









Perserteppich Hamadan 390 x 117 cm Wolle handgeknüpft
1127$
Handgeknüpfter Hamadan Perserteppich | Knotendichte: 250.000 Knoten/m² | Material: Flor 100% Schurwolle, Kette 100% Baumwolle | Größe: 390 x 117 cm | Muster: Geometrisch | Zustand: Neu, unbenutzt
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Beschreibung
Hamadan Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Hamadan Perserteppich ist handgeknüpft. Sein Flor besteht aus Schurwolle, die Kette aus Baumwolle. Damit sind die beiden wichtigsten Bestandteile des Aufbaus klar voneinander unterschieden: Die Wolle bildet die sichtbare und fühlbare Oberfläche, während die Kette die Grundlage für die geknüpften Reihen bildet. Der Teppich ist neu und unbenutzt.
Beim Handknüpfen wird jeder einzelne Knoten von Hand in die gespannte Kette eingearbeitet. Nach jeder Knotenreihe wird das Schussmaterial eingefügt und verdichtet. Auf diese Weise entsteht eine textile Fläche, deren Flor fest mit dem Grund verbunden ist. Die Arbeit verlangt ein gleichmäßiges Vorgehen, damit die Zeichnung über die gesamte Fläche hinweg erkennbar bleibt. Anders als bei einer maschinellen Herstellung entsteht ein handgeknüpfter Teppich Schritt für Schritt am Webstuhl.
Die Schurwolle des Flors wird bei Orientteppichen traditionell wegen ihrer widerstandsfähigen Faser und ihrer angenehmen Haptik verwendet. Sie kann Farbe gut aufnehmen und verleiht der Oberfläche eine natürliche textile Struktur. Baumwolle eignet sich für die Kette, weil sie zu gleichmäßigen, belastbaren Fäden versponnen werden kann. Ihre Aufgabe liegt im Aufbau des Teppichs und nicht in der sichtbaren Florfläche. Bei diesem Stück sind Flor und Kette ausdrücklich mit unterschiedlichen Materialien angegeben.
Die Knotendichte beschreibt, wie viele Knoten innerhalb einer bestimmten Fläche gesetzt wurden. Sie ist ein technisches Merkmal der handwerklichen Ausführung und steht in Zusammenhang mit der möglichen Feinheit einer Zeichnung. Für die Herstellung ist außerdem ein gleichmäßiges Spannen der Kette wichtig. Die Knüpferin oder der Knüpfer muss die Reihenfolge der Farben und Formen fortlaufend kontrollieren, damit das Muster in der vorgesehenen Ordnung entsteht.
Der Teppich ist für Fußbodenheizung geeignet. Seine Dicke und sein Gewicht sind in den Produktangaben ebenfalls ausgewiesen. Diese Angaben beschreiben seine praktische Beschaffenheit, ändern aber nichts an der Herstellungsweise: Es handelt sich um einen handgeknüpften Perserteppich mit Wollflor und Baumwollkette.
Herkunft und Tradition
Hamadan liegt im westlichen Iran und ist zugleich der Name einer wichtigen persischen Teppichregion. Dieser Teppich wird als Hamadan Perserteppich bezeichnet und stammt aus Persien. Die Region besitzt eine lange Tradition der Teppichherstellung, die bis ins neunzehnte Jahrhundert zurückreicht. Hamadan steht dabei nicht für ein einziges festgelegtes Muster, sondern für ein weit gefasstes regionales Umfeld mit unterschiedlichen Formen, Farben und handwerklichen Ausprägungen.
Die Teppichproduktion in Hamadan war und ist mit zahlreichen Dörfern und kleineren Webergemeinschaften verbunden. Aus diesem dezentralen Umfeld entwickelte sich eine große Vielfalt. Teppiche, die unter der Herkunftsbezeichnung Hamadan geführt werden, können in ihrer Komposition deutlich voneinander abweichen. Manche Entwürfe sind von einem zentralen Medaillon geprägt, andere arbeiten mit fortlaufenden Ornamenten oder mit stark geometrisch gegliederten Feldern. Die gemeinsame Herkunft liegt daher nicht in einer einzigen Bildform, sondern in der regionalen Handwerkstradition.
Persische Teppiche werden häufig durch das Zusammenspiel von Innenfeld, Hauptbordüre und Nebenbordüren aufgebaut. Diese Gliederung schafft einen Rahmen für das eigentliche Muster und sorgt für eine lesbare Ordnung der Fläche. In Hamadan wurden solche Grundprinzipien mit lokalen Zeichen, eigenen Farbkombinationen und unterschiedlichen Arten der Vereinfachung verbunden. Ein Entwurf kann dabei aus einer Werkstatttradition stammen, in einem Dorf weiterentwickelt oder durch benachbarte Gestaltungseinflüsse verändert werden.
Die Geschichte der Region ist von Begegnungen zwischen städtischen Werkstätten, dörflichen Webplätzen und nomadisch geprägten Ornamenttraditionen beeinflusst. Solche Kontakte erweiterten den Formenschatz, ohne dass alle Teppiche aus Hamadan gleich aussehen mussten. Geometrische Formen konnten aus älteren Symbolen hervorgehen, während florale Motive in geradliniger oder gestufter Weise dargestellt wurden. Die regionale Tradition bewahrt somit Techniken und Kompositionsideen, lässt aber Raum für Abwandlung.
Beim Knüpfen wird ein zeichnerischer Entwurf nicht einfach auf den Teppich gedruckt. Die Gestaltung muss in einzelne Knoten, Farbfelder und Reihen übersetzt werden. Je nach regionaler Arbeitsweise können die Formen stärker stilisiert, kantig oder rhythmisch wiederholt erscheinen. Die Handarbeit verbindet die technische Ordnung des Webstuhls mit der individuellen Ausführung durch die ausführende Person. Gerade diese Übertragung von Muster in Knoten gehört zum Kern der persischen Teppichkunst.
Die Bezeichnung Perserteppich verweist auf den iranischen Kulturraum und auf eine Tradition, in der Teppiche sowohl für den Gebrauch als auch als Träger ornamentaler Zeichensysteme hergestellt wurden. Hamadan ist innerhalb dieser Tradition eine eigenständige Herkunftsbezeichnung. Der Stil dieses Stücks ist als orientalisch und asiatisch angegeben. Seine Epoche wird mit 2000 bis jetzt bezeichnet. Damit gehört es zur zeitgenössischen Produktion, steht jedoch in einer regionalen Handwerkstradition, deren Geschichte deutlich älter ist.
Design und Muster
Das Muster dieses Hamadan Teppichs ist geometrisch. Geometrische Teppichmuster beruhen auf Linien, Winkeln, wiederkehrenden Formen und klar gegliederten Flächen. Ihre Wirkung entsteht durch Ordnung und Rhythmus. Ein Innenfeld kann von einer Bordüre eingefasst sein, während kleinere Formen als Füllornamente dienen. Auch eine Folge ähnlicher Zeichen kann die Fläche zusammenhalten. Die Bezeichnung „geometrisch“ beschreibt die Gestaltungssprache dieses Teppichs, ohne zusätzliche konkrete Einzelmotive festzulegen.
In der persischen Ornamentik werden geometrische Formen häufig so angeordnet, dass zwischen den einzelnen Bereichen ein ausgewogenes Verhältnis entsteht. Gerade Linien können die Richtung eines Musters bestimmen. Gestufte Konturen, Haken, Rauten oder polygonale Formen erzeugen unterschiedliche Rhythmen. Wiederholungen geben dem Auge Orientierung, während kleine Abweichungen die Fläche lebendig halten können. Beim Handknüpfen wird jede dieser Formen in einer Folge einzelner Knoten umgesetzt.
Hamadan ist für ein vielseitiges regionales Musterrepertoire bekannt. Dazu gehören sowohl abstrahierte Pflanzenformen als auch stärker geradlinige Zeichen. Blüten, Ranken und Medaillonformen können in eine kantige Bildsprache übertragen werden. Umgekehrt können geometrische Grundformen durch kleine Ausläufer oder abgestufte Linien eine organische Wirkung erhalten. Diese Verbindung von klarer Ordnung und stilisierter Abwandlung ist ein wiederkehrendes Prinzip in der regionalen Teppelgestaltung.
Die Farben eines persischen Teppichs dienen nicht nur der Dekoration. Helle und dunkle Bereiche können ein Innenfeld von der Bordüre trennen oder einzelne Motive hervorheben. Farbliche Wiederholungen verbinden voneinander entfernte Musterteile. In der persischen Ornamentik werden florale Zeichen häufig mit Natur, Wachstum, Fruchtbarkeit oder Glück in Verbindung gebracht. Bei einem geometrischen Entwurf liegt der Schwerpunkt zusätzlich auf Proportion, Wiederholung und dem Verhältnis von Linie, Farbe und Fläche.
Ein geometrisches Design kann in unterschiedlich eingerichteten Räumen eingesetzt werden. In einer klassisch gestalteten Umgebung betont es die Verbindung zur persischen Teppichtradition. In einer modernen Einrichtung kann die klare Gliederung des Musters als strukturierendes Ornament wirken. Diese Einordnung beschreibt die Gestaltung des Teppichs und keine bestimmte Raumwirkung. Der konkrete Teppich bleibt durch seine Herkunftsbezeichnung Hamadan, seine persische Einordnung und sein geometrisches Muster bestimmt.
Die Musterentwicklung bei Hamadan Teppichen zeigt, wie regionale Traditionen mit der Arbeit einzelner Knüpferinnen und Knüpfer verbunden sind. Ein überliefertes Motiv wird nicht zwingend in jeder Ausführung identisch wiederholt. Es kann in seiner Größe, seiner Linienführung oder seiner Anordnung verändert werden. Entscheidend bleibt die Übersetzung der Gestaltung in eine dauerhaft geknüpfte Fläche. Dadurch stehen bei einem handgeknüpften Teppich Zeichnung und Konstruktion immer in enger Beziehung.
Besonderheiten
Zu den technischen Besonderheiten dieses Teppichs gehört seine angegebene Knotendichte. Eine Knotendichte zählt die Knoten innerhalb einer festgelegten Fläche und gibt dadurch einen Hinweis auf die Feinheit der geknüpften Struktur. Sie kann die Wiedergabe kleinerer Musterbereiche unterstützen, wobei das tatsächliche Erscheinungsbild zusätzlich vom Entwurf, von der Farbwahl und von der Ausführung abhängt. Die hohe Anzahl der angegebenen Knoten ist ein ausdrücklich genanntes Merkmal dieses Stücks.
Der Teppich ist neu und unbenutzt. Sein Flor besteht aus Schurwolle, die Kette aus Baumwolle. Er ist für Fußbodenheizung geeignet und wird der Epoche 2000 bis jetzt zugeordnet. Damit verbindet er eine traditionelle handgeknüpfte Technik mit zeitgenössischer Herstellung. Seine Einordnung als orientalischer und asiatischer Teppich ergänzt die Bezeichnung als Perserteppich aus Hamadan.
FAQ
Wie pflege ich meinen handgeknüpften Perserteppich richtig?
Für die regelmäßige Pflege empfiehlt sich vorsichtiges Staubsaugen ohne rotierende Bürste. Dadurch lassen sich Staub und lose Verschmutzungen entfernen, ohne den Flor unnötig stark mechanisch zu beanspruchen. Flüssigkeiten und Flecken sollten möglichst sofort mit einem trockenen Tuch abgetupft werden. Reiben kann die Verschmutzung tiefer in die Fasern bringen oder die Oberfläche verändern. Eine professionelle Reinigung wird alle paar Jahre empfohlen. Bei stärkeren Verschmutzungen oder Unsicherheit über die richtige Behandlung sollte eine fachkundige Teppichreinigung beauftragt werden.
Ist der Perserteppich für Fußbodenheizung geeignet?
Ja, dieser Hamadan Perserteppich ist für die Verwendung über Fußbodenheizung geeignet. Die Eignung ist ausdrücklich angegeben. Der Teppich sollte auf einem ebenen Untergrund glatt aufliegen, damit er sicher liegt und die Wärme gleichmäßig in den Raum abgegeben werden kann. Eine regelmäßige Pflege hilft, Staubansammlungen im Flor zu vermeiden. Die Nutzung über einer Fußbodenheizung ändert nichts an seiner handgeknüpften Herstellung, seinem Wollflor oder seiner Baumwollkette.
Wo kann ich meinen Perserteppich am besten einsetzen?
Der handgeknüpfte Hamadan Perserteppich kann in Wohnräumen, Schlafzimmern und Büros eingesetzt werden. Sein geometrisches Muster bringt eine klar gegliederte ornamentale Struktur in den Raum. Die persische Herkunft verbindet ihn mit der orientalischen Teppichtradition, während die zeitgenössische Epoche seine aktuelle Herstellung beschreibt. Welche Platzierung am besten passt, hängt von der vorhandenen Einrichtung, der Raumaufteilung und der gewünschten Wirkung des geometrischen Designs ab.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
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| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |


















