





Perserteppich Keshan 345 x 242 cm Schafwolle handgeknüpft
2922$
Handgeknüpfter Keshan Perserteppich | Knotendichte: 180.000 Knoten/m² | Material: Flor Schafwolle, Kette Baumwolle | Größe: 345 x 242 cm | Muster: Florale und geometrische Elemente | Zustand: Sehr gut
1 verfügbar
- ✓Kostenloser Versand in der EU
- ✓2-5 Werktage Lieferzeit
- ✓14 Tage Rückgaberecht
- ✓Weltweiter Versand auf Anfrage
SICHERE ZAHLUNG
VERSANDPARTNERInventarnummer: A9D911A9
Beschreibung
Keshan Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Keshan Perserteppich ist handgeknüpft. Sein Flor besteht aus hochwertiger Schafwolle, während Baumwolle für die Kette und den Schuss verwendet wird. Die Kombination dieser Materialien verbindet einen wollenen Flor mit einem stabilen Grundgewebe. Schafwolle ist seit jeher ein wichtiges Material der orientalischen Teppichknüpferei. Sie lässt sich zu einem belastbaren Garn verspinnen und eignet sich deshalb für Teppiche, die im Alltag genutzt werden. Zugleich besitzt Wollgarn eine natürliche Griffigkeit und eine angenehme Oberfläche.
Die Baumwolle im Grundgewebe bildet eine feste Basis für die geknüpften Reihen. Kette und Schuss halten die Konstruktion zusammen und geben dem Teppich seine notwendige Form. Bei einem handgeknüpften Teppich entsteht das Muster Knoten für Knoten. Die Knüpfarbeit erfordert eine gleichmäßige Führung des Garns und eine sorgfältige Ausarbeitung der einzelnen Bereiche. Die Knotendichte dieses Stücks beträgt 180.000 Knoten pro Quadratmeter. Sie beschreibt die Anzahl der Knoten innerhalb einer bestimmten Fläche und steht für eine detaillierte Ausführung der Zeichnung.
Die Verarbeitung von Schafwolle und Baumwolle ist eine für persische Teppiche typische Materialverbindung. Der Flor kann die Farben des Musters aufnehmen, während das Baumwollgrundgewebe die geknüpften Partien trägt. Die Bezeichnung handgeknüpft verweist auf die Herstellungstechnik und nicht auf eine maschinelle Fertigung. Jeder Knoten wird in den Aufbau des Teppichs eingebunden, bevor die nächste Reihe gearbeitet wird. So entsteht ein textiles Stück, dessen Muster direkt aus der Knüpfarbeit hervorgeht.
Herkunft und Tradition
Der Keshan-Perserteppich stammt aus Persien. Die Herkunft wird mit der Stadt Keshan in der Provinz Kerman im Iran verbunden. Keshan steht damit für eine Region, in der die Herstellung von Teppichen Teil einer langen persischen Handwerkstradition ist. Das Knüpfen von Teppichen verbindet dort praktische Textilarbeit mit einer überlieferten Gestaltungskultur. Materialien werden vorbereitet, Farben ausgewählt, Muster gegliedert und anschließend in vielen einzelnen Arbeitsschritten umgesetzt.
Persische Teppiche werden nicht nur durch ihre Herkunft, sondern auch durch ihre klar entwickelte Sprache von Bordüren, Feldern und Ornamenten geprägt. Ein Teppich kann ein zentrales Feld mit einer umlaufenden Einfassung verbinden. Die Bordüre begrenzt die Komposition und schafft einen Rahmen für die Motive. Innerhalb dieses Rahmens können florale Formen, Ranken, Blätter und geometrische Elemente miteinander angeordnet werden. Die handwerkliche Aufgabe besteht darin, diese Ordnung über die gesamte Fläche hinweg nachvollziehbar zu halten.
Die Tradition von Keshan steht im weiteren Zusammenhang mit der persischen Teppichkunst des Iran. In dieser Kunst werden Entwürfe häufig symmetrisch aufgebaut und durch wiederkehrende Motive gegliedert. Das erleichtert die Orientierung beim Knüpfen und verleiht dem fertigen Teppich eine zusammenhängende Wirkung. Gleichzeitig bleibt Raum für Unterschiede in der Ausführung, denn handgeknüpfte Stücke entstehen nicht als identische Serien. Garn, Knüpfarbeit und Farbverteilung werden in einem konkreten Arbeitsprozess miteinander verbunden.
Die persische Knüpfkunst umfasst zahlreiche regionale Ausprägungen. Tabriz ist für kunstvolle Medaillons und eine feine Knotentechnik bekannt. Isfahan wird mit komplexen Mustern und lebendigen Farben verbunden. Nain und Kashan gehören ebenfalls zu den bekannten Namen der persischen Teppichwelt. Diese Bezeichnungen verweisen auf unterschiedliche Traditionen innerhalb des iranischen Teppichhandwerks. Der Keshan-Perserteppich steht in diesem größeren Zusammenhang und verbindet die Herkunft aus Keshan mit der überlieferten Technik des Handknüpfens.
Die Herstellung eines solchen Teppichs setzt die Weitergabe von Wissen voraus. Dazu gehören der Umgang mit Wolle, die Vorbereitung der Kette, das Eintragen des Schusses und das Lesen eines Musters. Ebenso wichtig ist die gleichmäßige Spannung des Grundgewebes und die genaue Wiederholung der vorgesehenen Motive. Die persische Teppichtradition bewahrt dadurch nicht nur bestimmte Formen, sondern auch eine Arbeitsweise, bei der Material und Zeichnung eng aufeinander abgestimmt werden.
Design und Muster
Das Muster dieses Keshan-Perserteppichs verbindet florale und geometrische Elemente. Florale Motive bringen Formen aus Blättern, Ranken oder Blüten in die Komposition ein. Geometrische Elemente sorgen für eine klare Ordnung durch Linien, Winkel, Achsen oder wiederkehrende Formen. Beide Gestaltungsebenen können in einem persischen Teppich zusammenwirken, ohne dass eine die andere vollständig ersetzt. So entsteht ein Muster, das dekorative Naturformen mit einer strukturierten Anordnung verbindet.
Florale Muster gehören zu den häufigen Ausdrucksformen der persischen Teppichkunst. Ranken können Flächen miteinander verbinden, während Blätter und Blüten den Rhythmus einer Zeichnung bestimmen. Durch Wiederholung entsteht ein zusammenhängender Rapport. Bei einem handgeknüpften Teppich wird dieser Rapport schrittweise in Knoten umgesetzt. Die Wirkung des Musters ergibt sich daher nicht aus einem aufgedruckten Bild, sondern aus der Anordnung farbiger Garne innerhalb der geknüpften Struktur.
Geometrische Motive können dem Entwurf eine erkennbare Gliederung geben. Symmetrien, Achsen und regelmäßige Wiederholungen helfen dabei, ein zentrales Feld oder eine Bordüre zu ordnen. Auch wenn florale Formen geschwungen erscheinen, können sie in ein geometrisch geplantes Grundschema eingebettet sein. Diese Verbindung ist für viele persische Entwürfe charakteristisch: Die Naturform wird stilisiert, wiederholt und in eine ausgewogene Gesamtordnung überführt.
Ein Keshan-Teppich wird häufig mit einer sorgfältig ausgearbeiteten, detailreichen Musterwelt verbunden. Die Knotendichte unterstützt eine differenzierte Zeichnung, weil kleinere Formen und feinere Übergänge in der Knüpfarbeit dargestellt werden können. Bei diesem Stück beträgt die Knotendichte 180.000 Knoten pro Quadratmeter. Das ist eine konkrete Eigenschaft dieses Teppichs und ergänzt die allgemeine Keshan-Tradition der gegliederten floralen und geometrischen Muster.
Die Gestaltung persischer Teppiche ist außerdem auf eine Wirkung als zusammenhängende Fläche ausgerichtet. Einzelne Motive stehen nicht isoliert nebeneinander, sondern werden durch Wiederholungen, Ranken und Rahmen miteinander verbunden. Dadurch kann sich das Auge vom Mittelpunkt zu den Randbereichen bewegen. Ein solcher Aufbau lässt sich in unterschiedliche Räume integrieren, weil die Musterstruktur sowohl als dekoratives Zentrum als auch als flächige textile Gestaltung gelesen werden kann.
Die im Keshan-Entwurf verbundenen floralen und geometrischen Formen zeigen zwei wichtige Seiten persischer Ornamentik. Die florale Seite schafft eine bildhafte, organische Zeichnung; die geometrische Seite gibt ihr Ordnung und Rhythmus. In der handwerklichen Umsetzung müssen beide Ebenen über viele Reihen hinweg konsistent bleiben. Das macht die Musterplanung zu einem wesentlichen Teil der Teppichherstellung und erklärt, warum die Knüpftechnik eng mit der Gestaltung verbunden ist.
Besonderheiten
Der Teppich wird als hochwertiger Keshan-Perserteppich mit sehr gutem Zustand beschrieben. Zu seinen konkret genannten Eigenschaften gehören die handgeknüpfte Herstellung, der Flor aus hochwertiger Schafwolle und das Grundgewebe aus Baumwolle. Die Knotendichte beträgt 180.000 Knoten pro Quadratmeter. Sein Muster verbindet florale mit geometrischen Elementen. Diese Angaben beschreiben Material, Verarbeitung, Gestaltung und Zustand dieses einzelnen Stücks.
Schafwolle und Baumwolle erfüllen dabei unterschiedliche Aufgaben. Die Wolle bildet den Flor und prägt die textile Oberfläche. Die Baumwolle wird für Kette und Schuss eingesetzt und trägt zur Stabilität des Gewebes bei. Die handgeknüpfte Ausführung macht die Herstellung als traditionelle Knüpfarbeit erkennbar. Der sehr gute Zustand ergänzt diese Beschreibung um den überlieferten Erhaltungszustand des Teppichs.
Die klare Verbindung von persischer Herkunft, Keshan-Tradition, floraler und geometrischer Ornamentik sowie der genannten Materialauswahl macht die Einordnung des Teppichs nachvollziehbar. Er ist als Orientteppich aus dem Iran einzuordnen und wird als Perserteppich angeboten. Seine Eigenschaften sollten bei der Pflege berücksichtigt werden, damit Material und Muster erhalten bleiben.
FAQ
Wie pflege ich meinen Keshan-Perserteppich richtig?
Regelmäßiges Absaugen hält lose Verschmutzungen aus dem Flor. Der Teppich sollte vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt werden. Flecken werden am besten sofort mit einem feuchten Tuch behandelt. Zusätzlich wird eine professionelle Reinigung alle paar Jahre empfohlen, damit die Farben gepflegt und erhalten bleiben. Bei der Reinigung sollte die handgeknüpfte Konstruktion mit ihrem Wollflor und dem Baumwollgrundgewebe berücksichtigt werden.
Woher stammt der Keshan-Perserteppich?
Der Keshan-Perserteppich stammt aus Persien und wird der Stadt Keshan in der Provinz Kerman im Iran zugeordnet. Keshan besitzt eine lange Tradition in der Teppichknüpfkunst. Mit dieser Herkunft sind hochwertige Materialien, handwerkliche Verarbeitung sowie kunstvolle florale und geometrische Designs verbunden. Der Teppich gehört damit zur persischen Tradition des iranischen Handknüpfens.
Wie unterscheidet sich ein Keshan-Teppich von anderen persischen Teppichen?
Keshan-Teppiche werden mit einer hohen Knotendichte, hochwertiger Wolle und charakteristischen floralen sowie geometrischen Mustern verbunden. Bei diesem Stück beträgt die Knotendichte 180.000 Knoten pro Quadratmeter; der Flor besteht aus Schafwolle und Kette sowie Schuss aus Baumwolle. Die Kombination aus Strapazierfähigkeit und eleganter Musterordnung kennzeichnet die beschriebene Keshan-Ausführung.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
|---|---|
| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |













