









Perserteppich Kaschmir 127 x 78 cm handgeknüpft (Verkauft)
Ursprünglicher Preis war: 426$249$Aktueller Preis ist: 249$
Handgeknüpfter Kaschmir Perserteppich | Knotendichte: ca. 360000/Qm | Material: Flor 100% Wolle, Kette 100% Baumwolle | Größe: 127 x 78 cm | Muster: Floral | Zustand: Neuwertig, Alter: Semi-Antik Zirkhaki
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VERSANDPARTNERInventarnummer: 100120000271
Beschreibung
Kaschmir Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Kaschmir-Perserteppich ist handgeknüpft. Sein Flor besteht zu 100% aus Wolle, während die Kette aus 100% Baumwolle gefertigt ist. Die handgeknüpfte Ausführung gehört zu den traditionellen Verfahren der Teppichherstellung. Dabei wird jedes Florbüschel einzeln in die Grundstruktur eingearbeitet. Die Knoten bilden gemeinsam die Oberfläche, auf der das florale Muster sichtbar wird.
Die Knotendichte dieses Teppichs beträgt ca. 360000/Qm. Eine hohe Knotendichte ermöglicht grundsätzlich eine detaillierte Darstellung feiner Ornamente, ist jedoch kein alleiniger Maßstab für die Qualität eines handgeknüpften Teppichs. Auch ein gröber geknüpftes Stück kann eine sorgfältige Ausführung und eine hohe Gebrauchstauglichkeit besitzen. Entscheidend sind immer das Zusammenspiel von Material, Knoten, Spannung der Kette und handwerklicher Ausführung.
Wolle wird seit Jahrhunderten für den Flor von Orientteppichen verwendet. Sie ist ein natürliches Material mit einer widerstandsfähigen Faserstruktur. Handgesponnene Wolle wird in den überlieferten Herstellungsprozessen Persiens, Afghanistans und Pakistans vor dem Knüpfen vorbereitet. Wolle kann Flecken abweisen, wirkt thermisch isolierend und verbindet eine weiche Haptik mit einem natürlichen Glanz. Diese allgemeinen Eigenschaften erklären ihre anhaltende Bedeutung für handgeknüpfte Teppiche.
Die Baumwollkette bildet das tragende Gerüst, an dem die Wollknoten befestigt werden. Die Verbindung aus Wollflor und Baumwollkette ist eine verbreitete technische Grundlage für geknüpfte Teppiche. Die Stabilität entsteht nicht durch ein einzelnes Merkmal, sondern durch das präzise Zusammenspiel der Kettfäden, der Schussfäden und der eingetragenen Knoten.
Herkunft und Tradition
Die Herkunft ist im kurzen Produkttext mit Kaschmir angegeben. Die ausführliche Beschreibung bezeichnet den Teppich als Kaschmar-Perserteppich und nennt Kaschmar im Nordosten Persiens als Herkunftsort. Beide Bezeichnungen stehen im Quelltext dieses Stücks. Kaschmar wird dort als Ort einer eigenständigen persischen Teppichtradition beschrieben. Die Region ist mit Teppichen verbunden, die in ihrer Gestaltung sowohl traditionelle Ornamentik als auch auffällige Farbkombinationen zeigen können.
Perserteppiche werden traditionell häufig nach ihrem Herkunftsort benannt. Diese Benennung verweist auf die örtliche Knüpftradition, auf charakteristische Muster und auf überlieferte Arbeitsweisen. Städte und Regionen wie Nain, Ghom, Isfahan, Kaschan, Farahan und Kaschmar haben jeweils eigene stilistische Bezüge entwickelt. Ein Ortsname kann dabei sowohl die Herkunft eines Teppichs als auch eine bestimmte Mustertradition bezeichnen; für die Einordnung eines konkreten Stücks ist die im Produkttext genannte Herkunft maßgeblich.
Die persische Teppichknüpferei verfügt über eine lange Geschichte. Wissen über das Spinnen, Färben, Aufspannen der Kette, Eintragen der Schüsse und Knüpfen der Florfäden wurde über Generationen weitergegeben. Die handwerkliche Arbeit erfordert ein gleichmäßiges Vorgehen und Erfahrung im Umgang mit Material und Muster. Je nach Knüpfart entstehen unterschiedliche Oberflächen, Dichten und Möglichkeiten, Ornamente in den Flor zu übertragen.
Kaschmar liegt im Nordosten Persiens und wird im Quelltext zugleich mit der Herstellung von Zirkhaki-Teppichen in Verbindung gebracht. Die ausführliche Beschreibung nennt außerdem Kaschan und Farahan als Produktionsorte dieses Musters in Zentralpersien. Damit wird zwischen dem Herkunftsort dieses Teppichs und dem weiteren Verbreitungsgebiet der Mustertradition unterschieden. Ein Muster kann in mehreren Knüpfzentren erscheinen, ohne dass dadurch die Herkunft jedes einzelnen Teppichs verändert wird.
Im Quelltext wird das Zirkhaki-Muster zeitlich vor der iranischen Revolution zwischen 1960 und 1975 eingeordnet. Als Entstehungsregion wird die Markazi-Provinz in Persien genannt. Diese Einordnung gehört zur Geschichte des Musters und nicht zu einer zusätzlichen Datierung des einzelnen Teppichs. Für dieses Stück ist als Alter „Semi-Antik Zirkhaki“ angegeben. Die Bezeichnung verbindet somit die angegebene Alterskategorie mit dem Namen der Mustertradition.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs ist im Kurztext als floral bezeichnet. Die ausführliche Beschreibung nennt es ein Zirkhaki-Muster und hebt eine kräftige Farbkombination hervor. Florale Teppichmuster arbeiten mit Blüten, Blättern, Ranken und miteinander verbundenen Pflanzenformen. Solche Motive können regelmäßig über das Feld verteilt oder in einer geordneten Komposition zusammengeführt werden.
Kaschmar-Teppiche zeichnen sich der Beschreibung zufolge oft durch ein zentrales Medaillon aus. Ein Medaillon ist ein konzentriertes Ornament im Zentrum des Teppichfeldes, das von weiteren floralen Formen, Ranken oder einer Bordüre begleitet werden kann. Ob ein einzelnes Exemplar ein Medaillon besitzt, hängt von seiner konkreten Komposition ab. Für diesen Teppich ist im kurzen Produkttext das florale Muster angegeben; die regionale Tradition wird mit zentralen Medaillons in Verbindung gebracht.
Das Zirkhaki-Muster wird im Quelltext als eine in der Markazi-Provinz entwickelte Gestaltung beschrieben. Es entstand dort zwischen 1960 und 1975, also in der Zeit vor der iranischen Revolution. Die meisten Exemplare wurden nach dieser Beschreibung in Kaschmar, Kaschan und Farahan hergestellt. Der Mustername verweist daher auf eine bestimmte Entwurfstradition, während die genannten Orte das Produktionsumfeld dieser Tradition erklären.
Die kräftige Farbkombination wird als auffällig und modern beschrieben. Farbwirkung entsteht bei floralen Teppichen durch das Verhältnis von Grundfarbe, Blütenformen, Blattwerk und Einfassung. Kontraste können die einzelnen Ornamente klar voneinander abheben, während verwandte Farbtöne Übergänge zwischen Feld und Bordüre schaffen. Die Wirkung eines Musters hängt dabei immer vom Zusammenspiel aus Zeichnung, Farbgebung und Knotenausführung ab.
Bei persischen Teppichen werden florale Formen häufig nicht als naturgetreue Abbildungen, sondern als stilisierte Ornamente gestaltet. Ranken können ein Feld verbinden, Blüten können als wiederkehrende Einheiten eingesetzt werden, und eine Bordüre kann die Komposition rahmen. Diese ornamentale Sprache erlaubt eine klare Ordnung innerhalb des Teppichs. Die handgeknüpfte Umsetzung überträgt die Zeichnung Knoten für Knoten in die textile Oberfläche.
Der Quelltext grenzt das Zirkhaki-Muster von Nachahmungen in Indien, Pakistan und Kaschmir ab und nennt dabei auch Heriz-, Kaschan-Medaillon- und Fischmusterteppiche als Beispiele anderer Musterbezeichnungen. Diese Aussage beschreibt die im Text vorgenommene Einordnung der Mustertradition. Der Teppich selbst wird als Perserteppich aus Kaschmar beziehungsweise Kaschmir geführt, nicht als indischer oder pakistanischer Teppich.
Besonderheiten
Als Zustand ist „Neuwertig“ angegeben. Das Alter wird mit „Semi-Antik Zirkhaki“ bezeichnet. Der Teppich wird außerdem als handgeknüpft, floral gemustert und aus einem Flor aus 100% Wolle mit einer Kette aus 100% Baumwolle beschrieben. Diese Angaben verbinden den Erhaltungszustand, die Altersbezeichnung, die Technik, die Materialien und die Musterbezeichnung des einzelnen Stücks.
Die Herkunftsangabe verweist auf Kaschmir; die ausführliche Beschreibung nennt Kaschmar im Nordosten Persiens. Als Besonderheit der Mustertradition wird das Zirkhaki-Design genannt, das im Quelltext mit der Markazi-Provinz, dem Zeitraum zwischen 1960 und 1975 sowie den Produktionsorten Kaschmar, Kaschan und Farahan verbunden wird.
Auf Wunsch werden für die Teppiche Echtheitszertifikate erstellt. Diese Möglichkeit kann bei Interesse angefragt werden. Eine Echtheitsbescheinigung ist eine zusätzliche Händlerleistung und ersetzt nicht die im Produkttext genannten Angaben zu Material, Technik, Herkunft, Muster, Alter und Zustand.
FAQ
Was macht Kaschmar-Perserteppiche besonders?
Kaschmar-Perserteppiche werden durch ihre handwerkliche Herstellung, den Einsatz von Wolle und ihre markanten floralen Gestaltungen charakterisiert. Im Quelltext wird besonders das Zirkhaki-Muster genannt. Die ausführliche Beschreibung verbindet diese Teppiche mit Kaschmar im Nordosten Persiens und hebt kräftige Farbkombinationen sowie die regionale Knüpftradition hervor. Bei Kaschmar-Teppichen können außerdem zentrale Medaillons eine wichtige Rolle in der Komposition spielen.
Warum genießen Perserteppiche aus Persien einen herausragenden Ruf?
Der Ruf persischer Teppiche beruht auf der langen Tradition der Teppichknüpferei und auf dem über Generationen weitergegebenen Wissen über Knoten, Materialien und Muster. Persische Knoten werden im Quelltext mit Robustheit, Langlebigkeit und Qualität verbunden. Auch die Verwendung ausgewählter Materialien wie Wolle gehört zu dieser Tradition. Perserteppiche werden häufig nach ihrem Herkunftsort benannt, wodurch regionale Arbeitsweisen und Mustertraditionen sichtbar werden.
Welche Rolle spielt handgesponnene Wolle bei der Herstellung dieser Teppiche?
Handgesponnene Wolle wird vor dem eigentlichen Knüpfen vorbereitet und ist deshalb ein wichtiger Bestandteil traditioneller Teppichherstellung. Im Quelltext wird sie besonders mit Persien, Afghanistan und Pakistan verbunden. Wolle hat sich als langlebiges Naturmaterial bewährt. Sie kann fleckenresistent sein, thermisch isolieren und eine weiche Oberfläche mit natürlichem Glanz erzeugen. Für diesen Teppich ist der Flor mit 100% Wolle angegeben.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |








