








Perserteppich Malayer 201 x 107 cm handgeknüpft (Verkauft)
Ursprünglicher Preis war: 426$249$Aktueller Preis ist: 249$
Handgeknüpfter Malayer Perserteppich | Knotendichte: 160000/Qm | Material: Flor 100% Wolle, Kette 100% Baumwolle | Größe: 201×107 cm | Muster: Floral | Zustand: Gebraucht, professionell gewaschen, mit Patina
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VERSANDPARTNERInventarnummer: 100120000267
Beschreibung
Malayer Perserteppich
Material und Verarbeitung
Der W1 (#267) ist ein handgeknüpfter Perserteppich. Sein Flor besteht zu 100% aus Wolle, während die Kette zu 100% aus Baumwolle gefertigt ist. Diese Materialangaben beschreiben den konkreten Aufbau des Teppichs: Die Wollfasern bilden die sichtbare Oberfläche, die Baumwolle liegt als Kettgrund im Gewebe. Die Verbindung aus Wollflor und Baumwollkette gehört zu den traditionellen technischen Lösungen der persischen Teppichherstellung.
Die Knotendichte beträgt 160000/Qm. Eine solche Angabe bezeichnet die Anzahl der in einer bestimmten Fläche gesetzten Knoten und macht die handwerkliche Struktur eines Teppichs nachvollziehbar. Beim Handknüpfen entsteht das Muster Knoten für Knoten. Die Kette bildet dabei die längs verlaufende Grundlage, an der die einzelnen Knoten und Schussfäden befestigt werden. Anders als bei maschinell gefertigten Bodenbelägen ist die Oberfläche das Ergebnis vieler einzelner Arbeitsschritte.
Die Verwendung von Wolle im Flor ist für handgeknüpfte Perserteppiche technisch sinnvoll. Wolle lässt sich zu einem belastbaren Flor verarbeiten und nimmt Farben deutlich auf. Die Baumwollkette verleiht dem Knüpfvorgang eine geordnete Grundlage. Bei diesem Stück sind diese Materialien ausdrücklich als Wollflor und Baumwollkette ausgewiesen; weitere Materialbestandteile werden nicht angegeben.
Der Teppich wird als gebraucht, professionell gewaschen und mit Patina beschrieben. Die professionelle Wäsche gehört damit zum dokumentierten Zustand dieses Exemplars. Patina bezeichnet die sichtbare, durch Alter und Gebrauch geprägte Erscheinung einer Oberfläche. Sie ist bei einem als antik bezeichneten Teppich Teil seiner gegenwärtigen Ausstrahlung und unterscheidet ihn von einem neu gefertigten Stück.
Herkunft und Tradition
Die Herkunft dieses Perserteppichs ist Malayer in Persien. Malayer liegt im westlichen Iran und ist als Webregion mit einer eigenständigen Teppichtradition verbunden. In der persischen Teppichkunde wird Malayer häufig mit handgeknüpften Teppichen in Verbindung gebracht, die aus der ländlichen und kleinstädtischen Webkultur Westpersiens hervorgegangen sind. Die Bezeichnung Malayer benennt hier die Herkunft des Teppichs und nicht lediglich ein einzelnes Motiv.
Die Teppichherstellung in Malayer steht im größeren Zusammenhang der westiranischen Knüpftradition. In dieser Region wurden Teppiche über lange Zeit in Haushalten und kleineren Werkstätten gefertigt. Wissen über das Spannen der Kette, das Setzen der Knoten, das Eintragen der Schüsse und das Ausarbeiten der Ränder wurde innerhalb von Familien und lokalen Gemeinschaften weitergegeben. Solche Arbeitsweisen erklären, warum regionale Teppiche trotz gemeinsamer Grundprinzipien individuelle Unterschiede in Zeichnung, Farbwirkung und Ausführung zeigen können.
