Perserteppich Hamadan 90 x 57 cm Wolle handgeknüpft

436$

Handgeknüpfter Hamadan Perserteppich | Knotendichte: 100.000 – 350.000 Knoten/m² | Material: Flor Wolle | Größe: 90 x 57 cm | Muster: Vielfältige Designs | Zustand: Gut erhalten

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Inventarnummer: 55A8FD45

Beschreibung

Hamadan Perserteppich

Material und Verarbeitung

Dieser Hamadan Perserteppich ist handgeknüpft und aus widerstandsfähiger Wolle gefertigt. Die Wolle bildet einen strapazierfähigen Flor, wie er für viele Teppiche aus der Region Hamadan charakteristisch ist. Ihre robuste Beschaffenheit macht sie zu einem Material, das für den alltäglichen Gebrauch geeignet ist und seine praktische Funktion mit einer traditionellen handwerklichen Herstellung verbindet.

Beim Handknüpfen wird jeder Knoten einzeln in die vorbereitete Kette eingearbeitet. Reihe für Reihe entsteht auf diese Weise ein dichter Flor, in dem sich die Gestaltung des Teppichs aufbauen kann. Die im Produkt angegebene Knotendichte reicht von 100.000 bis 350.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine solche Spannweite beschreibt die unterschiedliche Feinheit, mit der Hamadan-Teppiche hergestellt werden können, ohne dass alle Stücke derselben Region völlig gleich aussehen.

Die Verarbeitung verbindet die Widerstandsfähigkeit der Wolle mit der kontrollierten Arbeit am Webstuhl. Nach dem Knüpfen wird der Flor bearbeitet, damit die Oberfläche ein gleichmäßiges Erscheinungsbild erhält. Bei einem handgeknüpften Teppich entstehen dabei kleine Eigenheiten aus dem Arbeitsprozess. Sie gehören zur Herstellung von Hand und unterscheiden das Einzelstück von maschinell gefertigten Bodenbelägen.

Der Teppich ist gut erhalten. Damit bleibt die Verbindung von Material und handwerklicher Verarbeitung im Erscheinungsbild nachvollziehbar. Die Wolle, der geknüpfte Flor und die überlieferte Arbeitsweise stehen gemeinsam für die Gebrauchseigenschaften dieses Hamadan-Teppichs.

Herkunft und Tradition

Hamadan liegt im Nordwesten des Iran und ist ein bedeutendes Zentrum der persischen Teppichherstellung. Die Stadt und ihr Umland gehören zu einer Region, in der das Knüpfen über lange Zeit zu den prägenden handwerklichen Tätigkeiten gehörte. Teppiche aus diesem Gebiet werden häufig unter dem Namen Hamadan gehandelt. Der Name bezeichnet damit sowohl die Stadt als auch ein größeres Umfeld verschiedener Werkstätten und Dörfer.

Zu den Orten, die mit der Hamadan-Tradition verbunden werden, zählen Assadabad, Khamseh und Maslaghan. Solche regionalen Zentren entwickelten jeweils eigene Ausprägungen innerhalb einer gemeinsamen handwerklichen Kultur. Unterschiede können sich in der Zeichnung, in der Farbwahl, in der Feinheit und in der Ausführung zeigen. Der Handelsname Hamadan fasst diese Vielfalt zusammen, ohne dass jeder Teppich aus demselben Dorf stammen muss.

Die Teppichherstellung im Iran ist eng mit der Weitergabe praktischer Kenntnisse innerhalb von Familien und Werkstätten verbunden. Das Wissen umfasst die Vorbereitung der Kette, den Aufbau des Flors, die Auswahl der Wolle, das Lesen des Musters und die abschließende Bearbeitung. Ein geknüpftes Muster entsteht nicht in einem einzigen Arbeitsschritt. Es wird während des gesamten Herstellungsprozesses aus einzelnen Knoten und Reihen entwickelt.

Hamadan steht dabei für eine produktive Teppichregion mit einer großen Bandbreite an Formaten und Gestaltungen. Kleine Teppiche und Läufer ebenso wie größere Raumteppiche gehören zum Spektrum, das unter dieser Herkunftsbezeichnung angeboten wird. Die regionale Tradition ist deshalb nicht auf ein einziges Ornament oder eine feste Farbkomposition beschränkt. Ihre gemeinsame Grundlage liegt vielmehr in der handwerklichen Fertigung und in der Vielfalt der lokalen Muster.

Persische Teppiche aus dem Iran werden in unterschiedlichen regionalen Stilen gefertigt. Neben Hamadan sind Kerman, Tabriz und Nain bekannte Namen der iranischen Teppichkultur. Kerman wird häufig mit floralen Zeichnungen und lebendigen Farben verbunden, Tabriz mit differenzierten Kompositionen und großer Detailvielfalt. Nain ist für feine Wolle und komplizierte Muster bekannt. Diese Bezeichnungen beschreiben jeweils eigene Traditionen und sind nicht mit der Herkunft dieses Hamadan-Teppichs gleichzusetzen.

Die Geschichte der Region zeigt sich deshalb nicht nur in einzelnen Ornamenten, sondern auch in der Art, wie Gestaltung und Gebrauch miteinander verbunden werden. Ein Hamadan-Teppich ist Teil einer iranischen Knüpftradition, in der Muster über Generationen verändert, weitergegeben und an regionale Vorlieben angepasst wurden. Die handwerkliche Arbeit macht diese Tradition in der Struktur des Flors und in der Ausführung der Zeichnung sichtbar.

Design und Muster

Hamadan-Teppiche sind für vielfältige Designs bekannt. Das Spektrum reicht von geometrischen Kompositionen bis zu floralen Motiven. Geometrische Muster arbeiten mit klaren Linien, wiederkehrenden Formen und gegliederten Flächen. Florale Zeichnungen setzen dagegen Blüten, Ranken und Blattformen ein, die eine weichere Bewegung innerhalb des Teppichbildes erzeugen können.

In der regionalen Gestaltung können Medaillons, Bordüren und kleinere Füllmotive miteinander verbunden werden. Ein zentrales Medaillon lenkt den Blick auf die Mitte, während eine Bordüre den äußeren Rahmen bildet. Bei anderen Kompositionen wird die Fläche stärker durchgehend mit Ornamenten gefüllt. Die Bezeichnung Hamadan legt daher kein einzelnes verbindliches Muster fest, sondern steht für eine Gruppe unterschiedlicher Entwürfe aus der Region.

Die Muster entstehen beim Knüpfen nicht als aufgedruckte Oberfläche. Das Motiv wird in Reihen aus Knoten aufgebaut und erhält dadurch seine textile Struktur. Jede Farbstelle gehört zum Flor und bleibt mit dem darunterliegenden Aufbau des Teppichs verbunden. Diese Technik ermöglicht klare geometrische Wiederholungen ebenso wie fein gegliederte florale Details. Die Knotendichte beeinflusst dabei grundsätzlich, wie differenziert ein Muster ausgearbeitet werden kann.

Die Farb- und Formensprache eines Hamadan-Teppichs kann traditionell wirken und zugleich in unterschiedliche Einrichtungen passen. Klassische Räume greifen häufig die ornamentale Ordnung und die handwerkliche Herkunft auf. In moderneren Umgebungen kann ein vielfältiges Muster als eigenständige textile Fläche eingesetzt werden. Entscheidend ist dabei nicht ein festgelegter Einrichtungsstil, sondern das Verhältnis von Zeichnung, Fläche und den übrigen Materialien im Raum.

Die Mustertradition von Hamadan steht außerdem im Austausch mit anderen persischen Knüpfregionen. Regionale Teppiche können ähnliche Grundelemente wie Ranken, Blüten, Rosetten oder geometrische Formen verwenden und sie dennoch unterschiedlich ordnen. Kerman-Entwürfe werden oft mit floraler Fülle und lebhaften Farben verbunden, während Tabriz für differenzierte Zeichnungen und eine große Vielfalt bekannt ist. Nain-Muster zeigen häufig feine Ornamente und eine komplexe Ausarbeitung. Solche Vergleiche erklären den Hintergrund der persischen Musterwelt, verändern aber nicht die Bezeichnung dieses Stücks als Hamadan.

Die Vielfalt der Designs ist ein wesentlicher Bestandteil der regionalen Identität. Sie erlaubt es, dass unter demselben Herkunftsnamen Teppiche mit deutlich unterschiedlicher Wirkung zusammengefasst werden. Gemeinsam sind ihnen die handgeknüpfte Entstehung und die Einbindung in die iranische Teppichtradition. Das vorliegende Stück wird im Produkttext als Teppich mit vielfältigen Designs beschrieben; eine einzelne Musterbezeichnung wird nicht festgelegt.

Besonderheiten

Zu den genannten Eigenschaften dieses Teppichs gehören die widerstandsfähige Wolle, die handgeknüpfte Fertigung und die Knotendichte von 100.000 bis 350.000 Knoten pro Quadratmeter. Das Muster wird als vielfältig beschrieben und kann im Hamadan-Spektrum zwischen geometrischen und floralen Gestaltungen eingeordnet werden. Der Teppich stammt aus Hamadan im Iran und ist gut erhalten.

Die Wollqualität verbindet den Teppich mit einem Material, das in der traditionellen Herstellung wegen seiner Belastbarkeit verwendet wird. Der handgeknüpfte Aufbau macht die Herstellung als textile Handarbeit erkennbar. Gleichzeitig bleibt die Gestaltung offen genug, um die Vielfalt der Hamadan-Muster zu zeigen, statt das Stück auf ein einzelnes Ornament zu reduzieren.

Wolle wird bei Teppichen außerdem wegen ihrer praktischen Eigenschaften geschätzt. Sie kann bei angemessener Pflege ihre Farbwirkung und ihre Oberflächenstruktur über lange Zeit bewahren. Zur Pflege gehören regelmäßiges, schonendes Staubsaugen und bei Bedarf eine fachgerechte Reinigung. Direkte, intensive Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, damit die Farben nicht unnötig ausbleichen.

FAQ

Was macht einen Hamadan-Teppich besonders?

Ein Hamadan-Teppich verbindet die iranische Herkunft aus der Region Hamadan mit handgeknüpfter Fertigung und widerstandsfähiger Wolle. Charakteristisch ist außerdem die große Bandbreite der Muster. Geometrische Formen und florale Motive gehören ebenso zum regionalen Spektrum wie unterschiedlich gegliederte Flächen. Die angegebene Knotendichte von 100.000 bis 350.000 Knoten pro Quadratmeter ergänzt diese handwerklichen Merkmale.

Wie pflege ich einen Hamadan-Teppich richtig?

Entfernen Sie Staub regelmäßig mit einem geeigneten Staubsauger und behandeln Sie die Wolloberfläche schonend. Bei stärkerem Reinigungsbedarf empfiehlt sich eine professionelle Teppichreinigung. Intensive direkte Sonneneinstrahlung sollte möglichst vermieden werden, weil sie die Farben mit der Zeit ausbleichen kann. So lassen sich die Oberfläche und die Farbwirkung des gut erhaltenen Teppichs angemessen bewahren.

In welchen Größen sind Hamadan-Teppiche erhältlich?

Hamadan-Teppiche werden in unterschiedlichen Größen hergestellt und angeboten. Zum regionalen Spektrum gehören kleine Läufer ebenso wie größere Teppiche für Wohnräume. Dadurch können verschiedene Raumgrößen und Einrichtungssituationen berücksichtigt werden. Dieses Einzelstück ist als kompakter Teppich für eine konkrete Verwendung im Raum ausgeführt.

Zusätzliche Informationen
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