





Perserteppich Maschhad 333 x 243 cm Wolle handgeknüpft
1353$
Handgeknüpfter Maschhad Perserteppich | Knotendichte: 180.000 – 250.000 Knoten/m² | Material: Flor hochwertige Wolle | Größe: 333 x 243 cm | Muster: Florales Design mit klassischem Medaillon | Zustand: Sehr gut
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VERSANDPARTNERInventarnummer: DA306D78
Beschreibung
Maschhad Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Maschhad Perserteppich ist handgeknüpft und besitzt einen Flor aus hochwertiger Wolle. Das Knüpfen von Hand gehört zu den traditionellen Verfahren der persischen Teppichherstellung. Dabei entsteht das Muster nicht durch einen industriellen Druck oder eine maschinelle Nachbildung, sondern durch das schrittweise Einsetzen der Knoten in die vorbereitete Struktur. Die Arbeit verlangt Aufmerksamkeit, Erfahrung und ein gleichmäßiges Vorgehen, damit die Linien des Musters, die Flächen des Medaillons und die floralen Einzelheiten klar ausgeführt werden können.
Die im Produkt angegebene Knotendichte liegt im Bereich von 180.000 bis 250.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine solche Dichte erlaubt eine differenzierte Darstellung von Konturen und kleinen Ornamenten. Bei handgeknüpften Teppichen wird die Dichte traditionell als ein Merkmal der Ausarbeitung betrachtet, weil feinere Abstufungen und präzisere Übergänge im Muster möglich werden. Sie beschreibt jedoch nicht allein den Charakter eines Teppichs: Ebenso wichtig sind die Erfahrung der Knüpfer, die Ausarbeitung der Zeichnung und die sorgfältige Abstimmung der Farben.
Wolle ist ein traditionelles Material für persische Teppiche. Sie wird für ihren natürlichen Griff und ihre Eignung für einen belastbaren Flor verwendet. In der Herstellung von Maschhad-Teppichen kommen je nach Qualität und Ausführung unterschiedliche Materialkombinationen vor; dieser Teppich wird mit hochwertiger Wolle als Flor beschrieben. Die handwerkliche Verarbeitung verbindet das Material mit der klassischen Zeichnung und gibt dem Stück seine textile Struktur.
Der Teppich befindet sich in sehr gutem Zustand. Diese Zustandsangabe bezieht sich auf das konkrete Stück und ergänzt die Angaben zu seiner handgeknüpften Ausführung, zum Wollflor und zum floralen Muster. Sie macht keine zusätzliche Aussage über ein bestimmtes Herstellungsjahr oder über eine Restaurierung.
Herkunft und Tradition
Maschhad liegt im Osten Irans und ist das bedeutendste Zentrum der Teppichherstellung in der Region Chorasan. Die Stadt ist zugleich ein historischer und kultureller Mittelpunkt. Ihre Lage verband verschiedene Handels- und Kulturwege, wodurch sich in der lokalen Teppichkunst Einflüsse aus unterschiedlichen Teilen Persiens begegnen konnten. Maschhad-Teppiche stehen deshalb für eine regionale Tradition, die klassische persische Ornamentik mit einer eigenständigen Farb- und Formensprache verbindet.
Die Teppichproduktion in Maschhad entwickelte sich über lange Zeit in Werkstätten und im häuslichen Umfeld. Erfahrene Knüpfer arbeiten nach überlieferten Entwürfen, die von Generation zu Generation weitergegeben und zugleich an zeitgenössische Wünsche angepasst werden. Die Zeichnung wird in der Regel zunächst als genau gegliederter Entwurf festgelegt. Beim Knüpfen wird dieser Aufbau Knoten für Knoten umgesetzt. Nach dem Abschluss folgen Arbeitsschritte wie das Sichern der Kanten, das Zurichten des Flors und die Kontrolle der Oberfläche.
Die Tradition von Maschhad ist eng mit der persischen Teppichkunst verbunden, ohne dass jeder Teppich gleich aussehen muss. Innerhalb der Herkunftsregion gibt es verschiedene Qualitäten, Größen und Gestaltungen. Gemeinsam sind häufig die sorgfältige Gliederung der Fläche, die Betonung einer zentralen Komposition und die Verwendung einer reichen Farbpalette. Rot, Blau und Lila gehören zu den Farben, die bei Maschhad-Teppichen besonders häufig als prägende Töne erscheinen. Ihre Wirkung entsteht durch das Zusammenspiel von Grundfläche, Bordüre und Ornamenten.
Persische Teppiche werden nicht nur nach ihrem Muster, sondern auch nach ihrem Herstellungsort benannt. Die Bezeichnung Maschhad verweist auf die Stadt und ihre regionale Knüpftradition. Sie ist daher eine Herkunftsbezeichnung und nicht bloß eine Beschreibung eines dekorativen Motivs. Andere persische Zentren besitzen jeweils eigene Schwerpunkte: Tabriz ist für detailreiche Zeichnungen bekannt, Nain für helle und fein gegliederte Kompositionen, Kashan für komplexe Muster und leuchtende Farben. Isfahan wiederum wird mit kunstvollen Entwürfen und einer ausgeprägten Werkstatttradition verbunden.
Diese regionalen Unterschiede zeigen die Vielfalt persischer Teppiche. Maschhad steht dabei für eine Tradition, in der florale Formen, zentrale Medaillons und kräftige Farben einen wichtigen Platz einnehmen. Die Herkunft erklärt den gestalterischen Rahmen, ersetzt aber nicht die Betrachtung des einzelnen Stücks. Jeder handgeknüpfte Teppich entsteht durch die Verbindung eines überlieferten Musters mit der konkreten Arbeit der ausführenden Werkstatt.
Design und Muster
Das konkrete Muster dieses Teppichs ist als florales Design mit klassischem Medaillon beschrieben. Im Zentrum steht damit eine deutlich betonte ornamentale Form, um die sich florale Elemente ordnen. Das Medaillon kann als Mittelpunkt der Gesamtkomposition gelesen werden: Es gliedert die Fläche und schafft eine optische Achse zwischen Mitte, Innenfeld und den umgebenden Bordüren. Die Blüten- und Rankenformen führen den Blick durch das Muster und verbinden einzelne Bereiche miteinander.
Florale persische Teppichmuster beruhen häufig auf stilisierten Pflanzenformen. Blätter, Blüten, Ranken und Rosetten werden nicht als naturgetreue Abbildung ausgeführt, sondern in eine regelmäßige Ornamentik übertragen. Durch Wiederholung, Spiegelung und rhythmische Abstände entsteht eine ausgewogene Fläche. Bei einem Medaillonmuster stehen die floralen Motive meist in Beziehung zur zentralen Form und zu den seitlichen Partien. Dadurch bleibt das Design trotz vieler Einzelheiten zusammenhängend.
Die Farbwelt, die mit Maschhad-Teppichen verbunden wird, reicht von kräftigen Rot- und Blautönen bis zu Violett und Lila. Solche Farben können dem Innenfeld Tiefe geben und die Konturen der Ornamente voneinander abheben. Eine dunklere Grundfläche lässt helle Blüten und Ranken deutlicher hervortreten; umgekehrt kann eine helle Partie die Zeichnung ruhiger erscheinen lassen. Bei diesem Teppich sind die florale Gestaltung und das klassische Medaillon die ausdrücklich genannten Merkmale. Weitere einzelne Farbfelder oder eine bestimmte Bordürenfolge werden nicht festgelegt.
Die Bordüre erfüllt in der persischen Teppichkomposition eine ordnende Funktion. Sie rahmt das Innenfeld und schafft einen Übergang zwischen dem zentralen Muster und dem äußeren Abschluss. In traditionellen Entwürfen können Hauptbordüre und Nebenbordüren unterschiedliche Ornamentrhythmen aufnehmen. Gemeinsam sorgen sie dafür, dass die Musterfläche klar begrenzt bleibt. Beim Betrachten eines floralen Medaillonteppichs ist deshalb sowohl das Zentrum als auch das Verhältnis von Innenfeld und Rand wichtig.
Ein klassisches Medaillon macht einen Teppich nicht zu einer Kopie eines bestimmten anderen Ortes. Tabriz-, Nain- oder Kashan-Teppiche können ebenfalls zentrale Kompositionen oder florale Elemente zeigen, werden aber durch ihre jeweilige regionale Zeichensprache unterschieden. Bei diesem Stück verbinden sich die genannte Maschhad-Herkunft, die florale Ornamentik und das klassische Medaillon zu einer klar erkennbaren persischen Gestaltung. Die handgeknüpfte Ausführung lässt die Anordnung der Knoten und die Entwicklung der Linien als Teil des textilen Designs sichtbar werden.
Besonderheiten
Zu den konkreten Merkmalen dieses Teppichs gehören seine Herkunft aus Persien, die handgeknüpfte Herstellung, der Flor aus hochwertiger Wolle, die angegebene Knotendichte von 180.000 bis 250.000 Knoten pro Quadratmeter und der sehr gute Zustand. Sein Muster besteht aus einem floralen Design mit klassischem Medaillon. Diese Angaben beschreiben das angebotene Einzelstück und verbinden technische, materielle und gestalterische Eigenschaften.
Die Kombination aus zentraler Komposition und floraler Zeichnung ist in der persischen Teppichtradition fest verankert. Gleichzeitig bleibt jeder handgeknüpfte Teppich ein eigenes textiles Objekt, weil kleine Unterschiede in Knoten, Farbverteilung und Linienführung aus der manuellen Arbeit hervorgehen. Für die Pflege empfiehlt sich regelmäßiges, schonendes Staubsaugen. Flecken sollten zeitnah mit einem feuchten Tuch behandelt werden; eine professionelle Reinigung trägt dazu bei, Flor und Farben sachgerecht zu schonen.
FAQ
Wie pflege ich meinen Maschhad Perserteppich richtig?
Regelmäßiges und vorsichtiges Staubsaugen hilft, lose Verschmutzungen aus dem Wollflor zu entfernen. Dabei sollte die Oberfläche nicht unnötig stark beansprucht werden. Frische Flecken werden am besten sofort mit einem feuchten Tuch aufgenommen, ohne sie zu reiben oder tief in den Flor einzuarbeiten. Für eine gründliche Reinigung wird eine professionelle Teppichreinigung empfohlen. Fachgerechte Behandlung schont die Struktur der handgeknüpften Ware und unterstützt den Erhalt der Farben. Aggressive Reinigungsmittel oder eine eigenständige intensive Nassreinigung sollten vermieden werden, wenn Material und Färbung nicht sicher beurteilt werden können.
Woher stammen Maschhad Perserteppiche?
Maschhad Perserteppiche stammen aus der Stadt Maschhad im Osten Irans. Maschhad ist ein wichtiges Zentrum der regionalen Teppichknüpfkunst und Teil der historischen Kulturlandschaft Chorasan. Die dort gepflegte Tradition ist für handgeknüpfte Teppiche mit klassischen persischen Kompositionen, floralen Ornamenten und einer kräftigen Farbpalette bekannt. Die Herkunftsbezeichnung Maschhad beschreibt dabei den regionalen Ursprung des Teppichtyps. Das konkrete Stück wird als Perserteppich aus Persien geführt und besitzt ein florales Muster mit klassischem Medaillon.
Was macht einen Maschhad Perserteppich einzigartig?
Seinen besonderen Charakter erhält ein Maschhad Perserteppich durch das Zusammenspiel aus regionaler Herkunft, handgeknüpfter Verarbeitung, hochwertiger Wolle und klassischer Ornamentik. Bei diesem Stück kommen ein florales Design und ein zentrales Medaillon hinzu. Die Knotendichte von 180.000 bis 250.000 Knoten pro Quadratmeter unterstützt eine detaillierte Ausarbeitung der Zeichnung. Da jeder Knoten von Hand gesetzt wird, entsteht jedes Exemplar durch eine konkrete Folge handwerklicher Entscheidungen. Dadurch bleibt ein handgeknüpfter Teppich ein eigenständiges Stück, das die persische Knüpftradition in einer individuellen Ausführung zeigt.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |














