



Perserteppich Hamadan 95 x 59 cm Wolle handgeknüpft
436$
Handgeknüpfter Hamadan Perserteppich | Knotendichte: 100.000 – 350.000 Knoten/m² | Material: Flor widerstandsfähige Wolle | Größe: 95 x 59 cm | Muster: vielfältige Designs
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Beschreibung
Hamadan Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Hamadan Perserteppich ist handgeknüpft und besteht aus widerstandsfähiger Wolle. Die Wolle bildet einen üppigen Flor, der als weich und angenehm beschrieben wird. Damit verbindet der Teppich eine robuste Materialwahl mit einer Oberfläche, die sich durch ihre dichte und komfortable Wirkung auszeichnet. Die Verarbeitung von Hand gehört zur traditionellen Herstellung persischer Teppiche und macht jeden einzelnen Teppich zu einem eigenständigen Stück handwerklicher Arbeit.
Bei handgeknüpften Teppichen wird der Flor Knoten für Knoten aufgebaut. Die Knüpferin oder der Knüpfer arbeitet dabei nach einem Muster und entwickelt das Teppichbild fortlaufend über die gesamte Fläche. Anders als bei maschinell gefertigten Bodenbelägen entsteht das fertige Erscheinungsbild in einem langsamen, von Hand ausgeführten Prozess. Die Widerstandsfähigkeit der Wolle ist für diese Art der Nutzung besonders passend, weil Wollfasern einen strapazierfähigen Flor ermöglichen und zugleich eine angenehme Haptik behalten können.
Hamadan-Teppiche werden mit unterschiedlichen Knotendichten hergestellt. Die im Katalog für diesen Teppich angegebene Spanne reicht von 100.000 bis 350.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine solche Angabe beschreibt die Feinheit der handwerklichen Ausführung und den möglichen Detailgrad eines Teppichs. Sie ist zugleich ein Hinweis darauf, dass unter der Bezeichnung Hamadan unterschiedliche Qualitäten und regionale Ausprägungen zusammengefasst werden. Das Material dieses Stücks ist widerstandsfähige Wolle; ein Baumwollanteil an der Kette ist nicht angegeben.
Wolle wird in der persischen Teppichherstellung seit langer Zeit verwendet, weil sie sich für den Flor gut eignet und eine belastbare Oberfläche hervorbringen kann. Bei Hamadan steht diese praktische Materialeigenschaft neben einer vielfältigen Gestaltung. Der Flor kann Muster klar aufnehmen, während die natürliche Struktur der Wolle dem Teppich eine textile und handwerkliche Anmutung gibt. Die Beschreibung dieses Stücks nennt ausdrücklich den üppigen Flor und die angenehme Weichheit.
Herkunft und Tradition
Hamadan liegt im Nordwesten Persiens und ist als Zentrum einer weit verzweigten Teppichregion bekannt. Der Name Hamadan verweist deshalb nicht nur auf eine einzelne Stadt, sondern auch auf ein Umfeld mit zahlreichen Dörfern und lokalen Knüpftraditionen. Zu den genannten Regionen gehören Assadabad, Khamseh, Maslaghan, Enjelas, Nahawand, Tuyserkan und Mousel. Jede dieser Gegenden hat eigene Erfahrungen mit Zeichnung, Farbwirkung und handwerklicher Ausführung entwickelt. In der Gesamtheit erklären diese Orte die große Bandbreite, die mit Hamadan-Teppichen verbunden wird.
Die Teppichherstellung im nordwestlichen Persien ist eng mit dem ländlichen und städtischen Handwerk verbunden. Wissen über das Aufspannen des Webgrunds, das Setzen der Knoten, das Schließen einzelner Musterpartien und die abschließende Bearbeitung des Flors wird traditionell weitergegeben. Ein Teppich entsteht dabei nicht losgelöst von seiner Umgebung. Verfügbare Wolle, überlieferte Zeichnungen und die Vorlieben der jeweiligen Knüpfregion prägen das Ergebnis. Hamadan steht in diesem Zusammenhang für eine Gruppe von Teppichen, deren Gemeinsamkeit in der Herkunftstradition liegt, während die konkrete Gestaltung stark wechseln kann.
Die genannten Dörfer und Teilregionen sind für eigene Designs und die Qualität ihrer Materialien bekannt. Assadabad wird ebenso wie Khamseh, Maslaghan, Enjelas, Nahawand, Tuyserkan und Mousel im Zusammenhang mit Hamadan genannt. Diese Vielfalt ist wichtig, weil ein Hamadan-Teppich nicht auf ein einziges verbindliches Muster reduziert werden kann. Geometrische Ordnungen, florale Elemente und symbolisch verstandene Zeichen können innerhalb dieser Tradition nebeneinanderstehen. Die regionale Herkunft bildet den Rahmen, nicht eine starre Vorlage für jedes einzelne Stück.
Persische Teppiche werden häufig nach Orten, Landschaften oder Produktionszentren bezeichnet. Eine solche Bezeichnung beschreibt die kunsthandwerkliche Tradition, in der bestimmte Gestaltungsweisen und Arbeitsmethoden entstanden sind. Bei Hamadan verbindet sich die Ortsbezeichnung mit Nordwestpersien und mit einem Netz von Knüpforten. Dadurch lässt sich die Tradition historisch und kulturell einordnen, ohne jedes Stück auf dieselbe Zeichnung festzulegen. Die handgeknüpfte Herstellung bleibt der gemeinsame handwerkliche Kern.
Die Geschichte der Region zeigt sich auch in der Verbindung von Gebrauch und Gestaltung. Teppiche mussten als textile Gegenstände belastbar sein, konnten aber zugleich Zeichen von regionaler Identität und überliefertem Formempfinden tragen. Widerstandsfähige Wolle passt zu dieser Verbindung von Alltagstauglichkeit und dekorativer Funktion. Die kräftige Farbigkeit, die für Hamadan-Teppiche häufig genannt wird, verstärkt den Bezug zur regionalen Tradition, ohne dass jedes Exemplar dieselbe Farbfolge oder dieselbe Motivsprache aufweist.
Design und Muster
Die Designs der Hamadan-Teppiche sind vielfältig. Das Spektrum reicht von geometrischen Mustern bis zu floralen Motiven. Geometrische Muster arbeiten mit klaren Linien, wiederkehrenden Formen und einer gut erkennbaren Ordnung. Florale Motive bringen dagegen Blüten, Ranken oder stilisierte Pflanzenelemente in die Komposition ein. In der persischen Teppichkunst werden solche Formen häufig nicht naturgetreu wiedergegeben, sondern in eine dekorative Zeichensprache übertragen. So kann ein Motiv zugleich schmücken und eine überlieferte regionale Form bewahren.
Viele Hamadan-Teppiche werden in kräftigen Farben gestaltet. Rot, Blau und Gelb werden als typische Farbrichtungen genannt und verleihen den Designs eine deutliche Präsenz. Farbflächen können ein Muster gliedern, einen Mittelbereich betonen oder eine Bordüre vom Feld absetzen. Die Wirkung entsteht nicht nur durch einzelne Farbtöne, sondern auch durch ihr Verhältnis zueinander. Kräftige Farben gehören dabei zur beschriebenen Tradition; sie bedeuten nicht, dass jedes Hamadan-Stück dieselbe Farbverteilung besitzt.
Symbolische Motive können in Hamadan-Teppichen eine zusätzliche Bedeutungsebene eröffnen. Zeichen und stilisierte Formen werden in der Teppichkunst oft über Generationen hinweg verwendet und in regional unterschiedlichen Varianten überliefert. Manche Motive erinnern an Pflanzen, Tiere, Sterne oder abstrakte Schutz- und Ordnungszeichen. Ihre genaue Bedeutung kann je nach Zusammenhang und Überlieferung wechseln. Für die Betrachtung eines Hamadan-Teppichs ist deshalb sowohl die sichtbare Form als auch die Einbindung in die Gesamtkomposition relevant.
Ein weiteres Merkmal der Hamadan-Tradition ist die Verbindung von Musterreichtum und klarer Struktur. Ein Teppich kann ein zentrales Feld, seitliche Begrenzungen und eine oder mehrere Bordüren aufweisen, ohne dass diese Aufteilung für alle Exemplare gleich ist. Geometrische Wiederholungen erzeugen Rhythmus, während florale Einzelmotive Übergänge weicher gestalten können. Die Vielfalt der Designs erlaubt unterschiedliche Ausprägungen innerhalb derselben regionalen Herkunft. Genau diese Spannbreite gehört zum Charakter der Hamadan-Bezeichnung.
Bei der Farbgebung werden für Hamadan-Teppiche häufig natürliche Farbstoffe genannt. Sie können den Farben eine besondere Tiefe geben und sind Teil der traditionellen Vorstellung von regionaler Teppichherstellung. Die Verwendung solcher Färbemittel wird für Hamadan-Teppiche allgemein beschrieben; sie ist keine zusätzliche, gesonderte Materialangabe für dieses einzelne Stück. Ebenso wenig lässt sich aus dem bloßen Vorhandensein eines kräftigen Musters auf ein bestimmtes Dorf schließen. Herkunft, Technik und Design müssen gemeinsam betrachtet werden.
Die Mustertradition macht Hamadan-Teppiche vielseitig einsetzbar. Ein geometrischer Entwurf kann eine eher rhythmische und klare Raumwirkung erzeugen, während ein floraler Entwurf stärker von geschwungenen Formen geprägt sein kann. Kräftige Farben können als dekoratives Zentrum eines Raumes dienen oder mit vorhandenen Textilien verbunden werden. Die Gestaltung bleibt dabei stets an das jeweilige Einzelstück gebunden. Die Quelle beschreibt diesen Teppich als ein Exemplar mit vielfältigen Designs, ohne ein einzelnes konkretes Motiv näher zu benennen.
Besonderheiten
Zu den genannten Eigenschaften gehören die handgeknüpfte Ausführung, die widerstandsfähige Wolle und der üppige, angenehm weiche Flor. Die Knotendichte wird mit einer Spanne von 100.000 bis 350.000 Knoten pro Quadratmeter angegeben. Der Teppich stammt aus der Hamadan-Tradition im Nordwesten Persiens und verbindet diese Herkunft mit einer vielfältigen Gestaltung. Seine kompakte, im Katalog ausgewiesene Form kann als dekoratives Element in unterschiedlichen Wohnsituationen eingesetzt werden.
Die Herstellung aus robustem Wollmaterial wird bei Hamadan-Teppichen mit einer guten Eignung für den täglichen Gebrauch verbunden. Für die Pflege empfiehlt die Beschreibung regelmäßiges Absaugen und bei Bedarf eine professionelle Reinigung. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, damit die Farben nicht ausbleichen. Diese Hinweise beziehen sich auf den Umgang mit Wollteppichen und unterstützen einen sorgfältigen Gebrauch, ohne den individuellen Zustand dieses Einzelstücks zusätzlich zu bewerten.
FAQ
Wie pflege ich einen Hamadan Perserteppich?
Ein Hamadan Perserteppich sollte regelmäßig abgesaugt werden, damit lose Partikel nicht dauerhaft im Flor verbleiben. Dabei ist ein schonendes Vorgehen sinnvoll, das die Oberfläche nicht unnötig belastet. Wenn eine gründlichere Reinigung erforderlich wird, empfiehlt sich eine professionelle Teppichreinigung. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, weil sie die Farben mit der Zeit ausbleichen kann. Die widerstandsfähige Wolle unterstützt eine alltagstaugliche Nutzung, ersetzt aber keine angepasste und vorsichtige Pflege. Flecken sollten nicht durch aggressive Mittel behandelt werden; bei Unsicherheit ist fachlicher Rat die bessere Wahl.
Welche Farben sind typisch für Hamadan-Teppiche?
Für Hamadan-Teppiche werden vor allem kräftige Farben genannt. Rot, Blau und Gelb gehören zu den typischen Farbrichtungen dieser Tradition. Sie können in Feldern, Bordüren und geometrischen oder floralen Motiven miteinander verbunden werden. Die Wirkung entsteht durch die Kombination der Farben und durch ihre Einordnung in das jeweilige Muster. Häufig wird außerdem die Verwendung natürlicher Farbstoffe mit Hamadan-Teppichen verbunden. Dadurch können die Farben eine besondere Tiefe erhalten. Dennoch gleicht nicht jedes Stück dem anderen, denn die verschiedenen Knüpfregionen und die große Designvielfalt führen zu unterschiedlichen Farbkompositionen.
Wie lange dauert es, einen Hamadan-Teppich zu knüpfen?
Die Herstellung eines Hamadan-Teppichs kann je nach Größe und Komplexität des Designs unterschiedlich lange dauern. Ein detailreiches Muster verlangt mehr einzelne Arbeitsschritte als eine schlicht aufgebaute Zeichnung. Auch die Knotendichte beeinflusst den Umfang der handwerklichen Arbeit, weil eine feinere Ausführung mehr Knoten und eine sorgfältige Abstimmung des Musters erfordert. Da jeder Knoten von Hand gesetzt wird, entsteht ein Hamadan-Teppich in einem langsamen Arbeitsprozess. Die handgeknüpfte Herstellung steht damit für Geduld, Übung und die Weitergabe regionaler Fertigkeiten.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
|---|---|
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |












