





Perserteppich Hamadan 312 x 201 cm Wolle handgeknüpft
1226$
Handgeknüpfter Hamadan-Perserteppich | Knotendichte: 100.000 – 350.000 Knoten/m² | Material: Flor widerstandsfähige Wolle | Größe: 312 x 201 cm | Muster: vielfältige Muster | Ursprung: Nordwestpersien | Zustand: sehr gut erhalten
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Beschreibung
Hamadan Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Hamadan-Perserteppich ist handgeknüpft und besteht aus widerstandsfähiger Wolle. Die Wolle verleiht dem Teppich eine belastbare Beschaffenheit und macht ihn für eine regelmäßige Nutzung geeignet. Zugleich gehört Wolle zu den Materialien, die im traditionellen persischen Teppichhandwerk seit langer Zeit verwendet werden. Ihre natürliche Struktur nimmt Farbtöne auf und unterstützt die klare Ausarbeitung der unterschiedlichen Muster.
Die Knotendichte dieses Teppichs liegt zwischen 100.000 und 350.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine solche Dichte ermöglicht eine differenzierte Darstellung von Linien, Formen und dekorativen Einzelheiten. Beim Handknüpfen wird das Muster Schritt für Schritt in die textile Struktur eingearbeitet. Dadurch entsteht kein industriell wiederholtes Stück, sondern ein Teppich, dessen Ausführung vom handwerklichen Arbeitsprozess geprägt ist.
Die Kombination aus Handknüpfung und widerstandsfähiger Wolle verbindet traditionelle Herstellung mit praktischer Belastbarkeit. Der Teppich kann dadurch nicht nur als dekoratives Element, sondern auch in häufig genutzten Wohnbereichen eingesetzt werden. Seine robuste Materialangabe steht dabei neben der vielfältigen Gestaltung, die für Hamadan-Teppiche charakteristisch ist.
Der Zustand dieses Exemplars wird als sehr gut erhalten beschrieben. Damit verbindet es die handwerkliche Ausführung mit einer gepflegten Erhaltung. Material, Verarbeitung und Zustand bilden zusammen die sachlichen Merkmale dieses einzelnen Teppichs.
Herkunft und Tradition
Hamadan liegt im Nordwesten Irans und zählt zu den bekannten Teppichregionen Persiens. Die Stadt und ihr Umland sind für eine große Bandbreite an Knüpftechniken, Mustern und Farbkombinationen bekannt. Ein Hamadan-Perserteppich steht deshalb nicht für nur eine einzige, streng festgelegte Gestaltung, sondern für eine regionale Tradition mit zahlreichen Ausprägungen.
Die Teppichproduktion der Region ist eng mit dem handwerklichen Wissen der örtlichen Knüpfer verbunden. Überlieferte Muster werden in der Herstellung weitergeführt, zugleich unterscheiden sich die Arbeiten je nach Ort und Werkstatt. Diese Verbindung aus Tradition und lokaler Eigenart erklärt, weshalb Hamadan-Teppiche innerhalb ihrer Herkunftsgruppe eine bemerkenswerte Vielfalt zeigen. Jeder Teppich kann dabei eine eigene Verbindung von Zeichnung, Farbwahl und handwerklicher Ausführung aufweisen.
Zum Herkunftsgebiet werden mehrere Dörfer gerechnet, darunter Assadabad, Khamseh und Nahawand. Diese Orte bringen jeweils eigene Stile und Techniken in die regionale Teppichproduktion ein. Die Bezeichnung Hamadan verweist daher auf eine weit gefasste Teppichlandschaft rund um die Stadt und nicht ausschließlich auf eine einzige Werkstatt. Die Unterschiede zwischen den Dörfern tragen wesentlich dazu bei, dass die Hamadan-Kollektion so vielseitig erscheint.
Die nordwestpersische Herkunft ordnet den Teppich in eine lange Geschichte der persischen Knüpfkunst ein. In dieser Tradition werden Gebrauchszweck und ornamentale Gestaltung miteinander verbunden. Teppiche entstehen als funktionale Textilien, erhalten durch ihre Muster und Farben jedoch zugleich eine eigenständige dekorative Wirkung. Hamadan ist in diesem Zusammenhang für Arbeiten bekannt, bei denen regionale Vielfalt und handwerkliche Beständigkeit zusammenkommen.
Auch im Vergleich mit anderen persischen Teppichregionen wird die Eigenart Hamadans deutlich. Shiraz-Teppiche sind für bunte Farben und einfache, wirkungsvolle Muster bekannt. Kashan-Teppiche zeigen häufig aufwendige florale Entwürfe und eine noch höhere Knotendichte. Tabriz und Nain stehen ebenfalls für unterschiedliche Stilrichtungen innerhalb der persischen Teppichkunst. Diese regionalen Vergleiche machen sichtbar, dass die persische Tradition aus zahlreichen Zentren mit jeweils eigener Formensprache besteht.
Die Herkunft aus Nordwestpersien ist somit nicht nur eine geografische Einordnung. Sie verweist auf ein Umfeld, in dem verschiedene Dörfer, Techniken und Mustertraditionen zusammenwirken. Der Hamadan-Perserteppich gehört zu dieser regionalen Vielfalt und verbindet sie mit der für dieses Exemplar genannten handgeknüpften Ausführung.
Design und Muster
Das Design dieses Hamadan-Teppichs wird als vielfältig beschrieben. Die regionale Hamadan-Tradition umfasst klassische geometrische Motive, florale Arrangements und traditionelle medaillonartige Entwürfe. Diese unterschiedlichen Gestaltungselemente können einzeln auftreten oder miteinander verbunden werden. Dadurch entsteht innerhalb der Hamadan-Teppiche eine breite Auswahl an dekorativen Ausdrucksformen.
Geometrische Muster arbeiten mit klar gegliederten Formen und wiederkehrenden Linien. Sie können dem Teppich eine strukturierte, übersichtliche Wirkung geben. Florale Arrangements führen dagegen organische Formen und pflanzliche Anklänge in die Gestaltung ein. Medaillonartige Kompositionen konzentrieren die Zeichnung stärker um ein zentrales Motiv. Die genannten Mustergruppen stehen für die Vielfalt der Region; die konkrete Gestaltung dieses Teppichs wird als vielfältig angegeben.
Auch die Farbwelt gehört zur regionalen Mustertradition. Hamadan-Teppiche werden häufig mit intensiven Farbtönen verbunden. Dazu zählen tiefe Rottöne, erdige Brauntöne sowie lebhafte Blau- und Grüntöne. Solche Farben können in Grundflächen, Umrandungen und Ornamenten unterschiedlich eingesetzt werden. Ihre Kombination beeinflusst, ob ein Entwurf eher kontrastreich, ruhig gegliedert oder besonders farbenreich erscheint.
Bei handgeknüpften Teppichen entsteht das Muster nicht durch einen nachträglichen Druck auf die Oberfläche. Die Zeichnung wird während des Knüpfens aufgebaut. Jede Reihe trägt zur Entwicklung von Konturen, Flächen und ornamentalen Übergängen bei. Eine höhere Knotendichte unterstützt dabei die Ausarbeitung feinerer Details. Das erklärt, warum die Mustertradition Hamadans sowohl klar umrissene geometrische Formen als auch differenzierte florale oder medaillonartige Elemente aufnehmen kann.
Die Vielfalt der Muster macht Hamadan-Teppiche für unterschiedliche Einrichtungsrichtungen anschlussfähig. Klassische Zeichnungen können in traditionell eingerichteten Räumen verwendet werden, während klarere Geometrien auch zu einer modernen Umgebung passen. Farbintensive Entwürfe setzen einen eigenständigen Akzent; erdige Töne lassen sich zurückhaltender kombinieren. Diese Einordnung beschreibt die gestalterische Bandbreite der Region und nicht eine zusätzliche, über die Quellenangaben hinausgehende Zuordnung dieses Exemplars.
Die Mustertradition zeigt außerdem, wie eng Herkunft und Gestaltung miteinander verbunden sind. Die Dörfer des Hamadan-Gebiets bringen eigene Stile und Techniken ein, wodurch sich Formen, Farben und Kompositionen verändern können. Der Begriff Hamadan steht daher für eine vielfältige regionale Sprache, in der geometrische, florale und medaillonartige Motive ihren Platz haben.
Besonderheiten
Zu den besonderen Merkmalen dieses Exemplars gehören die handgeknüpfte Herstellung, die widerstandsfähige Wolle und die angegebene Knotendichte. Zusammen ergeben diese Angaben ein klares Bild seiner materiellen und technischen Eigenschaften. Die robuste Wolle unterstützt die Nutzung in stärker frequentierten Bereichen, während die dichte Knüpfung eine sorgfältige Ausarbeitung der Muster ermöglicht.
Der Teppich ist sehr gut erhalten. Seine vielfältigen Muster ordnen ihn zugleich in die breite Gestaltungstradition von Hamadan ein. Dadurch verbindet dieses Einzelstück praktische Funktionalität mit einer regional geprägten dekorativen Gestaltung. Es kann im Wohnzimmer, Schlafzimmer oder Flur eingesetzt werden; die strapazierfähige Beschaffenheit ist besonders für stärker genutzte Bereiche geeignet.
FAQ
Was zeichnet den Hamadan-Perserteppich aus?
Hamadan-Perserteppiche sind für ihre vielfältigen Muster, ihre robuste Wollqualität und ihre vergleichsweise hohe Knotendichte bekannt. Die regionale Formensprache reicht von klassischen geometrischen Motiven über florale Arrangements bis zu medaillonartigen Entwürfen. Da Hamadan mehrere Dörfer und unterschiedliche handwerkliche Traditionen umfasst, entsteht eine große gestalterische Bandbreite. Bei diesem Exemplar kommen die widerstandsfähige Wolle, die handgeknüpfte Verarbeitung, die angegebene Knotendichte und der sehr gut erhaltene Zustand hinzu.
Woher stammt der Hamadan-Perserteppich?
Hamadan liegt im Nordwesten Irans und ist eine bedeutende Teppichknüpfregion. Zur weiteren Herkunftslandschaft gehören unter anderem Assadabad, Khamseh und Nahawand. Diese Dörfer bringen eigene Stile und Techniken in die Produktion ein und erklären die Vielfalt innerhalb der Hamadan-Teppiche. Der hier beschriebene Teppich wird deshalb als Perserteppich aus Nordwestpersien eingeordnet, mit Hamadan als benannter regionaler Herkunft.
Welche Größen sind bei Hamadan-Teppichen erhältlich?
Hamadan-Teppiche werden in unterschiedlichen Größen hergestellt. Das Spektrum reicht von kleinen Läufern bis zu großen Teppichen, die für Wohnzimmer oder Essbereiche geeignet sind. Die jeweilige Größe hängt vom einzelnen handgeknüpften Stück ab. Dieses Exemplar hat die angegebene Größe von 312 x 201 cm und gehört damit zu den größeren Formaten innerhalb der genannten regionalen Bandbreite.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |













