Perserteppich Heris 353 x 260 cm Wolle handgeknüpft

2812$

Handgeknüpfter Heris Perserteppich | Knotendichte: hochwertige Verarbeitung | Material: Flor Wolle, Kette Baumwolle | Größe: 353 x 260 cm | Muster: Heris, Rot | Zustand: gebraucht, gewaschen und in perfektem Zustand

1 verfügbar

  • ✓Kostenloser Versand in der EU
  • ✓2-5 Werktage Lieferzeit
  • ✓14 Tage Rückgaberecht
  • ✓Weltweiter Versand auf Anfrage
Secure Payment SICHERE ZAHLUNG
Shipping Partners VERSANDPARTNER
Artikelnummer: 2DCD54A6 Kategorien: , ,

Inventarnummer: 2DCD54A6

Beschreibung

Heris Perserteppich

Material und Verarbeitung

Dieser Perserteppich ist handgeknüpft und besteht aus einem Flor aus 100 Prozent Wolle sowie einer Kette aus 100 Prozent Baumwolle. Die Kombination ordnet die verwendeten Materialien klar den beiden funktionalen Bereichen eines Teppichs zu: Die Wolle bildet die sichtbare und begehbare Oberfläche, während die Baumwolle als Grundlage der Knüpfarbeit genannt ist. Die Verarbeitung wird als hochwertig beschrieben. Eine handgeknüpfte Ausführung entsteht nicht durch ein industrielles Druck- oder Tuftingverfahren, sondern durch das schrittweise Einbringen einzelner Knoten in die vorbereitete Kette.

Wolle wird bei orientalischen Teppichen traditionell für den Flor verwendet, weil sie eine belastbare, griffige und zugleich angenehm wirkende Oberfläche ermöglicht. Ihre natürliche Faserstruktur kann Farbstoffe gut aufnehmen und unterstützt die klare Wirkung von Konturen und Flächen. Baumwolle wird häufig als Kettenmaterial eingesetzt, da sie eine gleichmäßige Grundlage für die Knoten bilden kann. Bei diesem Stück sind beide Materialien mit einer Reinheit von 100 Prozent angegeben; weitere Fasern oder Beimischungen werden nicht genannt.

Die Bezeichnung handgeknüpft beschreibt die Herstellung dieses konkreten Teppichs. Jeder Knoten wird in der Folge der Kettenfäden gearbeitet und anschließend durch die Schussfäden gesichert. Dadurch entsteht eine textile Struktur, in der sich Flor, Kette und Schuss miteinander verbinden. Die Angabe „hochwertige Verarbeitung“ wird im Datenbestand als Knotendichte geführt. Eine konkrete Zahl zur Knotenzahl ist nicht angegeben und wird daher nicht ergänzt. Ebenso werden keine zusätzlichen technischen Details zur Knüpfdichte oder zum Aufbau behauptet.

Der Teppich ist gebraucht, gewaschen und befindet sich in perfektem Zustand. Die Waschung gehört damit zur Beschreibung seines aktuellen Zustands. Eine Aussage über ein bestimmtes Alter oder über eine Restaurierung enthält die Beschreibung nicht. Der Herstellungszeitraum ist mit 1980 bis 1989 angegeben. Für die Pflege eines handgeknüpften Wollteppichs sind regelmäßiges, schonendes Absaugen und das zeitnahe Abtupfen verschütteter Flüssigkeiten grundsätzlich sinnvoll; bei einer gründlichen Reinigung sollte die Behandlung auf Wolle und die textile Konstruktion abgestimmt sein.

Herkunft und Tradition

Der Teppich wird als Original aus Persien und als traditioneller Perserteppich bezeichnet. Sein regionales Design ist Heris. Heris liegt in der historischen Teppichlandschaft des nordwestlichen Iran, in der sich eine eigenständige Tradition kräftiger, klar gegliederter Knüpfarbeiten entwickelt hat. Heris-Teppiche werden in der Fachsprache häufig über ihre markante Geometrie, ihre ausgeprägte Rahmung und ihre robuste textile Anmutung beschrieben. Diese Merkmale gehören zur regionalen Stilgeschichte; sie sind nicht als zusätzliche Einzelbeschreibung jedes einzelnen Teppichs zu verstehen.

Die Teppichkultur Persiens umfasst zahlreiche Zentren, deren Erzeugnisse sich in Aufbau, Farbgebung und Motivsprache unterscheiden. Heris steht dabei für eine nordwestiranische Richtung, während Isfahan, Täbriz, Kashan, Nain, Ghom, Kerman und andere Orte eigene Gestaltungstraditionen hervorgebracht haben. Der vorliegende Teppich wird nicht durch ein beliebiges persisches Muster definiert, sondern durch die im Angebot genannte regionale Gestaltung Heris. Angaben zu einem genaueren Dorf, zu einer bestimmten Werkstatt oder zu einem namentlich bekannten Knüpfer liegen nicht vor.

In der iranischen Knüpftradition wird ein Teppich über längere Zeit in einzelne Arbeitsschritte gegliedert. Zuerst wird die Kette eingerichtet. Danach werden Knotenreihen geknüpft, durch Schüsse stabilisiert und mit Werkzeugen verdichtet. Der Flor wird im Verlauf der Arbeit auf eine einheitliche Höhe gebracht, damit das Muster lesbar bleibt. Am Ende folgen typischerweise Arbeiten an den Kanten und am Abschluss. Die handgeknüpfte Herstellung verbindet dadurch eine funktionale Bodenfläche mit einer überlieferten Form textiler Gestaltung.

Heris-Teppiche werden historisch mit der Umgebung von Heris und mit der breiteren Teppichregion Aserbaidschan im Nordwesten Irans verbunden. In dieser Tradition spielen Entwürfe mit zentralen Medaillons, geradlinigen Umrissen und kräftigen Nebenbordüren eine wichtige Rolle. Viele Heris-Muster arbeiten mit einer bewussten Spannung zwischen großen Flächen und kleinteiligen Füllmotiven. Die Linien wirken häufig konstruiert und rhythmisch, statt sich ausschließlich an weich verlaufenden Blumenranken zu orientieren.

Die Entwicklung persischer Teppiche ist zugleich von regionalem Austausch geprägt. Zeichnungen, Bordüren und Farbrezepte konnten zwischen benachbarten Orten wandern und dort in eigener Weise weitergeführt werden. Deshalb lassen sich einzelne Motive nicht immer nur einem einzigen Produktionsort zuordnen. Die Bezeichnung Heris Design verweist hier auf die im Angebot festgehaltene Stilrichtung. Sie ersetzt keine nicht vorhandene Angabe zu einer konkreten Werkstatt oder zu einem individuellen Herkunftsort innerhalb der Region.

Der angegebene Herstellungszeitraum von 1980 bis 1989 fällt in eine moderne Phase der persischen Teppichproduktion. Traditionelle Muster wurden in diesem Zeitraum weiterhin verwendet und durch handwerkliche Verfahren umgesetzt. Ein Teppich aus dieser Zeit ist nicht automatisch antik; die Beschreibung bezeichnet dieses Stück als gebraucht und zugleich gewaschen und in perfektem Zustand. Über die allgemeine Einordnung des Zeitraums hinaus werden keine zusätzlichen Aussagen zu Besitzgeschichte, Altersspuren oder Provenienz gemacht.

Design und Muster

Das konkrete Stück wird mit regionalem Design Heris beschrieben und als rot bezeichnet. Rot ist damit die genannte Farbe des Teppichs. Heris-Entwürfe sind in der regionalen Tradition häufig durch eine starke Mittelzone und eine klar abgesetzte Bordürenordnung geprägt. Typische Kompositionen können ein großes Medaillon, polygonale Formen, stilisierte Blüten oder rankenartige Füllungen miteinander verbinden. Diese Elemente erklären die Musterwelt des Heris-Stils; welche einzelnen Motive auf diesem Teppich tatsächlich vorhanden sind, wird in der Quelle nicht weiter aufgeschlüsselt.

Ein Medaillon ordnet die Fläche von der Mitte aus. Es kann rund, oval, rautenförmig oder stärker kantig gestaltet sein. Bei nordwestiranischen Entwürfen treten auch ineinander gesetzte Konturen und abgestufte Zacken auf. Solche geometrischen Mittelglieder geben dem Muster eine klare Achse und erleichtern die Wiederholung im Entwurf. Daneben können kleine Blätter, Blüten, Rosetten oder Eckzwickel die Zwischenräume füllen. Für dieses Exemplar bleibt es bei der gesicherten Aussage, dass sein regionales Muster Heris ist.

Bordüren strukturieren einen Teppich, indem sie die Hauptfläche an den Seiten einfassen. In der Heris-Tradition können eine breite Hauptbordüre und schmalere Nebenbordüren gemeinsam eingesetzt werden. Wiederkehrende Formen schaffen dabei einen Rhythmus, der die längliche Gesamtkomposition zusammenhält. Gezackte Blätter, Blütenketten, Winkel und abstrahierte Ranken gehören zu den Motivrepertoires, die in Heris-Entwürfen vorkommen können. Die rote Farbgebung dieses Stücks bildet den ausdrücklich genannten Farbaspekt; weitere Farben werden nicht angegeben.

Die Wirkung eines persischen Musters entsteht nicht allein durch einzelne Symbole, sondern auch durch deren Maßstab, Wiederholung und Abgrenzung. Ein groß angelegtes Mittelmotiv kann Ruhe erzeugen, während kleine Füllformen die Fläche verdichten. Gerade bei geometrisch geprägten Stilen kommt der sauberen Führung von Linien und Ecken eine wichtige gestalterische Funktion zu. Handgeknüpfte Ausführung und Musterzeichnung stehen dabei in engem Zusammenhang, weil jede Farbfläche während des Knüpfens Reihe für Reihe aufgebaut wird.

Heris wird häufig mit einer kräftigen und gut lesbaren Formensprache verbunden. Im Unterschied zu ausschließlich naturalistischen Blumenmustern können Blüten und Blätter deutlich stilisiert und in kantige Umrisse überführt werden. Das macht die regionale Gestaltung auch aus größerer Entfernung erkennbar, ohne dass jedes Muster streng schematisch sein muss. Historische Vorbilder, lokale Vorlieben und die Interpretation des jeweiligen Entwurfs führen zu unterschiedlichen Ausprägungen. Die Bezeichnung Heris beschreibt daher eine Stilfamilie und nicht ein einziges unveränderliches Muster.

Persische Teppiche zeigen außerdem, wie Farbtöne zur Gliederung beitragen. Ein roter Grund kann ein Medaillon hervorheben, eine Bordüre voneinander trennen oder Nebenmotive miteinander verbinden. Die genaue Farbpalette, die Art der Färbung und die Verteilung weiterer Töne sind für diesen Teppich nicht dokumentiert. Aus diesem Grund werden neben Rot keine weiteren Farben oder spezifischen Farbstoffe genannt. Sicher festgehalten sind die persische Einordnung, die Heris-Gestaltung, die rote Farbe und die handgeknüpfte Ausführung.

Besonderheiten

Zu den besonderen Angaben dieses Stücks gehören seine handgeknüpfte Herstellung, die Verbindung von 100 Prozent Wolle im Flor und 100 Prozent Baumwolle in der Kette sowie die hochwertige Verarbeitung. Der Teppich wird als gebraucht, gewaschen und in perfektem Zustand beschrieben. Diese drei Zustandsangaben stehen gemeinsam für ein bereits verwendetes, gereinigtes und zugleich sehr gut erhaltenes Stück. Der Herstellungszeitraum 1980 bis 1989 ergänzt die Einordnung als Teppich aus einer modernen Produktionsphase.

Die regionale Gestaltung Heris und die rote Farbgebung geben dem Teppich seine benannte stilistische Identität. Gleichzeitig bleibt die Beschreibung bei den belegten Eigenschaften: Eine Signatur, eine Werkstatt, eine exakte Knotenzahl, eine Restaurierung oder eine individuelle Provenienz sind nicht angegeben. Auch einzelne Ornamente werden nicht als gesicherte Merkmale ergänzt. So verbindet der Teppich die festgehaltenen Material- und Zustandsdaten mit einer klar benannten persischen Stiltradition.

FAQ

Wie reinige ich diesen Perserteppich richtig?

Bei einem handgeknüpften Wollteppich empfiehlt sich regelmäßiges und vorsichtiges Absaugen, ohne die Oberfläche unnötig zu belasten. Frische Flecken sollten mit einem leicht feuchten Tuch abgetupft werden, statt sie kräftig zu reiben. Da dieses Stück bereits gewaschen wurde und als gebraucht, aber in perfektem Zustand beschrieben ist, sollte eine erneute gründliche Reinigung nur bei tatsächlichem Bedarf erfolgen. Für eine professionelle Behandlung ist ein Fachbetrieb sinnvoll, der Erfahrung mit Wolle, Baumwollkette und handgeknüpften Perserteppichen hat.

Woran erkenne ich einen handgeknüpften Perserteppich?

Bei einem handgeknüpften Teppich ist die Struktur der Knüpfung auf der Rückseite sichtbar. Die einzelnen Knoten und die Reihen können sich leicht voneinander unterscheiden, weil sie von Hand ausgeführt werden. Auch die Verbindung von Flor, Kette und Schuss lässt sich dort besser nachvollziehen als bei einem maschinell gefertigten Teppich. Eine konkrete Knotenzahl ist für dieses Stück nicht genannt; die Beschreibung führt die Verarbeitung als hochwertig. Eine fachkundige Prüfung kann zusätzlich helfen, Herstellung und Aufbau einzuordnen.

Kann dieser Perserteppich auf einer Fußbodenheizung liegen?

Handgeknüpfte Perserteppiche können grundsätzlich auf einer Fußbodenheizung verwendet werden, wenn die Wärme nicht behindert wird und der Teppich für den Untergrund geeignet liegt. Eine rutschhemmende, durchlässige Unterlage kann die Sicherheit verbessern und die Luftzirkulation unterstützen. Die Heizung sollte nicht mit ungewöhnlich hoher Temperatur betrieben werden. Da dieser Teppich einen Wollflor und eine Baumwollkette besitzt, sollte bei besonderen Bedingungen oder empfindlichen Böden eine fachkundige Empfehlung eingeholt werden.

Zusätzliche Informationen
Design-Stil

Farbe

Grösse

Form

Herkunft

Material

,

}) }) }) }) } }) } })
Gratis-PDF: unser Perserteppich-Lexikon – jetzt holen