




Perserteppich Maschhad 300 x 196 cm handgeknüpft
1308$
Handgeknüpfter Maschhad Perserteppich | Knotendichte: 200.000 Knoten/m² | Größe: 300 x 196 cm | Muster: Florales Design mit klassischem Medaillon | Zustand: Gut
1 verfügbar
- ✓Kostenloser Versand in der EU
- ✓2-5 Werktage Lieferzeit
- ✓14 Tage Rückgaberecht
- ✓Weltweiter Versand auf Anfrage
SICHERE ZAHLUNG
VERSANDPARTNERInventarnummer: 0BB7B967
Beschreibung
Maschhad Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Maschhad Perserteppich ist handgeknüpft. Beim Handknüpfen entsteht das Muster Knoten für Knoten auf einem Grundgerüst. Jeder einzelne Arbeitsgang erfordert Aufmerksamkeit, weil die Anordnung der Knoten die Kontur der Ornamente, die Geschlossenheit der Flächen und den späteren Gesamteindruck des Teppichs bestimmt. Die angegebene Knotendichte von 200.000 Knoten pro Quadratmeter beschreibt eine fein ausgeführte Knüpfarbeit. Sie macht sichtbar, dass die Gestaltung nicht aus wenigen groben Formen besteht, sondern aus zahlreichen sorgfältig gesetzten Einzelknoten aufgebaut ist.
Maschhad-Teppiche werden traditionell mit Wolle und Seide gefertigt. Diese Materialien können in der regionalen Teppichherstellung unterschiedliche Aufgaben übernehmen. Wolle wird wegen ihrer Widerstandsfähigkeit und ihrer Eignung für den Flor geschätzt, während Seide feine Linien und differenzierte Details unterstützt. Für diesen Teppich ist im Quelltext keine genaue Materialangabe zum Flor oder zur Kette genannt. Festgehalten ist jedoch die handgeknüpfte Ausführung sowie die hohe Knotendichte.
Die handwerkliche Herstellung unterscheidet einen geknüpften Teppich von einem maschinell gefertigten Bodenbelag. Beim Knüpfen wird die Zeichnung fortlaufend aufgebaut und anschließend durch Scheren und Nacharbeiten in eine gleichmäßige Oberfläche überführt. So können florale Konturen, Blätter, Blüten und Medaillonlinien klar voneinander abgegrenzt werden. Die Knüpftechnik ist zugleich Teil der regionalen Tradition von Maschhad und erklärt, weshalb dort sowohl großflächige Kompositionen als auch fein gegliederte Muster anzutreffen sind.
Die Qualität eines geknüpften Teppichs hängt nicht allein von der Knotenzahl ab. Ebenso wichtig sind die sorgfältige Ausführung, die Spannung des Gewebes, die Klarheit der Zeichnung und die Abstimmung der Farben. Bei diesem Stück verbinden sich die hohe Knotendichte, die Handarbeit und die florale Gestaltung zu einem Teppich mit klar erkennbarer traditioneller Machart.
Herkunft und Tradition
Der Teppich stammt aus Persien und wird der Stadt Maschhad im Osten Irans zugeordnet. Maschhad ist ein bedeutendes Zentrum der persischen Teppichherstellung. Die Stadt liegt in einer Region, in der sich religiöse, kulturelle und handwerkliche Einflüsse über lange Zeit miteinander verbunden haben. Diese Umgebung prägte eine Teppichtradition, in der sorgfältige Knüpfarbeit, ausdrucksstarke Farben und ausgearbeitete Muster eine wichtige Rolle spielen.
Die Bezeichnung Maschhad verweist nicht nur auf einen geografischen Ursprung. Sie steht auch für eine regionale Gestaltungssprache. Teppiche aus Maschhad sind für verschiedene Musterfamilien bekannt, darunter florale Kompositionen, Medaillons und geometrische Anordnungen. Die Vielfalt erklärt, warum sich nicht jedes Stück aus dieser Region gleich präsentiert. Gemeinsam ist vielen Entwürfen die Verbindung von geordnetem Aufbau und dekorativer Detailfülle.
In der persischen Teppichkultur wird das Muster gewöhnlich in einem klar gegliederten Feld entwickelt. Ein Innenfeld kann von einer oder mehreren Bordüren eingefasst sein, während ein Medaillon den Blick in der Mitte bündelt. Bei floralen Entwürfen werden diese tragenden Formen durch Ranken, Blätter und Blüten ergänzt. Die Zeichnung kann streng symmetrisch angelegt sein oder innerhalb der wiederkehrenden Elemente eine lebendige Bewegung zeigen. Dadurch entsteht ein Verhältnis zwischen Ordnung und dekorativer Vielfalt.
Maschhad hat sich im Lauf seiner Teppichgeschichte einen Namen für die Verarbeitung hochwertiger Materialien und für kunstvolle Designs gemacht. Die regionale Tradition beruht auf überlieferten Kenntnissen des Entwerfens, Färbens und Knüpfens. Auch die Auswahl der Farben folgt dabei nicht ausschließlich praktischen Gesichtspunkten. Farbflächen werden so aufeinander bezogen, dass das Muster aus der Distanz geschlossen wirkt und aus der Nähe viele Einzelheiten erkennen lässt.
Der persische Teppich ist in diesem Zusammenhang mehr als ein rein funktionaler Bodenbelag. Seine Herstellung verbindet Gestaltung, Materialbearbeitung und handwerkliche Übung. Ein Teppich aus Maschhad kann deshalb zugleich als Gebrauchsgegenstand und als Ausdruck einer regionalen Kunstform verstanden werden. Die Herkunft bleibt im Aufbau und in der Farbauffassung erkennbar, ohne dass alle Teppiche derselben Stadt identisch aussehen müssen.
Die Tradition von Maschhad ist außerdem durch die Fähigkeit gekennzeichnet, klassische Formen in unterschiedlichen Ausprägungen umzusetzen. Florale Muster können großzügig oder fein gegliedert erscheinen, Medaillons können deutlich hervortreten oder stärker in die Gesamtzeichnung eingebunden sein. Diese gestalterische Bandbreite gehört zum Charakter der Herkunftsregion. Der vorliegende Teppich steht mit seinem klassischen Medaillon und seiner floralen Zeichnung in diesem regionalen Zusammenhang.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs ist floral und mit einem klassischen Medaillon verbunden. Das Medaillon bildet den ordnenden Mittelpunkt der Komposition. Florale Elemente begleiten diese zentrale Form und schaffen Übergänge zwischen dem Zentrum und den umliegenden Flächen. Blüten, Blätter und geschwungene Linien sind typische Mittel, um eine Fläche rhythmisch zu gliedern und eine zusammenhängende Ornamentik entstehen zu lassen.
Ein Medaillon verleiht einem Teppich eine lesbare Mitte. Es kann die übrige Zeichnung spiegelbildlich ordnen und den Blick auf den zentralen Bereich lenken. Bei einem floralen Entwurf wird diese architektonische Klarheit durch organische Formen ergänzt. Ranken wirken weniger streng als rein geometrische Linien, bleiben aber durch Wiederholung und Symmetrie in die Gesamtstruktur eingebunden. Auf diese Weise verbindet das Muster dekorative Bewegung mit einem ruhigen Grundaufbau.
Die Farbgebung wird von Rot, Blau und Lila bestimmt. Rot bildet dabei eine kräftige, warme Grundlage, während Blau einen kühleren Gegenpol setzt. Lila vermittelt zwischen den beiden Farbrichtungen und erweitert die Palette um einen gedämpften, tiefen Akzent. Das Zusammenspiel dieser Farben unterstützt die Abgrenzung der floralen Ornamente und macht die zentrale Medaillonform als Teil der Gesamtkomposition erkennbar.
Bei persischen Teppichen tragen Farben nicht nur zur Wirkung einzelner Ornamente bei. Sie helfen auch dabei, Vordergrund und Hintergrund voneinander zu unterscheiden. Eine kräftige Grundfarbe kann das Innenfeld optisch zusammenhalten, während kontrastierende Töne die Ränder von Blättern, Blüten und Ranken sichtbar machen. Unterschiedliche Farbfelder geben dem Muster eine klare Hierarchie, ohne dass die Gestaltung ihren handwerklichen Charakter verliert.
Florale Muster gehören zu den dauerhaft verwendeten Gestaltungsthemen der persischen Teppichkunst. Ihre Formen können aus der Natur abgeleitet sein, werden im Teppich jedoch stilisiert, geordnet und wiederholt. Es geht daher nicht um eine naturgetreue Abbildung einzelner Pflanzen, sondern um eine ornamentale Sprache. Blüten und Blätter werden zu Bausteinen eines regelmäßig aufgebauten Dekors, das über die gesamte Fläche miteinander verbunden ist.
Die Mustertradition von Maschhad umfasst neben floralen Entwürfen auch geometrische Motive und verschiedene Medaillonlösungen. Das vorliegende Stück verbindet diese regionale Vielfalt nicht durch ein geometrisches Hauptthema, sondern durch ein florales Design mit klassischer Mitte. Dadurch bleibt der Entwurf traditionell lesbar und erhält zugleich eine differenzierte Oberfläche. Das Muster wirkt als zusammenhängende Komposition, in der Zentrum, Innenfeld und florale Begleitung aufeinander bezogen sind.
Die hohe Knotendichte unterstützt die Darstellung feiner Musterbestandteile. Kleine Richtungswechsel in einer Ranke, schmale Konturen oder die Abstufung innerhalb eines Blütenmotivs können bei einer dicht geknüpften Ausführung präziser ausgearbeitet werden als bei einer groben Knüpfung. Die Knotendichte ist damit nicht nur eine technische Kennzahl, sondern steht auch in Beziehung zur Detailfähigkeit des Entwurfs. Bei diesem Teppich treffen diese technische Eigenschaft und die klassische florale Bildsprache zusammen.
Besonderheiten
Zu den besonderen Merkmalen dieses Teppichs gehören seine handgeknüpfte Ausführung, die hohe Knotendichte, das florale Muster und das klassische Medaillon. Die Farbstellung aus Rot, Blau und Lila gibt der Zeichnung eine klar erkennbare Identität. Der Teppich befindet sich in gutem Zustand. Diese Angaben beschreiben die wesentlichen Eigenschaften des einzelnen Stücks, ohne es mit anderen Maschhad-Teppichen gleichzusetzen.
Die Verbindung aus zentralem Medaillon und floraler Ornamentik macht den Aufbau auf Anhieb verständlich. Gleichzeitig sorgen die zahlreichen Musterbestandteile für eine gegliederte Oberfläche, die auch bei näherer Betrachtung Details erkennen lässt. Die regionale Herkunft aus Maschhad ordnet den Teppich in eine persische Tradition ein, die unterschiedliche Musterformen und eine sorgfältige handwerkliche Ausführung miteinander verbindet.
Ein Maschhad-Teppich kann sich in klassische, moderne oder rustikale Räume einfügen, weil das Grundprinzip der floralen Ornamentik nicht an eine einzige Einrichtungsrichtung gebunden ist. Entscheidend sind im jeweiligen Raum die vorhandenen Farben, die Stellung des Teppichs und die Wirkung des zentralen Musters. Die kräftige Farbgruppe dieses Stücks setzt dabei einen deutlich wahrnehmbaren Akzent, während das Medaillon für eine geordnete Mitte sorgt.
Für die Erhaltung eines handgeknüpften Teppichs empfiehlt sich regelmäßiges Staubsaugen. Flecken sollten sofort mit einem feuchten Tuch abgetupft werden. Eine professionelle Reinigung in größeren Abständen unterstützt den Erhalt von Farben und Struktur. Diese Pflegehinweise gelten als schonende Grundmaßnahmen und ersetzen keine fachliche Beurteilung, wenn eine stärkere Verschmutzung oder eine besondere Beanspruchung vorliegt.
FAQ
Wie pflege ich einen Maschhad Perserteppich richtig?
Der Teppich sollte regelmäßig abgesaugt werden, damit sich Staub nicht dauerhaft in der Oberfläche festsetzt. Frische Flecken werden vorsichtig mit einem feuchten Tuch abgetupft, statt sie kräftig zu reiben. Eine professionelle Reinigung in größeren zeitlichen Abständen hilft dabei, die Farbwirkung und die Struktur des handgeknüpften Teppichs zu erhalten. Bei stärkeren Verschmutzungen ist eine fachgerechte Behandlung sinnvoll, weil unterschiedliche Materialien und Färbungen unterschiedlich reagieren können.
Woher stammen Maschhad Perserteppiche?
Maschhad Perserteppiche stammen aus der Stadt Maschhad im Osten Irans, der historischen Region Persien. Maschhad ist für eine ausgeprägte Teppichknüpftradition, hochwertige Materialien und kunstvoll ausgearbeitete Muster bekannt. Zur regionalen Gestaltung gehören florale Kompositionen, Medaillons und auch geometrische Entwürfe. Die Herkunft bezeichnet dabei sowohl den Ort als auch die handwerkliche und gestalterische Tradition, in der solche Teppiche entstehen.
Was sind typische Merkmale eines Maschhad Perserteppichs?
Typische Merkmale können florale Muster, eine hohe Knotendichte, lebendige Farben und eine zentrale Medaillonkomposition sein. Bei diesem Teppich sind ein florales Design mit klassischem Medaillon, die Farben Rot, Blau und Lila sowie eine Knotendichte von 200.000 Knoten pro Quadratmeter angegeben. Die handgeknüpfte Ausführung und die Herkunft aus Maschhad ergänzen diese Merkmale. Der konkrete Aufbau kann bei anderen Teppichen aus derselben Region unterschiedlich ausfallen.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
|---|---|
| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte |












