Perserteppich Isfahan 215x145cm Wolle handgeknüpft (Verkauft)

Ursprünglicher Preis war: 1172$Aktueller Preis ist: 462$

Handgeknüpfter Isfahan Perserteppich | Knotendichte: 500000/m² | Material: Flor 100% Wolle, Kette 100% Baumwolle | Größe: 215 x 145 cm | Muster: Floral, historische Rarität | Zustand: Gebraucht, professionell gewaschen, mit Patina

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Inventarnummer: 100120000337

Beschreibung

Isfahan Perserteppich

Material und Verarbeitung

Dieser Isfahan Perserteppich ist handgeknüpft. Sein Flor besteht zu 100% aus Wolle, während die Kette aus 100% Baumwolle gefertigt ist. Die Knotendichte beträgt 500000 Knoten pro Quadratmeter. Damit sind die für dieses Stück genannten Angaben zu Material, Aufbau und Knüpfung klar bestimmt: Wollflor bildet die sichtbare Oberfläche, die Baumwollkette dient als Grundlage der geknüpften Struktur.

Handknüpfen bedeutet, dass die Florfäden einzeln in die vorbereiteten Kettfäden eingearbeitet werden. Reihe für Reihe entsteht so eine textile Fläche, deren Muster durch die Folge vieler einzelner Knoten aufgebaut wird. Bei einem Teppich aus Isfahan gehört diese sorgfältige Handarbeit zu einer regional gewachsenen Herstellungstradition. Die hohe angegebene Knotendichte verweist auf eine fein gegliederte Knüpfstruktur, ohne darüber hinaus Eigenschaften zu behaupten, die für dieses Exemplar nicht genannt sind.

Der Teppich ist gebraucht, professionell gewaschen und mit Patina erhalten. Die professionelle Wäsche ist als Teil seiner überlieferten Pflege dokumentiert. Patina beschreibt dabei die sichtbare Wirkung, die sich bei einem gebrauchten Textil im Lauf seiner Nutzung und seines Alters entwickeln kann. Sie gehört zum beschriebenen Zustand dieses Einzelstücks und wird zusammen mit der gebrauchten Beschaffenheit ausdrücklich ausgewiesen.

Herkunft und Tradition

Der Teppich stammt aus Isfahan in Persien. Isfahan zählt zu den bedeutenden Zentren der persischen Teppichkunst. Die Stadt liegt im zentralen Iran und war über lange Zeit ein Ort, an dem Kunsthandwerk, höfische Kultur, Architektur und Handel eng miteinander verbunden waren. Diese Verbindung prägte auch die Entwicklung der dortigen Teppichgestaltung. Isfahan-Teppiche werden deshalb nicht nur über ihre technische Ausführung, sondern ebenso über ihre Einbindung in eine weitreichende regionale Kulturgeschichte verstanden.

Die persische Teppichherstellung besitzt eine lange Tradition, in der Entwurf, Materialauswahl und handwerkliche Ausführung miteinander verbunden werden. In Isfahan entwickelte sich eine besonders ausgearbeitete Form der Musterzeichnung. Entwürfe wurden sorgfältig geplant und anschließend von Knüpferinnen und Knüpfern in textile Reihen übersetzt. Dabei ist jeder Knoten Teil eines größeren Bildaufbaus. Die Arbeit verlangt Aufmerksamkeit für die Folge der Farben, die Konturen der Ornamente und die gleichmäßige Fortführung des Musters.

Historisch standen Isfahan-Teppiche in einem Umfeld, in dem sowohl repräsentative als auch alltagsbezogene Textilien gefertigt wurden. Die regionale Tradition umfasst Teppiche mit floralem Dekor ebenso wie Kompositionen mit Medaillons, Ranken und geometrisch gegliederten Partien. Solche Formen wurden über Generationen weitergegeben, verändert und in neue Entwürfe überführt. Ein floraler Teppich steht daher in einer Tradition, in der Pflanzenformen als dekorative Zeichen geordnet, wiederholt und in eine ausgewogene Fläche eingebunden werden.

Zur Geschichte der persischen Teppichkunst gehört außerdem die Verbindung von Zeichnung und Knüpftechnik. Ein Entwurf muss so angelegt sein, dass Linien, Blätter und Blüten durch Knoten in unterschiedlichen Farben lesbar werden. Die Knüpfenden übertragen diese Vorlage nicht als gemaltes Bild, sondern als Folge farbiger Knoten. Je kleinteiliger ein Entwurf gegliedert ist, desto genauer müssen Konturen und Farbwechsel aufeinander abgestimmt werden. Die hohe Knotendichte dieses Teppichs ist dabei eine konkrete technische Angabe zu diesem Stück; die allgemeine Bedeutung feiner Knotung liegt in der Möglichkeit, differenzierte Muster auf kleiner Fläche auszuarbeiten.

Die Bezeichnung Isfahan verweist somit auf eine Herkunft innerhalb der persischen Teppichtradition, nicht lediglich auf eine bestimmte Farbstimmung. Sie verbindet einen regionalen Namen mit einer Geschichte des Entwerfens, Knüpfens und Weitergebens von textilem Wissen. Der hier beschriebene Teppich wird als aus Isfahan stammend geführt und als historische Rarität bezeichnet. Diese Einordnung gehört zu seiner Beschreibung als gebrauchtes, patiniertes Einzelstück.

Design und Muster

Das Muster dieses Teppichs ist floral. Florale persische Teppichmuster greifen Formen aus der Pflanzenwelt auf und ordnen sie zu einer dekorativen Komposition. Blüten, Blätter, Ranken und stilisierte Zweige können dabei als einzelne Ornamente erscheinen oder miteinander verbunden werden. Entscheidend ist nicht die naturgetreue Darstellung einer bestimmten Pflanze, sondern die rhythmische Übersetzung organischer Formen in eine textile Zeichensprache.

In der Isfahan-Tradition werden florale Elemente häufig mit klaren Linien und einer sorgfältig geplanten Flächenordnung verbunden. Ein Entwurf kann ein Zentrum, seitliche Partien und eine Bordüre unterscheiden oder die Ornamente über das gesamte Feld verteilen. Diese allgemeinen Gestaltungsmöglichkeiten erklären, weshalb Isfahan-Muster sowohl geschlossen als auch weitläufig wirken können. Für dieses Exemplar ist als konkretes Muster floral angegeben; weitergehende Aussagen über ein Medaillon, eine bestimmte Bordüre oder einzelne Blütenformen sind damit nicht verbunden.

Die Wirkung eines floralen Teppichs entsteht aus dem Verhältnis von Kontur, Wiederholung und Zwischenraum. Eine Ranke kann den Blick durch das Feld führen, während kleinere Blätter oder Blüten die Fläche rhythmisch füllen. Wiederkehrende Motive schaffen Zusammenhang, und abweichende Größen oder Richtungen verhindern eine rein mechanische Wiederholung. In handgeknüpften Teppichen werden diese Beziehungen Knoten für Knoten aufgebaut. Das Muster ist deshalb zugleich Zeichnung und Ergebnis der handwerklichen Übersetzung.

Persische Mustertraditionen arbeiten häufig mit stilisierten Naturformen, weil sich diese für die Wiederholung in einem Rapport eignen. Der Begriff floral beschreibt dabei eine Motivwelt, nicht die Behauptung, dass jede Blüte botanisch eindeutig erkennbar sein müsse. Je nach Entwurf können Formen stark abstrahiert, symmetrisch angeordnet oder durch feine Linien miteinander verbunden sein. Die regionale Isfahan-Tradition ist für die Verbindung von dekorativer Ordnung und detaillierter Zeichnung bekannt. Diese allgemeine Gestaltungsgeschichte ergänzt die konkrete Angabe, dass der vorliegende Teppich ein florales Muster besitzt.

Als historische Rarität wird dieses Stück zugleich über seine Einordnung und seine sichtbare Patina charakterisiert. Die Bezeichnung sagt aus, dass ihm eine besondere historische Seltenheit zugeschrieben wird; sie ersetzt keine detaillierte Datierung und nennt kein bestimmtes Alter. Zusammen mit dem floralen Dekor entsteht so die Beschreibung eines gebrauchten Isfahan-Teppichs, dessen textile Oberfläche eine regionale Mustertradition und die Spuren seiner Nutzung miteinander verbindet.

Besonderheiten

Zu den ausdrücklich genannten Besonderheiten gehören die Herkunft aus Isfahan, das florale Muster und die Einordnung als historische Rarität. Der Teppich ist gebraucht, professionell gewaschen und mit Patina erhalten. Seine Konstruktion ist durch einen 100%igen Wollflor, eine 100%ige Baumwollkette und eine Knotendichte von 500000 Knoten pro Quadratmeter beschrieben. Diese Angaben beziehen sich auf das konkrete Einzelstück und bilden seine sachliche Produktbeschreibung.

Die Patina wird nicht als Mangelbezeichnung verwendet, sondern als Teil des angegebenen Erhaltungszustands. Gleichzeitig bleibt festgehalten, dass es sich um einen gebrauchten Teppich handelt. Die professionelle Wäsche ist ebenfalls ausdrücklich dokumentiert. Weitere Aussagen zu Reparaturen, Fransen, Kanten, Farben oder zum genauen Alter werden nicht gemacht.

FAQ

Was zeichnet diesen Isfahan-Teppich aus?

Er ist handgeknüpft, stammt aus Isfahan in Persien und besitzt ein florales Muster. Als historische Rarität wird er mit Patina beschrieben. Sein Flor besteht aus 100% Wolle, die Kette aus 100% Baumwolle. Außerdem beträgt seine Knotendichte 500000 Knoten pro Quadratmeter. Der Teppich ist gebraucht und professionell gewaschen.

Was bedeutet die Handwerkskunst bei einem Isfahan-Teppich?

Beim Handknüpfen werden die Florfäden einzeln in eine Kette eingearbeitet. Viele einzelne Knoten ergeben anschließend die textile Fläche und das Muster. In Isfahan hat diese Form der sorgfältigen Herstellung eine lange Tradition. Die angegebene Knotendichte von 500000 Knoten pro Quadratmeter beschreibt die feine technische Gliederung dieses Stücks.

Welche Materialien wurden für diesen Teppich verwendet?

Der Flor besteht zu 100% aus Wolle. Für die Kette wurde 100% Baumwolle verwendet. Diese Materialangaben beziehen sich auf den konkreten Teppich. Zusätzlich ist festgehalten, dass er gebraucht, professionell gewaschen und mit Patina erhalten ist.

Zusätzliche Informationen
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