






Perserteppich Kashmar 386 x 294 cm Wolle handgeknüpft
5663$
Handgeknüpfter Kashmar Perserteppich | Knotendichte: Hoch | Material: Flor Wolle, Kette Baumwolle | Größe: 386 x 294 cm | Muster: Orientalisch | Zustand: Neu ohne Etikett
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VERSANDPARTNERInventarnummer: 16A3F1E2
Beschreibung
Kashmar Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Perserteppich aus Kashmar besteht aus 100 Prozent Wolle und 100 Prozent Baumwolle. Die Wolle bildet den Flor, während Baumwolle bei dieser Materialkombination traditionell als Grundlage des Teppichs verwendet wird. Der Flor ist handgeknüpft. Jeder Knoten wird einzeln in die vorbereitete Kette eingearbeitet. Anschließend werden die Schussfäden eingefügt und verdichtet, bevor die Oberfläche durch Scheren und Nacharbeiten ihre gleichmäßige Form erhält. Die handwerkliche Herstellung unterscheidet sich damit deutlich von einer maschinellen Fertigung, bei der die Knoten und die Florstruktur mechanisch erzeugt werden.
Die Knotendichte dieses Kashmar-Teppichs ist hoch. Eine hohe Knotendichte entsteht durch viele eng gesetzte Knoten innerhalb einer bestimmten Fläche. Sie ermöglicht eine detaillierte Ausarbeitung von Linien, kleinen Ornamenten und Übergängen zwischen verschiedenen Farbflächen. Zugleich verlangt sie vom Knüpfer eine genaue Führung der Kette, des Schusses und des Florfadens. Bei einem handgeknüpften Teppich bleibt die Herstellung deshalb an einzelne Arbeitsschritte gebunden, die nacheinander ausgeführt und kontrolliert werden.
Wolle wird im Teppichhandwerk wegen ihrer belastbaren und zugleich elastischen Faser eingesetzt. Sie kann nach einer Druckbelastung wieder in ihre ursprüngliche Form zurückkehren und eignet sich daher für einen nutzbaren Flor. Baumwolle besitzt eine vergleichsweise feste, gleichmäßige Faser und wird bei Teppichen häufig für die tragende Struktur genutzt. Die Kombination aus Wolle und Baumwolle verbindet einen textilen Flor mit einer stabilen Basis. Aussagen über die genaue Spinnart, die Färbemittel oder die verwendete Wollpartie liegen für diesen Teppich nicht vor und werden nicht ergänzt.
Herkunft und Tradition
Kashmar ist eine Teppichregion im Nordosten Irans. Die Stadt liegt in der Provinz Razavi-Chorasan, einer Landschaft mit einer langen Geschichte des Handels, der Landwirtschaft und der textilen Herstellung. Kashmar-Teppiche gehören zur persischen Knüpftradition und werden häufig mit einer sorgfältig gegliederten Ornamentik verbunden. Die regionale Fertigung steht dabei nicht für ein einziges starres Muster, sondern für eine Gruppe von Gestaltungsweisen, in denen zentrale Medaillons, florale Ranken und gerahmte Felder eine wichtige Rolle spielen können.
Die Teppichproduktion in Kashmar entwickelte sich besonders im 20. Jahrhundert weiter. Werkstätten griffen auf überlieferte persische Zeichensysteme zurück und verbanden sie mit einer präzisen, für den Verkauf bestimmten Ausführung. Entwürfe wurden auf Knüpfvorlagen übertragen, die den Aufbau des Feldes, die Abfolge der Bordüren und die Platzierung der Ornamente vorgaben. Der Knüpfer arbeitete diese Vorlage Knoten für Knoten aus. Dadurch konnten auch komplexe Muster mit vielen kleinen Einzelheiten in eine textile Oberfläche übertragen werden.
Persische Teppiche werden in der Regel nach dem Ort ihrer Herstellung oder nach einer regionalen Werkstatttradition bezeichnet. Kashmar ist deshalb mehr als eine dekorative Stilbezeichnung: Der Name verweist auf eine iranische Herkunft und auf ein Umfeld, in dem bestimmte Formen der Musteraufteilung und des Knüpfens weitergegeben wurden. Gleichzeitig kann die konkrete Ausführung von Werkstatt zu Werkstatt variieren. Farbe, Komposition, Florhöhe und Detailreichtum sind nicht bei jedem Kashmar identisch. Für dieses Stück sind Kashmar als Herkunft und Iran als Ursprungsland angegeben.
Der Herstellungszeitraum dieses Teppichs liegt zwischen 1980 und 1989. Damit gehört er zu einer Phase, in der persische Werkstätten sowohl traditionelle Muster weiterführten als auch auf einen internationalen Markt ausrichteten. Die handgeknüpfte Fertigung blieb dabei ein zeitintensiver Prozess. Zuerst wurde die Kette auf dem Webstuhl gespannt, danach entstanden Reihe für Reihe die Knoten und Schusslagen. Die abschließende Bearbeitung der Oberfläche machte die Konturen lesbar und gab dem Gewebe seine nutzbare Form.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs ist als orientalisch angegeben. Orientalisch bezeichnet im Handel einen dekorativen Formenkreis, der sich aus unterschiedlichen Traditionen des Nahen und Mittleren Ostens speist. Dazu können symmetrisch aufgebaute Felder, florale Ornamente, Ranken, Blütenformen und wiederkehrende Bordüren gehören. Die Bezeichnung beschreibt hier die Stilrichtung des Musters und ersetzt keine zusätzliche Aussage über ein bestimmtes Motiv, eine einzelne Werkstatt oder eine gesonderte Provinz.
In der persischen Teppichgestaltung wird die Fläche meist in ein Innenfeld und umlaufende Rahmen gegliedert. Das Innenfeld trägt den Schwerpunkt der Komposition. Eine Bordüre fasst die Zeichnung zusammen und schafft einen Übergang zwischen Teppichmitte und Außenkante. Schmale Nebenbordüren können diese Abgrenzung begleiten. Bei dicht geknüpften Teppichen lassen sich solche Bereiche mit feinen Linien und kleinen Wiederholungen ausarbeiten. Die Ordnung der Fläche hilft dabei, viele Ornamente lesbar zu halten, ohne dass das Muster seine textile Geschlossenheit verliert.
Florale persische Muster sind häufig aus stilisierten Pflanzenformen aufgebaut. Ranken können Flächen miteinander verbinden, während Blüten und Blätter als einzelne Akzente in ein Medaillon, ein Gitter oder ein fortlaufendes Feld eingesetzt werden. Solche Darstellungen sind keine botanischen Abbildungen im modernen Sinn. Sie beruhen auf überlieferten Ornamenten, die über Generationen vereinfacht, verlängert, gespiegelt und neu angeordnet wurden. Ein Muster kann dadurch zugleich regelmäßig und handwerklich individuell erscheinen.
Die Gestaltung eines handgeknüpften Teppichs entsteht nicht durch einen einmaligen Druck auf das Gewebe. Das Motiv wird während des Knüpfens dauerhaft in die Struktur eingebunden. Jeder Farbbereich besteht aus vielen einzelnen Knoten, und die Kontur eines Ornaments wird durch die Folge dieser Knoten gebildet. Eine hohe Knotendichte unterstützt feine Übergänge und genaue Begrenzungen, ohne dass daraus ein bestimmtes, nicht genanntes Einzelmotiv abgeleitet werden darf. Für diesen Teppich bleibt die sachliche Musterangabe orientalisch.
Orientalische Muster lassen sich in unterschiedlichen Wohnumgebungen mit vorhandenen Möbeln und Textilien verbinden, weil sie über wiederkehrende Formen und eine klar gerahmte Fläche arbeiten. Das ist eine allgemeine Eigenschaft dieser Gestaltungssprache und keine zusätzliche Aussage über die Farben oder die genaue Zeichnung dieses Einzelstücks. Farbpalette, Medaillonform und Bordürenaufbau werden hier nur insoweit beschrieben, wie sie durch die Angabe orientalisch gedeckt sind.
Besonderheiten
Der Teppich wird als neu ohne Etikett angeboten. Diese Zustandsangabe beschreibt den Verkaufszustand und bedeutet zugleich, dass kein Etikett am Teppich vorhanden ist. Eine darüber hinausgehende Aussage zu einer früheren Nutzung, zu Lagerung oder zu einzelnen Gebrauchsspuren ist nicht angegeben. Der Herstellungszeitraum ist mit 1980 bis 1989 angegeben.
Der Teppich ist als allergikerfreundlich ausgewiesen und für Fußbodenheizung geeignet. Diese Eigenschaften sind Teil der Produktangaben. Bei der Nutzung auf einer Fußbodenheizung ist unabhängig davon auf eine fachgerechte Verlegung, eine geeignete Unterlage und die Hinweise des jeweiligen Heizsystems zu achten. Die handgeknüpfte Herstellung, die Wollqualität und die konkrete Pflege bestimmen zusätzlich den langfristigen Umgang mit dem Teppich.
Als iranischer Kashmar-Teppich gehört dieses Einzelstück zur persischen Teppichtradition. Die Kombination aus Wollflor, Baumwolle und hoher Knotendichte beschreibt die wesentlichen angegebenen Material- und Verarbeitungsmerkmale. Da jeder handgeknüpfte Teppich einzeln gefertigt wird, ist dieses Stück nicht als austauschbares Serienprodukt zu verstehen.
FAQ
Woher stammt dieser Perserteppich?
Dieser Perserteppich stammt aus Iran und wird der Herkunft Kashmar zugeordnet. Kashmar liegt im Nordosten Irans und ist als Zentrum einer eigenständigen persischen Teppichtradition bekannt. Der Ortsname bezeichnet hier die Herkunft des Teppichs, nicht lediglich ein dekoratives Motiv. Der angegebene Herstellungszeitraum liegt zwischen 1980 und 1989. Weitere Angaben zu einer bestimmten Werkstatt, zu einem Knüpfer oder zu einer Signatur sind nicht vorhanden.
Aus welchen Materialien besteht der Teppich?
Der Teppich besteht aus 100 Prozent Wolle und 100 Prozent Baumwolle. Die Wolle wird als Material des Flors geführt, die Baumwolle als Material der tragenden Kette. Der Flor ist handgeknüpft und weist eine hohe Knotendichte auf. Wolle und Baumwolle erfüllen im Teppich unterschiedliche textile Aufgaben: Wolle bildet die sichtbare Oberfläche, während Baumwolle eine feste Grundlage für die Knüpfstruktur bereitstellt. Eine zusätzliche Materialangabe wird für dieses Stück nicht gemacht.
Welchen Zustand hat der Kashmar-Teppich?
Der Zustand ist als neu ohne Etikett angegeben. Damit wird der Teppich ohne vorhandenes Etikett angeboten. Die Produktangaben nennen außerdem, dass er allergikerfreundlich und für Fußbodenheizung geeignet ist. Diese Aussagen beschreiben die ausgewiesenen Eigenschaften des Stücks. Eine weitergehende Bewertung einzelner Oberflächenmerkmale, der Lagerung oder einer früheren Verwendung ist nicht enthalten und wird daher nicht ergänzt.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Material |