Persische Teppiche sind keine einheitliche Produktgruppe mit nur einem festen Erscheinungsbild. Jede Region entwickelte eigene Vorstellungen davon, wie ein Teppich aufgebaut, ornamentiert und farblich gegliedert wird. Malayer gehört zu den Herkunftsbezeichnungen, die eine Verbindung von lokaler Gestaltung und traditioneller Handarbeit ausdrücken. Der Name verweist auf den kulturellen Raum, in dem sich die Muster, technischen Kenntnisse und handwerklichen Gewohnheiten dieses Teppichtyps herausgebildet haben.
Das Handknüpfen ist in dieser Tradition nicht nur eine Herstellungsweise, sondern auch eine Form der Überlieferung. Die Knüpferinnen und Knüpfer arbeiten nach einem inneren Verständnis von Rapport, Proportion und Ornament. Je nach Region können Muster frei aus der Erinnerung entwickelt oder anhand einer Vorlage umgesetzt werden. Auch bei verwandten Mustersprachen bleibt das Ergebnis eines einzelnen Teppichs eigenständig, weil die Handarbeit den Verlauf der Linien und die genaue Anordnung der Knoten bestimmt.
Die Bezeichnung als antiker Perserteppich ordnet dieses Stück zusätzlich in eine historische Perspektive ein. Ein antiker Teppich wird nicht allein durch seine technische Herstellung definiert, sondern auch durch sein Alter und die Spuren seiner Nutzung. Beim W1 (#267) wird dieser historische Charakter durch die Angaben gebraucht und mit Patina ergänzt. Damit steht er für eine überlieferte Form persischer Textilkunst, deren Wert in der Verbindung von Herkunft, Handarbeit und gewachsener Oberfläche liegt.
Malayer-Teppiche werden im Zusammenhang mit der westiranischen Knüpfkunst häufig als bodenständige, vielseitig gestaltete Arbeiten betrachtet. Ihre Tradition steht zwischen streng geplanten höfischen Entwürfen und frei entwickelten ländlichen Kompositionen. Diese Einordnung ist allgemeiner Hintergrund zur Region und beschreibt nicht jedes Detail dieses einzelnen Teppichs. Für das vorliegende Stück ist die Herkunft Malayer ausdrücklich angegeben.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs wird als floral beschrieben. Florale Muster gehören zu den dauerhaft prägenden Gestaltungselementen persischer Teppiche. Blüten, Blätter, Ranken und stilisierte Pflanzenformen können als einzelne Ornamente erscheinen oder zu fortlaufenden Flächen verbunden werden. In der persischen Ornamentik wird die Natur dabei nicht zwingend naturgetreu kopiert. Sie wird geordnet, rhythmisiert und in eine textile Zeichensprache übertragen.
Bei einem floralen Entwurf entsteht die Wirkung aus dem Verhältnis von einzelnen Motiven, Zwischenräumen und der sie umgebenden Gliederung. Eine Blüte kann als Mittelpunkt dienen, während Ranken den Blick durch das Feld führen. Blätter können eine Richtung betonen oder eine Verbindung zwischen verschiedenen Ornamenten herstellen. In Bordüren werden florale Formen häufig wiederholt und dadurch zu einem Rahmen zusammengeführt. Welche dieser Möglichkeiten bei einem konkreten Teppich im Vordergrund steht, hängt von seiner individuellen Zeichnung ab.
Die persische Mustertradition kennt sowohl streng symmetrische Aufteilungen als auch Kompositionen, die freier und bewegter wirken. Wiederholungen geben einer Fläche Rhythmus, während kleine Abweichungen die handgezeichnete und handgeknüpfte Entstehung erkennen lassen können. Bei handgefertigten Teppichen wird ein Ornament nicht durch einen vollkommen identischen industriellen Druck vervielfältigt. Die Umsetzung erfolgt in Knoten und Farbfeldern, wodurch die Linien eine textile Eigenart erhalten.
Die Beschreibung des W1 (#267) nennt komplexe Muster und lebendige Farben. Zusätzlich wird die Farbwirkung als Mischung aus warmen, erdigen Tönen charakterisiert. Diese Angaben verbinden die florale Gestaltung mit einer Farbpalette, die von natürlichen, gedämpften und zugleich lebendigen Eindrücken geprägt ist. Warme Erdtöne können einem Muster visuelle Geschlossenheit geben, während kontrastierende Farben einzelne Blüten oder Linien hervorheben. Die genannte Farbwirkung ist ein Merkmal dieses Stücks; einzelne Farbtöne werden nicht näher benannt.
Florale persische Muster haben eine lange Geschichte. Pflanzenornamente wurden in unterschiedlichen Epochen und Regionen immer wieder neu interpretiert. Sie können an Gartenbilder, Rankenornamente und die allgemeine Wertschätzung geordneter Naturformen anknüpfen. In der Teppichkunst werden diese Vorstellungen in eine Fläche übersetzt, die zugleich dekorativ und strukturiert ist. Das Muster bleibt dadurch lesbar, auch wenn es aus vielen kleinen Knoten und wiederholten Formen besteht.
Die Gestaltung eines Malayer-Teppichs ist im regionalen Kontext zu verstehen. Westiranische Teppiche können eine klare, kräftige Zeichnung mit floralen Elementen verbinden. Dabei geht es nicht um eine einzige verbindliche Vorlage, sondern um eine überlieferte Mustersprache, die von Weber zu Weber und von Werkstatt zu Werkstatt variiert. Der konkrete Teppich wird hier deshalb als florales Einzelstück beschrieben, ohne ihm zusätzliche, nicht genannte Einzelmotive zuzuschreiben.
Besonderheiten
Der W1 (#267) ist als antiker, handgeknüpfter Perserteppich aus Malayer ausgewiesen. Zu seinen ausdrücklich genannten Merkmalen gehören der Wollflor, die Baumwollkette, die Knotendichte von 160000/Qm, das florale Muster sowie die warmen, erdigen Töne und lebendigen Farben. Sein Zustand ist gebraucht; außerdem wurde er professionell gewaschen und weist Patina auf.
Die Patina macht sichtbar, dass die Oberfläche von Alter und Gebrauch geprägt ist. Zusammen mit der Bezeichnung antik verweist sie auf die historische Erscheinung dieses konkreten Exemplars. Die handgeknüpfte Herstellung verbindet den Teppich mit der traditionellen persischen Fertigung, während die Herkunft Malayer seine regionale Einordnung festlegt. Weitere Besonderheiten oder Restaurierungen werden nicht angegeben.
FAQ
Was zeichnet diesen Malayer Perserteppich aus?
Der Teppich verbindet die Herkunft Malayer mit handgeknüpfter persischer Herstellung. Sein Flor besteht aus 100% Wolle, die Kette aus 100% Baumwolle. Hinzu kommen ein florales Muster, lebendige Farben und warme, erdige Töne. Als antikes, gebrauchtes Stück mit professioneller Wäsche und Patina zeigt er eine historisch geprägte Oberfläche.
Welche Bedeutung hat das florale Muster?
Florale Muster sind ein wichtiger Bestandteil der persischen Teppichkunst. Blüten, Blätter und Ranken werden stilisiert, geordnet und zu einer zusammenhängenden textilen Komposition verbunden. Bei diesem Teppich wird das Design als floral beschrieben. Die lebendigen Farben und warmen, erdigen Töne bestimmen dabei seine genannte Farbwirkung, ohne dass einzelne Blütenformen näher bezeichnet werden.
Was sagt die Herkunft Malayer über den Teppich aus?
Malayer steht für eine traditionsreiche Knüpfregion im westlichen Iran. Die regionale Bezeichnung verweist auf überlieferte Kenntnisse im Handknüpfen und auf eine eigenständige persische Mustersprache. Dieser Teppich wird aus Malayer in Persien stammend beschrieben. Seine handgeknüpfte Ausführung und die Patina verbinden die Herkunft mit der historischen Erscheinung des einzelnen Stücks.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |








