Perserteppich Hamadan 85 x 63 cm Wolle handgeknüpft

398$

Handgeknüpfter Hamadan Perserteppich | Knotendichte: 100.000 – 350.000 Knoten/m² | Material: Flor Wolle | Größe: 85 x 63 cm | Muster: Vielfältige Designs | Zustand: Sehr gut erhalten

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Inventarnummer: 7A11A853

Beschreibung

Hamadan Perserteppich

Material und Verarbeitung

Dieser Hamadan Perserteppich ist handgeknüpft und besteht im Flor aus widerstandsfähiger Wolle. Die Wolle wird im Ausgangstext zugleich als weich und strapazierfähig beschrieben. Damit verbindet das Material zwei Eigenschaften, die bei einem Teppich für den täglichen Gebrauch eine wichtige Rolle spielen: eine angenehme Haptik und eine belastbare Oberfläche. Die dichte Florstruktur unterstützt die Haltbarkeit des Teppichs und gehört zu den Merkmalen, die bei Hamadan-Teppichen besonders hervorgehoben werden.

Die Herstellung mit traditionellen Knüpftechniken prägt den Charakter eines handgeknüpften Orientteppichs. Jeder Knoten wird einzeln in die textile Struktur eingebracht, sodass ein dichtes und geschlossenes Florbild entsteht. Bei Hamadan-Teppichen wird eine Knotendichte von 100.000 bis 350.000 Knoten pro Quadratmeter genannt. Diese Dichte ermöglicht eine differenzierte Darstellung von Linien, Flächen und Ornamenten. Für dieses Stück ist eine Knotendichte innerhalb dieses Bereichs angegeben.

Das verwendete Naturmaterial Wolle ist von Natur aus schmutzabweisend. Dadurch gilt ein Hamadan-Teppich im Alltag als vergleichsweise pflegeleicht. Regelmäßiges Staubsaugen entfernt lose Verschmutzungen und Staub. Bei einer stärkeren Verschmutzung oder einem Fleck empfiehlt sich eine fachgerechte Teppichreinigung, damit die Wollfasern und die geknüpfte Struktur geschont werden. Die Materialangaben zu diesem Teppich beziehen sich auf den Wollflor; eine gesonderte Angabe zur Kette liegt nicht vor.

Herkunft und Tradition

Hamadan liegt im Nordwesten Irans und ist zugleich der Name einer weit gefassten Teppichregion. Die Bezeichnung Hamadan verweist daher nicht nur auf die Stadt selbst, sondern auch auf zahlreiche ländliche Produktionsorte in ihrer Umgebung. Viele Dörfer fertigen Teppiche mit eigenen Ausprägungen, die im Handel unter dem gemeinsamen Namen Hamadan angeboten werden. Diese regionale Vielfalt erklärt, warum Hamadan-Teppiche kein einziges, streng festgelegtes Muster besitzen.

Zu den im Zusammenhang mit Hamadan genannten Orten gehören Assadabad, Khamseh, Maslaghan und Nahawand. Jeder dieser Orte gehört zur gewachsenen Teppichlandschaft Nordwestpersiens. Unterschiedliche Dorfgemeinschaften entwickelten eigene Vorstellungen von Aufbau, Ornamentik und Farbverteilung. Der Handelsname Hamadan bündelt diese verschiedenen Traditionen, ohne dass jeder Teppich aus demselben Dorf stammen muss.

Die Teppichherstellung ist in der Region eng mit handwerklicher Arbeit verbunden. Das Knüpfen wird traditionell von Hand ausgeführt, und die Muster entstehen aus der wiederholten Anordnung einzelner Knoten und farbiger Flächen. Auf diese Weise verbinden Hamadan-Teppiche eine robuste textile Grundlage mit einer dekorativen Gestaltung. Die im Ausgangstext beschriebene hohe Knotendichte steht dabei für die Fähigkeit der regionalen Knüpfer, auch kleinteilige Details in einem Teppich darzustellen.

Hamadan zählt zu den produktivsten Teppichknüpfregionen Irans. Seine Bedeutung beruht auf der großen Zahl beteiligter Dörfer sowie auf der Bandbreite der dort entstehenden Muster. Im regionalen Teppichhandel werden deshalb sehr unterschiedliche Stücke unter dem Namen Hamadan geführt. Gemeinsam sind ihnen die Herkunft aus dem Umfeld dieser nordwestiranischen Teppichlandschaft und die Verbindung zu einer lang gewachsenen Knüpftradition.

Die Einordnung in die iranische Teppichtradition unterscheidet einen Hamadan-Perserteppich von Orientteppichen aus anderen Herstellungsländern. Zugleich steht der Name für eine Region und nicht zwingend für eine einheitliche Zeichensprache. Diese Verbindung aus regionaler Herkunft, dörflicher Vielfalt und handgeknüpfter Fertigung bildet den kulturellen Hintergrund dieses Teppichs.

In der näheren und weiteren iranischen Teppichlandschaft finden sich weitere bekannte Traditionen. Tabriz-Teppiche werden häufig mit komplexen, detaillierten Mustern und lebhaften Farben verbunden. Bakhtiari-Teppiche sind für kräftige Farben und geometrische Entwürfe bekannt. Qom steht für feine Seidenmaterialien und aufwändige Muster, während Kerman häufig mit floralen Designs und zarteren Farbstimmungen in Verbindung gebracht wird. Diese Beispiele zeigen die Vielfalt iranischer Teppichregionen, ohne die Herkunft dieses Stücks zu verändern: Es ist ein Hamadan aus Nordwestpersien.

Design und Muster

Die Musterwelt der Hamadan-Teppiche ist vielfältig. Zum regionalen Spektrum gehören traditionelle geometrische Formen ebenso wie florale Motive. Geometrische Muster arbeiten mit klaren Linien, wiederkehrenden Winkeln und gegliederten Flächen. Florale Entwürfe greifen dagegen Blüten, Ranken oder andere pflanzlich wirkende Formen auf. Bei diesem Teppich ist eine Vielfalt der Designs angegeben, nicht ein einzelnes, näher bezeichnetes Muster.

Die Anordnung eines Teppichmusters entsteht aus dem Zusammenspiel von Feld, Ornamenten und Randzonen. Ein zentrales Feld kann durch wiederkehrende Motive gegliedert werden, während Bordüren den äußeren Abschluss bilden. Geometrische Formen lassen sich regelmäßig oder rhythmisch staffeln. Florale Motive können stärker fließend erscheinen. Diese allgemeinen Gestaltungsmöglichkeiten erklären, weshalb Hamadan-Teppiche trotz ihres gemeinsamen Namens sehr unterschiedlich wirken können.

Für Hamadan-Teppiche werden typischerweise kräftige und leuchtende Farben beschrieben. Dazu zählen tiefe Rottöne, Blau und Erdtöne. Rot kann einer Fläche Wärme und Gewicht geben, während Blau einen deutlichen Kontrast bildet. Erdfarben verbinden die einzelnen Bereiche miteinander und können dem Gesamtbild eine ruhige Grundlage geben. Die konkrete Farbstellung dieses Teppichs wird nicht weiter aufgeschlüsselt; festgehalten ist die vielfältige Designtradition der Hamadan-Teppiche.

Die Motive stehen häufig in Verbindung mit der Kultur und der Natur der Region. Geometrische Formen können auf eine dörfliche, klar gegliederte Bildsprache verweisen, während pflanzliche Muster Naturvorstellungen aufnehmen. Dabei ist der Teppich nicht auf eine einzige Ausdrucksform festgelegt. Die regionale Tradition erlaubt unterschiedliche Kombinationen aus Ornament, Farbe und Flächenaufbau. Genau diese Bandbreite gehört zur Bezeichnung Hamadan.

Die hohe Knotendichte, die für Hamadan-Teppiche beschrieben wird, unterstützt die Darstellung feinerer Muster. Kleine Farbwechsel und eng gesetzte Linien können in einer dichten Knüpfstruktur präziser ausgearbeitet werden als in einer sehr groben Struktur. Das bedeutet nicht, dass jeder Hamadan dasselbe Detailniveau oder denselben Aufbau besitzt. Es erklärt vielmehr, warum die Knüpftechnik für die visuelle Wirkung regionaler Muster eine wichtige Rolle spielt.

Vergleiche mit anderen iranischen Mustertraditionen machen die Eigenständigkeit der Hamadan-Designs sichtbar. Tabriz wird mit komplexer Detailzeichnung verbunden, Bakhtiari mit kräftigen geometrischen Kompositionen, Qom mit aufwändigen Entwürfen und Kerman mit floralen Formen. Diese regionalen Zuordnungen dienen als kulturgeschichtlicher Vergleich. Das vorliegende Stück bleibt in seiner Einordnung ein Hamadan-Perserteppich; die angegebene Musterbeschreibung lautet vielfältige Designs.

So lässt sich das Muster dieses Teppichs sachlich als Teil einer breit gefächerten Hamadan-Tradition verstehen. Die Verbindung aus geometrischen und floralen Möglichkeiten, kräftigen Farbbereichen und dichter Knüpfstruktur kennzeichnet den regionalen Gestaltungshintergrund. Eine weitergehende Benennung eines bestimmten Medaillons, einer Bordüre oder eines Einzelmotivs ist nicht angegeben und wird daher nicht vorgenommen.

Besonderheiten

Zu den besonderen Merkmalen dieses Stücks gehören die handgeknüpfte Ausführung, der Flor aus widerstandsfähiger Wolle und die angegebene Knotendichte. Der Teppich wird als sehr gut erhalten beschrieben. Damit verbindet er eine traditionelle Fertigungsweise mit einem Material, das im Ausgangstext als weich und belastbar bezeichnet wird.

Die Wollfasern werden als von Natur aus schmutzabweisend beschrieben, was die alltägliche Pflege erleichtert. Die dichte Florstruktur trägt zur Langlebigkeit bei, und die vielfältige Hamadan-Musterwelt eröffnet unterschiedliche dekorative Bezüge. Diese Aussagen betreffen die genannten Eigenschaften des Teppichtyps und die überlieferten Angaben zu diesem Stück. Nicht angegeben sind ein einzelnes Dorf als Herstellungsort, ein bestimmtes Alter, eine Signatur oder eine gesonderte Kettenangabe.

Hamadan-Teppiche werden in unterschiedlichen Formaten gefertigt, von kleinen Läufern bis zu großen Raumteppichen. Dadurch lassen sie sich in verschiedenen Wohnbereichen einsetzen, etwa im Wohnzimmer, Schlafzimmer oder Flur. Dieses Exemplar ist als kleines Format mit seinen konkreten Maßen ausgewiesen. Die Größenvielfalt der Region ist ein allgemeines Merkmal und ersetzt keine Aussage über andere Maße dieses Einzelstücks.

FAQ

Welches Material hat der Hamadan-Perserteppich?

Der Flor dieses Hamadan-Perserteppichs besteht aus widerstandsfähiger Wolle. Das Material wird außerdem als weich beschrieben. Wolle ist bei Hamadan-Teppichen ein traditionell verwendetes Naturmaterial und wird wegen ihrer Strapazierfähigkeit geschätzt. Die dichte Florstruktur unterstützt die Haltbarkeit. Eine separate Angabe zum Material der Kette liegt nicht vor; deshalb wird ausschließlich der Wollflor genannt.

Wie pflege ich einen Hamadan-Teppich?

Für die regelmäßige Pflege genügt zunächst vorsichtiges Staubsaugen, um Staub und lose Verschmutzungen zu entfernen. Bei Flecken sollte möglichst sofort mit einem feuchten Tuch und einem milden Reinigungsmittel reagiert werden. Da die Wollfasern von Natur aus schmutzabweisend sind, gilt der Teppich als vergleichsweise pflegeleicht. Für eine gründliche Behandlung und zur Erhaltung der geknüpften Struktur wird eine professionelle Teppichreinigung empfohlen.

Wie finde ich die passende Größe für einen Hamadan-Teppich?

Vor dem Kauf sollte die Fläche ausgemessen werden, auf der der Teppich liegen soll. Auch die Anordnung der Möbel und die gewünschte Wirkung im Raum sind zu berücksichtigen. Hamadan-Teppiche werden in verschiedenen Formaten gefertigt und können deshalb in unterschiedlichen Wohnbereichen verwendet werden. Dieses Einzelstück besitzt das im Angebot genannte Format; weitere Größenangaben beziehen sich auf die allgemeine Verfügbarkeit der Teppichart, nicht auf dieses Exemplar.

Zusätzliche Informationen
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