



Perserteppich Kerman 120 x 72 cm Baumwolle handgeknüpft
568$
Handgeknüpfter Kerman Perserteppich | Knotendichte: 250.000 – 350.000 Knoten/m² | Material: Flor Baumwolle, Kette und Schuss Baumwolle | Größe: 120 x 72 cm | Muster: Medaillon-Design mit floralen Motiven, Farben Rot, Beige und Blau | Zustand: sehr gut
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VERSANDPARTNERInventarnummer: 46A72759
Beschreibung
Kerman Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Kerman-Perserteppich ist handgeknüpft und besteht aus Baumwolle. Flor, Kette und Schuss werden als Baumwolle angegeben. Die handgeknüpfte Ausführung entsteht dadurch, dass die einzelnen Knoten von Hand in die gespannte Kette eingearbeitet und anschließend durch Schussfäden gesichert werden. Auf diese Weise wird das Muster Reihe für Reihe aufgebaut. Die Arbeit erfordert eine gleichmäßige Spannung und eine sorgfältige Ausführung, damit die Zeichnung klar erkennbar bleibt.
Die Knotendichte dieses Teppichs liegt bei 250.000 bis 350.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine solche Dichte erlaubt eine differenzierte Darstellung von Medaillon, Blüten und weiteren floralen Einzelheiten. Bei handgeknüpften Teppichen bildet die Knotendichte gemeinsam mit der Qualität von Kette, Schuss und Flor die Grundlage für die sichtbare Feinheit des Musters. Baumwolle wird bei Kerman-Teppichen häufig für die tragenden Teile und den Flor verwendet, weil sie sich präzise verarbeiten lässt.
Baumwolle besitzt eine feste, gleichmäßige Faserstruktur und wird seit Langem im Teppichhandwerk eingesetzt. Beim Knüpfen unterstützt sie eine stabile Kette und eine kontrollierte Formgebung. Der Flor kann dadurch sauber geschnitten und in einer einheitlichen Oberfläche ausgearbeitet werden. Die handwerkliche Herstellung unterscheidet sich von maschinell gefertigten Teppichen vor allem durch den Aufbau aus einzelnen Knoten und die schrittweise Umsetzung des Entwurfs.
Die Verarbeitung verbindet damit ein klar gegliedertes Muster mit einer traditionellen Knüpftechnik. Die Angaben zu Material, Knotendichte und handgeknüpfter Herstellung beschreiben die Ausführung dieses Einzelstücks. Der Teppich ist als sehr gut erhalten angegeben.
Herkunft und Tradition
Der Teppich stammt aus Kerman im Iran und gehört damit zur persischen Teppichtradition. Kerman liegt im Südosten Persiens und ist als Oasenstadt bekannt. Die Stadt und ihre Umgebung verfügen über eine jahrhundertealte Teppichproduktion, deren Geschichte bis ins 16. Jahrhundert zurückreicht. Über viele Generationen entwickelte sich dort ein eigenständiger Umgang mit Zeichnung, Farbe und handwerklicher Ausführung.
Kerman war historisch ein wichtiger Ort an Handelswegen zwischen verschiedenen Teilen Persiens. Diese Lage begünstigte den Austausch von Gestaltungsideen und handwerklichen Einflüssen. In den Werkstätten der Region wurden Entwürfe mit floralen Formen, zentralen Medaillons und ausgearbeiteten Bordüren gepflegt. Die Teppichproduktion steht dabei nicht nur für ein einzelnes Muster, sondern für eine umfangreiche Tradition, in der textile Arbeit, Zeichnung und Farbkomposition miteinander verbunden werden.
Persische Teppiche werden traditionell nach ihren Herkunftsorten oder Regionen benannt. Die Bezeichnung Kerman verweist deshalb auf die genannte Stadt und ihre Web- und Knüpftradition. Sie ist nicht mit einer bloßen Musterbezeichnung gleichzusetzen. Bei einem Kerman-Teppich bezeichnet der Name die regionale Herkunft und zugleich ein historisch gewachsenes Formenvokabular, das in unterschiedlichen Ausprägungen erscheinen kann.
Die Kerman-Tradition ist für sorgfältig ausgearbeitete, dekorative Entwürfe bekannt. Florale Ornamente werden häufig symmetrisch geordnet und in ein Verhältnis von Innenfeld und Bordüre gesetzt. Das zentrale Medaillon kann als ordnendes Element dienen, während Nebenmotive die Flächen verbinden. Diese Gestaltung folgt dem Prinzip, dass ein Teppich zugleich eine klar lesbare Mitte und einen rhythmisch gegliederten Rand besitzt.
Die Entwicklung der Kerman-Teppiche steht außerdem im Zusammenhang mit der allgemeinen Geschichte persischer Textilkunst. Entwürfe wurden überliefert, verändert und an unterschiedliche Aufträge angepasst. Farben und Motive konnten dabei je nach Werkstatt, Zeit und gewünschter Wirkung variieren. Gerade diese Verbindung von überlieferten Grundformen und handwerklicher Interpretation prägt die Vielfalt der Kerman-Teppiche.
In der weiteren persischen Teppichlandschaft sind auch Isfahan, Shiraz, Tabriz und Nain für ihre jeweilige Knüpfkunst bekannt. Isfahan wird häufig mit detailreichen Mustern und einer reichen Farbwirkung verbunden. Shiraz ist für geometrische Formen und lebhafte Farben bekannt. Tabriz und Nain werden ebenfalls mit feiner Knüpfarbeit in Verbindung gebracht. Diese Orte gehören zu unterschiedlichen regionalen Traditionen; sie sind nicht die Herkunft dieses Teppichs, der aus Kerman im Iran stammt.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs wird als Medaillon-Design mit floralen Motiven beschrieben. Ein Medaillon bildet dabei den visuellen Mittelpunkt des Innenfeldes. Es kann als symmetrische, zentral platzierte Form angelegt sein und die übrige Komposition ordnen. Um das Medaillon herum werden florale Elemente eingesetzt, sodass eine Verbindung zwischen Zentrum, Innenfeld und Rand entsteht.
Florale Motive gehören zu den verbreiteten Gestaltungsmitteln der Kerman-Tradition. Blüten, Blätter, Ranken und stilisierte Pflanzenformen können in geregelten Abständen angeordnet werden. In einem handgeknüpften Entwurf werden solche Formen aus einzelnen Farbbereichen und Konturen aufgebaut. Die feine Knotendichte unterstützt eine differenzierte Wiedergabe kleiner ornamentaler Übergänge, ohne dass daraus eine andere Herkunft des Teppichs abgeleitet wird.
Die im Muster genannten Farben sind Rot, Beige und Blau. Rot kann in persischen Teppichentwürfen als kräftiger Grund- oder Akzentton auftreten, während Beige für ruhigere Flächen und helle Konturen eingesetzt werden kann. Blau schafft dazu einen weiteren Kontrast und kann florale Formen oder Teile der Bordüre hervorheben. Diese allgemeine Farbfunktion erklärt die Wirkung der genannten Palette, ohne zusätzliche Farben oder eine bestimmte Färbemethode für dieses Einzelstück zu behaupten.
Eine typische Kerman-Komposition kann ein großes Medaillon mit floralen Umgebungen und einer ausgearbeiteten Bordüre verbinden. Die Bordüre rahmt das Innenfeld und sorgt für einen klaren Abschluss. Zwischen Medaillon und Bordüre kann ein sogenanntes Kerman-Spiegel-Muster liegen. Dieses Gestaltungselement wird in der Kerman-Tradition mit einer vertiefenden Gliederung des Teppichfeldes verbunden. Es macht die Übergänge zwischen Mitte und Rand lesbarer und lässt die Gesamtzeichnung abgestuft erscheinen.
Bei solchen Entwürfen entsteht die Wirkung nicht durch ein einzelnes Motiv, sondern durch das Verhältnis von Symmetrie, Wiederholung und Farbverteilung. Wiederkehrende Blütenformen geben dem Muster Rhythmus. Ranken oder kleinere Blattelemente können größere Flächen miteinander verbinden. Das Medaillon hält die Komposition zusammen, während Bordüre und Spiegelbereich den Blick vom Zentrum nach außen führen. Diese Prinzipien gehören zum allgemeinen Hintergrund von Kerman-Designs; die konkrete Beschreibung dieses Teppichs bleibt auf das Medaillon, die floralen Motive und die genannten Farben beschränkt.
Die Farbpalette Rot, Beige und Blau lässt den floralen Entwurf klar gegliedert erscheinen. Helle und dunkle Bereiche können einander absetzen, während ähnliche Farbtöne innerhalb eines Motivs Übergänge schaffen. Bei einem handgeknüpften Teppich werden diese Beziehungen Knoten für Knoten umgesetzt. Dadurch erhält die Zeichnung ihre textile Struktur und bleibt als Muster mit einer eigenen Oberfläche wahrnehmbar.
Besonderheiten
Zu den besonderen Angaben dieses Teppichs gehören die Herkunft aus Kerman im Iran, die handgeknüpfte Herstellung, die Baumwolle bei Flor, Kette und Schuss sowie die Knotendichte von 250.000 bis 350.000 Knoten pro Quadratmeter. Das Medaillon-Design mit floralen Motiven wird in Rot, Beige und Blau ausgeführt. Der Zustand ist als sehr gut angegeben.
Die Kombination aus regionaler Bezeichnung, traditioneller Technik und klar benanntem Muster macht die Einordnung des Teppichs nachvollziehbar. Kerman steht für die Herkunft und die damit verbundene persische Knüpftradition. Das Medaillon mit floraler Gestaltung beschreibt den Aufbau des Designs. Die Materialangaben beziehen sich auf die verwendete Baumwolle und nicht auf eine zusätzliche Faser.
Für die Pflege eines Kerman-Perserteppichs wird regelmäßiges Saugen empfohlen. Bei Bedarf kann eine professionelle Reinigung durchgeführt werden. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, damit die Farben nicht verblassen. Diese Hinweise gelten für den Umgang mit dem Teppich und ergänzen die Angabe seines sehr guten Zustands, ohne diesen Zustand als dauerhafte Zusicherung für die Zukunft zu verstehen.
FAQ
Was macht diesen Kerman-Perserteppich besonders?
Er verbindet die Herkunft aus Kerman im Iran mit handgeknüpfter Herstellung, Baumwolle bei Flor, Kette und Schuss sowie einer Knotendichte von 250.000 bis 350.000 Knoten pro Quadratmeter. Das Medaillon-Design mit floralen Motiven und den Farben Rot, Beige und Blau prägt seine Gestaltung. Die genannten Merkmale stehen für die Verbindung von Material, Technik und regionaler Mustertradition.
Wie pflege ich den Kerman-Perserteppich richtig?
Der Teppich sollte regelmäßig gesaugt werden. Wenn eine gründlichere Reinigung erforderlich ist, empfiehlt sich eine professionelle Teppichreinigung. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, weil sie zum Verblassen der Farben beitragen kann. Eine sachgerechte, schonende Pflege unterstützt den Erhalt der Oberfläche und der Farbwirkung.
Kann der Kerman-Perserteppich in verschiedenen Räumen eingesetzt werden?
Ja. Das Medaillon-Design, die floralen Motive und die Farben Rot, Beige und Blau lassen sich mit unterschiedlichen Einrichtungsstilen verbinden. Der Teppich kann in Wohnräumen, Schlafzimmern oder im Büro verwendet werden. Seine Einordnung als Kerman-Perserteppich bleibt dabei unabhängig davon bestehen, in welchem Raum er liegt.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |












