Perserteppich Keshan 135 x 98 cm Wolle handgeknüpft

604$

Handgeknüpfter Keshan-Perserteppich | Knotendichte: 150.000 – 300.000 Knoten/m² | Material: Flor Schafwolle, Kette Baumwolle | Größe: 135 x 98 cm | Muster: Klassisches, traditionelles Design | Zustand: Sehr gut erhalten

Ausverkauft

  • ✓Kostenloser Versand in der EU
  • ✓2-5 Werktage Lieferzeit
  • ✓14 Tage Rückgaberecht
  • ✓Weltweiter Versand auf Anfrage
Secure Payment SICHERE ZAHLUNG
Shipping Partners VERSANDPARTNER
Artikelnummer: 45AECA49 Kategorien: , ,

Inventarnummer: 45AECA49

Beschreibung

Keshan Perserteppich

Material und Verarbeitung

Dieser Keshan-Perserteppich ist handgeknüpft. Sein Flor besteht aus hochwertiger Schafwolle, während Baumwolle für Kette und Schuss verwendet wird. Die Verbindung dieser beiden Materialien gehört zur überlieferten Arbeitsweise, die bei vielen persischen Teppichen eine tragfähige Grundlage und eine angenehm wollige Oberfläche miteinander verbindet. Der Flor wird als kurz beschrieben und verleiht dem Teppich dadurch eine klar erkennbare, zurückhaltende Oberflächenwirkung.

Die handgeknüpfte Herstellung entsteht nicht durch ein maschinelles Verfahren, sondern durch das Anlegen einzelner Knoten an der vorbereiteten Kette. Reihe für Reihe wird so das geplante Muster aufgebaut. Bei einem Keshan-Teppich verbindet sich die Wolle des Flors mit der Baumwolle von Kette und Schuss zu einer Konstruktion, die für eine regelmäßige Ausführung und eine widerstandsfähige Nutzung steht. Die im Produkt angegebene Knotendichte liegt zwischen 150.000 und 300.000 Knoten pro Quadratmeter.

Schafwolle wird wegen ihrer natürlichen Eignung für den Flor traditionell eingesetzt. Sie lässt sich färben, schneidet sich beim Knüpfen sauber und bildet nach dem Scheren eine geschlossene, griffige Fläche. Baumwolle wird für die tragenden Elemente des Teppichs genannt. Ihre Verwendung ermöglicht eine strukturierte Grundlage, auf der die farbigen Knoten und die Konturen des Entwurfs angeordnet werden. Die Beschreibung nennt ausdrücklich hochwertige Schafwolle und Baumwolle als Materialien dieses Teppichs.

Die Verarbeitung bleibt bei einem handgeknüpften Teppich als sichtbare Verbindung von Material, Aufbau und Muster erhalten. Ein kurzer Flor kann die Konturen eines traditionellen Entwurfs deutlich erscheinen lassen, ohne die textile Herkunft des Stücks zu verdecken. Die hohe angegebene Knotendichte und die Kombination aus Wolle und Baumwolle werden mit Robustheit und Widerstandsfähigkeit verbunden. Der Teppich ist außerdem als sehr gut erhalten beschrieben.

Herkunft und Tradition

Keshan-Perserteppiche stammen aus Keshan im Iran. Die Stadt und ihre Umgebung gehören zu den bekannten Zentren der persischen Teppichkunst. Der Name bezeichnet damit nicht nur eine Musteridee, sondern eine regionale Tradition, in der das Knüpfen, die Vorbereitung der Materialien und die Ausarbeitung klassischer Entwürfe über lange Zeit weitergegeben wurden. Dieser Teppich wird als Perserteppich aus Persien eingeordnet.

Die Geschichte der Keshan-Teppiche wird mit der Blütezeit des Perserreiches verbunden. Keshan lag in einem Kulturraum, der durch Handelswege und insbesondere durch die Seidenstraße an überregionale Märkte angebunden war. Der Austausch von Waren, Farben, Mustern und handwerklichem Wissen trug dazu bei, dass die Region Wohlstand und internationale Anerkennung erlangte. Teppiche waren dabei nicht nur Gebrauchsgegenstände, sondern auch textile Ausdrucksformen einer hoch entwickelten Gestaltungskultur.

In Keshan wurde das Wissen der Knüpfmeister über Generationen weitergegeben. Dazu gehörten die Vorbereitung der Kette, der Umgang mit Schafwolle, das Einsetzen der Knoten und die genaue Orientierung am Entwurf. Auch die Nacharbeiten am Flor und die Beurteilung der fertigen Oberfläche verlangten Erfahrung. Die Bezeichnung Keshan steht deshalb für eine regionale Knüpftradition, in der technische Ausführung und dekorative Ordnung eng zusammengehören.

Persische Teppiche aus verschiedenen Orten unterscheiden sich durch ihre jeweiligen Zeichensysteme, Farbwelten und handwerklichen Gewohnheiten. Keshan wird traditionell mit einer ausgearbeiteten, geordneten Gestaltung und einer sorgfältigen handgeknüpften Ausführung verbunden. Isfahan ist ebenfalls für detailreiche Motive und die Verwendung von Seide bekannt. Tabriz wird häufig mit aufwendigen Medaillon-Entwürfen und reichen Farben in Verbindung gebracht. Nain und Qom sind für feine Verarbeitung und hohe Knotendichten bekannt. Diese Orte gehören zur vielfältigen Geschichte persischer Teppiche, ohne die regionale Bezeichnung Keshan zu ersetzen.

Die Seidenstraße ist für die historische Einordnung Keshans von Bedeutung, weil sie den Kontakt zwischen verschiedenen Regionen förderte. Über solche Handelsverbindungen gelangten textile Erzeugnisse, Farbstoffe und gestalterische Anregungen in neue Märkte. Zugleich konnten sich lokale Formen behaupten und weiterentwickeln. Die Keshan-Tradition steht somit für die Verbindung einer bestimmten iranischen Region mit einem größeren kulturellen und wirtschaftlichen Umfeld.

Die handgeknüpfte Qualität wird in der Beschreibung als kennzeichnend für Keshan hervorgehoben. Dabei ist Tradition nicht als gleichförmige Serienproduktion zu verstehen. Jeder Entwurf wird während des Knüpfens aus vielen einzelnen Arbeitsschritten aufgebaut. Die Weitergabe des Könnens betrifft deshalb nicht nur ein Muster, sondern auch die praktische Beherrschung von Material, Spannung, Knotensetzung und Oberflächenbearbeitung.

Design und Muster

Das Muster dieses Teppichs wird als klassisches, traditionelles Design beschrieben. Diese Angabe ordnet ihn einer Gestaltungssprache zu, die auf überlieferten persischen Teppichentwürfen beruht. Bei Keshan-Teppichen finden sich häufig florale Motive und geometrische Formen. Solche Elemente können sich zu einer geordneten Gesamtkomposition verbinden, in der einzelne Ornamente, Linien und Farbflächen aufeinander abgestimmt sind.

Florale Motive sind ein wiederkehrendes Merkmal der persischen Teppichkunst. Blätter, Blüten, Ranken und stilisierte Pflanzenformen werden dabei nicht als naturgetreue Abbildungen ausgeführt, sondern in eine textile Zeichnung übersetzt. Durch Wiederholung und symmetrische Anordnung entsteht ein rhythmischer Eindruck. Geometrische Formen ergänzen diese Pflanzenwelt mit klaren Konturen, Achsen und gegliederten Flächen. Für Keshan wird diese Verbindung von floraler und geordneter Gestaltung häufig als typisch beschrieben.

Ein traditioneller persischer Entwurf kann aus mehreren Zonen bestehen. Ein zentrales Feld wird häufig durch eine Bordüre eingefasst, während schmalere Randstreifen den Übergang zwischen Innenfläche und äußerem Abschluss ordnen. Auch wenn die genaue Komposition dieses Einzelstücks in der Produktbeschreibung nicht weiter aufgeschlüsselt wird, gehört die Gliederung durch wiederkehrende Ornamente zur allgemeinen Gestaltungstradition, in der Keshan-Teppiche stehen.

Farben tragen wesentlich dazu bei, wie ein Muster gelesen wird. Keshan-Teppiche werden häufig mit kräftigen und zugleich harmonisch aufeinander bezogenen Farben verbunden. Farbkontraste können Blüten, Ranken oder geometrische Linien voneinander abheben, während verwandte Farbtöne eine zusammenhängende Fläche schaffen. Die Beschreibung nennt bei diesem Teppich ein klassisches, traditionelles Design, ohne einzelne Farben des vorliegenden Stücks festzulegen. Deshalb bleibt die Aussage auf die überlieferte Gestaltung und ihre farbliche Harmonie beschränkt.

Bei handgeknüpften Teppichen entsteht das Muster aus der Folge vieler einzelner Knoten. Die Zeichnung wird nicht auf die Oberfläche gedruckt, sondern während der Arbeit in die textile Struktur eingebracht. Dadurch erhalten Konturen und Ornamentreihen ihre charakteristische textile Erscheinung. Eine hohe Knotendichte kann bei Keshan-Teppichen eine differenzierte Wiedergabe feiner Formen unterstützen; die konkrete Dichte dieses Teppichs ist in den Produktdaten separat angegeben und wird hier nicht erneut als Maßangabe verwendet.

Vergleiche mit Isfahan, Tabriz, Nain und Qom helfen dabei, die Stellung Keshans innerhalb der persischen Teppichkunst zu verstehen. Isfahan ist für detailreiche Dekore und Seide bekannt, Tabriz für Medaillon-Kompositionen und satte Farbwirkungen. Nain und Qom werden mit feiner Ausführung und hoher Knotendichte verbunden. Keshan bleibt dabei durch seine eigene regionale Tradition und die klassische, florale sowie geometrisch geprägte Gestaltung klar unterscheidbar.

Besonderheiten

Zu den Merkmalen dieses Teppichs gehören die handgeknüpfte Herstellung, der Flor aus hochwertiger Schafwolle und die Verwendung von Baumwolle für Kette und Schuss. Hinzu kommen die als klassisch und traditionell beschriebene Gestaltung sowie die Einordnung als Keshan-Perserteppich aus Persien. Der Teppich ist sehr gut erhalten.

Die Verbindung aus überlieferter Knüpftechnik, wolligem Flor und Baumwollkonstruktion macht den Aufbau nachvollziehbar. Die hohe Knotendichte wird in den Produktdaten mit einer robusten und widerstandsfähigen Beschaffenheit verbunden. Damit vereint das Stück regionale Herkunft, traditionelle Gestaltung und eine für den Alltag geeignete textile Ausführung.

FAQ

Wie pflege ich meinen Keshan-Perserteppich richtig?

Der Teppich sollte regelmäßig abgesaugt werden. Für die gründliche Pflege empfiehlt sich eine professionelle Reinigung. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, damit die Farben möglichst nicht ausbleichen. Eine sachgerechte Behandlung berücksichtigt den handgeknüpften Aufbau, den Wollflor und die Baumwolle in Kette und Schuss.

Woher stammen Keshan-Perserteppiche?

Keshan-Perserteppiche stammen aus Keshan im Iran. Die Region ist für handgeknüpfte Teppiche aus sorgfältig ausgewählten Materialien bekannt. Ihre Tradition verbindet die Verarbeitung von Schafwolle und Baumwolle mit klassischen persischen Entwürfen und einem über Generationen weitergegebenen handwerklichen Wissen.

Was macht einen Keshan-Perserteppich besonders?

Besonders ist das Zusammenspiel aus hochwertigen Materialien, handgeknüpfter Verarbeitung und klassischer Gestaltung. Flor aus Schafwolle, Baumwolle für Kette und Schuss sowie eine hohe Knotendichte prägen den beschriebenen Aufbau. Die traditionelle Musterwelt und die lange Geschichte der Keshan-Knüpfkunst ergänzen diese technischen Eigenschaften. Dieser Teppich ist zudem sehr gut erhalten.

Zusätzliche Informationen
}) }) }) }) } }) } })
Gratis-PDF: unser Perserteppich-Lexikon – jetzt holen