Perserteppich Hamedan 176 x 110 cm Wolle handgeknüpft

656$

Handgeknüpfter Hamedan Perserteppich | Knotendichte: Hochwertige Handarbeit | Material: Flor Wolle, Kette Baumwolle | Größe: 176 x 110 cm | Muster: Persisches regionales Design | Zustand: Neu ohne Etikett, gewaschen

Ausverkauft

  • ✓Kostenloser Versand in der EU
  • ✓2-5 Werktage Lieferzeit
  • ✓14 Tage Rückgaberecht
  • ✓Weltweiter Versand auf Anfrage
Secure Payment SICHERE ZAHLUNG
Shipping Partners VERSANDPARTNER
Artikelnummer: F75C2FD9 Kategorien: , ,

Inventarnummer: F75C2FD9

Beschreibung

Hamedan Perserteppich

Material und Verarbeitung

Dieser Hamedan Perserteppich ist handgeknüpft. Die handwerkliche Fertigung wird in der Produktbeschreibung als hochwertige Handarbeit bezeichnet. Beim Handknüpfen entsteht ein Teppich Knoten für Knoten auf einem Grundgerüst. Die einzelnen Knoten werden von Hand gesetzt und anschließend durch weitere Schussfäden sowie das Anschlagen der Knoten befestigt. Diese Arbeitsweise unterscheidet handgeknüpfte Teppiche grundsätzlich von maschinell hergestellten Bodenbelägen. Sie verbindet Material, Aufbau und Muster in einem einzelnen Arbeitsprozess.

Als Material sind 100 Prozent Wolle und 100 Prozent Baumwolle angegeben. Die Wolle bildet den Flor, also die sichtbare und fühlbare Oberfläche des Teppichs. Baumwolle wird dem Kettenbereich zugeordnet. Wolle wird bei handgeknüpften Teppichen traditionell wegen ihrer strapazierfähigen, griffigen und zugleich angenehm textilen Eigenschaften verwendet. Sie kann Farben gut aufnehmen und lässt sich zu einem belastbaren Flor verarbeiten. Baumwolle dient als fester textiler Bestandteil des Grundaufbaus und ermöglicht eine gleichmäßige Ordnung der Kettfäden.

Die Bezeichnung handgeknüpft beschreibt nicht nur das Aussehen, sondern die Herstellungsweise. Während des Knüpfens wird das Muster schrittweise aufgebaut. Eine hochwertige Handarbeit setzt dabei Aufmerksamkeit bei der Ausrichtung der Knoten, bei der Führung der Linien und bei der Verbindung von Flor und Grundgewebe voraus. Aus den angegebenen Materialien entsteht ein Teppich, bei dem die natürliche Wolle und die Baumwolle unterschiedliche Aufgaben im Aufbau übernehmen.

Die Produktbeschreibung nennt eine perfekte Stärke und Pflegeleichtigkeit. Diese Angaben gehören zu den beschriebenen Gebrauchseigenschaften des Teppichs. Die Wolle im Flor und die Baumwolle im Grundaufbau bilden zusammen die materielle Grundlage seiner Nutzung. Eine sachgerechte Pflege trägt allgemein dazu bei, textile Oberflächen sauber zu halten und ihre Struktur zu bewahren. Die genaue Behandlung richtet sich immer nach Verschmutzung, Umgebung und der Beschaffenheit des jeweiligen Teppichs.

Herkunft und Tradition

Der Teppich wird als Hamedan Perserteppich bezeichnet und sein Ursprungsland ist Persien. Hamedan steht für eine traditionsreiche Teppichregion im westlichen Iran. Das Gebiet ist von zahlreichen Orten, Dörfern und Werkstätten geprägt, in denen sich über lange Zeit unterschiedliche lokale Web- und Knüpfgewohnheiten entwickelt haben. Deshalb bezeichnet Hamedan nicht nur eine einzige, vollkommen einheitliche Musterform. Der Name verweist auf eine weit gefasste regionale Tradition, deren Teppiche in Zeichnung, Farbgebung und Ausführung variieren können.

Die Teppichkultur rund um Hamedan ist eng mit handwerklicher Haus- und Werkstattproduktion verbunden. In vielen iranischen Regionen wurden Kenntnisse über das Spannen der Kette, das Einbringen von Schussfäden, das Knüpfen und das Ausarbeiten der Ränder innerhalb von Familien und lokalen Gemeinschaften weitergegeben. Solche Erfahrungen betreffen nicht nur das eigentliche Knüpfen. Sie umfassen auch die Auswahl geeigneter Wolle, das Vorbereiten des Garns, den Umgang mit Farbstoffen und die Abstimmung eines Musters auf den verfügbaren Webstuhl.

Persische Teppiche werden häufig nach ihrem Herstellungsort, ihrer Region oder dem Umfeld einer Stadt benannt. Diese Namen können auf eine gemeinsame handwerkliche Sprache hinweisen, ohne dass jedes einzelne Stück vollkommen identisch aussehen muss. Bei Hamedan-Teppichen begegnen sowohl eher dörfliche als auch stärker geordnete Entwürfe. Charakteristisch für die regionale Vielfalt ist die Verbindung von klar lesbaren Formen mit einer robusten textilen Konstruktion. Die Muster werden nicht nur als Dekoration verstanden, sondern auch als Ausdruck überlieferter Gestaltungsvorstellungen.

Die Geschichte persischer Teppiche umfasst städtische Manufakturen, dörfliche Werkstätten und nomadisch geprägte Knüpftraditionen. Städte wie Isfahan, Tabriz oder Kashan entwickelten jeweils eigene Stilsprachen, während Regionen wie Hamedan eine größere Zahl lokaler Ausprägungen bewahrten. Florale Ornamente, geometrische Felder, Medaillons und wiederholte Bordüren gehören zu den wichtigen Gestaltungsmitteln der persischen Teppichkunst. Ihre konkrete Kombination hängt vom regionalen Umfeld, vom Entwurf und von der ausführenden Werkstatt ab.

Die Herstellung eines handgeknüpften Teppichs verlangte traditionell Zeit und genaue Koordination. Zunächst wird das Grundgerüst eingerichtet. Danach werden die Knoten in Reihen gesetzt und durch Schussfäden gesichert. Das Muster wächst dabei Schritt für Schritt. Am Ende werden Flor und Kanten geordnet und die Oberfläche bearbeitet. Diese Abfolge erklärt, warum ein handgeknüpfter Teppich als eigenständiges textiles Werk betrachtet wird: Seine Struktur entsteht nicht in einem einzigen industriellen Vorgang, sondern aus vielen miteinander verbundenen Handgriffen.

Die Bezeichnung Perserteppich verweist hier auf die angegebene Herkunft Persien und auf den Hamedan-Bezug. Sie ist von Namen zu unterscheiden, die nur ein Muster oder eine stilistische Anlehnung beschreiben. Eine persische Region kann dabei als Herkunftsbezeichnung, als Musterbezug oder als Teil einer größeren Designgeschichte erscheinen. Bei diesem Teppich werden Hamedan und Persien als Herkunftsangaben geführt. Die regionale Tradition bildet den kulturellen Rahmen, während die konkrete Ausführung durch die handgeknüpfte Arbeit und die verwendeten Materialien bestimmt wird.

Design und Muster

Das regionale Design ist als persisch angegeben. Damit wird die Gestaltung in die persische Teppichtradition eingeordnet, ohne dem einzelnen Teppich ein nicht genanntes Einzelmotiv zuzuschreiben. Persische Muster beruhen häufig auf einem Zusammenspiel von Hauptfeld, Bordüren und wiederkehrenden Ornamenten. Je nach Entwurf kann das Zentrum durch ein Medaillon gegliedert sein, von einer allover angeordneten Zeichnung überzogen werden oder aus geometrisch gegliederten Flächen bestehen.

Florale Muster gehören zu den bekannten Ausdrucksformen persischer Teppiche. Blüten, Blattranken, Palmetten und geschwungene Zweige können in regelmäßigen Wiederholungen erscheinen oder ein zentrales Feld umgeben. Geometrische Entwürfe arbeiten dagegen mit Rauten, Hakenformen, gestuften Linien und klar abgegrenzten Flächen. Viele persische Kompositionen verbinden beide Ansätze: Ein geometrisch geordnetes Feld kann florale Details aufnehmen, während eine Ranke durch eine präzise rhythmische Wiederholung eine klare Struktur erhält.

Ein Medaillon teilt die Aufmerksamkeit zwischen einer betonten Mitte und dem umliegenden Feld. Bei einem Allover-Muster verteilt sich die Zeichnung gleichmäßiger über die gesamte Fläche. Bordüren rahmen den Hauptbereich und schaffen einen Übergang zwischen dem inneren Muster und dem Rand. Diese Gestaltungsmittel sind allgemeine Bestandteile der persischen Mustertradition. Sie beschreiben die Sprache, aus der regionale Entwürfe schöpfen, nicht eine zusätzliche, für diesen Teppich nicht genannte Motivbezeichnung.

Die Entstehung eines Musters auf dem Knüpfstuhl folgt einem Plan. Knotenreihen setzen kleine Farbund Formeinheiten aneinander, bis Linien, Ornamente und Flächen erkennbar werden. Bei geschwungenen Motiven ist eine sorgfältige Abstufung nötig, damit der Verlauf trotz der einzelnen Knoten fließend wirkt. Bei geometrischen Formen kommt es auf die Wiederholung, die Abstände und die Führung der Begrenzungen an. Die Handarbeit macht den Aufbau des Entwurfs zu einem praktischen und gestalterischen Vorgang zugleich.

Persische Teppichmuster tragen häufig kulturelle und historische Bezüge. Blumen können für Wachstum und Natur stehen, während geordnete Wiederholungen Ruhe und Rhythmus in eine Komposition bringen. Solche Deutungen gehören zur allgemeinen Symbolik der Teppichkunst und sind nicht als individuelle Aussage dieses einzelnen Stücks zu verstehen. Entscheidend für die Beschreibung dieses Teppichs ist, dass sein Design als regional persisch und sein Teppichtyp als Hamedan angegeben wird.

Ein Teppich mit persischem Regionaldesign kann in unterschiedliche Einrichtungsumgebungen eingeordnet werden. Geometrische Formen wirken oft klar und strukturiert, florale Linien eher bewegt und ornamental. Die Wirkung hängt von der tatsächlichen Farb- und Formverteilung des jeweiligen Exemplars ab. Da jeder handgeknüpfte Teppich ein einzelnes Stück ist, entsteht sein konkreter Gesamteindruck aus dem Zusammenspiel von Muster, Flor, Knüpfarbeit und textiler Oberfläche. Die regionale Bezeichnung liefert dafür den kunsthandwerklichen Rahmen, ersetzt aber nicht die Betrachtung des einzelnen Designs.

Besonderheiten

Als besondere Angaben werden hochwertige Handarbeit, eine perfekte Stärke und Pflegeleichtigkeit genannt. Der Teppich ist neu ohne Etikett und gewaschen. Diese Zustandsbeschreibung verbindet einen neuen, etikettlosen Zustand mit einer bereits erfolgten Wäsche. Die Angaben werden getrennt von Herkunft, Material und Muster geführt und beschreiben die Eigenschaften dieses angebotenen Einzelstücks.

Die handgeknüpfte Herstellung ist ein wesentliches Merkmal. Sie macht den Teppich zu einem Unikat der textilen Handarbeit, dessen Aufbau aus von Hand gesetzten Knoten entsteht. Die Materialangabe nennt Wolle und Baumwolle, während das regionale Design als persisch und die Herkunft als Persien beziehungsweise Hamedan geführt werden. Zusammen ergeben diese Angaben ein klares Profil, ohne zusätzliche Provenienz- oder Altersaussagen vorauszusetzen.

Für die Pflege textiler Teppiche sind regelmäßiges Absaugen und das zeitnahe Entfernen von Flecken allgemeine Maßnahmen. Eine professionelle Reinigung in größeren Abständen kann dazu beitragen, Farben und Struktur zu erhalten. Pflege sollte ohne unnötige Feuchtigkeit und mit Rücksicht auf Flor und Grundgewebe erfolgen. Die konkrete Reinigung richtet sich nach der Art der Verschmutzung und dem Zustand des Teppichs.

FAQ

Was zeichnet einen hochwertigen Perserteppich aus?

Ein hochwertiger Perserteppich verbindet eine sorgfältige Knüpftechnik, geeignete textile Materialien und eine klar ausgearbeitete Gestaltung. Bei diesem Hamedan Teppich wird die Herstellung als hochwertige Handarbeit beschrieben. Als Materialien sind Wolle und Baumwolle angegeben. Wolle bildet die sichtbare Florfläche, Baumwolle gehört zum Grundaufbau. Zusätzlich wird das regionale Design als persisch und das Ursprungsland als Persien bezeichnet. Die Qualität eines Teppichs lässt sich immer im Zusammenspiel von Knoten, Flor, Kanten, Grundgewebe, Muster und Pflegezustand betrachten. Bei diesem Stück kommen die handgeknüpfte Fertigung, die angegebenen Materialien und der Zustand neu ohne Etikett, gewaschen zusammen.

Wie pflege ich meinen Perserteppich richtig?

Zur laufenden Pflege gehört regelmäßiges, schonendes Absaugen, damit loser Staub nicht dauerhaft im Flor bleibt. Flecken sollten möglichst sofort und vorsichtig behandelt werden, ohne sie tiefer in die Wolle einzureiben. Bei einer stärkeren Verschmutzung empfiehlt sich eine fachgerechte Teppichreinigung. Eine professionelle Reinigung in größeren zeitlichen Abständen kann dazu beitragen, Farben und textile Struktur zu bewahren. Da dieser Teppich als gewaschen beschrieben wird, sollte eine weitere Wäsche nicht routinemäßig, sondern abhängig vom tatsächlichen Bedarf erfolgen. Reinigungsmittel, Bürsten und Feuchtigkeit müssen auf Wolle, Baumwolle und die handgeknüpfte Konstruktion abgestimmt sein.

Welches Muster ist bei Perserteppichen am beliebtesten?

Zu den verbreiteten persischen Gestaltungsthemen zählen florale Muster, Medaillons und geometrische Formen. Florale Entwürfe arbeiten mit Blüten, Ranken und Blättern, während geometrische Zeichnungen auf Rauten, Linien und wiederholten Feldern beruhen. Ein Medaillon betont meist die Mitte des Hauptfeldes und wird häufig durch Bordüren ergänzt. Jedes Muster besitzt eigene historische und symbolische Bezüge. Für diesen Teppich ist das Design als persisch-regional angegeben; ein bestimmtes Medaillon-, Blumen- oder Geometriemotiv wird nicht näher benannt. Deshalb bleibt die Beschreibung bei der belegten Einordnung als Hamedan Perserteppich mit persischem regionalem Design.

Zusätzliche Informationen
}) }) }) }) } }) } })
Gratis-PDF: unser Perserteppich-Lexikon – jetzt holen