






Perserteppich Keshan 318 x 203 cm Schafwolle handgeknüpft
1922$
Handgeknüpfter Keshan Perserteppich | Knotendichte: 180.000 Knoten/m² | Material: Flor Schafwolle, Kette und Schuss Baumwolle | Größe: 318 x 203 cm | Zustand: Sehr gut
1 verfügbar
- ✓Kostenloser Versand in der EU
- ✓2-5 Werktage Lieferzeit
- ✓14 Tage Rückgaberecht
- ✓Weltweiter Versand auf Anfrage
SICHERE ZAHLUNG
VERSANDPARTNERInventarnummer: 25FF3387
Beschreibung
Keshan Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Keshan-Perserteppich ist handgeknüpft. Seine Verarbeitung folgt damit einer traditionellen Technik, bei der die Knoten einzeln in das Grundgewebe eingebracht werden. Die Ausführung ermöglicht eine differenzierte Gestaltung der Muster und verbindet die textile Struktur mit der dekorativen Zeichnung des Teppichs. Die Knotendichte beträgt 180.000 Knoten pro Quadratmeter und beschreibt die engmaschige Ausführung dieses Stücks.
Für den Flor wurde hochwertige Schafwolle verwendet. Wolle ist im traditionellen Teppichhandwerk ein bewährtes Material für die sichtbare Oberfläche, weil sie sich für die Ausbildung eines belastbaren Flors eignet und Farben gut aufnehmen kann. Die Kette und der Schuss bestehen aus Baumwolle. Damit sind die beiden Grundelemente des Gewebes aus einem anderen Material gefertigt als der Flor. Das Zusammenspiel von Wollflor und Baumwollgrund bildet die technische Grundlage dieses handgeknüpften Perserteppichs.
Die Herstellung eines handgeknüpften Teppichs verlangt eine kontinuierliche, manuelle Arbeit. Knoten für Knoten entsteht ein textiles Gefüge, in dem Muster, Farbflächen und Konturen unmittelbar mit dem Knüpfvorgang verbunden sind. Die hohe Knotendichte unterstützt eine feine Darstellung von Einzelheiten. Zugleich bleibt die Beschaffenheit des Stücks durch die natürlichen Eigenschaften der Schafwolle und die Baumwolle von Kette und Schuss geprägt.
Die Quelle beschreibt den Keshan als handgeknüpft und nennt seine Ausführung sehr gut. Diese Angaben gehören zu den wesentlichen Merkmalen des angebotenen Teppichs. Sie machen sichtbar, dass es sich nicht um ein maschinell gefertigtes Wohntextil handelt, sondern um ein in traditioneller Technik hergestelltes Einzelstück.
Herkunft und Tradition
Keshan, auch Kashan genannt, ist eine Stadt im Iran und eine bekannte Herkunftsregion persischer Teppiche. Die Stadt liegt in einer historischen Landschaft zwischen dem zentralen Hochland und den wichtigen Wegen, die verschiedene Handelsräume miteinander verbanden. Keshan war ein bedeutender Handelsplatz an der Seidenstraße. Durch diese Lage konnten Waren, handwerkliche Kenntnisse und Gestaltungsideen über weite Entfernungen weitergegeben werden.
Die Teppichtradition von Keshan entwickelte sich im Umfeld einer lange gepflegten persischen Textilkultur. Teppiche aus der Region werden mit einer sorgfältigen, detailorientierten Knüpfarbeit verbunden. Die handwerkliche Praxis beruht auf der Wiederholung vieler kleiner Arbeitsschritte: Das Grundgerüst wird aufgespannt, die Knoten werden gesetzt, Reihen werden verdichtet und die Oberfläche wird anschließend ausgearbeitet. Aus diesem Prozess entsteht ein Teppich, dessen Muster nicht aufgedruckt, sondern in der Struktur des Flors angelegt ist.
Persische Teppiche stehen allgemein für regionale Formen der Gestaltung, die sich je nach Stadt und Werkstatt unterscheiden. Keshan gehört dabei zu den Namen, die mit einer eigenständigen Verbindung aus floraler Ornamentik, geometrischer Ordnung und arabesken Linien in Verbindung gebracht werden. Die Herkunft bezeichnet nicht nur einen Ort, sondern auch eine überlieferte Arbeitsweise. Wissen über Garne, Farbstoffe, Knotung und Musteraufbau wurde in den Werkstätten weitergegeben und über Generationen verfeinert.
Die Lage Keshans als Handelsplatz trug zur Verbreitung und Wertschätzung seiner Teppiche bei. Händler brachten die Erzeugnisse in andere Städte und Regionen, wo sie als Gebrauchsgegenstände, als dekorative Textilien und als Ausdruck persischer Handwerkskunst wahrgenommen wurden. Die lange Geschichte der Region erklärt, weshalb Keshan-Perserteppiche bis heute in einem größeren Zusammenhang der iranischen Teppichkultur betrachtet werden. Dabei bleibt jedes handgeknüpfte Stück ein eigenständiges textiles Werk.
Auch andere iranische Zentren haben eigene Traditionen entwickelt. Isfahan ist für detailreiche und kunstvolle Motive bekannt, während Tabriz häufig mit üppigen Farben und komplexen Mustern verbunden wird. Nain und Kashan werden ebenfalls für sorgfältige Handwerkskunst und hochwertige Materialien genannt. Diese Ortsnamen stehen für unterschiedliche regionale Ausprägungen. Der hier beschriebene Teppich wird als Keshan-Perserteppich aus Persien eingeordnet.
Die Bezeichnung Perserteppich verweist auf die iranische Herkunft und auf die Einbindung in die persische Knüpftradition. Sie ist nicht mit einer bestimmten Einrichtungsepoche gleichzusetzen. Keshan-Teppiche können in unterschiedlichen Wohnumgebungen verwendet werden, weil ihre regionale Identität über die konkrete Raumgestaltung hinausweist. Entscheidend für die Einordnung dieses Stücks sind seine Herkunft aus Persien, die handgeknüpfte Herstellung und die für Keshan typische Tradition.
Design und Muster
Keshan-Perserteppiche sind für aufwendige Muster bekannt. In der überlieferten Gestaltung erscheinen häufig florale Motive, geometrische Formen und arabeske Designs. Florale Elemente können sich als Blüten, Blätter oder geschwungene Ranken über die Fläche bewegen. Geometrische Formen geben der Komposition eine erkennbare Ordnung, während arabeske Linien den Übergang zwischen einzelnen Ornamenten fließend gestalten.
Die Verbindung dieser Gestaltungselemente ist ein wichtiges Merkmal der Keshan-Tradition. Ein florales Muster wirkt nicht isoliert, sondern wird meist in ein System aus Wiederholung, Symmetrie und abgestimmten Zwischenräumen eingebunden. Geometrische Strukturen können den Aufbau stabilisieren, ohne die Beweglichkeit der Ranken und Blüten zu unterbrechen. Arabeske Formen vermitteln zwischen strenger Ordnung und organischer Linienführung.
Die Muster werden beim Knüpfen Schritt für Schritt in den Teppich übertragen. Jede Kontur entsteht aus einer Folge von Knoten und wird durch die anschließende Bearbeitung des Flors lesbar gemacht. Dadurch stehen die Ornamente in unmittelbarem Zusammenhang mit der handwerklichen Technik. Die hohe Knotendichte dieses Stücks eignet sich für eine detaillierte Darstellung und unterstützt die klare Ausarbeitung von feinen Musterelementen.
Zur Keshan-Tradition gehören lebhafte Farben, die den floralen und geometrischen Aufbau deutlich hervortreten lassen können. Farbe übernimmt dabei nicht nur eine dekorative Aufgabe. Sie trennt Musterbereiche, betont Linien und schafft eine visuelle Hierarchie innerhalb der Komposition. Helle und dunklere Partien können Ornamenten Tiefe verleihen, während verwandte Farbtöne die einzelnen Bereiche miteinander verbinden.
Persische Teppichmuster sind häufig so aufgebaut, dass die Fläche als zusammenhängende Komposition wahrgenommen wird. Wiederkehrende Motive sorgen für einen Rhythmus, und Ranken oder Bordüren führen den Blick über das textile Bild. Die genaue Wirkung hängt immer von der konkreten Anordnung der Ornamente ab. Allgemein lassen sich bei Keshan florale Motive, geometrische Formen und arabeske Designs als prägende Gestaltungssprache benennen.
Diese Mustertradition erklärt auch die vielseitige Einsetzbarkeit von Keshan-Teppichen. Ein klassisch eingerichteter Raum kann die ornamentale Herkunft unmittelbar aufnehmen. In einer moderneren Umgebung kann der Teppich als eigenständiges textiles Musterbild neben schlichten Flächen stehen. Dabei wird der Teppich nicht auf eine bloße Farbfläche reduziert, sondern bleibt als handgeknüpftes Werk mit regionaler Formensprache erkennbar.
Die Gestaltung verbindet somit Herkunft, Material und Technik. Die Motive werden nicht nachträglich auf die Oberfläche gesetzt, sondern sind Teil der geknüpften Struktur. Florale Zeichnungen, geometrische Ordnung und arabeske Bewegung bilden gemeinsam den visuellen Charakter, der mit Keshan-Perserteppichen verbunden wird.
Besonderheiten
Der Teppich hat eine Knotendichte von 180.000 Knoten pro Quadratmeter, einen Flor aus hochwertiger Schafwolle sowie eine Kette und einen Schuss aus Baumwolle. Er ist handgeknüpft und wird als Perserteppich aus Persien angeboten. Sein Zustand ist sehr gut. Diese Merkmale beschreiben die Ausführung des einzelnen Stücks und bilden die Grundlage für seine textile und regionale Einordnung.
Für die Pflege eines Keshan-Perserteppichs empfiehlt sich regelmäßiges Staubsaugen ohne Bürstenaufsatz. Staub und Schmutz können dadurch entfernt werden, ohne den Flor mit einer rotierenden Bürste zu bearbeiten. Bei Flecken sollte die betroffene Stelle sofort mit einem feuchten Tuch abgetupft werden. Reiben sollte vermieden werden, damit die Oberfläche und die Farbwirkung möglichst geschont werden.
Eine professionelle Reinigung alle paar Jahre trägt dazu bei, Farben und Struktur zu erhalten. Die Pflege sollte an die Eigenschaften von Schafwolle, Baumwolle und die handgeknüpfte Konstruktion angepasst werden. So bleibt die Behandlung auf die Materialien und die textile Ausführung abgestimmt.
FAQ
Wie pflege ich meinen Keshan-Perserteppich richtig?
Regelmäßiges Staubsaugen ohne Bürstenaufsatz hilft, Staub und Schmutz aus dem Teppich zu entfernen. Bei einem Fleck sollte die Stelle sofort mit einem feuchten Tuch abgetupft werden. Reiben ist nicht empfehlenswert. Eine professionelle Reinigung alle paar Jahre unterstützt den Erhalt von Farben und Struktur. Die Pflege berücksichtigt damit den Wollflor, die Baumwolle von Kette und Schuss sowie die handgeknüpfte Ausführung.
Was unterscheidet Keshan-Teppiche von anderen Perserteppichen?
Keshan-Teppiche werden mit einer hohen Knotendichte, hochwertiger Schafwolle und detailreichen floralen sowie geometrischen Mustern verbunden. Hinzu kommen arabeske Designs und die traditionelle handgeknüpfte Herstellung. Ihre Besonderheit liegt in der Verbindung von regionaler Keshan-Tradition, sorgfältiger Gestaltung und einer auf dauerhafte Nutzung ausgerichteten textilen Verarbeitung.
Sind Keshan-Perserteppiche eine gute Investition?
Keshan-Perserteppiche werden wegen ihrer Qualität und Langlebigkeit geschätzt. Viele antike Keshan-Teppiche haben im Lauf der Jahre an Wert gewonnen und sind bei Sammlern gefragt. Darüber hinaus verbinden sie handwerkliche Verarbeitung mit kultureller Bedeutung. Eine Wertentwicklung lässt sich nicht pauschal für jedes Stück festlegen; die Einordnung als Keshan-Perserteppich, die verwendeten Materialien, die Knotendichte und der Zustand sind jedoch wichtige beschreibbare Merkmale dieses Teppichs.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
|---|---|
| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |














