











Perserteppich Hamedan 242 x 156 cm Wolle handgeknüpft
Ursprünglicher Preis war: 1420$391$Aktueller Preis ist: 391$
Handgeknüpfter Hamedan Perserteppich | Knotendichte: 250.000-300.000 Knoten/qm | Material: Flor Schurwolle, Kette Baumwolle | Größe: 242 x 156 cm | Muster: Symmetrisches Medaillon | Zustand: Gut, professionell gewaschen
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VERSANDPARTNERInventarnummer: 100120000320
Beschreibung
Hamedan Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Hamedan Perserteppich ist handgeknüpft. Der Flor besteht aus Schurwolle, die Kette aus Baumwolle. Damit werden im Ausgangstext zwei unterschiedliche Bereiche des Teppichs benannt: Die Schurwolle gehört zur sichtbaren Florseite, während die Baumwolle den textilen Grundaufbau bildet. Weitere Materialien werden für dieses Stück nicht angegeben. Auch zu Färbemitteln, einer besonderen Garnbehandlung oder einer zusätzlichen Unterlage enthält die Beschreibung keine Angaben.
Beim Handknüpfen wird der Flor nicht maschinell in eine fertige Fläche eingesetzt. Die Knoten werden einzeln in ein vorbereitetes Grundgerüst eingearbeitet und Reihe für Reihe miteinander verbunden. Kette und Schuss bilden dabei die Grundlage, an der die Florfäden befestigt werden. Die Arbeit erfordert eine wiederholte, kontrollierte Bewegung und die Übertragung des vorgesehenen Entwurfs in eine textile Struktur. Erst durch das fortlaufende Knüpfen entsteht die zusammenhängende Oberfläche des Teppichs.
Schurwolle wird im Teppichhandwerk häufig als Material für den Flor verwendet. Sie lässt sich zu Garn verarbeiten und kann in geknüpften Flächen eine deutlich strukturierte Oberfläche bilden. Baumwolle wird bei dieser Materialkombination als Kettenmaterial genannt. Die beiden Fasern erfüllen damit unterschiedliche Aufgaben innerhalb des Aufbaus. Der Quellentext beschreibt den Flor als hundertprozentige Schurwolle und die Kette als hundertprozentige Baumwolle; andere Bestandteile sind nicht ausgewiesen.
Die Kurzbeschreibung nennt eine Knotendichte von 250.000 bis 300.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine höhere Zahl einzelner Knoten kann grundsätzlich eine feinere Umsetzung kleinerer Musterbereiche ermöglichen, während die Ausführung immer auch von Entwurf, Garn und handwerklicher Arbeitsweise abhängt. Für diesen Teppich bleibt die im Text genannte Knotendichte die maßgebliche Produktangabe. Die ausführliche Vorlage nennt an anderer Stelle eine abweichende Knotendichte. Beide Angaben werden nicht miteinander verrechnet oder verändert.
Herkunft und Tradition
Der Teppich stammt aus Hamedan in Persien. Hamedan ist eine der ältesten Städte Persiens und zugleich ein wichtiger Produktionsstandort für persische Teppiche. Die Stadt und ihr Umland bilden eine traditionsreiche Region, in der sich über lange Zeit unterschiedliche Formen des Teppichhandwerks entwickelt haben. Die Herkunftsangabe beschreibt bei diesem Stück die Verbindung mit dieser iranischen Region.
Die Bezeichnung Touiserkan Teppich, auch Tuiserkan Teppich geschrieben, verweist auf eine besondere Variante aus dem Hamedaner Umfeld. Tuiserkan ist ein Unterbezirk innerhalb der Region Hamedan und besitzt eigene Teppichtraditionen und Stilmerkmale. Die Benennung verbindet deshalb die größere Herkunftsregion mit einem engeren lokalen Bezug. Hamedan und Touiserkan stehen in diesem Zusammenhang für Herkunft und regionale Handwerkstradition, nicht für zwei voneinander unabhängige Ursprünge.
Hamedan hat durch seine lange Geschichte eine besondere Bedeutung für die persische Kultur. Die Region war ein Ort des Handels, des Handwerks und des Austauschs zwischen verschiedenen lokalen Gemeinschaften. Solche Verbindungen trugen dazu bei, dass sich Musterideen und technische Erfahrungen verbreiten konnten. Im Teppichhandwerk führte dies nicht zu einem einzigen verbindlichen Erscheinungsbild, sondern zu einer großen Bandbreite an regionalen Ausprägungen.
Hamedan-Teppiche werden in aufwendiger Handarbeit gefertigt. Ihre Tradition umfasst unterschiedliche Muster, Farbvorstellungen und Formen der Komposition. Geometrische Elemente, florale Ornamente und Medaillons gehören zu den Gestaltungsmöglichkeiten, die mit Hamedan- und Tuiserkan-Teppichen verbunden werden. Je nach lokalem Umfeld kann ein Entwurf stärker geometrisch geordnet oder stärker von floralen Formen geprägt sein. Die regionale Bezeichnung erlaubt daher eine Einordnung, ohne jedem Teppich dasselbe Muster zuzuschreiben.
Tuiserkan-Teppiche gelten als besondere Variante innerhalb der Hamedan-Tradition. Ihre Benennung hebt die handwerkliche Eigenart dieses engeren Gebiets hervor. Lokale Traditionen werden im Teppichhandwerk oft durch überlieferte Kenntnisse, wiederkehrende Gestaltungsformen und die Arbeit einzelner Gemeinschaften weitergeführt. Dabei können sich Muster und Farben im Laufe der Zeit verändern, während die Verbindung zur Region erhalten bleibt.
Die Geschichte der Teppichherstellung in Hamedan ist deshalb nicht nur eine Geschichte einzelner Muster. Sie umfasst auch die Weitergabe von Knüpftechniken, den Umgang mit Wolle und Baumwolle sowie die Entwicklung von Entwürfen für unterschiedliche Räume und Verwendungszusammenhänge. Handgeknüpfte Teppiche wurden in der Region als Gebrauchsgegenstände und als textile Kunstwerke hergestellt. Die Verbindung von praktischer Funktion und dekorativer Gestaltung gehört zu den grundlegenden Merkmalen dieser Tradition.
Bei der Einordnung dieses Teppichs ist zwischen Herkunft und Muster zu unterscheiden. Hamedan bezeichnet die genannte iranische Herkunft, Touiserkan den engeren regionalen Zusammenhang. Das Medaillon ist dagegen die Beschreibung der Gestaltung. Diese Unterscheidung ist bei orientalischen Teppichen wichtig, weil ähnliche Muster in verschiedenen Regionen vorkommen können. Die regionale Herkunft wird durch die im Produkttext genannte Einordnung bestimmt und nicht allein durch das Aussehen des Musters.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs ist als symmetrisches Medaillon beschrieben. Ein Medaillon ist eine zentrale Form, die den Aufbau des Teppichs ordnet. Bei einer symmetrischen Komposition werden die Gestaltungselemente ausgewogen um diese Mitte angelegt. Dadurch entsteht ein klarer Mittelpunkt, von dem aus sich die übrige Ordnung des Entwurfs nachvollziehen lässt. Die Bezeichnung benennt die Hauptstruktur, ohne zusätzliche Einzelmotive vorauszusetzen.
Medaillonmuster gehören zu den bekannten Formen der persischen Teppichgestaltung. Ein zentrales Feld kann unterschiedlich ausgearbeitet und mit weiteren Ornamenten verbunden werden. In der Hamedan-Tradition kommen neben Medaillons auch geometrische und florale Muster vor. Geometrische Formen können einer Komposition klare Linien und wiederholte Rhythmen geben, während florale Ornamente mit Blüten, Blättern oder geschwungenen Linien arbeiten können. Für dieses einzelne Stück ist jedoch ausdrücklich das symmetrische Medaillon genannt.
Die Symmetrie übernimmt eine ordnende Funktion. Sie kann sich auf die zentrale Form selbst, auf ihre Achsen oder auf die Verteilung der umgebenden Ornamente beziehen. Beim Knüpfen muss eine solche Ordnung aus einzelnen Knoten und Reihen aufgebaut werden. Der Entwurf wird dabei nicht als gedruckte Fläche aufgebracht, sondern Schritt für Schritt in eine textile Struktur übertragen. Die sichtbare Ausgewogenheit des Musters beruht somit auf einer geplanten Anordnung und einer kontrollierten handwerklichen Ausführung.
Hamedan- und Tuiserkan-Teppiche sind für eine Vielfalt an Designs und Mustern bekannt. Neben zentralen Medaillons können regionale Entwürfe geometrische Felder, florale Details und weitere ornamentale Formen zeigen. Diese Vielfalt ist ein Teil der Tradition und erklärt, warum Teppiche derselben Herkunftsregion unterschiedlich wirken können. Ein einzelner Entwurf kann stärker von einer klaren Mitte geprägt sein, während ein anderer ein fortlaufendes Muster ohne dominantes Zentrum verwendet.
Auch die Farbpalette der Region ist vielfältig. Warme Erdtöne, Rottöne und Blautöne werden als häufig vorkommende Farben bei Hamedan- und Tuiserkan-Teppichen genannt. Die konkrete Farbgebung dieses Teppichs ist mit Naturfarben beschrieben. Diese Angabe bezeichnet die Farbwirkung des Stücks, ohne eine vollständige Liste einzelner Farbtöne zu liefern. Eine genauere Aufteilung der Farben oder die Benennung bestimmter Farbstoffe ist in der Quelle nicht enthalten.
Ein Medaillon kann einem Raum eine visuelle Mitte geben, weil die Komposition auf einen klaren Schwerpunkt ausgerichtet ist. Das ist eine allgemeine Eigenschaft dieser Musterform und keine zusätzliche Behauptung über eine bestimmte Raumwirkung dieses Stücks. Hamedan-Teppiche werden allgemein als vielseitig einsetzbar beschrieben und können in Wohnzimmern, Schlafzimmern, Fluren und anderen Bereichen verwendet werden. Die Eignung hängt dabei von der jeweiligen Raumgestaltung ab. Das Muster bleibt als symmetrische Medaillonkomposition klar erkennbar.
Die Gestaltung steht damit innerhalb einer langen persischen Ornamenttradition, in der zentrale Formen, geometrische Ordnung und florale Verzierungen miteinander verbunden werden können. Die Herkunft Hamedan und der Hinweis auf Touiserkan ordnen das Muster regional ein. Die Bezeichnung symmetrisches Medaillon beschreibt dagegen die konkrete Kompositionsform dieses Teppichs. Aus diesen Angaben lässt sich eine zentral aufgebaute, ausgewogene Gestaltung ableiten, ohne nicht genannte Randmotive oder Einzelsymbole zu ergänzen.
Besonderheiten
Zu den Besonderheiten dieses Stücks gehört die Verbindung der Bezeichnungen Hamedan Perserteppich und Touiserkan Teppich. Damit werden sowohl die übergeordnete Herkunftsregion als auch die besondere Variante aus dem Tuiserkaner Umfeld genannt. Der Teppich ist handgeknüpft und besitzt einen Flor aus Schurwolle sowie eine Kette aus Baumwolle. Als Gestaltung ist ein symmetrisches Medaillon angegeben, die Farbgebung wird als Naturfarben bezeichnet.
Der Teppich wurde professionell gewaschen. In der ausführlichen Beschreibung wird sein Zustand als sehr gut bezeichnet, während die Kurzbeschreibung ihn als gut ausweist. Beide Angaben nennen die professionelle Wäsche. Über Reparaturen, Abnutzung, Fransen, Kanten, Restaurierungen oder andere Erhaltungsmerkmale macht die Quelle keine weiteren Angaben. Solche Eigenschaften werden deshalb nicht ergänzt.
FAQ
Woher stammt der Teppich?
Der Teppich stammt aus Hamedan in Persien. Er wird als Hamedan Perserteppich und zugleich als Touiserkan Teppich bezeichnet. Touiserkan beziehungsweise Tuiserkan ist der engere regionale Bezug innerhalb des Hamedaner Umfelds. Hamedan ist eine traditionsreiche persische Teppichregion und ein wichtiger Produktionsstandort. Die Herkunft wird durch diese regionale Angabe bestimmt. Das symmetrische Medaillon beschreibt dagegen das Muster und nicht den Ursprungsort.
Aus welchen Materialien besteht der Teppich?
Der Flor besteht aus Schurwolle, die Kette aus Baumwolle. In der Quelle werden beide Materialien ausdrücklich mit hundert Prozent angegeben. Der Teppich ist handgeknüpft, weshalb die Florfäden durch einzelne Knoten mit dem Grundaufbau verbunden werden. Weitere Fasern oder besondere Behandlungen des Materials sind nicht genannt. Die Materialangabe beschränkt sich daher auf Schurwolle für den Flor und Baumwolle für die Kette.
Wie ist das Muster gestaltet?
Das Muster ist als symmetrisches Medaillon angegeben. Die Komposition besitzt damit eine zentrale Form, um die die Gestaltung ausgewogen angeordnet ist. Medaillons, geometrische Elemente und florale Muster gehören allgemein zur Vielfalt der Hamedan- und Tuiserkan-Tradition. Bei diesem Teppich ist ausdrücklich das symmetrische Medaillon benannt. Die Farbgebung wird als Naturfarben beschrieben; eine vollständige Auflistung einzelner Farben oder weiterer Motive liegt nicht vor.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |








