









Perserteppich Hosseinabad 325 x 213 cm Wolle handgeknüpft
1369$
Handgeknüpfter Hosseinabad Perserteppich | Knotendichte: 200.000 – 250.000 Knoten/m² | Material: Flor strapazierfähige Wolle | Größe: 325 x 213 cm | Muster: Rautenförmiges Medaillon oder Herati-Muster
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VERSANDPARTNERInventarnummer: FA1C6B86
Beschreibung
Hosseinabad Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Hosseinabad Perserteppich ist handgeknüpft und besitzt einen Flor aus strapazierfähiger Wolle. Die Handarbeit verbindet jeden einzelnen Knoten mit dem Aufbau des Teppichs und macht die Fertigung zu einem Verfahren, bei dem das Muster Schritt für Schritt entsteht. Anders als bei industriell hergestellten Bodenbelägen wird das Dessin nicht als fertige Oberfläche aufgebracht. Es entwickelt sich aus der Anordnung der geknüpften Wollfäden und aus der sorgfältigen Ausführung des Knotens.
Die angegebene Knotendichte liegt bei 200.000 bis 250.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine solche Dichte ermöglicht eine klar strukturierte Darstellung der Muster und gehört zu den Merkmalen, für die Hosseinabad-Teppiche bekannt sind. Zugleich steht die robuste Wolle für eine strapazierfähige Oberfläche. Wolle wird im traditionellen Teppichhandwerk häufig verwendet, weil sie sich für einen belastbaren Flor eignet und eine textile, griffige Oberfläche bildet.
Bei einem handgeknüpften Teppich wird das Muster nicht vollkommen unabhängig vom Arbeitsprozess hergestellt. Die Knüpferinnen und Knüpfer orientieren sich an einer Vorlage und setzen die einzelnen Farbbereiche Knoten für Knoten um. Dadurch erhält die Zeichnung ihren handwerklichen Charakter. Die hohe Knotendichte unterstützt bei diesem Stück die differenzierte Ausarbeitung des rautenförmigen Medaillons beziehungsweise des Herati-Musters, ohne dass die robuste Beschaffenheit des Wollflors verloren geht.
Strapazierfähige Wolle ist für einen Teppich, der als Gebrauchsgegenstand im Wohnraum eingesetzt wird, ein sachlicher und funktionaler Werkstoff. Sie bildet den Flor dieses Stücks und prägt damit sowohl den Griff als auch die sichtbare Oberfläche. Die Kombination aus Wolle, Handknüpfung und hoher Knotendichte beschreibt die technische Grundlage dieses Hosseinabad-Teppichs. Weitere Materialangaben, etwa zu einem Kettfaden, liegen für dieses Stück nicht vor und werden daher nicht ergänzt.
Herkunft und Tradition
Hosseinabad-Teppiche stammen aus Hosseinabad im nordwestlichen Teil Irans beziehungsweise Persiens. Die Region liegt etwa 500 Kilometer südlich von Hamadan. In der Einordnung persischer Teppiche werden Hosseinabad-Teppiche den renommierten Hamadan-Teppichen zugerechnet. Damit steht der Name Hosseinabad sowohl für einen bestimmten Herkunftsbezug als auch für eine regionale Knüpftradition, deren Erscheinungsbild durch geometrische Ordnung, kräftige Farbwirkung und eine für den Alltag geeignete Ausführung geprägt ist.
Nordwestpersien gehört zu den bedeutenden Landschaften der persischen Teppichkunst. In dieser weit gefassten Region haben sich unterschiedliche lokale Ausdrucksformen entwickelt. Sie unterscheiden sich in der Zeichnung, in der Farbwahl und in der Art, wie Medaillons, Ranken oder kleinmaßstäbliche Füllmotive miteinander verbunden werden. Hamadan und die Orte in seinem weiteren Umfeld sind dabei mit Teppichen verbunden, die eine deutliche Musterstruktur und eine solide handwerkliche Ausführung miteinander verbinden.
Die Bezeichnung Hosseinabad beschreibt bei diesem Teppich nicht lediglich eine dekorative Stilrichtung. Sie verweist auf die genannte Herkunft aus dem nordwestpersischen Raum und auf eine Tradition, in der handgeknüpfte Teppiche für den Gebrauch und für die dauerhafte Nutzung hergestellt werden. Das Knüpfen ist ein überliefertes Verfahren, bei dem Erfahrung im Umgang mit Farbflächen, Konturen und Wiederholungen eine wichtige Rolle spielt. Die regionale Tradition zeigt sich deshalb nicht nur im fertigen Motiv, sondern ebenso in der Verbindung von Musterarbeit und strapazierfähiger Ausführung.
Im nordwestpersischen Teppichgebiet existieren neben Hosseinabad weitere bekannte Namen. Heriz-Teppiche werden mit geometrischen Mustern und kräftigen Farben verbunden. Sarough-Teppiche sind für florale Designs und eine sanfte Farbpalette bekannt. Auch Nain und Tabriz gehören zu den genannten Namen der persischen Teppichwelt. Diese Bezeichnungen stehen für eigene Stiltraditionen und dürfen nicht mit der Herkunft dieses Stücks verwechselt werden: Dieser Teppich ist ein Hosseinabad aus Nordwestpersien.
Die Weitergabe handwerklicher Kenntnisse ist ein wesentlicher Bestandteil der Teppichtradition. Muster werden über lange Zeiträume bewahrt, zugleich entstehen innerhalb der überlieferten Formen individuelle Ausführungen. Bei einem Einzelstück wie diesem zeigt sich die Tradition daher in einer konkreten, von Hand geschaffenen Umsetzung. Die Herkunftsbezeichnung, die handgeknüpfte Technik und die regionale Musterwelt bilden zusammen den kulturellen Rahmen, in dem der Hosseinabad-Perserteppich einzuordnen ist.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs wird als rautenförmiges Medaillon oder als Herati-Muster beschrieben. Ein rautenförmiges Medaillon bildet einen klaren Mittelpunkt und ordnet die übrige Zeichnung um eine zentrale geometrische Form. Die Raute gibt dem Gesamtbild eine erkennbare Achse und sorgt für eine konzentrierte Komposition. Bei einem Medaillonmuster stehen die seitlichen und äußeren Bereiche in Beziehung zu diesem Zentrum, sodass das Auge von der Mitte zu den angrenzenden Ornamenten geführt wird.
Das Herati-Muster gehört zu den bekannten Mustersprachen der persischen Teppichkunst. Es arbeitet mit einem wiederkehrenden, geordneten Rapport und wird häufig als kleinteilige, florale und geschwungene Ornamentik wahrgenommen. Seine Wirkung entsteht durch die Verbindung von Blatt- und Rankenformen mit einer regelmäßigen Anordnung. Je nach regionaler Ausführung kann die Zeichnung unterschiedlich dicht, kantig oder weich erscheinen. Bei diesem Hosseinabad-Teppich ist Herati als mögliche Musterbezeichnung neben dem rautenförmigen Medaillon angegeben.
Geometrische Medaillons und Herati-Ornamente zeigen zwei eng miteinander verbundene Seiten persischer Mustertradition. Das Medaillon legt den Schwerpunkt auf eine zentrale Form, während ein Herati-Dessin stärker von der Wiederholung kleinerer Motive lebt. Beide Ansätze können eine Fläche klar gliedern. Die hohe Knotendichte dieses Teppichs unterstützt die präzise Lesbarkeit der Zeichnung und erlaubt es, Konturen sowie Übergänge zwischen den Ornamenten deutlich sichtbar zu halten.
Die Farbgebung reicht bei diesem Stück von Rot bis Dunkelrot. Rote Grund- und Musterflächen gehören zu den prägnanten Farbstimmungen, die bei persischen Teppichen eine warme und geschlossene Wirkung erzeugen können. Der Übergang zu dunkleren Rottönen schafft innerhalb der angegebenen Palette Unterschiede zwischen dominierenden Flächen und akzentuierten Bereichen. Zusammen mit dem zentralen Medaillon beziehungsweise dem Herati-Muster entsteht eine Farb- und Formordnung, die den dekorativen Charakter des Teppichs bestimmt.
Bei der Betrachtung eines solchen Musters ist die Beziehung zwischen Wiederholung und Mittelpunkt wesentlich. Das rautenförmige Medaillon kann als optischer Schwerpunkt gelesen werden, während das Herati-Muster die Fläche durch seine ornamentale Wiederkehr belebt. Kleine Abweichungen und die individuelle Ausführung der Handarbeit gehören zur Herstellung eines handgeknüpften Teppichs. Sie verändern nicht die grundlegende regionale Einordnung, sondern machen sichtbar, dass die Musterzeichnung Knoten für Knoten umgesetzt wurde.
Besonderheiten
Zu den besonderen Merkmalen dieses Stücks gehören die Handknüpfung, die strapazierfähige Wolle und die hohe Knotendichte von 200.000 bis 250.000 Knoten pro Quadratmeter. Hinzu kommen die Farbpalette von Rot bis Dunkelrot und die angegebene Musterwelt mit rautenförmigem Medaillon oder Herati-Muster. Diese Eigenschaften beschreiben den Teppich in seiner Materialität, seiner Verarbeitung und seiner Gestaltung.
Die Kombination aus einer belastbaren Wollqualität und der dichten Knüpfung verbindet eine praktische textile Ausführung mit einer ausgearbeiteten Ornamentik. Der Teppich ist dadurch sowohl über sein Material als auch über sein Muster eindeutig charakterisiert. Seine Herkunft aus Hosseinabad im nordwestpersischen Raum ergänzt diese Beschreibung um den regionalen Bezug.
FAQ
Was kennzeichnet einen Hosseinabad-Perserteppich?
Hosseinabad-Perserteppiche stammen aus Hosseinabad im nordwestlichen Iran, etwa 500 Kilometer südlich von Hamadan, und werden den Hamadan-Teppichen zugerechnet. Typische Merkmale sind eine handgeknüpfte Ausführung, eine hohe Knotendichte, strapazierfähige Wolle und markante Muster. Bei diesem Stück werden ein rautenförmiges Medaillon oder ein Herati-Muster sowie eine Farbgebung von Rot bis Dunkelrot genannt.
Wie kann ein Hosseinabad-Perserteppich gepflegt werden?
Für die Pflege empfiehlt sich regelmäßiges Absaugen, damit Staub und lose Verschmutzungen nicht im Flor verbleiben. Flecken sollten zeitnah mit einem feuchten Tuch behandelt werden, ohne sie kräftig in die Wolle einzureiben. Eine professionelle Reinigung in größeren Abständen kann dazu beitragen, Farben und Struktur des Teppichs zu erhalten. Bei Unsicherheit über die geeignete Behandlung ist eine fachkundige Teppichreinigung die passende Anlaufstelle.
Warum werden Hosseinabad-Teppiche als langlebig beschrieben?
Die Langlebigkeit wird mit der traditionellen Handarbeit, der hohen Knotendichte und der Verwendung strapazierfähiger Wolle verbunden. Diese Merkmale geben dem Teppich eine belastbare textile Grundlage. Das zeitbeständige Medaillon- oder Herati-Muster ergänzt die handwerkliche Qualität um eine klassische Gestaltung. Deshalb können Hosseinabad-Teppiche als Wohntextilien über lange Zeit genutzt und innerhalb einer Familie weitergegeben werden.
Zusätzliche Informationen
| Farbe | |
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| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |

















