Perserteppich Hamadan 88 x 57 cm Wolle handgeknüpft

398$

Handgeknüpfter Hamadan Perserteppich | Knotendichte: 100.000 – 350.000 Knoten/m² | Material: Flor Wolle | Größe: 88 x 57 cm | Muster: Vielfältige Muster | Zustand: Sehr gut

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Inventarnummer: 652C2C25

Beschreibung

Hamadan Perserteppich

Material und Verarbeitung

Dieser Hamadan Perserteppich ist handgeknüpft und besteht aus widerstandsfähiger Wolle. Wolle gehört zu den traditionellen Materialien der orientalischen Teppichherstellung, weil sie belastbar ist und sich für einen dichten, strapazierfähigen Flor eignet. Bei Hamadan-Teppichen wird die Wolle so eingesetzt, dass ein angenehmer und zugleich robuster Bodenbelag entsteht. Die natürliche Faser vermittelt eine weiche Haptik und kann dem Teppich ein warmes Erscheinungsbild geben.

Die Quelle beschreibt die Wolle der Hamadan-Teppiche als besonders widerstandsfähig. Sie ist außerdem schmutzabweisend und lässt sich vergleichsweise leicht reinigen. Diese Eigenschaften erklären, weshalb Wollteppiche häufig auch in Bereichen verwendet werden, die regelmäßig genutzt werden. Der vorliegende Teppich wird als sehr gut erhalten beschrieben. Seine handgeknüpfte Verarbeitung verbindet die Materialeigenschaften der Wolle mit einer traditionellen Herstellungstechnik.

Bei einem handgeknüpften Teppich entsteht das Muster Knoten für Knoten auf der Kette. Die Knüpferin oder der Knüpfer arbeitet dabei Reihe für Reihe und richtet die farbigen Wollabschnitte nach dem vorgesehenen Muster aus. Nach dem Knüpfen wird der Flor bearbeitet, damit die Zeichnung sichtbar wird. Diese Arbeitsweise unterscheidet einen handgeknüpften Teppich von einem maschinell gefertigten Bodenbelag. Für Hamadan-Teppiche nennt die Quelle eine Knotendichte von 100.000 bis 350.000 Knoten pro Quadratmeter.

Herkunft und Tradition

Hamadan liegt im Nordwesten Irans und ist zugleich der Name einer bedeutenden Teppichregion. Teppiche aus der Umgebung werden im Handel unter dem Namen Hamadan zusammengefasst. Die Region umfasst zahlreiche Dörfer und kleinere Orte mit eigenen Erfahrungen, Arbeitsweisen und Mustertraditionen. Dadurch steht Hamadan nicht nur für eine einzelne Werkstatt, sondern für ein vielseitiges Geflecht lokaler Knüpfzentren.

Zu den im Zusammenhang mit Hamadan genannten Orten gehören Assadabad, Khamseh, Maslaghan und Nahawand. Diese Dörfer und Siedlungen haben zur großen Bandbreite der regionalen Teppiche beigetragen. Unterschiedliche lokale Vorlieben können sich in der Anordnung des Feldes, in der Wahl der Bordüren und in der Farbwirkung zeigen. Deshalb werden Hamadan-Teppiche nicht durch ein einziges, unveränderliches Muster definiert. Ihre gemeinsame Herkunft verbindet vielmehr verschiedene Ausprägungen einer lebendigen Knüpftradition.

Die Teppichherstellung hat in Hamadan eine lange kulturelle und wirtschaftliche Bedeutung. In einer produktiven Region entstehen Teppiche für unterschiedliche Räume und Einrichtungszusammenhänge. Die Bandbreite reicht von klar gegliederten geometrischen Entwürfen bis zu floralen Kompositionen. Handwerkliches Wissen wird dabei innerhalb der Regionen und Familien weitergegeben. Die Bezeichnung Hamadan verweist somit auf eine iranische Herkunft und auf eine Handelsbezeichnung, unter der die unterschiedlichen regionalen Arbeiten zusammengeführt werden.

Iranische Teppichregionen entwickelten jeweils eigene Schwerpunkte. Hamadan ist für seine vielfältigen Knüpftechniken und Designs bekannt. Zum weiteren Umfeld persischer Teppichkunst gehören auch Kerman, Isfahan und Tabriz. Diese Herkunftsgebiete werden für kunstvolle Darstellungen und feine Materialien geschätzt, unterscheiden sich jedoch in ihren regionalen Bildsprachen und Herstellungsweisen. Nain und Sarough werden ebenfalls als begehrte Teppicharten genannt. Sie stehen für weitere Traditionen innerhalb der breit gefächerten persischen Teppichkultur und sind nicht mit der Herkunft dieses Hamadan-Teppichs gleichzusetzen.

Design und Muster

Die Quelle beschreibt Hamadan-Teppiche als ausgesprochen vielseitig. Zu den typischen Gestaltungsmöglichkeiten gehören geometrische Muster, florale Motive und lebendige Farbkombinationen. Geometrische Zeichnungen können dem Teppich eine klare, rhythmische Ordnung geben. Gerade Linien, Rauten, Medaillons oder wiederholte Formen werden in der regionalen Teppichkunst häufig genutzt, um das Innenfeld und die Umrandung übersichtlich zu gliedern. Welche dieser Formen auf dem einzelnen Stück erscheint, ist durch die allgemeine Bezeichnung Hamadan nicht festgelegt.

Florale Motive bilden einen weiteren wichtigen Bereich der Hamadan-Tradition. Blüten, Blätter und stilisierte Ranken können als einzelne Elemente, als fortlaufendes Muster oder als Teil einer größeren Komposition auftreten. In der handgeknüpften Ausführung werden solche Formen aus einzelnen Farbbereichen aufgebaut. Dadurch entsteht eine Zeichnung, die nicht wie ein gedrucktes Bild wirkt, sondern aus vielen gesetzten Knoten und bearbeiteten Florflächen besteht. Die Quelle nennt für Hamadan sowohl traditionelle als auch moderne wirkende Designs.

Als kräftige Farben werden insbesondere Rot, Blau und Gelb genannt. Solche Farbtöne können als Grundfarbe, in der Bordüre oder als Akzent innerhalb eines Motivs eingesetzt werden. Die natürliche Färbung der Wolle trägt dazu bei, dass die Farbintensität auch über längere Zeit erhalten bleibt. Dabei ist jeder Teppich durch die Verbindung von Muster, Farbverteilung und handwerklicher Ausführung individuell. Die Bezeichnung vielfältige Muster beschreibt daher die regionale Gestaltungsspanne, nicht ein bestimmtes Motiv, das diesem einzelnen Stück zugeschrieben werden darf.

Die Mustertradition von Hamadan lässt sich in unterschiedliche Wohnstile einordnen, weil sie sowohl streng geometrische als auch weichere florale Lösungen umfasst. Ein Teppich mit klaren Formen kann eine ruhige Struktur in einen Raum bringen, während florale Zeichnungen einen stärker dekorativen Charakter besitzen. Traditionelle Entwürfe können mit kräftigen Farben erscheinen, moderne Varianten können die gleichen Grundideen freier anordnen. Diese Anpassungsfähigkeit gehört zur allgemeinen gestalterischen Bandbreite der Hamadan-Teppiche.

Besonderheiten

Besonders an diesem Stück sind die iranische Herkunft aus der Region Hamadan, die handgeknüpfte Herstellung und das widerstandsfähige Wollmaterial. Hinzu kommt die für Hamadan beschriebene Vielfalt an Mustern. Der Teppich wird als sehr gut erhalten angegeben. Wolle ist schmutzabweisend und lässt sich leicht reinigen, wodurch sich Hamadan-Teppiche auch für stärker frequentierte Bereiche eignen. Die natürliche Färbung der Wolle unterstützt den Erhalt der Farbintensität über längere Zeit.

Die Pflege bleibt dennoch Teil eines sachgerechten Umgangs mit einem handgeknüpften Wollteppich. Regelmäßiges Absaugen entfernt lose Verschmutzungen, ohne dass der Flor unnötig belastet wird. Frische Flecken sollten mit einem feuchten Tuch abgetupft werden. Eine professionelle Reinigung in größeren Abständen wird empfohlen. So lassen sich Material, Flor und Farben entsprechend der beschriebenen Eigenschaften erhalten.

FAQ

Wie pflege ich einen Hamadan Perserteppich?

Der Teppich sollte regelmäßig abgesaugt werden, damit Staub und lose Verschmutzungen nicht dauerhaft im Wollflor verbleiben. Frische Flecken werden am besten sofort mit einem feuchten Tuch abgetupft. Starkes Reiben kann die Floroberfläche unnötig beanspruchen. Zusätzlich ist eine professionelle Reinigung in größeren Abständen empfehlenswert. Die schmutzabweisenden Eigenschaften der Wolle erleichtern die Pflege, ersetzen jedoch nicht die vorsichtige Behandlung und die passende Reinigung bei stärkeren Verschmutzungen.

Woher kommt die Wolle für Hamadan-Teppiche?

Die Wolle für Hamadan-Teppiche stammt meist aus der Region selbst, in der Schafe gezüchtet werden. Die Quelle hebt ihre hohe Qualität hervor. Widerstandsfähigkeit, ein angenehmer Flor und eine weiche Haptik gehören zu den Eigenschaften, die mit dieser Wolle verbunden werden. Außerdem wird sie als schmutzabweisend und leicht zu reinigen beschrieben. Bei diesem Teppich ist Wolle das angegebene Material des Flors.

Welche Muster sind für Hamadan-Teppiche typisch?

Hamadan-Teppiche sind für geometrische und florale Muster bekannt. Geometrische Formen sorgen für eine klare Gliederung, während Blüten, Blätter und Ranken eine organischere Wirkung erzeugen können. Als kräftige Farben werden Rot, Blau und Gelb genannt. Die regionalen Designs können traditionell oder moderner ausgeführt sein. Wegen dieser großen Bandbreite steht die Herkunftsbezeichnung Hamadan für vielfältige Muster und nicht für ein einziges festgelegtes Motiv.

Zusätzliche Informationen
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