




Perserteppich Keshan 170 x 100 cm Schafwolle handgeknüpft
834$
Handgeknüpfter Keshan Perserteppich | Knotendichte: 150.000 – 300.000 Knoten/m² | Material: Flor Schafwolle, Kette und Schuss Baumwolle | Größe: 170 x 100 cm | Zustand: Sehr gut
1 verfügbar
- ✓Kostenloser Versand in der EU
- ✓2-5 Werktage Lieferzeit
- ✓14 Tage Rückgaberecht
- ✓Weltweiter Versand auf Anfrage
SICHERE ZAHLUNG
VERSANDPARTNERInventarnummer: 07E7258D
Beschreibung
Keshan Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Keshan-Perserteppich ist handgeknüpft. Sein Flor besteht aus hochwertiger Schafwolle, während Kette und Schuss aus Baumwolle gefertigt sind. Damit sind die Materialien für Flor, Kette und Schuss klar voneinander unterschieden. Die Schafwolle prägt die Oberfläche des Teppichs und ist für eine strapazierfähige Nutzung geeignet. Ihre natürliche, griffige Struktur wird bei handgeknüpften Teppichen mit einer angenehmen Haptik verbunden.
Die Baumwolle in Kette und Schuss bildet die textile Grundlage, in die die Wollknoten eingearbeitet werden. Sie verleiht dem Teppich die im Produkt beschriebenen stabilen Eigenschaften. Beim Handknüpfen wird jeder Knoten einzeln in das Grundgewebe eingebracht. Anschließend wird das Florbild durch Scheren und Ausrichten der Wollenden sichtbar gemacht. Dieses Verfahren verlangt ruhige, sorgfältige Arbeit und ermöglicht eine klar ausgearbeitete Oberfläche.
Die hohe Knotendichte des Teppichs liegt bei 150.000 bis 300.000 Knoten pro Quadratmeter. Sie gehört zu den ausdrücklich genannten Merkmalen dieses Stücks und steht für eine feinere Ausarbeitung der geknüpften Fläche. Die Dichte beschreibt dabei die Anzahl der Knoten innerhalb einer bestimmten Fläche, nicht das Gewicht des Teppichs und auch nicht die Stärke des Flors. In Verbindung mit der Handarbeit entsteht eine belastbare textile Oberfläche.
Schafwolle wird bei orientalischen Teppichen traditionell wegen ihrer Widerstandsfähigkeit und ihrer weichen Textur verwendet. Baumwolle eignet sich als Kett- und Schussmaterial für ein geordnetes, stabiles Grundgewebe. Bei diesem Teppich ergänzen sich beide Materialien in ihren jeweiligen Funktionen: Die Wolle bildet den sichtbaren Flor, die Baumwolle trägt die Konstruktion. Die Verarbeitung bleibt dabei vollständig als handgeknüpfte Arbeit erkennbar.
Herkunft und Tradition
Der Teppich stammt aus dem Iran und wird als Keshan-Perserteppich bezeichnet. Keshan ist eine Stadt und Teppichregion im Iran, die mit einer langen Tradition der Knüpfkunst verbunden ist. Die dortige Teppichherstellung entwickelte eine eigene gestalterische Sprache, in der sorgfältige Zeichnung, ausgewogene Flächenaufteilung und eine kontrollierte Farbwirkung eine wichtige Rolle spielen. Keshan-Teppiche werden deshalb mit einer klassisch persischen Formensprache in Verbindung gebracht.
Die Geschichte der persischen Teppichkunst beruht auf einer Verbindung von handwerklicher Weitergabe und regionaler Gestaltung. Muster, Knüpftechniken und Farbrezepte wurden über Generationen vermittelt und innerhalb der einzelnen Orte weiterentwickelt. In Keshan gehört der Teppich nicht nur zur Einrichtung, sondern auch zur lokalen Handwerkstradition. Das Wissen über das Aufspannen der Kette, das Einbringen der Knoten, das Schließen der Schussfäden und das Nacharbeiten der Oberfläche wird in einer solchen Tradition praktisch weitergegeben.
Ein persischer Teppich aus Keshan steht damit für eine iranische Herkunft und nicht lediglich für eine allgemeine orientalische Stilrichtung. Die Bezeichnung beschreibt die regionale Einordnung des Teppichs und verweist zugleich auf die Kultur des handgeknüpften Teppichs im Iran. Für die Herstellung ist Geduld erforderlich, weil die Gestaltung nicht maschinell auf eine fertige Fläche gedruckt wird. Die Zeichnung entsteht Schritt für Schritt aus einzelnen Knoten und farbigen Florpartien.
In der Region sind neben Keshan auch andere bedeutende persische Teppicharten bekannt. Isfahan-Teppiche werden häufig mit feinen Mustern und hochwertigen Materialien verbunden. Tabriz-Teppiche sind für detaillierte Motive und eine differenzierte Farbpalette bekannt. Nain-Teppiche werden traditionell mit sanften Farbtönen und klassischen Mustern in Verbindung gebracht. Diese Namen bezeichnen jeweils eigene regionale Traditionen; sie ändern nichts an der Herkunft dieses Teppichs aus dem Iran und seiner Einordnung als Keshan.
Die persische Knüpfkunst besitzt eine lange kulturelle Bedeutung. Ein Teppich kann einen Raum ordnen, einen Weg markieren oder als dekorative Fläche dienen. In den Werkstätten werden Entwürfe häufig nach überlieferten Prinzipien aufgebaut, wobei Symmetrie, Wiederholung und eine deutliche Hierarchie der Muster zusammenwirken. Auch wenn einzelne Werkstätten und Teppiche unterschiedlich arbeiten, bleibt die Verbindung von Materialkenntnis, Handarbeit und regionaler Bildsprache ein grundlegendes Merkmal der iranischen Teppichtradition.
Design und Muster
Keshan-Teppiche sind in der Regel reich mit floralen Mustern gestaltet. Diese allgemeine Eigenschaft der Keshan-Tradition erklärt, weshalb Blumen, Ranken und gegliederte Pflanzenformen in der regionalen Musterwelt eine wichtige Rolle spielen. Sie können eine Fläche verbinden, den Blick über das Feld führen und eine ausgewogene Ordnung schaffen. Bei einem handgeknüpften Teppich werden solche Formen aus vielen einzelnen Farbbereichen aufgebaut.
Die florale Formensprache persischer Teppiche arbeitet häufig mit einem zentralen Aufbau, wiederkehrenden Ranken und einer umlaufenden Bordüre. Diese Elemente dienen in der Teppichkunst dazu, die Fläche zu strukturieren. Ein Mittelfeld kann als zusammenhängender Bildraum wahrgenommen werden, während Randzonen den Übergang zur Außenkante bilden. Die genaue Zeichnung dieses einzelnen Teppichs ist in der Beschreibung nicht näher benannt; deshalb wird hier die typische Keshan-Mustertradition erläutert, nicht ein nicht belegtes Einzelmotiv behauptet.
Lebendige Farben gehören ebenfalls zum beschriebenen Erscheinungsbild von Keshan-Teppichen. In der persischen Gestaltung werden Farbtöne nicht isoliert betrachtet, sondern aufeinander abgestimmt. Kontraste können Blüten und Ranken hervorheben, während verwandte Töne größere Flächen verbinden. Eine harmonische Farbwirkung entsteht durch das Verhältnis von Grundfarbe, Ornament und Bordüre. Welche konkreten Farben dieser Teppich besitzt, ist nicht angegeben und wird daher nicht ergänzt.
Florale Muster haben in der persischen Teppichkunst eine lange Tradition. Pflanzenformen können naturalistisch wirken oder in stark stilisierte Ornamente überführt werden. Ranken werden oft rhythmisch wiederholt, Blüten in regelmäßigen Abständen angeordnet und Blätter so gezeichnet, dass sie den Verlauf der Komposition betonen. Die Knüpferin oder der Knüpfer setzt diese Gestaltung nicht mit einem Pinsel, sondern mit farbigen Knoten um. Dadurch erhält das Muster seine textile Dichte und seine charakteristische Oberfläche.
Die Wirkung eines solchen Designs entsteht aus dem Zusammenspiel von Wiederholung und Variation. Ein Ornament darf sich über die Fläche fortsetzen, ohne mechanisch zu wirken, weil kleine Unterschiede in der handwerklichen Ausführung sichtbar bleiben können. Gleichzeitig sorgt ein geordnetes Verhältnis von Feld und Bordüre für Lesbarkeit. Diese Prinzipien gehören zur allgemeinen Keshan-Tradition. Sie sind keine Aussage über ein bestimmtes, in der Quelle nicht genanntes Medaillon, eine bestimmte Bordürenfolge oder eine konkrete Farbpalette dieses Stücks.
Die Gestaltung persischer Teppiche ist außerdem eng mit ihrer Verwendung im Raum verbunden. Ein klar gegliedertes Muster kann unter Möbeln teilweise sichtbar bleiben und dennoch die offene Fläche zusammenhalten. Florale Kompositionen lassen sich sowohl in repräsentativen als auch in alltäglichen Wohnbereichen einsetzen. Keshan-Teppiche werden deshalb in unterschiedlichen Raumzusammenhängen geschätzt. Entscheidend bleibt, dass die regionale Mustertradition ein geordnetes, dekoratives Gesamtbild anstrebt, während die individuelle Zeichnung jedes Einzelstücks separat betrachtet werden muss.
Besonderheiten
Zu den besonderen Merkmalen dieses Teppichs gehören die hochwertige Schafwolle im Flor, das Baumwollgewebe von Kette und Schuss sowie die handgeknüpfte Herstellung. Der Teppich wird als strapazierfähig beschrieben und befindet sich in sehr gutem Zustand. Diese Angaben beziehen sich auf das konkrete Stück. Zusammen mit der persischen Herkunft und der Keshan-Einordnung ergeben sie ein klares Profil aus Material, Verarbeitung und Erhaltungszustand.
Die Pflege wird durch die Eigenschaften der verwendeten Materialien unterstützt. Der Teppich kann regelmäßig mit einem Staubsauger und einem weichen Bürstenaufsatz gereinigt werden, damit der Flor geschont wird. Flecken sollten sofort mit einem feuchten Tuch abgetupft werden. Bei Bedarf kann ein mildes Reinigungsmittel verwendet werden. Eine sorgfältige, schonende Behandlung trägt dazu bei, die Oberfläche und die Farbwirkung des Teppichs zu erhalten.
FAQ
Wie pflege ich meinen Keshan-Perserteppich richtig?
Eine regelmäßige, schonende Reinigung ist für den Erhalt des Teppichs sinnvoll. Verwenden Sie einen Staubsauger mit weichem Bürstenaufsatz, damit der Wollflor nicht unnötig belastet oder beschädigt wird. Bei einem Fleck sollte die betroffene Stelle sofort mit einem feuchten Tuch abgetupft werden. Reiben Sie nicht kräftig über die Oberfläche. Falls eine zusätzliche Reinigung erforderlich ist, kann ein mildes Reinigungsmittel verwendet werden. Die Pflege sollte immer vorsichtig erfolgen, damit Flor, Farben und handgeknüpfte Struktur geschont werden.
Woher stammen Keshan-Perserteppiche?
Keshan-Perserteppiche stammen aus Keshan im Iran. Die Stadt und ihre Region sind für eine lange Tradition in der Teppichknüpfkunst bekannt. Die Bezeichnung Keshan verweist daher sowohl auf die iranische Herkunft als auch auf eine regionale Gestaltungstradition. Typisch für Keshan-Teppiche sind reich verzierte florale Muster und eine lebendige, harmonisch abgestimmte Farbwirkung. Die konkrete Zeichnung und Farbzusammenstellung eines einzelnen Teppichs kann dabei von Stück zu Stück verschieden sein.
Sind Keshan-Perserteppiche eine gute Investition?
Keshan-Perserteppiche werden wegen ihrer Qualität und Langlebigkeit als wertbeständige Anschaffung geschätzt. Ihre handgeknüpfte Herstellung, die Verwendung von Schafwolle und die stabile Baumwollkonstruktion gehören zu den Gründen für ihre dauerhafte Nutzung. Viele antike Keshan-Teppiche haben ihren Wert über die Jahre erhalten oder gesteigert und sind deshalb als Sammlerstücke begehrt. Eine konkrete Wertentwicklung hängt jedoch immer vom einzelnen Teppich, seinem Zustand, seiner Ausführung und der Nachfrage ab.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
|---|---|
| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |












