Perserteppich Kerman 350×250 cm Wolle handgeknüpft

1891$

Handgeknüpfter Kerman Perserteppich | Knotendichte: Hochwertige Schurwolle | Material: Flor Wolle, Kette Baumwoll-Kettfaden | Größe: 400 x 250 cm | Muster: Geschwungene Elemente im Kerman Spiegel Design | Zustand: Gebraucht, gründlich geprüft und professionell gewaschen

Ausverkauft

  • ✓Kostenloser Versand in der EU
  • ✓2-5 Werktage Lieferzeit
  • ✓14 Tage Rückgaberecht
  • ✓Weltweiter Versand auf Anfrage
Secure Payment SICHERE ZAHLUNG
Shipping Partners VERSANDPARTNER
Artikelnummer: BD670FC9 Kategorien: , ,

Inventarnummer: BD670FC9

Beschreibung

Kerman Perserteppich

Material und Verarbeitung

Dieser Kerman Perserteppich ist traditionell handgeknüpft. Als Material wird hochwertige Schurwolle genannt; der Flor besteht aus Wolle, während der Kettfaden aus Baumwolle gefertigt ist. Wolle wird im klassischen Teppichhandwerk seit langem verwendet, weil sie sich für einen belastbaren Flor und für eine klare Wiedergabe von Farben und Mustern eignet. Der Baumwoll-Kettfaden bildet dabei die Grundlage, an der die Knoten aufgebaut werden. Erst das Zusammenspiel von Kette, Knoten und Flor gibt einem handgeknüpften Teppich seine textile Struktur.

Die im Produkttext genannte Knotendichte wird mit hochwertiger Schurwolle verbunden. Allgemein beeinflusst die Knotendichte, wie fein Details in einem Teppich ausgearbeitet werden können. Bei einer handgeknüpften Arbeit entsteht jedes einzelne Element durch die wiederholte Verbindung des Garns mit der Kette. Dadurch lässt sich ein geschwungenes Spiegelmotiv differenziert aufbauen, ohne dass die Gestaltung auf einfache, rein geometrische Flächen beschränkt bleibt.

Handknüpfen ist ein langsamer Arbeitsschritt, bei dem das Muster nicht aufgedruckt, sondern Knoten für Knoten in die textile Fläche eingearbeitet wird. Die Wolle wird anschließend als Flor sichtbar und trägt die Farbwirkung des roten Grundes sowie der pastellgrünen Bordüre. Die Kombination aus Wollflor und Baumwoll-Kettfaden gehört zu den im Text genannten Merkmalen dieses Teppichs. Eine besondere Rolle spielt außerdem die sorgfältige Ausarbeitung der geschwungenen Elemente im Spiegel Design.

Der Teppich ist gebraucht, wurde jedoch gründlich geprüft und professionell gewaschen. Diese Angaben beschreiben seinen überlieferten Zustand und die durchgeführten Arbeiten, ohne den gebrauchten Charakter auszublenden. Für die tägliche Nutzung ist es sinnvoll, den Flor regelmäßig schonend zu pflegen und Verschmutzungen nicht unnötig lange einwirken zu lassen.

Herkunft und Tradition

Der Teppich wird als Kerman Perserteppich bezeichnet und stammt aus Kerman im Südosten Irans. Kerman ist eine Stadt mit einer langen Tradition des Teppichknüpfens und gilt als bedeutendes Zentrum der iranischen Teppichkunst. Die dortige Teppichkultur ist für eine große Bandbreite an Entwürfen bekannt. Florale Arrangements, geometrische Formen und sorgfältig gegliederte Bordüren können in Kerman miteinander verbunden werden. Diese Vielfalt erklärt, warum Kerman-Teppiche nicht auf ein einziges, unveränderliches Muster reduziert werden können.

Die Geschichte der Kerman-Teppichkunst reicht bis in das 16. Jahrhundert zurück. Während der Safaviden-Dynastie wuchs die Nachfrage nach kunstvoll gestalteten und qualitativ hochwertigen Teppichen, insbesondere im Umfeld der persischen Paläste. In dieser Zeit wurden textile Arbeiten nicht nur als Gebrauchsgegenstände, sondern auch als Ausdruck von Gestaltung, Handwerk und kultureller Identität verstanden. Die Entwicklung der Kerman-Tradition steht in diesem größeren Zusammenhang der persischen Teppichgeschichte.

Über Generationen hinweg wurde das Wissen über Materialien, Knüpftechnik, Farbordnung und Musteraufbau weitergegeben. In Kerman verbanden Handwerker überlieferte Gestaltungsprinzipien mit neuen Entwürfen und unterschiedlichen dekorativen Ideen. Ein handgeknüpfter Kerman-Teppich steht deshalb zugleich für eine regionale Herkunftsbezeichnung und für eine Handwerkstradition, in der die Ausführung von der Vorbereitung der Kette bis zur abschließenden Bearbeitung des Flors reicht.

Die Herkunft aus Kerman ist auch im Zusammenhang mit der Bezeichnung Perserteppich zu verstehen. Iranische Teppiche werden nach Regionen, Städten oder stilistischen Schulen benannt. Dabei können einzelne Muster Elemente aus verschiedenen historischen Bildwelten aufnehmen, ohne dass dadurch die regionale Bezeichnung des Teppichs entfällt. Beim vorliegenden Stück verbindet sich die Kerman-Zuordnung mit einem Spiegel Design und mit geschwungenen Formelementen.

Kerman-Teppiche werden traditionell für Wohnräume und repräsentative Innenräume entworfen. Die Gestaltung berücksichtigt häufig ein Zentrum, eine geordnete Umrahmung und eine farblich abgestimmte Bordüre. Je nach Entwurf können Blumen, Ranken, Medaillons oder geometrische Strukturen im Vordergrund stehen. Die Kerman-Tradition ist daher sowohl durch handwerkliche Kontinuität als auch durch eine große gestalterische Anpassungsfähigkeit geprägt.

Design und Muster

Das Muster dieses Teppichs besteht aus geschwungenen Elementen im Kerman Spiegel Design. Der rote Untergrund bildet die farbliche Basis der Komposition. Darauf wirkt die pastellgrüne Bordüre als klar abgegrenzte Umrahmung. Die beiden Farben stehen in einem bewussten Kontrast: Das Rot gibt der Fläche eine kräftige Grundwirkung, während das Pastellgrün die Randgestaltung heller und zurückhaltender erscheinen lässt.

Ein Spiegel Design beruht allgemein auf einer ausgewogenen, spiegelnden oder symmetrisch empfundenen Anordnung von Motiven. Bei einem solchen Aufbau werden Formen so zueinander in Beziehung gesetzt, dass das Auge eine geordnete Mitte und korrespondierende Seiten wahrnimmt. Die geschwungenen Elemente verleihen der Struktur dabei einen fließenden Charakter. Sie unterscheiden sich von streng geraden Linien und lassen die Musterfolge bewegter erscheinen.

Geschwungene Formen werden in dekorativen Traditionen häufig mit Bewegung, Fluss und fortlaufender Entwicklung verbunden. Im Ausgangstext wird außerdem darauf hingewiesen, dass solche Motive in der arabischen Kultur oft den Fluss des Lebens und unendliche Möglichkeiten symbolisieren. Diese kulturelle Deutung gehört zum allgemeinen Verständnis der Formensprache und erklärt, weshalb gebogene Linien in textilen Entwürfen eine erzählerische Wirkung entfalten können. Für diesen Teppich bleibt als konkrete Gestaltung das Kerman Spiegel Design mit geschwungenen Elementen und der genannten Farbverteilung festzuhalten.

Die Bordüre übernimmt bei einem Orientteppich nicht nur eine dekorative Aufgabe. Sie rahmt das innere Feld, schafft einen Übergang zwischen Teppichfläche und Umgebung und kann die Wiederholung des Hauptmotivs optisch ordnen. Hier ist die Bordüre pastellgrün angegeben. Ihre zurückhaltende Farbigkeit setzt einen Rahmen um den roten Untergrund, ohne die geschwungenen Formen des Spiegel Designs durch eine zusätzliche kräftige Farbe zu überlagern.

Die Muster eines handgeknüpften Teppichs entstehen aus einer Planung, die auf Knotenfolgen und Farbfeldern beruht. Ein Entwurf wird dabei in eine textile Struktur übertragen. Die Wirkung des fertigen Musters ergibt sich nicht allein aus einzelnen Symbolen, sondern auch aus Rhythmus, Wiederholung, Zwischenräumen und der Beziehung von Innenfläche und Bordüre. Bei diesem Stück verbinden sich diese Gestaltungsmittel mit der traditionellen Kerman-Zuordnung.

Die im Produkttext genannte Stilrichtung ist traditionell persisch beziehungsweise orientalisch. Das Muster steht damit in einer dekorativen Teppichsprache, die auf geordnete Flächen, ausgearbeitete Umrandungen und eine bewusste Farbkomposition setzt. Die rechteckige Form unterstützt die klare Gliederung des Designs. Dadurch lässt sich die Bordüre als umlaufendes Gestaltungselement lesen, während das Spiegelmotiv den Blick auf die innere Teppichfläche lenkt.

Besonderheiten

Zu den ausdrücklich genannten Besonderheiten gehört die Eignung für Räume mit Fußbodenheizung. Der Teppich kann daher in einem solchen Raum verwendet werden. Die Temperatur sollte nicht zu hoch eingestellt werden, damit die Fasern nicht unnötig belastet werden. Die Eignung für Fußbodenheizung ergänzt die traditionelle handgeknüpfte Ausführung um eine praktische Eigenschaft für zeitgemäße Wohnsituationen.

Der Teppich ist rechteckig und wurde gebraucht angeboten. Gleichzeitig wurde er gründlich geprüft und professionell gewaschen. Diese Kombination aus gebrauchtem Zustand und dokumentierter Aufbereitung ist für die Einordnung des Stücks relevant. Die Pflege sollte weiterhin schonend erfolgen. Für die Platzierung eignen sich beispielsweise Wohnzimmer, Essbereich oder Arbeitszimmer; dabei sollten Sonnenlicht und Fußverkehr berücksichtigt werden, damit der Teppich sachgerecht genutzt wird.

Die rote Fläche, die pastellgrüne Bordüre und das geschwungene Spiegel Design bestimmen seine konkrete Erscheinung. Die Verbindung aus Kerman-Tradition, Wolle im Flor, Baumwoll-Kettfaden und handgeknüpfter Verarbeitung macht die textile Konstruktion nachvollziehbar, ohne zusätzliche Eigenschaften über den belegten Zustand hinaus anzunehmen.

FAQ

Wie reinige ich diesen Kerman Perserteppich?

Für die gründliche Reinigung sollte ein Fachbetrieb beauftragt werden. Bei leichten Verschmutzungen kann der Teppich vorsichtig mit einem Staubsauger gereinigt werden. Eine direkte Behandlung mit Wasser ist zu vermeiden, weil Feuchtigkeit die Fasern beeinträchtigen kann. Da der Teppich bereits professionell gewaschen wurde, sollte die weitere Pflege behutsam und passend zu einem gebrauchten, handgeknüpften Wollteppich erfolgen.

Woran erkenne ich die Qualität eines Perserteppichs?

Wichtige Anhaltspunkte sind die Knotendichte, die verwendeten Materialien und die Präzision der Muster. Hochwertige Teppiche werden im Ausgangstext mit einer hohen Knotendichte sowie mit reiner Wolle oder Seide verbunden. Bei diesem Teppich sind hochwertige Schurwolle, ein Wollflor, ein Baumwoll-Kettfaden und die handgeknüpfte Verarbeitung genannt. Zusätzlich lässt sich auf die Genauigkeit achten, mit der die geschwungenen Elemente und die Bordüre ausgearbeitet sind.

Kann der Teppich auf einem Fußboden mit Heizung liegen?

Ja, der Teppich ist für die Verwendung in einem Raum mit Fußbodenheizung geeignet. Die Heizung sollte jedoch nicht zu heiß eingestellt werden, damit die Fasern nicht unnötig geschädigt werden. Eine sachgerechte Nutzung umfasst außerdem regelmäßige, schonende Pflege und die Wahl eines Standorts, an dem Sonnenlicht und intensiver Fußverkehr berücksichtigt werden.

Zusätzliche Informationen
Design-Stil

Farbe

Grösse

Form

Herkunft

Material

}) }) }) }) } }) } })
Gratis-PDF: unser Perserteppich-Lexikon – jetzt holen