









Perserteppich Kashmar 386 x 294 cm Wolle handgeknüpft
5663$
Handgeknüpfter Kashmar Perserteppich | Knotendichte: über 1 Million Knoten pro Quadratmeter | Material: Flor Wolle, Kette Baumwolle | Größe: 386 x 294 cm | Muster: traditionelles Kashmar-Design
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Beschreibung
Kashmar Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Kashmar Perserteppich ist handgeknüpft und besteht aus 100 % Wolle sowie 100 % Baumwolle. Die Wolle bildet den Flor, während Baumwolle als weiteres im Teppich verwendetes Material genannt wird. Die feine Wolle verleiht der Oberfläche eine textile Struktur, die für handgeknüpfte Teppiche charakteristisch ist. Bei dieser Technik werden die Florfäden einzeln in die Kettfäden eingearbeitet und anschließend durch Schussfäden gesichert. So entsteht kein industriell bedrucktes Muster, sondern eine aus vielen einzelnen Knoten aufgebaute Teppichfläche. Die Arbeit verbindet Material, Farbe und Muster unmittelbar miteinander. Der Teppich besitzt eine Knotendichte von über 1 Million Knoten pro Quadratmeter. Eine solche Dichte ermöglicht es, Linien, Konturen und farbliche Übergänge eng aufeinander abzustimmen. Dadurch können auch differenzierte Ornamente in der Oberfläche klar erkennbar ausgearbeitet werden. Die Herstellung ist eine traditionelle Form textiler Handarbeit, bei der der Fortschritt Reihe für Reihe erfolgt. Wolle wird im Teppichhandwerk wegen ihrer griffigen Faser und ihrer Eignung für belastbare Florflächen verwendet. Baumwolle wird bei Orientteppichen häufig für stabile, gleichmäßig gespannte Grundfäden eingesetzt; hier ist Baumwolle als Bestandteil des Teppichs angegeben. Die Verbindung beider Naturmaterialien entspricht dem klassischen Aufbau vieler handgeknüpfter Teppiche. Die Beschreibung nennt hochwertige Materialien, feine Wolle, Langlebigkeit und Strapazierfähigkeit. Sie nennt den Teppich außerdem allergikerfreundlich und für Fußbodenheizung geeignet. Diese Angaben gehören zur Ausstattung dieses Stücks und ergänzen die handwerkliche Ausführung um praktische Nutzungseigenschaften.
Herkunft und Tradition
Der Teppich stammt aus dem Iran und wurde zwischen 1980 und 1989 hergestellt. Damit ist er als iranischer Perserteppich einzuordnen. Kashmar ist eine Teppichregion, deren Name mit einer eigenständigen lokalen Gestaltungstradition verbunden ist. Die Bezeichnung Kashmar verweist hier sowohl auf die Herkunftsangabe als auch auf das traditionelle Kashmar-Design. Iranische Teppichkultur entwickelte sich über viele Jahrhunderte in unterschiedlichen Städten, Provinzen und ländlichen Gebieten. Jede dieser Regionen formte eigene Vorlieben für Aufbau, Ornamentik, Farbverteilung und die Ausarbeitung von Bordüren. Die Weitergabe erfolgte in Werkstätten und Familienbetrieben ebenso wie durch die Ausbildung von Knüpferinnen und Knüpfern. So blieben technische Verfahren erhalten, während einzelne Muster innerhalb einer Region unterschiedlich interpretiert werden konnten. Handgeknüpfte Perserteppiche dienten traditionell dem praktischen Gebrauch und der Gestaltung von Innenräumen. Zugleich waren sie Träger von Wissen: Die Anordnung von Bordüren, das Verhältnis von Feld und Rand sowie die Wiederholung eines Ornaments wurden durch handwerkliche Erfahrung vermittelt. Ein Teppich ist daher nicht nur eine textile Bodenfläche, sondern auch ein Dokument regionaler Fertigkeiten. Kashmar-Teppiche werden im Zusammenhang mit der iranischen Tradition für klar entwickelte Kompositionen und sorgfältig ausgeführte Muster betrachtet. Der regionale Charakter entsteht nicht durch einen einzelnen dekorativen Baustein, sondern durch das Zusammenspiel von Knüpftechnik, Materialwahl und Gestaltung. Die im Iran verwurzelte Teppichherstellung nutzt seit langer Zeit natürliche textile Rohstoffe und überliefert Formen der Musterbildung von Generation zu Generation. In der bereitgestellten Beschreibung wird die Herkunftsregion als bekannt für traditionelle Webtechniken, einzigartige Designs und eine hohe Teppichqualität charakterisiert. Der Begriff Webtechniken wird dabei im weiteren Sinn für die textile Handwerkstradition verwendet; dieses konkrete Stück ist ausdrücklich handgeknüpft. Auch die Verwendung natürlicher Farbstoffe wird als Merkmal der Herkunftstradition genannt, ohne dass für dieses einzelne Stück ein bestimmter Farbstoff ausgewiesen ist. Die Geschichte iranischer Teppiche umfasst sowohl höfische und wohlhabende Haushalte als auch den Gebrauch in privaten Räumen. In verschiedenen Epochen konnten Teppiche Status, Handwerk und regionale Zugehörigkeit sichtbar machen. Heute werden diese Traditionen weiterhin über Motive, Materialkenntnis und die genaue Ausführung der Knoten vermittelt. Dieser Teppich wurde im Iran in den Jahren 1980 bis 1989 gefertigt und trägt damit eine konkrete zeitliche Einordnung innerhalb dieser fortbestehenden Handwerkstradition. Er ist außerdem als original lizenzierte Reproduktion bezeichnet. Diese Bezeichnung verbindet eine autorisierte Reproduktion mit einer Herstellung im Iran, ohne den handgeknüpften Charakter des Stücks aufzuheben. Ethische Herstellungspraktiken werden ebenfalls genannt; sie zielen auf faire Arbeitsbedingungen bei der Fertigung.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs wird als traditionelles Kashmar-Design und als orientalischer Stil beschrieben. Die Gestaltung steht damit in der Tradition iranischer Teppichmotive, deren Bildsprache häufig durch ein zentrales Feld, umlaufende Bordüren oder eine rhythmische Verteilung von Ornamenten geprägt ist. Solche Begriffe bezeichnen die Grundprinzipien einer Musterwelt und legen nicht fest, dass jeder Teppich dieselbe Komposition besitzt. In der persischen Teppichkunst werden florale Formen, geometrische Strukturen und Medaillonmotive häufig miteinander verbunden. Blätter, Blüten, Ranken und stilisierte Pflanzen können dabei als wiederkehrende Ornamente erscheinen. Geometrische Linien geben dem Feld Ordnung, während geschwungene Formen Beweglichkeit und eine feinere Binnenzeichnung erzeugen. Ein Medaillon kann als optischer Mittelpunkt dienen; ebenso sind allover angelegte Muster möglich, bei denen sich Ornamente über das gesamte Feld verteilen. Die konkrete Beschreibung dieses Stücks nennt ein einzigartiges Muster, ohne einzelne Pflanzen, Figuren, Farben oder eine bestimmte Medaillonform zu benennen. Deshalb bleibt die Einordnung beim traditionellen Kashmar-Design und beim orientalischen Stil. Das Muster ist nicht als nachträglich aufgedruckte Dekoration zu verstehen: Bei einem handgeknüpften Teppich entsteht die Zeichnung aus der Folge farbiger Knoten. Die hohe Knotendichte unterstützt dabei eine feine Darstellung von Konturen und Details. Jede Reihe trägt einen Teil des Gesamtbildes, und kleine Veränderungen in der Knotenspannung können den handwerklichen Charakter der Oberfläche sichtbar machen. Traditionelle Bordüren strukturieren bei vielen persischen Teppichen den Übergang zwischen Innenfeld und Außenkante. Sie können ein Hauptornament aufnehmen, spiegeln oder durch kleinere Nebenbordüren rhythmisch begleitet werden. Auch die Farbwirkung entsteht aus dem Verhältnis von Flor, Knoten und Musterflächen. Die Beschreibung hebt hervor, dass Muster und Farben lebendig und detailreich zur Geltung kommen. Das ist eine Aussage über die Ausführung dieses Teppichs und steht in Verbindung mit seiner hohen Knotendichte. Allgemein erfüllen Muster in der persischen Teppichkunst mehrere Aufgaben: Sie ordnen die Fläche, geben dem Auge Orientierung und bewahren regionale Gestaltungsvokabulare. Motive können symbolische Bedeutungen tragen, doch ihre genaue Deutung hängt von Region, Zeit, Werkstatt und Komposition ab. Für dieses Stück werden keine einzelnen Symbole mit einer bestimmten Bedeutung ausgewiesen. Die kulturelle Vielfalt und die Geschichte der Herkunftsregion spiegeln sich laut Beschreibung im Muster wider. Damit wird der Teppich in eine Tradition eingeordnet, in der Gestaltung nicht nur dekorativ, sondern auch kulturell überliefert ist. Der orientalische Stil erlaubt eine Verwendung in unterschiedlichen Raumkonzepten und für verschiedene Altersgruppen, wie in der Produktbeschreibung angegeben. Er verbindet die erkennbare Herkunftsbezeichnung Kashmar mit einer Musterwelt, die als klassisch orientiert und regional geprägt beschrieben wird.
Besonderheiten
Der Teppich ist eine original lizenzierte Reproduktion, die im Iran zwischen 1980 und 1989 hergestellt wurde. Sein Zustand wird als hervorragend bezeichnet. Außerdem wurde er sorgfältig gewaschen, damit er in makellosem Zustand ankommt. Die Beschreibung nennt eine Knotendichte von über 1 Million Knoten pro Quadratmeter sowie eine Ausführung aus Wolle und Baumwolle. Als praktische Eigenschaften werden Allergikerfreundlichkeit und die Eignung für Fußbodenheizung angegeben. Die Produktbeschreibung bezeichnet ihn als robust und langlebig und führt hochwertige Materialien als Grundlage dieser Eigenschaften an. Ethische Herstellungspraktiken sollen faire Arbeitsbedingungen gewährleisten. Für den Kauf werden eine Lieferung innerhalb von 3 bis 5 Werktagen, kostenloser Versand nach Deutschland und ein 14-tägiges Rückgaberecht mit Zufriedenheitsgarantie genannt. Diese Serviceangaben beziehen sich auf das Angebot und nicht auf die textile Beschaffenheit des Teppichs. Zusammen ergeben die Angaben ein klares Profil: iranische Herkunft, Kashmar-Design, handgeknüpfte Fertigung, hohe Knotendichte, Naturmaterialien, ein hervorragender gewaschener Zustand und eine zeitliche Einordnung in die Jahre 1980 bis 1989.
FAQ
Was ist die Geschichte hinter handgeknüpften Perserteppichen?
Handgeknüpfte Perserteppiche haben eine lange Geschichte, die bis in die Antike zurückreicht. Sie wurden im historischen Persien, dem heutigen Iran, für praktische und gestalterische Zwecke hergestellt. In Palästen und wohlhabenden Haushalten konnten sie außerdem als Zeichen von Rang und Besitz dienen. Mit der Zeit entwickelten verschiedene Regionen eigene Vorlieben für Muster, Farben, Bordüren und Knüpftechniken. Dieses regionale Wissen wurde über Familien, Werkstätten und die praktische Ausbildung weitergegeben. Der Kashmar-Teppich steht in dieser iranischen Tradition, wurde jedoch konkret zwischen 1980 und 1989 hergestellt. Seine handgeknüpfte Struktur und das traditionelle Kashmar-Design verbinden die überlieferte Form mit einer Herstellung im späten zwanzigsten Jahrhundert.
Welches Muster ist typisch für Perserteppiche?
Typische persische Teppichmuster können florale Ornamente, geometrische Formen oder Medaillons enthalten. Häufig werden ein Innenfeld und umlaufende Bordüren zu einer geordneten Gesamtkomposition verbunden. Ranken, Blätter, Blüten und stilisierte Pflanzen können das Feld beleben, während geometrische Linien für klare Begrenzungen sorgen. Die genaue Ausführung unterscheidet sich nach Region und Tradition. Beim vorliegenden Stück ist ein traditionelles Kashmar-Design mit einzigartigem Muster angegeben. Einzelne Motive, Farben oder eine bestimmte Medaillonform werden nicht näher benannt. Die hohe Knotendichte unterstützt jedoch eine detailreiche Darstellung des vorhandenen Musters.
Wie trägt die Kultur zur Herstellung von Teppichen bei?
Kultur beeinflusst die Teppichherstellung durch überlieferte Techniken, regionale Muster und die Auswahl natürlicher Materialien. Wissen über das Spannen der Kette, das Setzen der Knoten und den Aufbau einer Bordüre wird häufig von einer Generation an die nächste weitergegeben. Auch natürliche Farbstoffe gehören zur beschriebenen Tradition der Herkunftsregion. Dadurch bewahrt ein Teppich nicht nur eine dekorative Gestaltung, sondern auch handwerkliche und kulturelle Kenntnisse. Beim Kashmar-Teppich zeigt sich dieser Zusammenhang in der iranischen Herkunft, der handgeknüpften Ausführung und dem traditionellen Kashmar-Design. Die genannten ethischen Herstellungspraktiken ergänzen diese Tradition um den Anspruch auf faire Arbeitsbedingungen.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Material | |
| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft |

















