




Perserteppich Hamadan 322 x 206 cm Wolle handgeknüpft
1309$
Handgeknüpfter Hamadan Perserteppich | Knotendichte: 120.000 Knoten/m² | Material: Flor Wolle | Größe: 322 x 206 cm | Muster: Vielfältiges Design | Zustand: Sehr gut
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Beschreibung
Hamadan Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Hamadan-Perserteppich ist handgeknüpft und besitzt einen Flor aus widerstandsfähiger Wolle. Die Verarbeitung von Hand gehört zu den prägenden Merkmalen traditioneller persischer Teppiche: Knoten werden einzeln in das Grundgewebe eingebracht, bevor der Flor schrittweise verdichtet und anschließend bearbeitet wird. Bei diesem Teppich beträgt die Knotendichte 120.000 Knoten pro Quadratmeter. Diese Angabe beschreibt die Anzahl der Knoten innerhalb einer festgelegten Fläche und macht die handwerkliche Konstruktion nachvollziehbar.
Wolle wird bei Hamadan-Teppichen traditionell wegen ihrer Belastbarkeit und ihrer praktischen Eigenschaften verwendet. Die Faser kann dem Flor eine griffige Oberfläche geben und ist im Alltag weniger empfindlich als manche feineren Materialien. Für dieses Stück ist widerstandsfähige Wolle als Material angegeben. Eine Baumwollkette oder weitere Bestandteile werden für dieses konkrete Stück nicht ausgewiesen und werden daher nicht ergänzt.
Die Handarbeit zeigt sich nicht nur in der Knotung, sondern auch in den Arbeitsschritten danach. Ein geknüpfter Flor muss auf eine gleichmäßige Höhe gebracht, von losen Fasern befreit und für die weitere Nutzung vorbereitet werden. Bei einem handgeknüpften Teppich entsteht das Muster während des Aufbaus des Flors. Dadurch ist die Ausführung eng mit der Erfahrung der Knüpferinnen und Knüpfer verbunden. Die angegebene Knotendichte, die Wollqualität und die sorgfältige Ausführung sind zugleich wichtige allgemeine Kriterien bei der Beurteilung eines Hamadan-Teppichs.
Herkunft und Tradition
Der Teppich stammt aus Hamadan in Persien. Hamadan liegt im Nordwesten des heutigen Iran und ist seit langer Zeit ein bedeutendes Zentrum der persischen Teppichherstellung. Unter dem Namen Hamadan werden sowohl Arbeiten aus der Stadt als auch Teppiche aus Dörfern und kleineren Orten der weiteren Region zusammengefasst. Diese regionale Vielfalt erklärt, warum Hamadan-Teppiche nicht einem einzigen, unveränderlichen Muster folgen.
Die Teppichkultur der Region ist eng mit ländlichen Werkstätten und Familienbetrieben verbunden. Kenntnisse über das Vorbereiten der Wolle, das Spannen des Grundgewebes, das Setzen der Knoten und das Ausarbeiten der Kanten wurden häufig innerhalb der Familie weitergegeben. Solche Arbeitsweisen bewahren lokale Formen, lassen aber zugleich Raum für unterschiedliche Entwürfe. Farben, Bordüren und Feldeinteilungen können deshalb von Ort zu Ort deutlich variieren.
Hamadan liegt in einer Landschaft, in der städtische und dörfliche Traditionen aufeinandertreffen. Die Erzeugnisse der Region reichen von zweckmäßigen, robusten Teppichen bis zu feineren Ausführungen mit stärker ausgearbeiteten Details. Wolle spielte dabei eine zentrale Rolle, weil sie verfügbar, vielseitig zu verarbeiten und für einen widerstandsfähigen Flor geeignet ist. Die regionale Teppichherstellung verbindet somit handwerkliche Erfahrung mit Materialien, die für den täglichen Gebrauch sinnvoll sind.
Die Bezeichnung Hamadan verweist auf diese Herkunftstradition und nicht auf ein einziges Dekor. In der Geschichte persischer Teppiche steht die Region für eine große Bandbreite an geometrischen und floralen Lösungen. Viele Teppiche wurden für den Gebrauch in Wohnräumen gefertigt, während andere durch ihre feinere Knotung und differenziertere Zeichnung stärker repräsentative Aufgaben übernahmen. Die Herkunft bleibt dabei ein wichtiger Hinweis auf die handwerkliche und kulturelle Einordnung.
Im Vergleich zu benachbarten oder verwandten Teppichtraditionen werden Bakhtiari-Teppiche häufig mit robusten Materialien und traditionellen Mustern verbunden. Kerman ist für komplexe florale Motive und oft hohe Knotendichten bekannt. Tabriz und Isfahan stehen in der persischen Teppichgeschichte für kunstvolle Entwürfe und eine vielfältige Farbgestaltung. Diese Namen bezeichnen jeweils eigene Traditionen; sie sind nicht mit der Herkunft dieses Hamadan-Teppichs gleichzusetzen.
Auch Qom und Kashan haben eine wichtige Stellung in der iranischen Teppichwelt. Qom ist besonders für Seidenteppiche bekannt, während Kashan traditionell mit eleganten, floralen Kompositionen verbunden wird. Der Vergleich macht sichtbar, wie unterschiedlich die regionalen Schwerpunkte innerhalb Persiens sind. Der vorliegende Teppich ist Hamadan zugeordnet und wird durch diese Herkunft, seine handgeknüpfte Ausführung und seinen Wollflor charakterisiert.
Design und Muster
Das Design dieses Teppichs wird als vielfältig beschrieben. Diese Formulierung passt zur regionalen Eigenart von Hamadan, wo eine große Zahl verschiedener Entwürfe entstanden ist. Hamadan-Muster können von klar gegliederten geometrischen Feldern bis zu stärker floralen Kompositionen reichen. Nicht jeder Teppich aus der Region folgt derselben Anordnung, und gerade diese Bandbreite gehört zu den erkennbaren Merkmalen der Herkunft.
Geometrische Muster arbeiten häufig mit Rauten, Hakenformen, gestuften Linien und wiederkehrenden Borten. Solche Formen lassen sich in der Knüpfarbeit gut ordnen und können dem Teppich einen klaren Rhythmus geben. Florale Muster verwenden dagegen stilisierte Blätter, Blüten, Ranken oder Rosetten. In persischen Teppichen werden diese Elemente meist nicht naturgetreu kopiert, sondern in eine eigene ornamentale Sprache übertragen. Das Ergebnis kann regelmäßig aufgebaut oder bewusst abwechslungsreich gestaltet sein.
Bei einem vielfältigen Design spielen Bordüre und Innenfeld eine wichtige Rolle. Die Bordüre rahmt die zentrale Fläche und schafft einen Übergang zwischen Rand und Hauptmotiv. Das Innenfeld kann ein einzelnes Medaillon, mehrere wiederkehrende Formen oder eine alloverartige Zeichnung aufnehmen. Die genaue Anordnung des konkreten Teppichs wird hier nicht weiter festgelegt; festgehalten ist seine hohe Vielfalt im Design. Dadurch bleibt die Beschreibung bei dem, was für dieses Stück angegeben ist.
Farben tragen in der Hamadan-Tradition wesentlich zur Lesbarkeit eines Musters bei. Typische Farbgruppen der regionalen Teppiche können Rot, Blau, Beige und Grün umfassen. Diese Farben werden häufig miteinander kombiniert, um florale oder geometrische Motive deutlich voneinander abzugrenzen. Ihre Wirkung hängt von der Verteilung im Feld, vom Kontrast der Bordüren und von der verwendeten Färbung ab. Allgemeine regionale Farbtraditionen ersetzen jedoch keine Aussage über jede einzelne Farbnuance dieses Teppichs.
Traditionell wurden für persische Teppiche sowohl natürliche als auch später industriell hergestellte Farbstoffe eingesetzt. Pflanzenfarben können eine nuancierte Farbwirkung hervorbringen, während andere Färbemethoden eine gleichmäßigere und kräftigere Palette ermöglichen. Entscheidend für das Muster ist nicht allein der einzelne Farbton, sondern sein Verhältnis zu den benachbarten Formen. Die Vielfalt des Designs entsteht aus dem Zusammenspiel von Zeichnung, Wiederholung, Begrenzung und Farbkontrast.
Die Gestaltung von Hamadan-Teppichen steht außerdem mit ihrer Herstellung in kleineren Werkstätten und Familienbetrieben in Verbindung. Ein Entwurf kann auf regional bekannten Formen beruhen und dennoch durch die ausführenden Personen verändert werden. Kleine Abweichungen in Linienführung, Farbwahl oder Ornamentgröße sind bei handgearbeiteten Teppichen Teil der individuellen Ausführung. So verbindet die Hamadan-Tradition überlieferte Muster mit einer variablen, nicht vollständig standardisierten Gestaltung.
Besonderheiten
Zu den konkreten Merkmalen dieses Stücks gehören die Herkunft Hamadan, die handgeknüpfte Herstellung, der Flor aus widerstandsfähiger Wolle und die Knotendichte von 120.000 Knoten pro Quadratmeter. Außerdem wird der Zustand als sehr gut angegeben. Sein Design wird als besonders vielfältig beschrieben, was die breite gestalterische Tradition der Region aufgreift. Diese Angaben bilden die sachliche Grundlage für die Einordnung des Teppichs.
Die Kombination aus Wollflor und handgeknüpfter Konstruktion entspricht der praktischen Seite vieler Hamadan-Teppiche. Wolle wird traditionell wegen ihrer Belastbarkeit und ihrer vergleichsweise unkomplizierten Pflege geschätzt. Für die regelmäßige Reinigung empfiehlt sich bei Wollteppichen vorsichtiges Staubsaugen auf niedriger Stufe. Bei einzelnen Verschmutzungen kann eine milde Seifenlösung verwendet werden; der Teppich sollte jedoch nicht vollständig in Wasser eingeweicht werden.
Eine gute Pflege beginnt damit, Staub und lose Partikel regelmäßig zu entfernen, ohne den Flor unnötig stark zu beanspruchen. Flüssigkeiten sollten möglichst rasch und vorsichtig aufgenommen werden. Für eine gründliche Reinigung oder bei hartnäckigen Flecken ist eine auf Orientteppiche spezialisierte Fachreinigung sinnvoll. So lässt sich die handgeknüpfte Struktur schonend behandeln.
FAQ
Wie pflege ich einen Hamadan-Perserteppich?
Regelmäßiges Staubsaugen auf niedriger Stufe entfernt Staub und Schmutz aus dem Wollflor. Bei kleinen Verschmutzungen kann eine milde Seifenlösung vorsichtig eingesetzt werden. Der Teppich sollte nicht in Wasser eingeweicht werden. Flüssigkeiten werden am besten ohne Reiben aufgenommen. Für eine umfassende Reinigung oder schwierige Flecken empfiehlt sich eine Fachreinigung, die mit handgeknüpften Wollteppichen vertraut ist.
Welche Farben sind bei Hamadan-Perserteppichen typisch?
In der Hamadan-Tradition kommen unter anderem Rot, Blau, Beige und Grün vor. Diese Farbtöne können einzeln oder in Kombination eingesetzt werden und sowohl geometrische als auch florale Muster strukturieren. Die konkrete Wirkung hängt von der jeweiligen Farbverteilung, dem Kontrast und der Gestaltung von Innenfeld und Bordüre ab. Hamadan-Teppiche sind für ihre unterschiedliche Farb- und Musterpalette bekannt.
Woran erkennt man die Qualität eines Hamadan-Perserteppichs?
Wichtige allgemeine Kriterien sind die Knotendichte, die Beschaffenheit der Wolle, die Gleichmäßigkeit der handwerklichen Ausführung und die Detailgenauigkeit des Musters. Eine höhere Knotendichte kann feinere Zeichnungen ermöglichen, während die Wolle für Strapazierfähigkeit und einen griffigen Flor steht. Zusätzlich sollten Kanten, Flor und Gesamtzustand betrachtet werden. Bei diesem Stück sind eine Knotendichte von 120.000 Knoten pro Quadratmeter, widerstandsfähige Wolle und ein sehr guter Zustand angegeben.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
|---|---|
| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |












