






Perserteppich Hosseinabad 214 x 126 cm Wolle handgeknüpft
1027$
Handgeknüpfter Hosseinabad Perserteppich | Knotendichte: 200.000 – 250.000 Knoten/m² | Material: Flor Wolle | Größe: 214 x 126 cm | Muster: Rautenförmiges Medaillon oder Herati-Muster
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Beschreibung
Hosseinabad Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Hosseinabad Perserteppich ist handgeknüpft und besteht im Flor aus strapazierfähiger Wolle. Die handwerkliche Fertigung verbindet das Material mit einer für Hosseinabad genannten feinen Knotung. Durch die sorgfältige Ausführung lassen sich die geometrischen Konturen und die ornamentalen Einzelheiten des Musters klar darstellen. Die Wolle verleiht dem Teppich ein angenehmes Laufgefühl und unterstützt seine lange Lebensdauer.
Wolle wird im persischen Teppichhandwerk seit Langem für robuste Florqualitäten verwendet. Das natürliche Material kann Schmutz abweisen und dazu beitragen, dass die Farben lebendig bleiben. Damit verbindet der Flor praktische Eigenschaften mit einer traditionellen Materialwahl. Die strapazierfähige Wolle macht den Teppich für einen Wohnbereich geeignet, in dem ein belastbarer und zugleich handwerklich gefertigter Bodenbelag gefragt ist.
Bei einem handgeknüpften Teppich entsteht das Muster Knoten für Knoten auf dem Grundgewebe. Die Knüpfarbeit erfordert Aufmerksamkeit, weil jede Farbfläche und jede Linie in der richtigen Abfolge aufgebaut wird. Eine hohe Knotendichte unterstützt dabei die Darstellung von Details. Bei diesem Teppich liegt die angegebene Knotendichte im Bereich von 200.000 bis 250.000 Knoten pro Quadratmeter. Sie steht in Verbindung mit der feinen Musterwirkung und der für Hosseinabad beschriebenen Strapazierfähigkeit.
Die Verarbeitung ist nicht als industrielle Druck- oder Webware zu verstehen. Handknüpfen ist eine textile Technik, bei der der Flor durch einzelne Knoten gebildet wird. So entsteht ein Teppich, dessen Oberfläche und Ornamentik aus einem fortlaufenden manuellen Arbeitsprozess hervorgehen. Die Wolle, die Handarbeit und die traditionelle Gestaltung gehören bei diesem Stück zusammen.
Herkunft und Tradition
Hosseinabad liegt im Nordwesten Persiens und gehört zur persischen Teppichherstellungstradition. Die Stadt befindet sich etwa 500 Kilometer südlich von Hamadan. Ihre Teppiche werden mit einer hohen Knüpfdichte und mit strapazierfähiger Ausführung verbunden. Diese Einordnung beschreibt die regionale Herkunft und erklärt, weshalb Hosseinabad in der Teppichkunde mit robusten, detailreichen Knüpfarbeiten in Verbindung steht.
Die Teppichkultur Nordwestpersiens ist durch eine Verbindung aus praktischer Nutzung und ornamentaler Ordnung geprägt. In den Werkstätten werden Muster nicht zufällig verteilt, sondern in einer klaren Struktur angelegt. Medaillons, Ranken, Blüten und geometrische Formen können dabei zu einem geschlossenen Rapport zusammenfinden. Die genaue Wirkung hängt von der Zeichnung, der Farbverteilung und der Ausarbeitung des jeweiligen Teppichs ab.
Hosseinabad steht innerhalb dieser Tradition für Teppiche, bei denen eine belastbare Konstruktion und eine erkennbare Musterzeichnung zusammenkommen. Die genannte Knüpfdichte ermöglicht eine differenzierte Darstellung, während die Wolle die für den Alltag wichtige Widerstandsfähigkeit unterstützt. Handwerker fertigen solche Teppiche mit Techniken, die in der persischen Teppichherstellung über Generationen weitergegeben wurden. Das Wissen umfasst den Aufbau des Grundgewebes, den Umgang mit dem Flormaterial und die Umsetzung traditioneller Zeichnungen.
Die Nähe zu Hamadan ist ein wichtiger Bezugspunkt für die regionale Einordnung. In derselben weiteren Region finden sich auch Hamadan-Teppiche. Sie bieten ebenfalls eine hohe Qualität, werden jedoch häufig mit einer etwas niedrigeren Knotendichte gefertigt. Der Vergleich macht deutlich, dass regionale Teppiche trotz gemeinsamer handwerklicher Umgebung unterschiedliche Schwerpunkte bei Dichte, Zeichnung und Ausführung haben können.
Zur Teppichlandschaft dieser Gegend werden außerdem Manufakturen in Kermanshah und Sarouk gezählt. Auch dort sind handwerkliche Fertigung und zeitbeständige Entwürfe bekannt. Florale und geometrische Motive gehören zu den wiederkehrenden Gestaltungsmitteln. Sie werden in lebendigen Farbtönen ausgeführt und können sich sowohl in traditionelle als auch in moderne Wohnumgebungen einfügen. Diese regionalen Bezüge bilden den kulturellen Hintergrund; die konkrete Herkunft dieses Teppichs ist Hosseinabad.
Persische Teppiche sind zugleich Gebrauchsgegenstände und textile Zeugnisse einer langen Handwerkstradition. Ihre Muster bewahren Formen, die von einer Generation zur nächsten weiterentwickelt werden. Bei einem Hosseinabad-Teppich zeigt sich diese Tradition in der Kombination aus handgeknüpfter Wolle, dichter Verarbeitung und einer klar gegliederten Ornamentik. Das Ergebnis ist kein beliebig reproduziertes Dekor, sondern ein Stück persischer Textilkultur mit eigener Musteranordnung.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs wird als rautenförmiges Medaillon oder als Herati-Muster beschrieben. Ein rautenförmiges Medaillon bildet einen geometrisch gefassten Mittelpunkt. Die Raute gibt der Komposition eine klare Achse und lenkt den Blick in das Zentrum. Von dort aus kann sich die Ornamentik in geordneten Formen über das Feld und in Richtung der Bordüre entwickeln. Die geometrische Grundform verleiht dem Entwurf eine präzise, strukturierte Wirkung.
Das Herati-Muster gehört zu den bekannten persischen Ornamenttraditionen. Es wird häufig durch eine Kombination aus Blattformen, Blüten und geschwungenen Linien charakterisiert. Die Motive können sich wiederholen und dadurch eine flächige, rhythmische Ordnung bilden. In Verbindung mit einem Medaillon entsteht ein Wechsel zwischen zentraler Betonung und fortlaufender Musterbewegung. So verbindet die Gestaltung geometrische Klarheit mit floralen Anklängen.
Die Musterzeichnung ist bei persischen Teppichen eng mit der Knüpftechnik verbunden. Eine feinere Knotung kann kleine Richtungswechsel, schmale Linien und differenzierte Konturen sichtbar machen. Bei diesem Hosseinabad wird die hohe angegebene Knotendichte mit Detailtreue in den Mustern verbunden. Das bedeutet nicht, dass die Ornamentik überladen sein muss. Vielmehr können auch einfache Grundformen durch sauber gesetzte Linien und eine regelmäßige Wiederholung deutlich zur Geltung kommen.
Die Farbgebung reicht von Rot bis Dunkelrot. Warme Rottöne geben dem Feld eine geschlossene, einladende Grundstimmung, während dunklere Nuancen die Zeichnung stärker konturieren können. Der Übergang zwischen helleren und tieferen Rottönen schafft innerhalb der Farbpalette eine sichtbare Abstufung. Die Farben gehören damit nicht nur zur Dekoration, sondern unterstützen die Lesbarkeit von Medaillon, Herati-Ornamenten und geometrischen Begrenzungen.
Ein rautenförmiges Medaillon kann einem Raum eine deutliche Mitte geben, ohne auf eine rein florale Wirkung angewiesen zu sein. Das Herati-Muster bringt dagegen eine bewegte, ornamentale Ebene ein. Beide Bezeichnungen verweisen auf traditionelle persische Gestaltungsmittel. Die Beschreibung lässt offen, ob bei diesem Stück der Schwerpunkt stärker auf dem zentralen Rautenmuster oder auf der Herati-Ornamentik liegt; genannt sind beide möglichen Mustermerkmale.
Persische Muster werden oft so angelegt, dass sich ihre Linien aus verschiedenen Blickrichtungen nachvollziehen lassen. Wiederholungen sorgen für Zusammenhalt, während ein Medaillon die Gesamtfläche ordnet. Bei einem handgeknüpften Teppich entsteht diese Ordnung aus der Verbindung von Entwurf und manueller Ausführung. Kleine Abweichungen können Teil der handwerklichen Entstehung sein, ohne dass dadurch die regionale Mustertradition verloren geht.
Die warmen Rottöne erleichtern die Verbindung mit klassischen und zeitgemäßen Einrichtungen. Das ist eine gestalterische Einordnung der Farbpalette und keine Aussage über einen bestimmten Raum. Entscheidend bleiben die im Teppich vorhandenen Mustermerkmale: die rautenförmige zentrale Form beziehungsweise die Herati-Struktur sowie die Abstufungen von Rot bis Dunkelrot. Dadurch erhält der Entwurf eine klare, traditionell persische Identität.
Besonderheiten
Zu den besonderen Merkmalen dieses Teppichs gehören die handgeknüpfte Fertigung, die strapazierfähige Wolle und die hohe Knotendichte. Die Knotendichte liegt im angegebenen Bereich von 200.000 bis 250.000 Knoten pro Quadratmeter. Sie wird mit einer detailreichen Musterzeichnung und einer robusten Ausführung verbunden. Als Gestaltung sind ein rautenförmiges Medaillon oder ein Herati-Muster sowie eine Farbpalette von Rot bis Dunkelrot genannt.
Die Kombination aus belastbarem Wollflor und traditioneller Ornamentik macht den Teppich zu einem praktischen Wohnaccessoire mit eindeutigem Bezug zum persischen Kunsthandwerk. Die Wolle unterstützt ein angenehmes Laufgefühl und eine lange Lebensdauer. Ihre Fähigkeit, Schmutz abzuweisen und Farben lebendig zu halten, kann den Pflegeaufwand verringern. Für die Erhaltung empfiehlt sich regelmäßiges Absaugen; bei Bedarf kann die Oberfläche mit einem feuchten Tuch gereinigt werden. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, damit die Farben nicht ausbleichen.
FAQ
Wie pflege ich meinen Hosseinabad-Perserteppich richtig?
Ein Hosseinabad-Perserteppich sollte regelmäßig abgesaugt werden, damit lose Verschmutzungen nicht dauerhaft im Wollflor liegen. Bei Bedarf kann die Oberfläche mit einem feuchten Tuch gereinigt werden. Direkte Sonneneinstrahlung ist zu vermeiden, weil sie ein Ausbleichen der warmen Rot- und Dunkelrottöne begünstigen kann. Die strapazierfähige Wolle ist für eine lange Nutzung geeignet, profitiert aber ebenso wie jedes handgeknüpfte Textil von einer schonenden Behandlung.
Welche Knotendichte hat ein Hosseinabad-Teppich?
Die Knotendichte dieses Hosseinabad-Teppichs liegt zwischen 200.000 und 250.000 Knoten pro Quadratmeter. Diese feine Knüpfung wird mit einer detailreichen Musterwirkung und einer strapazierfähigen Ausführung verbunden. Sie unterstützt die klare Darstellung des rautenförmigen Medaillons beziehungsweise der Herati-Ornamentik und gehört zu den genannten Merkmalen der Hosseinabad-Tradition.
Welche Farben sind für Hosseinabad-Teppiche typisch?
Für diesen Hosseinabad-Teppich sind warme Rottöne von Rot bis Dunkelrot angegeben. Die verschiedenen Nuancen können die zentrale Raute, florale Herati-Elemente und geometrische Linien unterschiedlich hervorheben. Die Farbpalette wirkt dadurch geschlossen und klar gegliedert. Zugleich bleibt sie in der traditionellen persischen Gestaltung verankert und lässt sich mit klassischen wie auch mit modernen Einrichtungskonzepten verbinden.
Zusätzliche Informationen
| Farbe | |
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| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |














