



Perserteppich Kolyai 148×93 cm Wolle handgeknüpft
675$
Handgeknüpfter Kolyai Perserteppich | Knotendichte: 100.000 – 250.000 Knoten/m² | Material: Flor Wolle | Größe: 148 x 93 cm | Muster: Rautenförmige Motive mit zentralem Medaillon, Rot und Senfgelb | Zustand: Sehr gut erhalten
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Beschreibung
Kolyai Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Kolyai Perserteppich ist handgeknüpft und besteht aus hochwertiger Wolle. Die Wolle verleiht dem Flor eine textile, natürliche Oberfläche und verbindet die traditionelle Materialwahl mit einer strapazierfähigen Ausführung. Das Stück ist sehr gut erhalten. Seine Knotendichte liegt zwischen 100.000 und 250.000 Knoten pro Quadratmeter. Die handwerkliche Fertigung macht jeden einzelnen Knoten zu einem Bestandteil des Gesamtbildes und ermöglicht eine klare Ausarbeitung der überlieferten Muster.
Bei handgeknüpften Teppichen entsteht das Muster Knoten für Knoten auf einem Grundgewebe. Anders als bei industriell hergestellten Bodenbelägen wird die Gestaltung während des Web- und Knüpfvorgangs unmittelbar in die Struktur eingebracht. Die hochwertige Wolle eignet sich dabei für einen Flor, der im täglichen Gebrauch belastbar bleibt und zugleich eine angenehm textile Wirkung besitzt. Bei diesem Exemplar verbinden sich Material, Knüpftechnik und der sehr gute Erhaltungszustand zu einem klar beschriebenen Kolyai-Perserteppich.
Herkunft und Tradition
Der Teppich stammt aus der Provinz Kermanschah im Westen Irans. Die Region gehört zu den traditionsreichen Teppichlandschaften des Landes und ist durch eine lange Geschichte handwerklicher Textilproduktion geprägt. In iranischen Teppichzentren werden Kenntnisse über Entwurf, Farbauswahl, Knüpftechnik und die Vorbereitung der Wolle über Generationen weitergegeben. Der Teppich ist damit in eine regionale Kultur eingebunden, in der der Webstuhl nicht nur ein Arbeitsgerät, sondern auch ein Träger überlieferter Formen und Zeichen ist.
Kolyai bezeichnet eine Teppichtradition, die mit der westiranischen Region verbunden ist. Ihre Entwürfe stehen für eine Verbindung aus geometrischer Ordnung und einer markanten, gut lesbaren Farbwirkung. Die Herkunft aus Kermanschah erklärt den persischen Charakter dieses Teppichs, ohne ihn mit anderen iranischen Provenienzen gleichzusetzen. Innerhalb der persischen Teppichkunst unterscheiden sich die regionalen Erzeugnisse durch ihre bevorzugten Kompositionen, ihre Farbklänge und die Art, wie Motive über die Fläche verteilt werden.
Die Herstellung eines persischen Teppichs setzt mehrere Arbeitsschritte voraus. Zunächst werden Material und Farben vorbereitet, anschließend entsteht auf dem Webstuhl die Grundlage für die Knüpfung. Die Knüpferinnen oder Knüpfer orientieren sich an einem Entwurf oder an einer eingeübten Mustertradition und bauen die Fläche Reihe für Reihe auf. Nach dem Knüpfen werden Flor und Kanten bearbeitet, damit das Muster deutlich hervortritt. Bei einem Kolyai-Teppich steht diese praktische Handarbeit in engem Zusammenhang mit der regionalen Überlieferung aus Kermanschah.
Westiranische Teppiche werden häufig als Gebrauchs- und Schmuckstücke zugleich verstanden. Sie können einen Raum strukturieren, eine Sitzgruppe zusammenfassen oder einen farblichen Mittelpunkt bilden. Ihre Bedeutung liegt dabei nicht allein in der Funktion als Bodenbelag. In der persischen Teppichkultur bewahren Muster und Farben Kenntnisse über regionale Gestaltung und handwerkliche Disziplin. Dieser Kolyai verbindet diese Tradition mit einer klar benannten Herkunft aus der Provinz Kermanschah.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs besteht aus rautenförmigen Motiven mit einem zentralen Medaillon. Die Raute gehört zu den prägnanten geometrischen Formen der orientalischen und persischen Teppichgestaltung. Sie kann eine Fläche ordnen, Blickrichtungen erzeugen und dem Entwurf eine rhythmische Gliederung geben. Das zentrale Medaillon bildet dabei einen deutlich wahrnehmbaren Schwerpunkt. Es bündelt die Komposition und lässt die übrigen Motive auf diesen Mittelpunkt reagieren.
Geometrische Muster entstehen nicht zufällig. Sie beruhen auf wiederholten Formen, klaren Achsen und einem bewussten Verhältnis von Zentrum und Umfeld. Bei Kolyai-Teppichen wird diese Ordnung mit einer direkten, ausdrucksstarken Formensprache verbunden. Rauten und Medaillons können in unterschiedlichen Größen und Kombinationen auftreten; hier sind sie als rautenförmige Motive mit zentralem Medaillon beschrieben. Die Gestaltung bleibt dadurch auch aus einiger Entfernung verständlich und zeigt aus der Nähe die Wirkung der handgeknüpften Struktur.
Die Farben Rot und Senfgelb bestimmen die Farbwirkung dieses Stücks. Rot bringt eine warme und tragende Grundstimmung in die Komposition, während Senfgelb einen erdigen, markanten Kontrast setzt. Die beiden Farbfamilien geben dem geometrischen Entwurf eine geschlossene visuelle Richtung. Farbflächen und Musterformen stehen dabei in einem Wechselverhältnis: Die Farben betonen die Rauten und den Mittelpunkt, während die Geometrie die Farbverteilung ordnet.
In der persischen Teppichkunst wird ein Muster nicht nur als Dekoration verstanden. Wiederkehrende Formen, symmetrische Beziehungen und die Gewichtung eines Mittelfeldes bestimmen, wie eine Teppichfläche gelesen wird. Ein Medaillon kann als Zentrum der Komposition dienen, während Rauten den Blick in die umgebenden Bereiche führen. Die Gestaltung dieses Kolyai folgt damit einer traditionsreichen Logik des Aufbaus, ohne dass die Beschreibung über die genannten Motive und Farben hinausgeht.
Die Verbindung von Rot, Senfgelb, Rauten und Medaillon macht das Design eindeutig erkennbar. Sie passt zur Kolyai-Tradition, deren Entwürfe für eine Kombination aus geometrischer Präzision und lebendiger Farbgebung stehen. Das Muster wirkt dadurch strukturiert, während die Farbpalette dem Teppich eine warme Präsenz gibt.
Besonderheiten
Zu den besonderen Merkmalen gehören die handgeknüpfte Ausführung, die hochwertige Wolle und die Knotendichte zwischen 100.000 und 250.000 Knoten pro Quadratmeter. Hinzu kommen das rautenförmige Muster mit zentralem Medaillon sowie die Farbgebung in Rot und Senfgelb. Der Teppich ist sehr gut erhalten. Zusammen beschreiben diese Eigenschaften ein persisches Einzelstück aus Kolyai mit Herkunft aus der Provinz Kermanschah und einer deutlich geometrischen Gestaltung.
Die Verbindung aus regionaler Tradition, handwerklicher Herstellung und klarer Ornamentik macht den Teppich vielseitig einsetzbar. Seine warme Farbpalette kann in einem Wohnraum, Esszimmer oder Schlafzimmer eingesetzt werden. Dabei bleibt die Aussage des Stücks an seine Herkunft und sein Muster gebunden: Es handelt sich um einen handgeknüpften Kolyai-Perserteppich aus Iran, nicht um einen Teppich aus einer anderen benannten Provenienz.
FAQ
Wie pflege ich meinen Kolyai-Perserteppich richtig?
Regelmäßiges, schonendes Absaugen hilft dabei, lose Verschmutzungen aus dem Wollflor zu entfernen. Dabei sollte die Oberfläche nicht unnötig stark beansprucht werden. Für eine gründliche Reinigung empfiehlt sich eine professionelle Teppichreinigung, da handgeknüpfte Wolle fachgerecht behandelt werden sollte. Direkte Sonneneinstrahlung ist möglichst zu vermeiden, damit die Farben Rot und Senfgelb nicht ausbleichen. Eine gleichmäßige Nutzung und ein sorgfältiger Umgang unterstützen den sehr guten Erhaltungszustand dieses Teppichs.
Für welche Räume eignet sich ein Kolyai-Perserteppich?
Der Kolyai-Perserteppich passt in Wohnräume, Esszimmer und Schlafzimmer. Seine rautenförmigen Motive und das zentrale Medaillon setzen einen klaren gestalterischen Schwerpunkt, während Rot und Senfgelb eine warme Farbwirkung schaffen. Die hochwertige Wolle und die handgeknüpfte Ausführung machen ihn zugleich für Bereiche geeignet, in denen ein strapazierfähiger textiler Bodenbelag gefragt ist. Die konkrete Platzierung sollte sich an der Einrichtung, der Nutzung des Raumes und dem Schutz vor direkter Sonne orientieren.
Was macht den Kolyai-Perserteppich im Vergleich zu anderen Teppichen besonders?
Sein Charakter entsteht aus mehreren miteinander verbundenen Merkmalen: der Herkunft aus der Provinz Kermanschah im Iran, der handgeknüpften Herstellung, der hochwertigen Wolle, der hohen Knotendichte und dem geometrischen Entwurf. Die rautenförmigen Motive mit zentralem Medaillon geben der Fläche eine erkennbare Ordnung. Rot und Senfgelb bestimmen die Farbwirkung. Zusammen ergeben diese Eigenschaften ein Stück persischer Teppichkunst, dessen regionale Zuordnung, Material und Gestaltung klar benannt sind und dessen Zustand sehr gut erhalten ist.
Zusätzliche Informationen
| Farbe | |
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| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |












