Perserteppich Hamedan 256 x 130 cm Wolle handgeknüpft

748$

Handgeknüpfter Hamedan Perserteppich | Knotendichte: Hochwertig | Material: 100% Wolle und 100% Baumwolle | Größe: 256 x 130 cm | Muster: Traditionell persisch | Zustand: Top Zustand, gebraucht

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Inventarnummer: 6C054F60

Beschreibung

Hamedan Perserteppich

Material und Verarbeitung

Dieser Hamedan Perserteppich ist handgeknüpft und besteht aus 100% Wolle sowie 100% Baumwolle. Die Kombination dieser beiden Naturfasern gehört zu den klassischen Grundlagen der persischen Teppichherstellung. Wolle wird traditionell für den Flor verwendet, weil sie widerstandsfähig, griffig und für den täglichen Gebrauch geeignet ist. Baumwolle bildet bei vielen geknüpften Teppichen die tragende Grundlage und gibt dem Gewebe Stabilität. Die Materialangabe dieses Teppichs nennt beide Fasern ausdrücklich.

Beim Handknüpfen werden die einzelnen Knoten von Hand in die Kettfäden eingearbeitet. Reihe für Reihe entsteht dadurch ein textiles Gewebe, während das Muster unmittelbar im Arbeitsprozess aufgebaut wird. Diese Technik unterscheidet einen handgeknüpften Teppich von einem maschinell gefertigten Produkt und von einem flach gewebten Kelim. Die Knotendichte wird bei diesem Teppich als hochwertig bezeichnet. Der Herstellungszeitraum liegt zwischen 2000 und 2009. Damit verbindet dieses Stück eine überlieferte Knüpftechnik mit einer Herstellung aus diesem Zeitraum.

Herkunft und Tradition

Der Teppich wird als Hamedan Perserteppich aus Persien beschrieben. Hamedan liegt im westlichen Iran und ist als Zentrum einer vielseitigen regionalen Teppichproduktion bekannt. Die Bezeichnung Hamedan kann Teppiche aus der Stadt ebenso einschließen wie Arbeiten aus dem weiteren Umland. In diesem Gebiet entwickelte sich eine lange Tradition der häuslichen und gewerblichen Knüpferei. Unterschiedliche Dörfer, Familien und Werkstätten bildeten eigene Vorlieben bei Aufbau, Farbwirkung und Ornamentik aus. Deshalb steht der Ortsname für eine breite regionale Gruppe und nicht für ein einziges, unveränderliches Muster.

Die persische Teppichkultur entstand über viele Jahrhunderte in verschiedenen Landschaften des Iran. Jede Webregion entwickelte eigene Formen der Gestaltung und eigene handwerkliche Schwerpunkte. Unterschiede zeigen sich unter anderem in der Anordnung des Mittelfeldes, in den Bordüren, in der Behandlung pflanzlicher Motive und in der Verwendung geometrischer Formen. Auch die verfügbaren Materialien und die Weitergabe des Handwerks innerhalb von Familien beeinflussten die Ausführung. Hamedan steht innerhalb dieser Geschichte für eine westiranische Tradition, in der sowohl Gebrauchsteppiche als auch sorgfältig gestaltete Stücke hergestellt wurden.

Traditionell wurde das Knüpfen häufig im häuslichen Umfeld erlernt und von einer Generation an die nächste weitergegeben. Dabei mussten Knüpferinnen und Knüpfer nicht nur die Knotentechnik beherrschen, sondern auch Proportionen, Wiederholungen und die Zuordnung der Farben verstehen. Ein Entwurf konnte als Vorlage dienen, wurde jedoch während der Arbeit an die jeweilige Ausführung angepasst. Dadurch entstehen bei handgeknüpften Teppichen Unterschiede in Rhythmus, Kontur und Detail. Die regionale Tradition bleibt erkennbar, ohne dass jedes Stück vollständig gleich aussieht.

Hamedan gehört zu den westiranischen Namen, die im Teppichhandel mit einer vielfältigen Produktion verbunden werden. Das weitere Webgebiet umfasst unterschiedliche lokale Ausdrucksformen. Manche Arbeiten wirken stärker geometrisch, andere greifen auf Pflanzenornamente, Medaillons oder durchlaufende Muster zurück. Auch Format und Detaillierung können innerhalb der regionalen Gruppe wechseln. Diese Vielfalt erklärt, warum der Begriff Hamedan eine Herkunfts- und Stilbezeichnung zugleich sein kann, ohne eine einzige Musterform festzulegen.

Persische Teppiche wurden für verschiedene Bereiche des täglichen Lebens gefertigt. Kleinere Stücke konnten als Vorleger dienen, während größere Teppiche einen Raum gliederten und den Boden schützten. Die Herstellung verband dabei den praktischen Nutzen eines robusten Textils mit einer geordneten dekorativen Gestaltung. Wolle, Baumwolle, Färbemittel und die Erfahrung der Handwerker bildeten die materiellen Grundlagen. Die Geschichte persischer Teppiche ist daher nicht nur eine Geschichte repräsentativer Kunst, sondern auch eine Geschichte des Wohnens, des Handwerks und der regionalen Arbeitsteilung.

Design und Muster

Das Design dieses Teppichs wird als traditionell persisch bezeichnet. Traditionelle persische Kompositionen beruhen häufig auf einem klaren Verhältnis zwischen Mittelfeld, Bordüren und einzelnen Ornamenten. Im Feld können florale Formen, Ranken, Medaillons oder geometrische Elemente angeordnet sein. Die Bordüre fasst die zentrale Fläche ein und schafft einen äußeren Rahmen. Je nach regionaler Tradition kann ein Entwurf streng symmetrisch aufgebaut sein oder bewusst kleinere Abweichungen zeigen. Welche Motive bei diesem Einzelstück genau verwendet werden, ist durch die Bezeichnung traditionell persisch nicht weiter festgelegt.

Florale Muster werden in der persischen Teppichkunst meist stilisiert und in rhythmischen Wiederholungen dargestellt. Blätter, Blüten und Ranken können miteinander verbunden sein oder als einzelne Ornamente erscheinen. Bei geometrischen Kompositionen spielen Linien, Winkel, Rauten und Achsen eine größere Rolle. Beide Ausdrucksformen können miteinander verbunden werden. Die Muster werden bei einem handgeknüpften Teppich nicht auf eine fertige Oberfläche gedruckt. Sie entstehen Knoten für Knoten, indem die Farben und Formen während des Knüpfens in einer bestimmten Reihenfolge angeordnet werden.

Hamedan-Teppiche zeigen innerhalb der regionalen Tradition unterschiedliche Einflüsse. Häufig kommen zentrale Medaillons, durchlaufende Muster und stilisierte Pflanzenformen vor. Ebenso können strengere geometrische Anordnungen Teil eines Hamedan-Entwurfs sein. Bordüren bestehen oft aus wiederkehrenden Blüten, Ranken, gezackten Formen oder linearen Ornamenten. Diese Vielfalt ist ein Merkmal der westiranischen Teppichlandschaft. Der Name Hamedan beschreibt bei diesem Teppich die regionale Einordnung; die konkrete Folge von Motiven bleibt die individuelle Gestaltung dieses Einzelstücks.

In einem traditionellen Entwurf erfüllen Farben mehrere Aufgaben. Sie unterscheiden Hintergrund, Ornament und Rahmen voneinander und machen die Gliederung des Feldes sichtbar. Kontraste können einzelne Motive hervorheben, während ähnliche Farbtöne größere Flächen miteinander verbinden. Konturen geben den Formen Klarheit und unterstützen die Lesbarkeit des Musters. Bei handgeknüpften Teppichen entsteht diese Wirkung aus dem Zusammenspiel von Material, Knoten und farbiger Anordnung, nicht aus einem nachträglichen Druckverfahren.

Persische Muster beruhen außerdem auf Wiederholung und Variation. Ein Ornament kann in einer Bordüre mehrfach erscheinen, dabei aber durch seine Stellung oder Einfassung leicht verändert werden. Ranken können den Blick durch das Feld führen, während ein Medaillon oder eine zentrale Ordnung den Schwerpunkt bildet. Geometrische Muster schaffen mit ihren Achsen und Abständen eine andere Form von Rhythmus. Die regionale Teppichkunst umfasst deshalb sowohl streng geplante als auch lebendig wirkende Kompositionen. Das Grundprinzip bleibt die Verbindung von handwerklicher Ausführung und ornamentaler Ordnung.

Besonderheiten

Der Teppich ist ein Originalteppich, handgeknüpft und in traditionell persischem Design ausgeführt. Die Beschreibung nennt eine hochwertige Knotendichte, 100% Wolle und 100% Baumwolle sowie einen Herstellungszeitraum zwischen 2000 und 2009. Der Zustand wird als Top Zustand, gebraucht angegeben. Außerdem wird seine perfekte Stärke hervorgehoben. Diese Informationen verbinden die Bezeichnung Hamedan mit ausdrücklich genannten Angaben zu Herkunft, Material, Technik, Zeitraum und Zustand.

Als handgeknüpftes Einzelstück besitzt der Teppich eine eigene Folge von Knoten, Farben und Ornamenten. Auch Stücke derselben regionalen Tradition unterscheiden sich durch die Handarbeit voneinander. Die Bezeichnung Originalteppich grenzt dieses Stück von einer bloßen Reproduktion ab. Für seine Einordnung sind die genannten Merkmale maßgeblich: Hamedan, Persien, Handknüpfung, Wolle und Baumwolle, traditionell persisches Design, der angegebene Herstellungszeitraum sowie der beschriebene gebrauchte Top Zustand.

FAQ

Wie pflege ich meinen Perserteppich richtig?

Regelmäßiges Absaugen hilft, lose Verschmutzungen aus dem Flor zu entfernen und die Oberfläche sauber zu halten. Für die langfristige Pflege wird eine professionelle Reinigung einmal jährlich empfohlen. Scharfe Reinigungsmittel sollten vermieden werden, da sie die Farben eines Teppichs beschädigen können. Eine fachgerechte Reinigung kann die Materialien Wolle und Baumwolle sowie die handgeknüpfte Struktur berücksichtigen. Flecken sollten nicht mit aggressiven Mitteln behandelt werden, sondern möglichst fachgerecht beurteilt werden.

Woher stammen die besten Perserteppiche?

Perserteppiche stammen hauptsächlich aus dem Iran. Zu den bekannten Regionen gehören Isfahan, Tabriz und Qom, die für jahrhundertealte Handwerkskunst und die Verwendung hochwertiger Materialien bekannt sind. Auch Hamedan ist eine wichtige Bezeichnung innerhalb der persischen Teppichtradition. Die Qualität eines einzelnen Teppichs hängt jedoch nicht allein vom Ortsnamen ab. Material, Knüpfarbeit, Musteraufbau, Ausführung und Erhaltung tragen ebenfalls zu seiner Einordnung bei.

Wie kann ich die Echtheit eines Perserteppichs überprüfen?

Ein echter Perserteppich zeichnet sich durch Handarbeit aus. Auf der Rückseite eines handgeknüpften Teppichs sind die einzelnen Knoten sichtbar; außerdem zeigt die Rückseite häufig ein leicht unregelmäßiges Muster. Auch die Qualität von Wolle oder Seide kann geprüft werden, indem die Fasern vorsichtig beurteilt werden. Bei diesem Stück nennen die Produktangaben die Handknüpfung, die Materialien und die Bezeichnung Originalteppich. Diese Merkmale bilden die Grundlage für die beschriebene Einordnung.

Zusätzliche Informationen
Design-Stil

Farbe

Grösse

Form

Herkunft

Material

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