit einer traditionellen iranischen Knüpftechnik.

Im Handel werden iranische Teppiche nach Herkunftsbezeichnungen, Aufbau und Muster unterschieden. Namen wie Isfahan, Tabriz, Kashan, Nain oder Qom stehen jeweils für eigene regionale Traditionen, dürfen aber nicht als Herkunft dieses Teppichs verwendet werden. Dieses Stück ist als Meschkin Ardebil Perserteppich ausgewiesen. Seine Einordnung beruht auf dieser Bezeichnung und auf der angegebenen Herkunft Iran, nicht auf einer bloßen Ähnlichkeit zu anderen Regionen.

Design und Muster

Das Muster dieses Teppichs ist geometrisch. Geometrische Teppichmuster arbeiten mit Linien, Winkeln, Flächen, Rauten, Streifen oder regelmäßig wiederkehrenden Ornamenten. Solche Formen können ein Feld gliedern, eine Bordüre ordnen oder den Blick entlang einer Achse führen. Anders als ein naturalistisches Blumenmotiv ist ein geometrischer Entwurf stärker von klaren Konturen und einer wiederholbaren Ordnung geprägt.

In der iranischen Teppichkunst werden geometrische Muster in vielen unterschiedlichen Formen verwendet. Manche Kompositionen folgen einer symmetrischen Mitte, andere setzen einzelne Medaillons, Rauten oder stilisierte Pflanzenformen aneinander. Auch eine Bordüre kann aus geometrisch vereinfachten Ornamenten bestehen. Aus der Wiederholung entsteht ein Rhythmus, der die gesamte Teppichfläche zusammenhält. Diese allgemeinen Gestaltungsmittel erklären die Tradition des Mustertyps, ohne dem konkreten Teppich nicht angegebene Einzelmotive zuzuschreiben.

Die hohe Knotendichte ist für die Darstellung eines geometrischen Entwurfs von Bedeutung. Je sorgfältiger die Knüpfung auf die Linienführung abgestimmt wird, desto kontrollierter lassen sich Übergänge zwischen verschiedenen Formen ausarbeiten. Gerade bei Rauten, Winkeln und schmalen Konturen zeigt sich, wie die einzelnen Knoten zu einer geschlossenen Zeichnung zusammenwirken. Das geometrische Muster wird dadurch nicht als aufgedruckte Fläche erzeugt, sondern ist Bestandteil der geknüpften Struktur.

Geometrische Teppiche können sowohl streng regelmäßig als auch bewusst variierend gestaltet sein. Kleine Veränderungen in der Wiederholung sind bei handgeknüpften Stücken möglich, weil die Ausführung von Knotenreihe zu Knotenreihe erfolgt. Das gehört zum Charakter handwerklicher Textilien und unterscheidet sie von vollständig standardisierten Flächen. Für diesen Teppich ist lediglich die Musterart geometrisch angegeben; konkrete Farben, ein bestimmtes Medaillon oder einzelne Bordüren werden nicht beschrieben.

Die Bezeichnung Meschkin Ardebil verbindet das Stück mit einer iranischen Teppichtradition, während das geometrische Muster seine sichtbare Gestaltung charakterisiert. Herkunft und Muster sind dabei zwei verschiedene Informationen: Iran beschreibt die Herkunft, geometrisch beschreibt den Entwurf. Diese Unterscheidung ist wichtig, weil ähnliche Formen in vielen Regionen des Orients vorkommen können. Der Teppich bleibt in seiner Einordnung ein iranischer, handgeknüpfter Meschkin Ardebil Perserteppich.

Besonderheiten

Zu den besonderen Angaben dieses Einzelstücks gehören die hohe Knotendichte, der Flor aus 100% Wolle und die Kette aus 100% Baumwolle. Der Teppich ist gebraucht, gewaschen und als Top Qualität beschrieben. Seine Florhöhe ist normal. Außerdem ist er für Fußbodenheizung geeignet und allergikerfreundlich. Er gehört zum 21. Jahrhundert und wird ab 2000 eingeordnet.

Als handgeknüpfter Teppich ist dieses Exemplar ein Einzelstück. Die Kombination aus der Bezeichnung Meschkin Ardebil, dem geometrischen Muster und der iranischen Herkunft bildet seine konkrete Einordnung. Die Angaben zu Material, Verarbeitung und Zustand beziehen sich auf diesen Teppich und nicht auf eine allgemeine Serie. Weitere Eigenschaften werden nicht ergänzt.

FAQ

Wie pflege ich einen handgeknüpften Perserteppich?

Zur regelmäßigen Pflege gehört vorsichtiges Staubsaugen, damit loser Schmutz und Staub aus dem Flor entfernt werden. Flecken sollten möglichst sofort behandelt werden, weil eingedrungene Flüssigkeiten oder färbende Substanzen später schwieriger zu entfernen sind. Bei einem gebrauchten und bereits gewaschenen Teppich sollte die Reinigung an Material und Knüpfung angepasst werden. Eine professionelle Reinigung in mehrjährigen Abständen wird empfohlen. Der Teppich kann auf Fußbodenheizung eingesetzt werden; bei der Pflege sind dennoch die Hinweise des Reinigungsbetriebs und der Anlage zu beachten.

Was unterscheidet Perserteppiche von anderen Teppicharten?

Perserteppiche werden traditionell handgeknüpft und zeichnen sich häufig durch eine sorgfältig ausgearbeitete Knotung und natürliche Materialien aus. Dieses Stück hat einen Flor aus 100% Wolle und eine Kette aus 100% Baumwolle; seine Knotendichte ist hoch. Maschinell gefertigte Teppiche werden dagegen industriell hergestellt und bieten nicht dieselbe handwerkliche Knüpfstruktur. Auch flach gewebte Kelims unterscheiden sich vom vorliegenden Teppich, da bei einem Kelim kein geknüpfter Flor entsteht.

Woran erkenne ich die Qualität eines Perserteppichs?

Die Qualität eines handgeknüpften Teppichs lässt sich unter anderem anhand von Knotendichte, Materialien, Muster und Ausführung beurteilen. Eine hohe Knotendichte kann eine detaillierte und kontrollierte Wiedergabe eines Entwurfs ermöglichen. Ebenso wichtig ist, ob Flor und Kette klar bestimmt werden können und wie gleichmäßig die Knüpfung ausgeführt ist. Bei diesem Teppich sind eine hohe Knotendichte, 100% Wolle im Flor, 100% Baumwolle in der Kette und ein geometrisches Muster angegeben. Sein Zustand wird als gebraucht, gewaschen und Top Qualität beschrieben.

Zusätzliche Informationen
}) }) }) }) } }) } })
Gratis-PDF: unser Perserteppich-Lexikon – jetzt holen