




Perserteppich Hamadan 330 x 210 cm Wolle handgeknüpft
1875$
Handgeknüpfter Hamadan Perserteppich | Knotendichte: Handgeknüpft | Material: Flor Wolle, Kette Baumwolle | Größe: 332 x 210 cm | Muster: Florales Design mit dekorierten Ecken | Zustand: Generalüberholt, guter Zustand
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VERSANDPARTNERInventarnummer: D0458381
Beschreibung
Hamadan Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Hamadan Perserteppich ist handgeknüpft und besitzt einen Flor aus Wolle mit einem Kettfaden aus Baumwolle. Die Verbindung von Wollflor und Baumwollkette gehört zu den im Teppich beschriebenen Merkmalen. Wolle wird bei Orientteppichen wegen ihrer Strapazierfähigkeit, ihrer angenehmen Haptik und ihrer Eignung für den täglichen Gebrauch geschätzt. Der Flor dieses Teppichs hat eine Höhe von 1 bis 3 cm. Dadurch bleibt die Oberfläche fühlbar und textile Struktur prägt den Charakter des Stücks.
Die Handknüpfung entsteht nicht maschinell, sondern Knoten für Knoten. Jeder einzelne Knoten wird in die Kette eingearbeitet und anschließend durch die Schussfäden gesichert. Erst durch diese wiederholte Arbeit bilden sich Flor, Muster und feste Teppichfläche. Die im Ausgangstext als bemerkenswert hoch beschriebene Knotendichte verweist auf die sorgfältige handwerkliche Ausführung. Eine handgeknüpfte Oberfläche kann kleine Unregelmäßigkeiten zeigen; sie gehören zur individuellen Herstellung eines einzelnen Teppichs und unterscheiden ihn von industriell gefertigten Bodenbelägen.
Der Teppich wurde generalüberholt und befindet sich in gutem Zustand. Diese Information beschreibt seinen heutigen Zustand und ergänzt die Angaben zu Material und Herstellung. Der Wollflor verbindet eine angenehme Oberfläche mit einer robusten textilen Substanz. Die handwerkliche Verarbeitung macht den Teppich zu einem eigenständigen Einzelstück, dessen Aussehen aus Material, Knüpfarbeit und floraler Gestaltung entsteht.
Herkunft und Tradition
Hamadan liegt im Iran und zählt zu den bekannten Teppichregionen des Landes. Perserteppiche aus Hamadan stehen für eine über lange Zeit gewachsene Knüpftradition. Das Wissen über das Vorbereiten der Kette, das Einsetzen der Knoten, das Arbeiten an den Schussfäden und das Ausarbeiten der Bordüren wurde in den örtlichen Webgemeinschaften weitergegeben. Die Herkunftsbezeichnung Hamadan beschreibt deshalb nicht nur einen geografischen Ort, sondern auch einen traditionsreichen Zusammenhang von Material, Handarbeit und regionaler Musterkultur.
Die Teppichproduktion in und um Hamadan ist durch eine große Bandbreite gekennzeichnet. Neben floralen Kompositionen kommen geometrische Formen, stilisierte Blüten, Ranken und streng gegliederte Felder vor. Diese Vielfalt erklärt, warum Hamadan-Teppiche nicht nach einem einzigen unveränderlichen Muster beurteilt werden können. Gemeinsamer ist ihnen die Bedeutung der handwerklichen Ausführung und der klar lesbaren Gestaltung. Der vorliegende Teppich wird durch sein florales Design und die dekorierten Ecken innerhalb dieser regionalen Tradition beschrieben.
In der Geschichte persischer Teppiche erfüllten Stücke aus Hamadan zunächst vor allem praktische Aufgaben. Sie bedeckten Böden, boten eine textile Wärmeschicht und schmückten Innenräume. Aus der Verbindung von Gebrauch und Gestaltung entwickelte sich ihre kulturelle Bedeutung. Ein Teppich war nicht nur ein Gebrauchsgegenstand, sondern zugleich ein Träger von Mustern, Farben und handwerklichem Wissen. Blumen, Ranken, Bordüren und Ecklösungen wurden in unterschiedlichen regionalen Varianten überliefert und immer wieder neu zusammengesetzt.
Die Handknüpftradition beruht auf Geduld und Wiederholung. Vom Spannen der Kette bis zum Abschluss der letzten Reihe verlangt jeder Arbeitsschritt Aufmerksamkeit. Die Knüpferinnen und Knüpfer müssen die Zeichnung im Teppichfeld fortlaufend kontrollieren, damit Motive, Farben und Begrenzungen zusammenpassen. Regionale Teppiche wie Hamadan bewahren dadurch eine Verbindung zwischen lokaler Arbeit und überregionaler persischer Teppichgeschichte. Der Iran ist für diese Geschichte von zentraler Bedeutung, weil dort unterschiedliche Knüpfzentren eigene Formen, Farbstimmungen und technische Gewohnheiten entwickelt haben.
Hamadan-Teppiche werden häufig mit lebendigen Farben und einer vielseitigen Musterwelt verbunden. Der hier beschriebene Teppich führt diese regionale Einordnung mit einem blauen Grundcharakter, warmen Rottönen und einer floralen Zeichnung zusammen. Die rote Bordüre bildet dabei eine farbliche Rahmung. Herkunft und Gestaltung stehen in diesem Fall in einem nachvollziehbaren Verhältnis: Die Bezeichnung Hamadan verweist auf den iranischen Ursprung, während Blumen, Ecken und Bordüre die konkrete Erscheinung des Einzelstücks bestimmen.
Design und Muster
Das Muster dieses Perserteppichs ist floral angelegt. Blumen und pflanzliche Formen geben der Fläche ihre dekorative Ordnung, ohne dass der Teppich auf eine rein geometrische Komposition reduziert wird. Die Ecken sind dekoriert und ergänzen das zentrale Erscheinungsbild um klar erkennbare Randbereiche. Eine solche Gliederung schafft einen Übergang zwischen der inneren Fläche und der Bordüre. Das florale Design bleibt dadurch auch aus größerer Entfernung als zusammenhängende Komposition erkennbar.
Blumenmotive gehören zu den wiederkehrenden Themen der orientalischen Teppichkunst. In der überlieferten Symbolsprache können Blüten mit Fruchtbarkeit, Wachstum und Leben verbunden werden. Diese Bedeutungen sind Teil der allgemeinen Mustertradition und beschreiben nicht eine persönliche Geschichte dieses einzelnen Teppichs. Für die konkrete Wirkung entscheidend sind hier die Anordnung der floralen Formen, die dekorierten Ecken und das Zusammenspiel der genannten Farben.
Blau prägt den Charakter des Teppichs. Die blaue Farbwirkung wird durch warme Rottöne ergänzt, wodurch ein ausgewogenes Verhältnis von kühler Grundstimmung und kräftiger Rahmung entsteht. Die Bordüre ist rot beschrieben und setzt einen deutlichen Abschluss zur Umgebung. In persischen Teppichen übernimmt die Bordüre nicht nur eine dekorative Aufgabe. Sie begrenzt das Innenfeld, stabilisiert den visuellen Aufbau und führt die Blickbewegung entlang der Teppichkante.
Die dekorierten Ecken verleihen dem floralen Aufbau eine zusätzliche architektonische Ordnung. Eckmotive können in persischen Teppichen den Übergang zwischen Feld und Randzone betonen. Sie wiederholen nicht zwingend einfach die Formen des Innenfelds, sondern können den Entwurf an den Begrenzungen optisch ausbalancieren. Bei diesem Hamadan sorgt die Kombination aus floralem Feld, gestalteten Ecken und roter Bordüre für ein traditionell persisches Erscheinungsbild.
Florale Hamadan-Muster stehen häufig zwischen naturalistischer Anmutung und stilisierter Zeichnung. Eine Blüte muss im Teppich nicht wie eine botanische Abbildung erscheinen. Durch die handwerkliche Umsetzung wird sie in Linien, Flächen und wiederkehrende Formen übersetzt. Ranken können den Blick führen, während Blüten als rhythmische Akzente innerhalb der Komposition wirken. Gerade diese stilisierte Formensprache macht regionale Teppichmuster über lange Zeit verständlich und variierbar.
Die Gestaltung lässt sich mit unterschiedlichen Einrichtungsrichtungen verbinden, weil sie traditionelle Elemente nicht ausschließlich über ein streng historisches Umfeld vermittelt. Die blaue Grundwirkung und die rote Bordüre setzen erkennbare Farbakzente, während das florale Thema eine dekorative Verbindung zu klassischen Möbeln und textilen Wohnaccessoires schaffen kann. Diese Einordnung betrifft die Gestaltung des Teppichs, nicht eine bestimmte Raumverwendung. Der Teppich wurde als für Wohn- und Schlafräume, Flure und Essbereiche geeignet beschrieben und kann sowohl in modernen als auch in traditionellen Interieurs eingesetzt werden.
Besonderheiten
Zu den besonderen Merkmalen gehören die Handknüpfung, der Wollflor, die Baumwollkette, das florale Design mit dekorierten Ecken und die rote Bordüre. Der Teppich ist generalüberholt und wird als in gutem Zustand beschrieben. Seine vielseitige Einsetzbarkeit wurde ausdrücklich für Wohnzimmer, Schlafzimmer und Flure genannt; auch Essbereiche kommen als mögliche Umgebung infrage. Zudem ist er besonders für Räume mit Fußbodenheizung geeignet. Die genannten Eigenschaften verbinden die regionale Herkunft Hamadan mit einer Gestaltung, die auf traditionelle wie auf moderne Räume bezogen werden kann.
Ein handgeknüpfter Teppich ist ein Einzelstück. Die sichtbare Fläche entsteht aus der Verbindung von Knoten, Flor, Farben und Muster. Dadurch besitzt jedes Exemplar seine eigene konkrete Ausführung. Bei diesem Stück wird diese Individualität durch die florale Zeichnung, die dekorierten Ecken und den farblich markierten Rand bestimmt.
FAQ
Wie pflege ich den Hamadan Perserteppich richtig?
Für die regelmäßige Pflege eignet sich Staubsaugen ohne Bürstenaufsatz. So wird loser Schmutz entfernt, ohne den Wollflor unnötig mechanisch zu beanspruchen. Flecken sollten möglichst sofort mit einem feuchten Tuch und einer milden Seifenlösung behandelt werden. Dabei sollte die Flüssigkeit nicht großflächig in den Teppich eingebracht werden. Für eine gründliche Auffrischung wird eine professionelle Reinigung im Abstand von einigen Jahren empfohlen. Die fachgerechte Reinigung berücksichtigt Material, Flor und handgeknüpfte Struktur.
Wo kann ich den Hamadan Perserteppich einsetzen?
Der Teppich eignet sich für Wohnzimmer, Schlafzimmer und Flure. Auch in einem Essbereich kann er eingesetzt werden. Seine blaue Farbwirkung, die roten Bordüren und das florale Muster lassen eine Einbindung in unterschiedliche Einrichtungsstile zu. Er wurde sowohl für moderne als auch für traditionelle Raumkonzepte beschrieben. Besonders geeignet ist er außerdem für Räume mit Fußbodenheizung. Welche Platzierung im Einzelnen sinnvoll ist, hängt von der vorhandenen Möblierung und der gewünschten Wirkung der floralen Gestaltung ab.
Wie unterscheidet sich ein Hamadan Perserteppich von anderen Orientteppichen?
Hamadan-Teppiche werden durch florale und geometrische Muster sowie eine hohe Knotendichte charakterisiert. Im Vergleich zu Orientteppichen mit noch aufwändiger gegliederten Entwürfen vermitteln sie häufig einen charmanten, rustikalen Charakter und bleiben zugleich strapazierfähig. Dieses Stück zeigt die florale Seite der Hamadan-Tradition: dekorierte Ecken, eine rote Bordüre und eine blaue Farbwirkung bestimmen seine Erscheinung. Die Herkunft aus Hamadan im Iran, die Handknüpfung und die Kombination aus Wollflor und Baumwollkette ergänzen die musterbezogene Einordnung.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Material |












