








Perserteppich Isfahan 292 x 196 cm Wolle handgeknüpft (Verkauft)
Ursprünglicher Preis war: 2840$1101$Aktueller Preis ist: 1101$
Handgeknüpfter Isfahan Perserteppich | Knotendichte: ca. 180.000-200.000 Knoten/qm | Material: Flor 100% Schurwolle, Kette 100% Baumwolle | Größe: 292 x 196 cm | Muster: Lachak-Toranj Isfahan Floral Medaillon | Zustand: gut mit minimaler Patina, gewaschen
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VERSANDPARTNERInventarnummer: 100120000325
Beschreibung
Isfahan Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Isfahan Perserteppich ist handgeknüpft. Sein Flor besteht aus 100% Schurwolle, während die Kette aus 100% Baumwolle gefertigt ist. Die Verbindung dieser beiden Materialien gehört zu den klassischen technischen Grundlagen vieler geknüpfter Teppiche: Die Kette bildet das tragende Gerüst, in das die Florfäden Knoten für Knoten eingearbeitet werden. Der sichtbare Flor besteht bei diesem Stück vollständig aus Schurwolle; die Baumwolle ist als Kettenmaterial angegeben.
Die Knotendichte liegt bei ca. 180.000-200.000 Knoten/qm. Eine solche Angabe beschreibt die Anzahl der Knoten innerhalb einer bestimmten Fläche und macht die technische Feinheit der Ausführung nachvollziehbar. Beim Handknüpfen entsteht jedes einzelne Florsegment in einem fortlaufenden Arbeitsprozess. Die Dichte steht dabei in Zusammenhang mit der Möglichkeit, ein detailliertes Medaillon und florale Einzelheiten klar auszuarbeiten.
Schurwolle wird im Teppich traditionell wegen ihrer belastbaren Faserstruktur und ihrer Eignung für einen strapazierfähigen Flor verwendet. Baumwolle bietet als Kette eine gleichmäßige textile Grundlage für die Knüpfarbeit. Bei diesem Teppich sind die Materialanteile eindeutig benannt: 100% Schurwolle im Flor und 100% Baumwolle in der Kette. Weitere Materialien werden für dieses Stück nicht angegeben.
Herkunft und Tradition
Der Teppich stammt aus Isfahan in Persien. Isfahan zählt zu den bekannten Zentren der persischen Teppichkunst und ist historisch eng mit einer ausgeprägten höfischen, künstlerischen und handwerklichen Kultur verbunden. Die Stadt liegt im zentralen Iran und entwickelte über lange Zeit eine eigene textile Formensprache. Isfahan-Teppiche werden besonders mit sorgfältiger Zeichnung, ausgewogenen Kompositionen und einer kontrollierten Ausführung verbunden.
Die Tradition der Isfahan-Knüpferei steht in einem Umfeld, in dem Teppiche nicht allein als Gebrauchsgegenstände, sondern auch als gestaltete Bildflächen verstanden werden. Werkstätten arbeiten mit Entwürfen, die ein Zentrum, eine Bordüre und miteinander verbundene florale Elemente aufeinander abstimmen. Die Knüpfer übertragen diese Vorlage in farbige Knotenreihen. Dadurch entsteht eine strukturierte Oberfläche, deren Bildwirkung aus dem Zusammenspiel von Material, Knotendichte und Zeichnung hervorgeht.
Für die Einordnung eines Teppichs ist der Herstellungsort von der Musterbezeichnung zu unterscheiden. Hier sind Herkunft und Muster beide mit Isfahan verbunden: Die Herkunft wird als Isfahan, Persien, genannt, und die Musterangabe lautet Lachak-Toranj Isfahan Floral Medaillon. Damit verweist die Bezeichnung sowohl auf die regionale Tradition als auch auf den Aufbau des Dekors. Die technische Ausführung bleibt die eines handgeknüpften persischen Teppichs mit Wollflor und Baumwollkette.
Isfahaner Teppiche werden häufig über ihre präzise Ornamentik und ihre ausgewogene Flächenaufteilung beschrieben. In der regionalen Tradition können florale Ranken, Palmetten, Blüten, Medaillons und fein gegliederte Bordüren zu einem geschlossenen Entwurf verbunden werden. Die Wirkung entsteht nicht durch ein einzelnes Ornament, sondern durch die Beziehung zwischen Mittelpunkt, Umfeld und Randzone. Diese Gestaltungslogik gehört zum kunsthandwerklichen Hintergrund der Isfahan-Teppiche.
Die handwerkliche Herstellung verlangt dabei eine kontinuierliche Abstimmung von Kettspannung, Knotenfolge und Farbverteilung. Das Muster wird Abschnitt für Abschnitt aufgebaut. Je differenzierter die Zeichnung, desto wichtiger ist eine genaue Orientierung am Entwurf. Die angegebene Knotendichte beschreibt die Feinheit dieses Prozesses, ohne den Teppich auf einen rein technischen Wert zu reduzieren. Herkunft, Material und Muster bilden gemeinsam seine textile und gestalterische Einordnung.
Design und Muster
Das Muster ist als Lachak-Toranj Isfahan Floral Medaillon bezeichnet. Toranj steht in der persischen Ornamenttradition für eine Medaillonform, die als zentraler Blickpunkt innerhalb einer Teppichkomposition eingesetzt wird. Lachak bezeichnet dabei die Einbindung von Eck- oder Zwickelelementen in die Gesamtordnung. Zusammen mit dem Zusatz Isfahan Floral Medaillon beschreibt die Musterangabe eine zentrale, von floralen Formen geprägte Gestaltung.
Ein Medaillon ordnet die Fläche von der Mitte aus. Es kann die Aufmerksamkeit bündeln und den übrigen Dekor auf eine zentrale Achse beziehen. Florale Elemente ergänzen diese Ordnung durch Ranken, Blütenformen und Blattmotive. In der persischen Teppichkunst werden solche Motive meist nicht naturgetreu wie in einer botanischen Abbildung wiedergegeben, sondern rhythmisch stilisiert. Ihre Aufgabe besteht darin, Flächen zu verbinden, Übergänge zu gestalten und dem Entwurf eine wiederkehrende Bewegung zu geben.
Bei einer Lachak-Toranj-Komposition sind Zentrum und Ecken wichtige Bezugspunkte. Das Medaillon bildet den Kern, während die Eckbereiche die rechteckige Fläche in die ornamentale Ordnung einbinden. Dazwischen können florale Partien, Nebenmotive und Ranken den Grund ausfüllen. Die genaue Ausprägung jedes einzelnen Motivs ist bei handgeknüpften Teppichen Teil des jeweiligen Entwurfs. Die vorliegende Musterbezeichnung nennt den Stil und die Kompositionsidee, nicht zusätzliche Farbangaben, die für diesen Teppich nicht überliefert sind.
Die Bordüre übernimmt in solchen Teppichen eine ordnende Funktion. Sie rahmt das zentrale Feld und schafft einen Übergang zwischen dem inneren Muster und der äußeren Kante. Mehrere Bordüren können unterschiedlich breite ornamentale Zonen bilden; entscheidend ist die visuelle Verbindung zwischen den Rändern und dem Medaillon. Die florale Sprache kann sich dabei vom Zentrum bis in die Randbereiche fortsetzen und ein zusammenhängendes Musterbild erzeugen.
Die Gestaltung eines Isfahan-Teppichs beruht häufig auf Symmetrie, Wiederholung und einem sorgfältig austarierten Verhältnis von gefüllten und ruhigeren Flächen. Diese Prinzipien erleichtern es, ein Medaillon klar lesbar zu halten, ohne die floralen Details voneinander zu trennen. Die Knoten werden so gesetzt, dass Linien, Konturen und kleine Ornamente in der textilen Oberfläche erscheinen. Der Mustername fasst diese Verbindung von zentralem Toranj, Lachak-Elementen und floraler Isfahan-Tradition zusammen.
Damit steht das Design für eine klassische persische Bildordnung: ein klarer Mittelpunkt, ergänzende Eckbereiche und florale Ornamentik, die den Übergang zwischen den Kompositionsteilen vermittelt. Die Musterbezeichnung Lachak-Toranj Isfahan Floral Medaillon ist die maßgebliche Beschreibung des Dekors dieses Teppichs.
Besonderheiten
Der Teppich befindet sich in gutem Zustand mit minimaler Patina. Er ist gewaschen. Diese Angaben beschreiben seinen überlieferten Pflege- und Erhaltungszustand, ohne weitere Schäden oder Restaurierungen zu behaupten. Die Patina wird ausdrücklich als minimal bezeichnet.
Als handgeknüpfter Isfahan Perserteppich verbindet dieses Stück eine Knotendichte von ca. 180.000-200.000 Knoten/qm mit einem Flor aus 100% Schurwolle und einer Kette aus 100% Baumwolle. Das Muster Lachak-Toranj Isfahan Floral Medaillon ordnet die Gestaltung über ein florales Medaillon. Der Teppich ist als verkauft gekennzeichnet.
FAQ
Woher stammt dieser Teppich?
Dieser Perserteppich stammt aus Isfahan in Persien. Isfahan ist sowohl als Herkunft als auch als Bestandteil der Musterbezeichnung genannt. Die Bezeichnung macht ihn zu einem Isfahan-Perserteppich und nicht lediglich zu einem Teppich mit einem nach Isfahan benannten Motiv.
Aus welchen Materialien besteht der Teppich?
Der Flor besteht aus 100% Schurwolle. Die Kette ist aus 100% Baumwolle gefertigt. Diese Angaben beziehen sich auf die beiden ausdrücklich genannten Bestandteile des Teppichs. Eine weitere Materialangabe liegt nicht vor.
Wie ist der Zustand des Teppichs?
Der Zustand wird als gut mit minimaler Patina beschrieben. Außerdem ist der Teppich gewaschen. Weitere Angaben zu Gebrauchsspuren, Reparaturen oder Restaurierungen werden nicht gemacht. Er ist als verkauft gekennzeichnet.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |








